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Rezensionen

12345

buch

Elsa ungeheuer

Astrid Rosenfeld

CHF 29.90
auf Merkliste

40

26.03.2013

„Elsa ungeheuer”

Ein Roman, der merkwürdig und kurios begann und sich hintenraus als tiefgründig und gefühlvoll erwies.
Im Vordergrund stehen die beiden Brüder Karl und Lorenz, die ihre Mutter früh verloren und nun mit ihrem Vater auf einem kleinen Ponyferienhof in einem überschaubaren Dorf leben.
Doch dann zieht Elsa, ein gleichaltriges, extrovertiertes Mädchen in das kleine Dörfchen und stellt die Welt der beiden Brüder auf den Kopf; mit langfristigen Konsequenzen...

50

26.03.2013

„Auf Orwells Spuren”

Spätestens nachdem ich sein Meisterwerk "Vincent" gelesen habe, hat Joey Goebel die Messlatte für weitere Romane verdammt
hoch gelegt.
Der ganze 432 Seiten umfassende Roman spielt an einem einzigen Tag an der amerikanischen Highschool Osborne.
Dieser Tag wird uns von James Weinbach geschildert; ein sehr unauffälliger, stets gut gekleideter Junge mit nur wenigen Freunden.
Es ist der erste Tag nach Spring-Break-Ferien (welche James natürlich alleine zuhause verbrachte) und James versucht sich in
der Schule zu bewähren und kämpft mit allen Mitteln darum sich von den anderen abzuheben.

Goebel liefert einen gesellschaftskritischen Roman mit vielen offensichtlichen, aber auch versteckten Parallelen zu George Orwells
größtem Erfolg "1984".

40

26.03.2013

„Eine Reise weg von allem und doch zu sich selbst”

Schon als ich das Cover dieses Buches sah, musste ich an "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" denken und war sofort begeistert.
Doch hierbei handelt es sich nicht um einen locker-leichten Roman mit kleiner Botschaft am Rande, sondern um die Erlebnisse der Autorin Cheryl Strayed, welche mit Mitte 20 zu viele Schicksalsschläge verkraften musste und eine folgenschwere Entscheidung
trifft: Sie bricht auf zu dem Pacific Crest Trail, der von der mexikanischen bis zur kanadischen Grenze durch die Vereinigten Staaten führt.
Unheimlich berührend und inspirierend!

Auch für Fans von "Into the Wild" von John Krakauer- wobei Strayed ein weitaus schöneres Ende liefert!

40

26.03.2013

„Wie es mit Frankenstein weiterging”

Die Geschichte des jungen Naturwissenschaftlers Viktor Frankenstein, der aus blindem Ehrgeiz ein Monster aus Leichenteilen erschafft, ist weltberühmt. Weniger bekannt ist jedoch, wie es danach mit Frankenstein und seiner Kreatur weiterging.
Deshalb lohnt es sich, das Schicksal des hässlichen Monsters, das von der Gesellschaft ausgegrenzt wird und aus Verbitterung grausame Rache an seinem Schöpfer nimmt, einmal nachzulesen.
Mit ihrer eindringlichen Warnung vor den Konsequenzen grenzenlosen naturwissenschaftlichen Fortschritts hat Mary Shelley 1818 einen Klassiker der englischen Literaturgeschichte geschaffen, dessen Botschaft heute aktueller ist als
je zuvor.
Wer Englischkenntnisse auf Oberstufenniveau besitzt, sollte unbedingt die englische Originalversion lesen!

40

26.03.2013

„Zeit für mich”

Nach "Noch ein Tag und eine Nacht" und "Einfach losfahren" wartete ich schon voller Vorfreude auf den dritten
Roman von Fabio Volo.
Und das Warten hat sich, wie erhofft, gelohnt.
Die Geschichte handelt von dem Mittdreißiger Lorenzo, welcher ein ruhiges und erfolgreiches Leben führt, in welchem jedoch
ausschließlich er selbst im Vordergrund steht.
Eben darum läuft es in seinem Privatleben nicht immer rund und seine Beziehung steht bald vor dem Aus.
Doch auch zwischen ihm und seinem Vater herrscht seit langem Funkstille, doch als bei diesem Krebs diagnostiziert wird, raufen sich die beiden Männer zusammen...
Tiefsinnig und bewegend!

40

26.03.2013

„Zwischen Krimi und Fantasy”

Peter Grant hat gerade seine Ausbildung zum Constable bei der Londoner Metropolitan Police beendet, als ein brutaler Mord sein Leben auf den Kopf stellt. Zusammen mit Chief Inspector Thomas Nightingale, dem letzten
Zauberer Englands, jagt Peter nun als Zauberlehrling ein übernatürliches Wesen, das bei seinem Rachfeldzug eine blutige Spur
durch ganz London hinterlässt.
Aaronovitchs Roman ist eine spannende Mischung aus Krimi und Fantasy-Geschichte vor der faszinierenden Kulisse der britischen Hauptstadt.
Dabei überzeugt der Autor vor allem durch seine lebendigen
Beschreibungen der berühmten Schauplätze und sein Hintergrundwissen über die Geschichte Londons.
Gelesen von Dietmar Wunder ein wahrer Ohrenschmaus!

50

28.01.2013

„Wer Irland mag, wird dieses Buch lieben!”

Ich habe das 'irische Tagebuch' während meines Dublin-Aufenthaltes gelesen und hätte weinen können, als ich die letzte Seite zu Ende gelesen hatte.
Ich begann bereits im Flugzeug zu lesen und Bölls Erzählungen waren so lebhaft und ehrlich, dass es sich bereits dort oben nach Irland anfühlte.
Neben einigen witzigen Anekdoten bezüglich der Guinness Weltrekorde oder den frühreren Ausschankgesetzen findet man auch ein sehr realistisches Bild vom vergangenen Irland, welches auch jetzt noch hinter jeder zweiten Ecke zu finden ist.

Wunderschön und in einer lebhaften Sprache geschrieben!

Ich habe es definitiv nicht das letzte Mal gelesen..

40

14.01.2013

„Eine grandiose Kombination”

Lustige, raffinierte Kurzgeschichten treffen auf humorvolle Gedichte und Interviews.
Spätestens nach den Känguru-Chroniken hielt ich Augen und Ohren offen nach allem was Marc-Uwe Kling veröffentlicht.
In "Über Wachen und Schlafen" lernt man nun neben Kling auch noch weitere tolle Autoren kennen.
Diese sind ebenfalls in Gefilden der Ironie und des Sarkasmus zuhause.
Das 'Lesedünenbuch' lohnt sich vor allem als Unterhaltung für Zwischendurch.
Wer jedoch plumpes Witze-Aufzählen erwartet, ist hier falsch.
Obwohl die Kurzgeschichten allesamt den Leser zum Schmunzeln bringen, sind diese auch kritisch und regen zum Nachdenken an (wenn auch nur kurz, denn dann beginnt man schon über die nächste Geschichte zu lachen).
In Kombination mit der CD ein humorvoller Volltreffer!

40

14.01.2013

„Ein Roman in Briefen”

Basil und Maja, beide glücklich verheiratet, lernen sich beinem Festessen im Schloss Bellevue kennen.
Dort weckt Maja Basils Interesse, welcher infolgedessen ihre Adresse ausfindig macht und einen Brief für sie verfasst.
So kommt es zu einem ausführlichen, vetrauensvollen Briefwechseln, in welchem jeder Brief sehnsüchtiger erwartet wird, als der vorherige.

Gefühlvoll und absolut aufrichtig!

40

12.01.2013

„Die Liebeshandlung”

Eine fantastische Mischung aus einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte und der Liebe zur (im Besonderen viktorianischen) Literatur.
Die Hauptfigur Madeleine studiert vor allem die Liebesromane von Jane Austen und merkt kaum, wie sie zunehmend unglücklicher in ihrer Beziehung mit Leonhard wird.
Die Geschichte einer jungen Frau zwischen zwei Männern- auf der Suche nach der großen Liebe.
Sprachlich sehr schön, inhaltlich romantisch zertreut mit viel Liebe zum Detail.

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