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Der Augenjäger

Der Augenjäger

Hörbuch
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Artikeldetails zu Der Augenjäger

Autor Sebastian Fitzek

SpracheDeutsch

  • bol.ch-Verkaufsrang372
  • ISBN-103-7857-4561-3
  • EAN9783785745618
  • SprecherSimon Jäger

  • Veröffentlicht14.10.2011
  • Medium CD

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Rezensionen der Redaktion zu Der Augenjäger

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 24.10.11
Wer glaubt, Sebastian Fitzeks wahnsinnig machenden, wahnsinnig guten Psychothriller könnte nicht noch ein besserer folgen, der sollte Der Augenjäger lesen. Sebastian Fitzek versteht es so weit in die menschliche Psyche vorzudringen, dass das, was er heraufbeschwört, der Büchse der Pandora gleichkommt. Das Gespann Alina Gregoriev und Alexander Zorbach haben Serienqualität, die Sebastian Fitzek hoffentlich weiter ausbaut. Der Augenjäger ist ein spektakulärer und außergewöhnlicher Psychothriller, der einem die nackte Angst in die Glieder jagt! Seien Sie auf alles gefasst. Aber Ihnen sei versichert, es kommt alles ganz anders. Sebastian Fitzeks Bestseller ?Das Kind? wird international verfilmt, auch Der Augensammler und Der Augenjäger würden sich dafür anbieten. Kristen Stewart sollte dann Alina Gregoriev spielen und Matt Damon Alexander Zorbach.

Kurzbeschreibung zu Der Augenjäger

Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste "Patientin" geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ...

Portrait

Sebastian Fitzek:
Sebastian Fitzek hat eine einfache Erklärung dafür, wie er merkte, dass er ein Talent zum Schreiben hat und zwar als er alt genug war seine Entschuldigungszettel für die Schule selbst zu verfassen. Dann war es nur ein kleiner Umweg über Studium, Arbeit beim Rundfunk, Programmdirektor und Ausarbeitung verschiedener TV-Konzepte bis er sich die Frage stellte, ob er auch ein Buch schreiben kann. Das konnte Sebastian Fitzek dann auch und wurde für sein Krimi-Debüt "Die Therapie" für den Friedrich Glauser Preis nominiert. Seine Psychothriller sind ausgestattet mit zahlreichen Stilmitteln des Horrorromans. Sein Ruf als der deutsche Starautor des Psychothrillers hat Sebastian Fitzek mit "Amokspiel", "Das Kind" und "Splitter" nur verfestigt. Der sonst so ungeduldige, humorvoll, launische, neidfreie und doch oft nervöse Sebastian Fitzek macht nun auch den Amerikanern Konkurrenz im Heimatland der Thriller. Seine Bücher werden mittlerweile in über zwanzig Sprachen übersetzt. Sebastian Fitzek gehört damit zu den wenig auserwählten Thrillerautoren, die im Ausland Erfolge feiern können.
Geboren wurde Sebastian Fitzek am 13.10.1971 in Berlin. Seine erste Leidenschaft galt Enid Blyton mit ihrem Buch "Unterm roten Dach". Heute bevorzugt der Journalist und Autor von Sachbüchern und Romanen die Bücher von Michael Crichton. Die Vielseitigkeit des Autors beeindruckt und fasziniert Sebastian Fitzek, obwohl er selbst, der sich als faul bezeichnet, mindestens genauso kreativ und schöpferisch ist. Angefangen mit einem Jura Studium und abgeschlossen als Dr.jur. promovierte Sebastian Fitzek in Urheberrecht. Erfahrungen sammelte er vor allem beim Radio 104.6 RTL und auch bei der Erstellung von TV-Konzepten für das ZDF. Neben seiner Berufung als Schriftsteller ist er mittlerweile Programmdirektor bei 104.6 RTL. Der Mann, der über sich selbst sagt, lieber Kaffee als Tee zu trinken, weil es dafür eine Maschine gibt, ist gar nicht so faul wie er meint. Er hat sich getraut zu schreiben, hat nicht nur ein Buch vollendet, sondern gleich mehrere und feiert Erfolg auf ganzer Linie. Sebastian Fitzek wohnt verliebt in Berlin, noch ohne Kinder, aber mit zwei Hunden und einem Computer in jedem Zimmer, vielleicht, damit der Weg zum Schreiben nicht so lang ist.

Meinung der Redaktion
Sebastian Fitzek spielt höchst subtil mit albtraumhaften Ängsten und bewegt sich entlang von Abgründen der Seele.
Simon Jäger:
Simon Jäger ist neben seiner Arbeit als Hörbuchsprecher als Dialogautor, Regisseur und Synchronsprecher tätig. Unter anderem ist er die deutsche Stimme von Josh Hartnett und Heath Ledger. Simon Jäger versteht es meisterhaft, mit seiner Stimme Hochspannung zu erzeugen.

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40

06.04.2012

„Eine Ermittlerin mit dem inneren Blick in die Zukunft”

von allegra
„Der Augenjäger“ ist die Fortsetzung von „Der Augensammler“ und obwohl es für mich das erste Augen-Buch von Fitzek war, habe ich sofort in die Geschichte herein gefunden.

Simon Jäger drückt als Sprecher diesem Hörbuch einmal mehr seinen unverwechselbaren Stempel auf. Er schafft es, die verschiedenen Personen durchgehend mit verschiedenen Stimmen und teilweise leichter Dialektfärbung zu lesen, so dass man zwischendurch vergisst, dass es nur eine Person ist, die liest. Die einzelnen CDs werden mit passender, geheimnisvoller Musik eingeleitet und abgeschlossen, was ich als sehr stimmig empfunden habe.

Zu Beginn der einzelnen Kapitel, die sich im Hörbuch praktischerweise mit den tracks decken, wird angekündigt aus welcher Perspektive - aus Alex Zorbachs oder aus Alina Gregorievs - das Kapitel erzählt wird. Das erleichtert die Orientierung sehr, wenn man mal zurückgehen muss.
Die Erzählstränge von Zorbach sind in der Ich-Perspektive verfasst, was eine besondere Nähe zu ihm verschafft, während die Handlungen mit Alina in der 3. Person geschrieben sind, was den Leser (oder Hörer) in die Position eines Beobachters stellt. Das ist meiner Meinung nach eine sehr gute Lösung und trägt dem Umstand Rechnung, dass Alina blind ist und eine Schilderung aus ihrer Sicht ja nicht möglich wäre.

In diesem Buch lernen wir einen neuen Täter kennen, Dr. Suker, der für mich die Inkarnation eines Albtraums darstellt. Er ist intelligent, gerissen, perfektionistisch und als Augenchirurg ein Meister seines Fachs. Dieser Zwiespalt - einerseits bewundert man seine Expertise auf seinem Fachgebiet und andererseits ist man abgestoßen durch sein grausames, psychopathisches Handeln – macht ihn zu einer sehr interessanten Figur.

Auch die Figur der Alina gefällt mir recht gut. Sie ist auf jeden Fall eine sympathische Protagonistin mit der man mitfiebert und natürlich auch mitleidet. Nicht zuletzt, weil sie blind und dadurch doppelt hilflos ist.

Ich konnte meinen mp3-Player kaum mehr auf die Seite legen und hatte dieses Hörbuch in zwei Tagen fertig gehört. Üblicherweise zieht sich das bei mir auch bei einem so kurzen Hörbuch etwa eine Woche hin. Von der Spannung her und vom Handlungsaufbau hat mir dieser Thriller auf jeden Fall sehr gut gefallen. Den Aufbau der Handlung empfand ich sehr klar und stimmig. Die unerwarteten Wendungen, die sich an Tragik jeweils noch toppen, selbst wenn man das Gefühl hat, es geht nicht mehr schlimmer, haben mir echtes „Thrillerfeeling“ beschert.

Einige Punkte fand ich aber dann doch nicht so gelungen. So trägt für mich die spontane Selbstheilung des Alex Zorbach innerhalb weniger Stunden nicht gerade positiv zur Glaubwürdigkeit bei. Das war mir unnötig viel Dramatik, die den Plot nicht wirklich voran gebracht hat. Durch seine fast übermenschliche Zähigkeit, kann er mir nicht wirklich als Identifikationsfigur dienen.

Leider kann ich so gar nichts anfangen mit dem Trend, den ich in letzter Zeit immer häufiger beobachte, dass „Mystery“ auf Realität trifft. Den Visionen von Alina kann ich so gar nichts Positives abgewinnen. Wenn etwas nicht weitergeht, dann hat sie eine Vision. Das ist mir zu einfach gestrickt. Ein Thriller ist für mich an naturwissenschaftliche Realitäten gebunden; die Geschichte müsste sich so abgespielt haben können.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

16.01.2012

„Die Jagd geht weiter”

von buchina aus Mainz
Der 2. Teil vom Augensammler. Die Geschichte um Zorbach, seine blinde Begleiterin Alina und seinen verschwundenen Sohn geht weiter.
Leider kann ich im Gegensatz zum 1. Teil keine 5 Sterne vergeben, denn einen Stern Abzug gibt es für die zuvielen unglaubwürdigen Wendungen am Ende. Ein Thriller lebt zwar von den vielen verschlungen Wegen, die den Leser immer wieder überraschen, aber Fitzek übertreibt es dann doch. Aber ansonsten, wie auch schon bei seinen sonstigen Thrillern, wirklich spannend geschrieben mit einem durchgängigen Spannungsbogen und symüathischen Protagonisten.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

07.10.2011

„Am Ende sieht man mehr”

von kissing_rose
Alexander Zorbach ist zurück. Mit ihm auch die immer noch währende Angst um das Schicksal seines Sohnes. Nach einem missglückten Selbstmordversuch begibt er sich erneut auf die Suche nach dem Entführer von Julian. Auch Alina Gregoriev, die blinde Physiotherapeutin, begibt sich auf eine gefährliche und schicksalhafte Jagd. Werden die beiden ihre Mission erfüllen? Und in welcher Verbindung stehen ihre jeweiligen Fälle miteinander?

Zwar handelt es sich bei dem Augenjäger um die Fortsetzung des Augensammlers, wovor auch Fitzek zu Anfang „warnt“, jedoch kann jeder, der den ersten Teil nicht gelesen hat, bei diesem ohne schlechtes Gewissen neu einsteigen. Ich selbst beispielsweise habe den Augensammler ebenfalls nicht gelesen und bin trotzdem super in das Buch hineingekommen. Man weiß, dass es eine Geschichte vor dem Augenjäger gibt und bekommt diese auch nach und nach zusammengefasst und nacherzählt. Das sorgt für ein ungehindertes Verständnis der Handlung und bewahrt vor unnötigen Irritationen. Fängt man erstmal an mit dem Psychothriller, kann man ihn einfach nicht mehr aus der Hand legen. Obwohl ich mich vorher nicht unbedingt als Fan der Fitzek-Thriller bezeichnet hätte, muss ich zugeben, dass mich der Augenjäger wirklich überzeugen konnte. Natürlich finden sich auch hier die typischen „Fitzekgrundzüge“ wieder, aber die sind so fantastisch dargeboten, dass das Lesevergnügen nicht abreißt. Die kurzen Kapitel, wie sie für den Autor charakteristisch sind, sorgen immer wieder für Spannung und Cliffhanger, nämlich genau dann, wenn ein Perspektivenwechsel stattfindet, der immer über dem nächsten Kapitel angezeigt wird. Man kann gar nicht anders als weiterlesen, denn nur so wird die Wahrheit nach und nach sichtbar und rückt ans Tageslicht. Wobei hierzu angemerkt werden muss, dass man durchaus immer mal wieder auf eine falsche Fährte gelockt wird, was die Spannung und Neugier nur noch umso größer werden lässt! Am Ende sieht man eben immer mehr. Die Charaktere erscheinen sofort greifbar und authentisch, sei es die blinde Alina oder der vom Schicksal gebeutelte Alexander. Man kann sich immer wieder aufs Neue in die Charaktere hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen, ganz so, als wäre man selbst gerade in der durchlebten Situation gefangen.
Der Inhalt samt Schreibstil sorgt für ein kurzweiliges, fesselndes und aufregendes Lesevergnügen, das man nur weiterempfehlen kann! Was könnte die Qualität dieses Buches besser wiedergeben, als dass ich sage, dass ich als ehemalige Fitzek-Kritikerin meine Meinung wohl doch noch mal überdenken und diesem Autor definitiv eine neue Chance geben muss? Nichts. Richtig!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

29.09.2011

„Toller Nachfolger!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das Nachfolge-Hörbuch ist wirklich super geworden.Es hat mich wie der 1. Teil sofort wieder gefesselt.
Ich kann nur jedem raten diese Fortsetzung zu hören!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

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