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Name:
Christin Dittert
Ort:
Wuppertal
Rezensionen:
44 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 4

nicht hilfreich: 0

Rang:
989
Über mich:

bin ziemlich energiegeladen...

Christin Ditterts Rezensionen

12345

50

21.06.2012

„Selten hat man so einen demotivierten Kommissar gesehen...”

Was soll man dazu sagen? Selten sah man solch einen faulen und demotivierten Kommissar zu Werke gehen. Hätte da Claudius Zorn nicht seinen dicken Kollegen Schröder, der zwar nicht so schön ist wie Zorn ihn aber um Längen schlägt, geht es um Zuverlässigkeit und Loyalität.
Dem Autoren Ludwig ist hier – so finde ich – ein toller und spannender Krimi mit gut gezeichneten Charakteren mit all ihren Ecken und Kanten gelungen. So auch die Beschreibung der Kulisse, denn ungewöhnlicherweise spielt dieser besondere Krimi mal nicht im idyllischen Allgäu sondern im beschaulichen Halle an der Saale. Eine Kleinstadt im Osten, wo es – zumindest im ersten Teil dieser neuen Krimireihe – nur regnet und die Pegel der Saale bedrohlich ansteigt. Nicht unwichtig für die Story...
Nun ja, aber was erzähl ich hier. Lesen Sie selbst und überzeugen Sie sich davon, dass Ludwig hier einen recht eigensinnigen Kommissar plus Kollegen kreiert hat, die zusammenpassen wie die Faust aufs Auge. Ach ja...zu erwähnen sei noch, dass der Krimi ebenso durch eine gut durchdachte und ausgeklügelte Handlung brilliert. Also noch einmal zusammengefasst: spannende Handlung + Charaktere mit Persönlichkeit ergeben einen Krimi der ersten Klasse!
Im März 2013 erscheint Teil 2!!

50

21.06.2012

„Selten hat man so einen demotivierten Kommissar gesehen...”

Was soll man dazu sagen? Selten sah man solch einen faulen und demotivierten Kommissar zu Werke gehen. Hätte da Claudius Zorn nicht seinen dicken Kollegen Schröder, der zwar nicht so schön ist wie Zorn ihn aber um Längen schlägt, geht es um Zuverlässigkeit und Loyalität.
Dem Autoren Ludwig ist hier – so finde ich – ein toller und spannender Krimi mit gut gezeichneten Charakteren mit all ihren Ecken und Kanten gelungen. So auch die Beschreibung der Kulisse, denn ungewöhnlicherweise spielt dieser besondere Krimi mal nicht im idyllischen Allgäu sondern im beschaulichen Halle an der Saale. Eine Kleinstadt im Osten, wo es – zumindest im ersten Teil dieser neuen Krimireihe – nur regnet und die Pegel der Saale bedrohlich ansteigt. Nicht unwichtig für die Story...
Nun ja, aber was erzähl ich hier. Lesen Sie selbst und überzeugen Sie sich davon, dass Ludwig hier einen recht eigensinnigen Kommissar plus Kollegen kreiert hat, die zusammenpassen wie die Faust aufs Auge. Ach ja...zu erwähnen sei noch, dass der Krimi ebenso durch eine gut durchdachte und ausgeklügelte Handlung brilliert. Also noch einmal zusammengefasst: spannende Handlung + Charaktere mit Persönlichkeit ergeben einen Krimi der ersten Klasse!
Im März 2013 erscheint Teil 2!!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

buch

Zwölf Schritte

Lilja Sigurdardóttir

CHF 14.50
auf Merkliste

40

06.10.2011

„Spannend und schaurig!”

Ein fesselnder Krimi (für mich eher Krimi als Thriller), der im fernen Island – genauer
gesagt in Reykjavik spielt.
Magni wird gerade aus dem Entzug entlassen und von seiner Exfrau Idúnn gebeten bei der Aufklärung eines Mordes zu helfen. Das Opfer war Anonymer Alkoholiker und Magni wird beauftragt bei zukünftigen Meetings der Anonymen Alkoholiker Augen und Ohren offen zu halten.
Doch es bleibt nicht bei dem einen Mord...am Ende wird sogar Magni zum Verdächtigen.
Und die Tatsache, dass Idúnn und Magni noch immer Gefühle füreinander haben, macht alles komplizierter.

Die Autorin beweist sehr viel Einfühlungsvermögen, was die Zeichnung des Hauptcharakters angeht. Magni, dessen einzige Chance darin besteht seinen Dämon – die Sucht – zu besiegen, indem er sich ihm stellt. Dies soll gelingen mithilfe der „Zwölf-Schritte“.

Schritt für Schritt bewegt sich jedoch auch der Mörder auf ihn zu...

Ein spannender und schauriger Krimi, der mit einer gut durchdachten Handlung glänzt.

Unbedingt zu empfehlen!

buch

Alles über Lulu

Jonathan Evison

CHF 28.90 CHF 27.30
auf Merkliste

50

15.09.2011

„Ein besonderes Buch! ”

Und wieder ist es passiert. Eine Perle von Buch hat mich gefunden!
„Alles über Lulu“ ist einfach unverwechselbar. Tragik und Komik stehen im Einklang, und machen dieses Buch tatsächlich zu etwas ganz besonderem.
Tragisch deshalb, weil man Will (und Lulu) leiden sieht und komisch aus dem Grund, weil der Autor dieses gesamte Drama mit einem ganz eigenem Humor spickt. Sagenhaft!
Diese Dialoge beim täglichen Familienessen zwischen Will und seinen Zwillingsbrüdern. Zum Brüllen! Oder Big Bill und seine stetige „Fleischeslust“ und diesem Unverständnis Will gegenüber, weil der sich so überhaupt nicht für Bodybuilding und eiweißreicher Kost interessiert...
Ja, also man staunt und schmunzelt, ach was...man lacht sich manchmal platt – ABER – und das macht diesen Roman auch aus – die Protagonisten in dieser tragischen Geschichte kommen dem Leser unglaublich nah, man fühlt mit ihnen mit. Ein Drama, das auch Sie berühren wird!...und zum Lachen bringen wird. Ja! Wirklich!

buch

Harold

Einzlkind

CHF 15.50
auf Merkliste

50

07.08.2011

„„Ich bin schon so lange glücklich, dass es mich schon wieder depressiv macht.“”

„Ich bin schon so lange glücklich, dass es mich schon wieder depressiv macht.“

So sieht Melvins Antwort aus auf die Frage von Mrs. Cardigan, wie es ihm gehe.
Dies ist nur eine kleine Spitzfindigkeit unter etlichen, die Melvin so von sich gibt.

Herrlich!

Schon allein die Abhandlung über seine Sichtweise der Demokratie – Schräg, witzig, erfrischend und eloquent dieses kleine Bürschen.
Melvin ist ein kleines nerviges Genie auf den ausgerechnet der schwerfällig und etwas stockige Ex-Fleischfachverkäufer Harold für eine Woche aufpassen soll.

Harolds Leben besteht aus wöchentlichen Suiziden sowie dem Bridgespielen bei 3 alten runzligen Damen, wo seine Anwesenheit jedoch eher dem eines Kartenhalters gleichkommt.
Und nun machen sich Melvin und Harold auf die Suche nach Melvins unbekannten Vater...

Ein Buch voller Zynismus, Ironie und noch mehr Situationskomik. Nicht zu vergessen diese Wort- und Satzakrobatik, die der Autor hier an den Tag legt.

Das Lesen hat richtig Spaß gemacht!

40

07.08.2011

„spannender Polit-Thriller zur Zeit der Stalin-Ära”

Alexei Koroljow, Hauptmann der Moskauer Kriminalmiliz, soll den Mörder einer bis zur Unkenntlichkeit gefolterten jungen Frau fassen, aufgefunden mitten auf dem Altar einer verlassenen Kirche. Schwierig gestaltet sich die Aufklärung als herauskommt, dass das Opfer Amerikanerin war.

Die Staatssicherheit schaltet sich ein und gibt Hinweise auf eine verschwundene Ikone, die eine ebenso wichtige Rolle in diesem Kriminalfall spielt wie die Staatssicherheit selbst...

Aber lesen Sie selbst!


Dieser sympathische Held mit seinen löchrigen Stiefeln und seinem abgewetzten Filzmantel, wie er durch das eisig kalte Moskau stapft, zu Fuß oder in einem Dienstfahrzeug mit eingeschlagener Frontscheibe, weil die Rubel für die Reparatur fehlen – so liebenswürdig, aber dennoch voller russischem Stolz.

Die russische Mentalität aber auch die damalige Lebensweise zur Zeit der Stalin-Diktatur wird vom Autor brillant wiedergegeben.

Ein sehr spannender politischer Krimi mit viel russischem Charme!

50

07.08.2011

„Glückliche Ehe – lebensnah und klug erzählt”

Hier ist ein Roman entstanden, der durch seine lebensnahe, selbstkritische
und ehrliche Erzählweise besticht – und beeindruckt.

„Glückliche Ehe“ erzählt die endliche Liebesgeschichte von Enrique
und Margaret. Sie beginnt im Manhattan der 70er Jahre und endet für beide 30 Jahre später durch den Tod Margarets.

Mit viel Humor beschreibt der Autor, was Enrique in der Kennenlernphase so durchmacht. Wie er bspw. vor dem Telefon sitzt und x-Mal ansetzt Margaret anzurufen oder die Startschwierigkeiten im Intimleben. Man schmunzelt und fühlt gleichzeitig mit.

Wir erleben, wie die Ehe beinahe am Alltag und unterschiedlicher Erwartungen, die an eine Beziehung gestellt werden, zerbricht. Und wir erleben, wie die beiden es schaffen aus diesem Tal herauszufinden.

Zwischen all diesen Rückblenden ist der Leser mit der fortschreitenden Krebserkrankung Margarets konfrontiert bis hin zu ihrem Tod. Und während Margaret durch die Krankheit immer mehr schwindet, wächst Enriques Liebe ins Unermessliche.

Ein ehrliches Buch, facettenreich und klug - Großartige Literatur!

40

20.07.2011

„Nele Neuhaus bekommt Konkurrenz.”

Oh wie ich mich freu! Petra Busch ist für mich bei den regionalen Krimis DIE Entdeckung schlechthin.
Ihr Debutkrimi glänzt durch eine gut durchdachte spannende Handlung mit originellen Charakteren. Sie schafft es zudem ganz viele Themen miteinander zu verweben, so bspw. den Aberglauben einer kleinen Dorfgemeinschaft, Autismus, den Verlust eines Kindes, die Psyche des Menschen sowie die Gegensätze von Stadt und Dorfmenschen.
Die Figuren, die in ihrem Krimi agieren sind wirklich authentisch dargestellt und wurden von ihr sehr fein gezeichnet.
Spannend, tiefsinnig, lebendige Charaktere, eine tolle Sprache - Was will man mehr?!
Ich bin schon sehr gespannt auf den kommenden Fall von Hauptkommissar Ehrlinspiel, und für mich hat Petra Busch mindestens soviel Aufmerksamkeit verdient wie Nele Neuhaus!

50

21.06.2011

„eine brutale Liebesgeschichte…”

…, die mich als Leser voller Trauer und Gänsehaut zurücklässt.

Kurz nach der Wende in einem kleinen Dorf an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze lebt die 16-jährige Maria. Sie wohnt mit ihrer großen Liebe bei dessen Eltern, die von der Landwirtschaft leben. Maria schwänzt die Schule und gibt sich lieber Dostojewskis Literatur hin als sich Gedanken über die Zukunft zu machen.
Dann begegnet sie dem einsamen, von der übrigen Dorfgemeinschaft abgrenzenden Henner, der nur für seine Pferde und für den Alkohol zu leben scheint - und für seine Bücher.

Voller Gewalt brechen über die beiden ungeahnte Gefühle, Leidenschaft und animalische Gier herein. Das Drama nimmt seinen Lauf...


So ganz unbekümmert beginnt man zu lesen, doch dann entwickelt sich ein Sog, den man nicht aufhalten kann - und auch gar nicht möchte.

DAS Buch des Herbstes 2011!

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