EUREKA (USA; 2006) ist eine Serie über eine Stadt, in der fast ausschließlich brillante Wissenschaftler, Techniker und Erfinder wohnen, leben und an immer neuen Sachen arbeiten. Die Serie wird dabei aus der Perspektive des einzigen Nicht-Wissenschaftlers erzählt, der (in Folge 1 der ersten Staffel) als neuer Sheriff in die Stadt kam. In jeder neuen Episode muss er sich schiefgelaufenen Experimenten widmen oder durchgedrehte Forscher wieder einfangen. So vielversprechend das klingt, so enttäuschend ist das Ergebnis, denn man verliert tatsächlich schnell das Interesse aufgrund des ewig gleichen Musters. Alles was bleibt, ist leichte Fernsehkost ohne echtes Sättigungsgefühl. Die Serie ist weder spannend, noch berührend, noch irgendwas. Sie ist einfach nur nett und das ist doch letztendlich recht wenig. Ja, sie mag stellenweise amüsant, erfindungsreich geschrieben und handwerklich solide sein, doch der ganz große Wurf ist die Show nicht geworden. Einfache Unterhaltung für einfache Ansprüche. Wenn man so herangeht, kann man seinen Spaß haben. An der Umsetzung und Präsentation auf DVD kann es jedenfalls nicht scheitern, denn die ist gelungen.