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Name:
CaWa - die Leseratte Top 100 Rezensent
Ort:
Hilden
Rezensionen:
669 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 154

nicht hilfreich: 517

Rang:
51
Über mich:

lese fast alles - (Thriller, Krimis, Biografien, Sachbücher, Historische Roman ...), Mein Motto: Nihil facimo sed id bene facimo

CaWa - die Leserattes Rezensionen

buch

Body Farm

Patricia Cornwell

CHF 17.90
auf Merkliste

30

04.01.2011

„Viel Fachwissen”

Kurz zum Inhalt:
Gerichtspathologin Kay Scarpetta wieder im Einsatz: Diesmal hat sie den grausamen Mord an einem kleinen Mädchen zu klären, doch fast sieht es so aus, als sei sie mit ihrem Latein am Ende. Ihre letzte Chance ist die »Body Farm«, die Farm der Leichen, ein forensisches Forschungsinstitut des FBI, das durch seine spektakulären Experimente an Toten schon so manchen unlösbar scheinenden Fall geknackt hat …

Das Buch gehört wie seine Vorgänger zu den wirklich guten dieser Reihe. Solides Krimi-Handwerk, gespickt mit viel Fachwissen aus den Bereichen Pathologie und Forensik. Für den erfahrenen Krimi-Leser vielleicht ein bisschen zu ausführlich und ermüdend.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

10

04.01.2011

„Viele Schwächen”

Kurz zum Inhalt:
London, 1718. Als die unverheiratete, schwangere Eliza die Stadt erreicht, ist sie verzweifelt. Sie setzt alle Hoffnung auf Apotheker Black, der sie großmütig in seinen Dienst nimmt. Doch Black betreibt unheimliche Studien. Was geht in dem Haus vor sich, und welche Rolle soll Eliza dabei spielen?

Nachdem ich "Der Vermesser" gelesen hatte, war ich auf den "Apotheker" sehr gespannt. Aber viele Ungereimtheiten trüben das Lesevergnügen. Zum Beispiel ist Eliza die Tochter einer Hebamme, vermag aber nicht einmal einen normalen Säugling zu erkennen.

Das Buch erreicht nicht annähernd das Niveau seines Vorgängers.

0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

40

04.01.2011

„Der Geruch der Kanalsysteme durchzieht den Roman”

Kurz zum Inhalt:
London 1855. Unter der Stadt erstreckt sich ein gewaltiges Labyrinth von alten Tunneln, das Menschen aller Couleur anzieht. Die einen suchen nach Dingen, die sich zu Geld machen lassen, andere sind auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit. Bis ein grausiger Mord geschieht, der ganz London erschüttert.

Der Einstieg ist etwas schwer, weil die Autorin etwas zu detailliert über den Krim Krieg schreibt. Doch dann lässt es den Leser nicht mehr los und man hat förmlich das Gefühl selbst mittendrin zu sein, man bekommt eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie es in den Kanälen Londons um 1850 zuging. Wunderbar recherchiert ist das Seelenleben der Hauptperson William May, der unter den Folgen seiner Erlebnisse im Krieg leidet, was aber die Außenwelt als Geisteskrankheit interpretiert. Grausam, wie man zu der damaligen Zeit mit den Patienten der Irrenanstalten umging. Das Ende ist leider etwas unbefriedigend, da zu schnell erzählt. Für mich sind noch einige Fragen offen geblieben.

Ein wirklich lesenswertes Buch.

20

30.09.2010

„Enttäuschend”

Eine einzige Enttäuschung! Nachdem der 1. und 2. Teil dieser Trilogie spannend, wenn auch sehr unrealistisch waren, ist dieser 3.Teil einfach nur brutal, blutrünstig und maßlos übertrieben, selbst für einen Thriller, zumindest wenn man Wert auf eingewisses Niveau legt. Für Leser, denen es nicht blutig genug zugehen kann, bestimmt die Leseempfehlung, ansonsten möchte ich von diesem Buch abraten. Hinzukommt dass das Strickmuster aller 3 Teile identisch ist ...

wieder ein Polizist, der sich in eine Frau verknallt, die in den Fall verwickelt ist...

pervers: da liegt ein mißhandeltes, angeschossenes Mädchen und Special Agent Luke hat nur Augen für Susannah wie sie im Spitzen-BH und engen schwarzem Rock da hockt...

...und wieder diese korrupte Polizei in einem kleinem Dorf..

Das Geld hätte ich mir sparen können.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

buch

Totenverse

Zoë Ferraris

CHF 31.90
auf Merkliste

40

27.09.2010

„Spannende Religionskritik”

Der Autorin ist es mit Bravour gelungen, Relegionskritik in einen spannenden Krimi zu kleiden, der Leser erfährt einiges über die politischen, religiösen und kulturellen Hintergründe. Manchmal schwer nachvollziebar - ein alles in allem lesenswertes Buch.

Kurz zum Inhalt:
Miriam erwartet nicht gerade ein Zuckerschlecken, als sie aus den USA zu ihrem Mann zurückkehrt. Sie wird bereits am Flughafen wie eine Ware behandelt, für die es einen Abnehmer geben muss, und landet im Gefängnis, als ihr Mann sich verspätet. Auch in ihrem Haus sieht die Welt außerhalb des hermetisch abgeriegelten, westlichen Bereichs unter der normalen Bevölkerung nicht besser aus. Hier herrscht die Religionspolizei, so dass sie unter ständiger Einschüchterung und Angst lebt.

Frauen dürfen nicht arbeiten, wenn sie nicht verheiratet sind. Sollten sie es wagen, werden sie aus ihrem Amt entfernt. Alkoholgenuss, das Tragen von Hosen oder anderer westlicher Kleidung, Essen in öffentlichen Restaurants, Auto- und Fahrradfahren, in der Öffentlichkeit tanzen, Musik hören oder Filme anschauen und der Umgang mit einem Mann, der nicht der eigene Ehemann oder ein Familienmitglied ist, steht unter Strafe.

Es bleibt kein Raum für Träumereien von Menschenrechten, von der Gleichstellung der Geschlechter ganz zu schweigen. Vielmehr entlarvt Ferraris die moderne Form der Sklaverei in der Haltung eines Hauspersonals, insbesondere eines Hausmädchens.