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Der japanische Verlobte

Der japanische Verlobte

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix de Flore 2007

buch
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Artikeldetails zu Der japanische Verlobte

AutorAmélie Nothomb

Untertitel Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix de Flore 2007

Abbildungsvermerk 2010. 19 cm

  • ISBN-103-257-06746-1
  • ISBN-139783257067460
  • Verlag Diogenes Verlag
  • ÜbersetzerBrigitte Grosse
  • Einbandartgebunden
  • Seiten162
  • Veröffentlicht01.03.2010
  • GenreRoman
  • Gewicht220g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Der japanische Verlobte

Das Leben ist voller Überraschungen. Besonders, wenn man mit einem Menschen aus einer fremden Kultur zusammen ist. Die verrückte Liebesgeschichte zwischen einer Belgierin und einem Japaner.

Portrait

Brigitte Grosse:
Wilfried N′,Sondé, 1968 in Brazzaville, Kongo, geboren, kam als Kind mit seiner Familie nach Paris. Er studierte Politologie an der Sorbonne. Nach ausgedehnten Reisen hat er sich in Berlin niedergelassen, wo er als Musiker, Autor und Komponist arbeitet und Projekte mit sozial benachteiligten Jugendlichen betreut. Das Herz der Leopardenkinder ist sein erster Roman. Er wurde mit dem Prix Senghor de la Création Littéraire und dem Prix des Cinq Continents de la Francophonie ausgezeichnet.Wilfried N′,Sondé ist Vater von zwei Kindern und arbeitet an einem Album mit Chansons. Die Berliner Zeitung hat den Autor und Musiker liebevoll zum "Werther der Banlieues" erkoren.
Amélie Nothomb:
Amélie Nothomb, 1967 in Kobe geboren, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten in Japan und China verbracht. Nach Abschluß ihres Philologiestudiums hat sie beschlossen, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie lebt in Brüssel und schreibt, seit sie siebzehn Jahre ist.

Bewertung unserer Kunden zu Der japanische Verlobte

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50

26.02.2011

„Sie hat wieder zugeschlagen...”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Sie hat wieder zugeschlagen, diese verrückte Belgierin mit dem leichten Dachschaden (und das ist absolut positiv gemeint!). Ihr neues Buch ist wieder autobiographisch und stellt die perfekte Ergänzung zu "Mit Staunen und Zittern" dar, das schon von ihren Jahren in Japan erzählte. Hier nun neue, zum Brüllen komische Episoden über den Kulturschock, den die junge Amélie Nothomb in Japan erlebte und die Liebe, die sie in Gestalt eines jungen Japaners ereilte. Absolutes Highlight: Die Beschreibung einer chaotischen Bergwanderung auf dem Fujiyama.

Eine Autorin, die zu entdecken sich lohnt und die in Deutschland leider immer noch weniger bekannt ist, als sie es verdient hätte.

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40

29.01.2011

„Der japanische Verlobte”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Die belgische Bestsellerautorin offenbart in ihrem neuen autobiographischen Roman nach „Mit Staunen und Zittern“ erneut auf amüsante Weise die tiefgreifenden Unterschiede zwischen der europäischen und japanischen Kultur, bei dem kurzweiliges Lesevergnügen garantiert ist. Eine einfühlsam geschriebene Liebesgeschichte, wie man gemäß dem Klappentext vielleicht vermuten könnte, darf man allerdings nicht erwarten.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

21.07.2010

„hintergründig, fesseln, absolut lesenswert!!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Amélie Nothomb kehrt in diesem Roman nach Japan zurück. Hier verlebte die Diplomatentocher ihre Kindheit und möchte nun, mit Anfang zwanzig, ihre Japanisch-Kenntnisse wieder auffrischen. Kaum angekommen lernt sie Rinri, einen jungen Japaner aus gutem Hause kennen, der bei ihr Französisch-Unterricht nimmt...
Mal sehr emotional, dann wieder fast brutal realistisch und im nächsten Moment voller Fantasie, erzählt die Autorin einen ganz persönlichen Ausschnitt aus ihrer Biographie.
Mich haben vor allem die sehr unterschiedlichen Charaktere und Lebensweisen der beiden Protagonisten fasziniert!

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50

27.06.2010

„Traumhaft schön.”

von einer Kundin oder einem Kunden
Man musste lange warten auf das neue Buch von Amélie.Und das Warten hat sich gelohnt!!! Jedes ihrer Bücher geht an die Grenzen zwischen normal und verrückt. Phantasie bis Realität oder hart bis brutal. Es gelingt ihr aber immer alle diese Eigenschaften zusammen zu fügen und aus ihnen ein fantastisches Gericht zu bereiten... Sie ist eine wunderbare "Köchin". Es kommt einem vor, als ob man mit ihr schon Jahre in Japan gelebt hätte. So vertraut und bekannt. Besonders in diesem Buch, wo es um ihre Liebe geht. Ein sehr persönliches Buch!

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50

27.04.2010

„Was fürs Gemüt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Amelie Nothomb, sarkastisch, wunderlich, gelegentlich unverdaulich hat mal wieder einen Teil ihrer bunten Lebensgeschichte ausgepackt. In "Mit Staunen und Zittern" berichtet sie ja schon von ihrem bemerkenswert missglückten Praktikum in Japan, diesmal erfahren wir die Vorgeschichte dazu. Träumerisch, schwirrend, voller Humor und Aberwitz erzählt sie die geschichte ihrer Liebe und Verlobung mit einem japanischen Sohn aus höherem Hause. Nicht zum Schenkelklopfen, aber zum Schmunzeln, Wundern und Staunen.

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50

14.03.2010

„Amelie Nothomb einmal anders. ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Mit weniger Sarkasmus aber trotzdem einzigartig erzählt sie die Geschichte ihrer ersten großen Liebe. Gleichzeitig bringt sie die extremen Unterschiede verschiedener Kulturen zum Ausdruck. Sie selbst hat ihre ersten fünf Jahre in Japan gelebt. Mit 21 kam sie aus Belgien zurück in ihr Wunschland (geliebtes Japan). Dort will sie Französischunterricht geben und lernt so den zwanzigjährigen Tokioter Riuri kennen, der sofort Gefallen an ihr findet. Er zeigt ihr die Kultur des Landes und bringt ihr gleichzeitig japanisch bei. Zwei wundervolle Jahre verbringen die Beiden gemeinsam, verloben sich, dann sollte die Hochzeit folgen und sie fährt weg...

Lesen Sie selbst diesen intimen Roman dieser phantastischen Schriftstellerin.

Weitere Titel der Autorin:
Quecksilber, Die Reinheit des Mörders, Böses Mädchen

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40

11.03.2010

„Liebe und Freundschaft”

von Conny Hannesschläger aus Pasching (con28@gmx.at) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Für den einen ist es die Erfüllung;das Wahrwerden eines langgehegten Traums, das Einssein mit einem Partner, das Ende der Einsamkeit!Für den anderen aber scheint es nur ... Urlaub...Spass...Neugier...ein kleines Stück Frieden zu sein!Kann das gut gehen?

Aus der Sicht der Verfasserin erlangen wir Einblicke in eine überaus interessante Beziehung zwischen den Kulturen...und wir gewinnen auch prägende Eindrücke des japanischen Bewusstseins...wir werden entführt in die beeindruckende Gedankenwelt der Verfasserin, wir ergründen ihre tiefsten Emotionen...ein wunderschöner, starker Roman

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40

08.03.2010

„Nothomb, Der japanische Verlobte”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Die "japanischen" Bücher von Nothomb mag ich am liebsten. Die Intelligenz, der Witz, die Schönheit ihres Erzählens funkelt hier für mich ganz besonders. Was für eine leichte, fremdartige, beschwingte Liebesgeschichte! Was für ein trauriger und doch ungeheuer befreiender Schluß! Dieser Text wirkt auf mich wie die Khakis im winterlichen Japan auf der Insel Sado auf die Erzählerin. (S.137: "Ihr durch das Eis vervollkommnetes Fleisch schmeckte wie Sorbet mit Edelsteinen. Schnee besitzt eine unglaubliche kulinarische Eigenschaft: Er konzentriert die schmackhaften Säfte.") Ihre Art, diese Geschichte zu erzählen, ist wie der Schnee auf den winterlichen Früchten! Das Ergebnis "konzentriert" und "schmackhaft" kann Jeder leicht selbst nachprüfen. Viel Freude dabei!

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50

08.03.2010

„Ein Stückchen Leben”

von einer Kundin oder einem Kunden
Als Amélie Nothomb 1989 mit Anfang zwanzig nach Japan zurückkehrt, will die Diplomatentochter ihr Kindheits-Japanisch mittels Sprachunterricht wieder auffrischen. Über eine Kleinanzeige im Supermarkt lernt sie den gleichaltrigen Japaner Rinri kennen und wenig später lieben.
Doch wie tief fällt die Liebe? Hält sie den Spannungen zwischen den Kulturen stand? Und welche Konsequenzen ergeben sich? Nothomb – so scheint es – verheimlicht nichts und gibt uns tiefe Einblicke in ihre Seele. Bis hin zum sehr authentischen Schluss.

Pflichtlektüre für Japanologie-StudentInnen, Buchtipp für Yoshimoto-Fans und Horizonterweiterung für älter gewordene Manga-Freaks – all das und noch viel, viel mehr ist das neueste Buch von Amélie Nothomb.
Zuallererst aber ist es ein Stückchen Leben, das sie da mit uns teilt. Ein Teil ihrer eigenen Biographie, angesetzt vor und parallel zu den Ereignissen ihres berühmt-berüchtigten Memoire „Mit Staunen und Zittern“.
Ein Buch also für Genießer guter, biographischer Literatur, ein Stück Erkenntnis für Japan-Fans und eine papiergewordene Bestätigung für Menschen, die nichts spannender finden als das Leben selbst. Großartig!

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40

03.03.2010

„Belgierin und Japaner = Liebe?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Als Fan von Amélie Nothomb war ich sehr gespannt auf ihren neuesten Roman und das Warten hat sich gelohnt. In dieser biografisch angehauchten Liebesgeschichte gelingt es der Autorin locker und leicht japanische Sitten und Gebräuche dem Leser humorvoll und verständlich zu schildern. Missverständisse zwischen den Liebenden sind vorprogrammiert. Mal wieder ein schönes Lese-Erlebnis!

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50

23.02.2010

„Eine nicht zu lebende Liebe”

von einer Kundin oder einem Kunden
Amelie Nothomb gibt mit wunderbarer Leichtigkeit und feiner Ironie ein Stück ihrer eigenen Lebensgeschichte preis. Als Tochter eines belgischen Diplomaten in Kobe geboren ist sie so nah dran an allem Japanischen und dennoch hat sie es nötig, ihre Sprache zu vervollkommnen, denn sie spricht wie eine 5jährige und sie muss ihren Lebensunterhalt und ihre schriftstellerische Arbeit finanzieren. Also gibt sie französischen Sprachunterricht und gerät an Rinri, einen sehr reichen und sehr konventionellen Japaner, der sich in sie verliebt oder, es ist zu befürchten, als Trophäe sieht.
Sein Verwöhnprogramm entspricht jedoch eher westlichen Standards.
Amelie drängt es wie jeden Japaner, einmal im Leben auf den Fuji den Sonnenaufgang zu erleben, Symbol der japanischen Flagge.
Gleich zu Anfang des Buches kommt einem die wunderbare Filmnovelle „Hiroshima mon amour“ von Marguerite Duras in den Sinn, die dann auch genannt wird. Für Amelie und Rinri ist sie Anlass zum Missverständnis, wie viele andere Gelegenheiten auch. Es prallen da Gegensätze nicht einfach aufeinander, um witzige Situationen zu schaffen, über die der Leser lacht. Diese kulturellen Unterschiede verletzen, schaffen Traurigkeiten und Abhängigkeiten.
Die erste Liebe ist eine nicht zu lebende Liebe.

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