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Zorn - Tod und Regen

Thriller. Originalausgabe

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Artikeldetails zu Zorn - Tod und Regen

AutorStephan Ludwig

Untertitel Thriller. Originalausgabe

  • bol.ch-Verkaufsrang10.788
  • ISBN-103-596-19305-2
  • ISBN-139783596193059
  • Verlag Fischer Taschenbuch...
  • ReiheFischer Taschenbücher...
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten365
  • Auflage3. Auflage
  • Veröffentlicht25.04.2012
  • GenreKrimi
  • Gewicht325g
  • SpracheDeutsch

Rezensionen der Redaktion zu Zorn - Tod und Regen

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 28.05.12
Stephan Ludwig ? ein neuer Stern am deutschen Krimi-Himmel. Ein Debütroman, der Eindruck hinterlässt. Mit Claudius Zorn ist Stephan Ludwig ein komplexer deutscher Kommissar gelungen, der weit weg ist vom gewöhnlichen Krimi-Kommissar. Die Kombination der Ermittler Zorn und Schröder bringt gute Reibungspunkte und Witz in die harte Handlung. Zorn wird der Leser auch verspüren, wenn das Buch zu Ende ist und er noch so lange auf den nächsten Fall warten muss.

Kurzbeschreibung zu Zorn - Tod und Regen

Es dauerte drei Stunden, bis sie den Verstand verlor, und weitere zwei, bis sie endlich sterben durfte. Hauptkommissar Claudius Zorn und sein Kollege, der dicke Schröder, haben seit Jahren in keinem Mordfall mehr ermittelt. Aber nun überstürzen sich die Ereignisse: zwei Morde in kürzester Zeit - blutig, brutal, unerklärlich. Warum gibt ein Killer seinem Opfer Schmerzmittel, bevor er es quält? Zorn ist ratlos, Schröder schon mitten drin in den Ermittlungen. Und der Mörder hat noch nicht genug ... Der erste Fall für Zorn und Schröder Claudius Zorn und sein Kompagnon haben das Zeug dazu, Kultstatus zu erreichen. krimi-couch.de Dieses Gespann hat Potenzial, oh ja. Nordkurier Das Duo Zorn-Schröder hat das Zeug zu weiteren Folgen. Und bestimmt werden die beiden Ermittler irgendwann auch im Fernsehen auf Mörderjagd gehen. hr4

Autorenportrait zu Zorn - Tod und Regen

Stephan Ludwig, Jahrgang 1965, arbeitete als Theatertechniker, Musiker und Gaststättenbetreiber. Er lebt in Halle und hat sich als Rundfunkproduzent einen Namen gemacht. Beim Schreiben arbeitet er genau wie im Tonstudio: aus dem Bauch heraus. Krimis zu schreiben ist für ihn ein Glücksfall, dabei stellt er seine Ermittler Zorn und Schröder gerne vor echte Herausforderungen.

Portrait

Stephan Ludwig:
Stephan Ludwig, Jahrgang 1965, arbeitete als Theatertechniker, Musiker und Gaststättenbetreiber. Er lebt in Halle und hat sich als Rundfunkproduzent einen Namen gemacht. Beim Schreiben arbeitet er genau wie im Tonstudio: aus dem Bauch heraus. Krimis zu schreiben ist für ihn ein Glücksfall, dabei stellt er seine Ermittler Zorn und Schröder gerne vor echte Herausforderungen.

Autorenportrait

Stephan Ludwig, Jahrgang 1965, arbeitete als Theatertechniker, Musiker und Gaststättenbetreiber. Er lebt in Halle und hat sich als Rundfunkproduzent einen Namen gemacht. Beim Schreiben arbeitet er genau wie im Tonstudio: aus dem Bauch heraus. Krimis zu schreiben ist für ihn ein Glücksfall, dabei stellt er seine Ermittler Zorn und Schröder gerne vor echte Herausforderungen.

description


Der packende Auftakt zur neuen Reihe mit Kommissar Claudius Zorn!
Zwei Morde in einer Stadt, die seit Jahren nur natürliche Todesfälle kannte. Blutig, brutal, unerklärlich: Warum gibt ein Killer seinem Opfer Schmerzmittel, bevor er es quält? Hauptkommissar Claudius Zorn soll die Ermittlungen leiten: Er hat Kopfschmerzen, er hat keine Lust, er hat keine heiße Spur. Als er dann noch merkt, dass ihn bei den Ermittlungen irgendjemand austricksen will, bekommt Zorn richtig schlechte Laune. Und der Mörder hat noch nicht genug ?

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50

27.05.2012

„Ermittlerteam im Regen”

von Uwe Taechl aus Bremen
Inhalt:
Hauptkommissar Claudius Zorn will vor allem eines: Ruhe. Doch das ist allerdings das Einzige, was er in nächster Zeit definitiv nicht bekommen wird. Ihm und seinem Kollegen, dem dicken Schröder, wird überraschend der erste Mordfall seit Jahren übergeben. Er überlässt dabei die Ermittlungen gerne Schröder und beschäftigt sich lieber mit Nachdenken und dem Versuch, sich nicht zu sehr anzustrengen. Als er jedoch erkennen muss, dass man ihn nur ausgesucht hat, da er der anscheinend unfähigste Ermittler der Behörde ist, wird sein Ehrgeiz geweckt und er widmet mit Intuition und viel Zynismus der Herausforderung.

Kritik:
Der Krimi hält, was der Titel verspricht. Es gibt reichlich Regen und auch den ein oder anderen Todesfall.
Das Ermittlerteam Zorn und Schröder wurde vom Autor hervorragend gewählt. Claudius Zorn ist mit so gut wie allem unzufrieden und will nur seine zigarettenrauchende Ruhe. Sein Kollege Schröder ist trotz seines fülligen Äußeren um einiges fitter und muss Zorn immer wieder mit seinem guten Gedächtnis unterstützen. Die beiden ergänzen sich hervorragend und so nehmen sie den Kampf gegen einen mysteriösen Täter und die Vorurteile ihrer Vorgesetzten auf.
Auch die anderen Hauptpersonen sind alle schön herausgearbeitet und haben Ecken und Kanten, die sie liebens-, bzw. hassenswert machen.
Die Geschichte spielt in einer nicht namentlich genannten Stadt, deren Größe von Stephan Ludwig hervorragend genutzt wird. Als Leser kann man sich fast bildlich in die verregneten Straßen hineinversetzen.
Der Fall selbst ist rätselhaft, fessselnd, herausfordernd und gipfelt in ein ziemlich überraschendes Ende. Die Morde sind sehr bildlich beschrieben, für den ein oder anderen wird es schon fast zu bildlich sein.
Obwohl das Buch immer mal wieder auf die Sicht des Täters wechselt, bleibt er bis zum Ende verborgen, gleichzeitig bringen diese Einblicke eine schöne Sicht auf die Gedankenwelt des Bösen.
Zusammenfassend kann ich mich nur dem Aufkleber auf dem Cover anschließen: "Unbedingt lesen!" Der Krimi fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Der Kommisar entwickelt sich vom zurückgezogenen Einzelgänger zu einem engagierten Ermittler der trotzdem seine Macken behält und so bleibt noch genug, was Leser und Autor in Folgekrimis an Zorn und Schröder entdecken können.

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50

26.05.2012

„So macht Krimi Spaß”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ein neues unkonventionelles Ermittlungsteam ermittelt hier in seinem ersten Fall: Zorn, der eigentlich überhaupt keine Lust auf seinen Polizeijob hat, Menschen generell nicht leiden kann, oft miese Laune hat und dabei auch noch arrogant und egoistisch ist und Schröder, klein, dick und hässlich, aber mit einem phänomenalen Gedächtnis ausgestattet; zusammen sollen sie einen brutalen Mord lösen, zu dem es keine Anhaltspunkte gibt... Ein bis zur letzten Seite spannender Krimi! Ich hoffe, bald kommt der zweite Fall dieses ungleichen Duos!

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40

26.05.2012

„1. Teil einer neuen Krimireihe”

von Lilli33
Inhalt:
In einer mitteldeutschen Großstadt, die namentlich nicht genannt, aber doch teilweise detailliert beschrieben wird wie in einem Regionalkrimi, wurde offensichtlich ein Mord verübt. Die Polizei wurde wegen Ruhestörung gerufen, findet dann aber eine riesige Blutlache, nur keine Leiche. Hauptkommissar Zorn und sein Kollege Schröder werden mit der Ermittlung beauftragt. So viel kann ich schon mal verraten: Es bleibt nicht bei einer Leiche.

Meine Meinung:
In diesem Roman dreht sich sehr viel um Claudius Zorn, und der hält sich für den Nabel der Welt. Warum er in dem Team Zorn / Schröder der Chef ist, weiß ich nicht, denn Schröder hat viel mehr drauf. Zorn ist mir leider recht unsympathisch. Seine Arbeit mag er nicht, er ist faul, chaotisch, immer mürrisch und hängt gern den Chef raus. Schröder dagegen ist fleißig, hochintelligent, immer fröhlich und seinem Chef treu ergeben. Beide Protagonisten sind mir etwas zu stark in die jeweilige Richtung gezeichnet. Allerdings ergeben sich aus den extremen Gegensätzen oft witzige Dialoge.

Der Mordfall kommt auf den ersten 100 Seiten des Buches zugunsten von Zorns Charakter und Privatleben etwas zu kurz. Doch dann nimmt die Handlung rapide Fahrt auf, und es wird immer spannender. Durch Zorns ungewöhnliche Ermittlungsmethoden und die daraus resultierenden Fehler kommt es zu allerlei gefährlichen Situationen für Außenstehende und auch für die Ermittler selbst. Als Leser tappt man genau wie Zorn und Schröder lange im Dunkeln, wer hinter den ganzen Todesfällen steckt. Ab und zu taucht mal ein Puzzlestückchen auf, aber das große Ganze kann man nicht erahnen. Erst am Schluss klärt sich alles auf. Das ist aber nicht der Polizeiarbeit zu verdanken, sondern der Tatsache, dass sich jemand alles von der Seele reden will. Eine solche Auflösung ist mir immer etwas zu einfach gestrickt.

Trotz meiner Kritikpunkte habe ich mich von diesem Krimi gut unterhalten gefühlt. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, der Schreibstil ist sehr angenehm. Spannung ist genügend vorhanden. Das Handlungsgerüst ist logisch aufgebaut. Die grausamen Morde hätte man nicht ganz so detailliert beschreiben müssen, das hätte der Spannung keinen Abbruch getan.

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40

26.05.2012

„Ein gelungener Krimi”

von Nirena
Mit Zorn und Schröder lernen wir ein Ermittlerduo kennen, wie es unähnlicher kaum sein könnte: Zorn, der eigentlich überhaupt keine Lust auf seinen Polizeijob hat, Menschen generell nicht wirklich leiden kann, meist miese Laune hat und dabei auch noch arrogant und egoistisch ist und Schröder, optisch von der Natur nicht verwöhnt, aber mit einem phänomenalen Gedächtnis ausgestattet: beide sollen zusammen einen brutalen Mord lösen, zu dem es keine Anhaltspunkte gibt...
Ein Krimi, wie er sein sollte: Hauptprotagonisten mit Charakter; eine Handlung, die den Leser einfängt; ein Schreibstil, wie für Spannung gemacht: wer so emotionslos über grausige Dinge schreiben kann, sollte definitiv weiter Krimis schreiben!
Ich jedenfalls habe die Lektüre sehr genossen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen - schon jetzt freue ich mich auf den zweiten Fall mit Zorn und Schröder im Herbst!

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40

25.05.2012

„Zorn- Tod und Regen”

von Mone80
Man nehme ein Ermittler-Duo, welches unterschiedlicher nicht sein könnte und Morde die unglaublich brutal sind, ein Prise wortwitz und heraus kommt "Zorn- Tod und Regen".

Claudius Zorn, Hauptkommissar, hasst seinen Job und macht kein Geheimnis draus. Seit Jahren passiert nicht und er sitzt seine Stunden im Büro ab, immer darauf bedacht, pünktlich seinen Feierabend zu machen. Seine Laune ist mies, genauso mies wie das Wetter in diesem Krimi. An Intuition glaubt er nicht, aber wie man einen Fall löst, weiss er nicht mehr. Ist aber auch egal, er hat ja Kommissar Schröder an seiner Seite. Er ist der Kopf des Teams, ein Mann, der den Überblick behält und der sich nichts notieren muss, da er sich alles merkt. Zwar ist auch er aus der Übung, aber er möchte diesen Fall lösen, auch wenn dafür die ein oder andere Überstunde und Schlafentzug sein müssen. Zwar hat er ein sonnigeres Gemüt, aber es kommt in manchen Situationen doch raus, dass ihn Zorns Verhalten nervt und er auch anders kann.

Das Buch beginnt rasant und hat einen schnellen Spannungsaufbau. Leider hält diese Spannung nicht lange an, aber durch Zorn und Schröder kommt kaum Langeweile auf, ihre Dialoge brachten mich häufig zum Schmunzeln. Ab und zu füttert der Autor den Leser mit Hinweisen auf den wahren Täter, aber mir persönlich ist erst gegen Ende klar geworden, wer der Täter ist und wie die Morde zusammenhängen.
Die Geschichte endet mit einem gewaltigen und explosiven Showdown, der zwar den Fall ohne Fragen abschliesst, aber für mich dann doch zu überladen war.

Fazit:
Alles in allem ein guter Auftakt zu einer vielversprechenden Krimiserie. Das Buch war angenehm zu lesen, mit ein wenig Spannung und etwas Humor.

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40

25.05.2012

„Zorn- Tod und Regen”

von einer Kundin oder einem Kunden

Man nehme ein Ermittler-Duo, welches unterschiedlicher nicht sein könnte und Morde die unglaublich brutal sind, ein Prise wortwitz und heraus kommt "Zorn- Tod und Regen".

Claudius Zorn, Hauptkommissar, hasst seinen Job und macht kein Geheimnis draus. Seit Jahren passiert nicht und er sitzt seine Stunden im Büro ab, immer darauf bedacht, pünktlich seinen Feierabend zu machen. Seine Laune ist mies, genauso mies wie das Wetter in diesem Krimi. An Intuition glaubt er nicht, aber wie man einen Fall löst, weiss er nicht mehr. Ist aber auch egal, er hat ja Kommissar Schröder an seiner Seite. Er ist der Kopf des Teams, ein Mann, der den Überblick behält und der sich nichts notieren muss, da er sich alles merkt. Zwar ist auch er aus der Übung, aber er möchte diesen Fall lösen, auch wenn dafür die ein oder andere Überstunde und Schlafentzug sein müssen. Zwar hat er ein sonnigeres Gemüt, aber es kommt in manchen Situationen doch raus, dass ihn Zorns Verhalten nervt und er auch anders kann.

Das Buch beginnt rasant und hat einen schnellen Spannungsaufbau. Leider hält diese Spannung nicht lange an, aber durch Zorn und Schröder kommt kaum Langeweile auf, ihre Dialoge brachten mich häufig zum Schmunzeln. Ab und zu füttert der Autor den Leser mit Hinweisen auf den wahren Täter, aber mir persönlich ist erst gegen Ende klar geworden, wer der Täter ist und wie die Morde zusammenhängen.
Die Geschichte endet mit einem gewaltigen und explosiven Showdown, der zwar den Fall ohne Fragen abschliesst, aber für mich dann doch zu überladen war.


Fazit:
Alles in allem ein guter Auftakt zu einer vielversprechenden Krimiserie. Das Buch war angenehm zu lesen, mit ein wenig Spannung und etwas Humor.

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40

23.05.2012

„Neue deutsche Krimireihe mit Potenzial”

von Kerstin Thieme aus Zittau
Ein beschauliches Städtchen in Sachsen-Anhalt, welches nicht genauer definiert wird, bekommt es mit einem brutalen Mord zu tun. Außergewöhnlich dabei ist, dass der Täter sein Opfer offenbar mit Schmerzmitteln betäubt hat. Hauptkommissar Claudius Zorn und sein Partner Schröder werden mit den Ermittlungen beauftragt. Bald stellt sich heraus, dass auch der zuständige Staatsanwalt Sauer etwas zu verbergen hat. Ein zweites Opfer lässt nicht lange auf sich warten und die Polizei tappt komplett im Dunkeln. Oder sollte doch ein mysteriöser Selbstmord mit den Morden zu tun haben?

Meine Meinung:

Bei „Zorn – Tod und Regen“ handelt es sich um den Debüt-Roman des Hallenser Autors Stephan Ludwig. Der Verlag ist von dieser neuen Krimi-Reihe um Hauptkommissar Claudius Zorn offenbar so überzeugt, dass bereits die Fortsetzung „Zorn - Vom Lieben und Sterben“ für Oktober 2012 angekündigt und mit einer Leseprobe am Ende des Buches, die es wirklich in sich hat, belegt ist. Ich kann diese Entscheidung gut nachvollziehen, denn bei Zorn und Schröder handelt es sich wirklich um ein außergewöhnliches Ermittlerduo.

Zorn ist dabei ein Antagonist wie er im Buche steht. Selten hat man erlebt, wie jemand so unerträglich faul, stur, überheblich, von sich eingenommen und überhaupt mit der Welt im Unreinen ist. Nicht nur einmal kam mir der Gedanke, dass ich im Ernstfall hoffentlich nicht an so einen Ermittler gerate. Zwar unmerklich, aber er macht dann doch eine Entwicklung durch und könnte in den nächsten Bänden Sympathiepunkte gewinnen.

Das genaue Gegenteil und aus welchen Gründen auch immer Claudius Zorn total ergeben, ist der dicke Schröder. Er ist nicht so ein Schönling wie Zorn, kleidet sich unvorteilhaft, ist dafür aber hart im Nehmen, übermäßig intelligent und hat einen tollen Sinn für Humor. Die beiden so gegensätzlichen Charaktere sorgen dann in ihren Dialogen auch für das eine oder andere Schmunzeln.

Der Kriminalfall selber ist gut durchdacht und sorgt bis kurz vor Schluss für Überraschungen. Was mich allerdings gestört hat und zu einem Punkt Abzug verleitet ist, dass mal wieder die Ermittler nichts zur Aufklärung beitragen. Und das ist bei all der Genialität von Schröder und einer doch sehr offensichtlichen Verbindung schon verwunderlich. Auch muss ich dem Autor die Sache mit der Katze übelnehmen, weil sie schlicht unnötig ist und mir als Katzenliebhaber einen bösen Stich versetzt hat.

Zusammenfassend betrachtet kann ich aber das Buch guten Gewissens weiterempfehlen. Wenn man von den Marotten des Claudius Zorn absieht, bekommt der Leser hier einen in sich stimmigen Krimi, der sich kontinuierlich in der Spannung steigert und nicht zu viel Detailreichtum bei den Morden bietet, präsentiert.

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40

20.05.2012

„Hauptkommissar Zorn ermittelt”

von mithrandir
Ein Unbekannter hat eine 50-jährige Lehrerin entführt und in einem fensterlosen Raum an einen hohen Stuhl gefesselt. Sie ist geknebelt und verliert sehr viel Blut. Doch das reicht dem Täter nicht und so beginnt er sie stundenlang zu misshandeln bevor er sie endlich sterben lässt.
Nachdem der Tatort und Tage später auch die Leiche entdeckt worden sind, wird überraschenderweise Kriminalhauptkommissar Claudius Zorn mit der Lösung dieses Falls beauftragt. Allgemein als arbeitsunlustig, unfähig und arrogant bekannt hätte nicht einmal Claudius selbst sich den Fall übertragen. Doch so will es Staatsanwalt Sauer, ein geschniegelter Emporkömmling mit nichts als seiner eigenen Karriere vor Augen. Missmutig macht sich Zorn gemeinsam mit seinem schwerfällig erscheinenden Kollegen Schröder an den Fall. Trotz Druck von oben kommen die beiden jedoch nicht voran bis sie zufällig entdecken, dass ein Teil der forensischen Unterlagen fehlt. Als einziger möglicher Verdächtiger dieser Unterschlagung kommt nur der Staatsanwalt in Betracht. Aber warum sollte er dies tun?
Zorn macht sich an Hannah, die Sekretärin des Staatsanwalts heran, um in dieser Angelegenheit nachzuforschen. Da Hannah schon länger ein Auge auf Zorn geworfen hat, bietet sie an, Sauers Tresor zu untersuchen. Und tatsächlich findet sie hier die fehlenden Unterlagen. Zorn bittet sie, diese schleunigst zurückzulegen, ahnt er doch, dass Hannah sich mit ihren Nachforschungen in Gefahr gebracht hat. Nachdem sie nunmehr durch die fehlenden Unterlagen das Opfer identifizieren können, ist Zorn durch die Ermittlungen abgelenkt. Plötzlich ist Hannah verschwunden. Wo ist sie? Ist sie dem Mörder in die Falle gegangen? Welches Ziel verfolgt dieser und werden Zorn und Schröder Hannnah retten können? Und was hat der Staatsanwalt mit der ganzen Sache zu tun?

Stephan Ludwigs spannendes Krimidebüt beginnt gleich unvermittelt im Geschehen. Der Autor bedient sich immer wieder verschiedener Handlungsstränge, wodurch der Spannungsbogen niemals abreißt. Das Ermittlerduo Zorn und Schröder ist ein interessantes Gespann. Während Zorn mit seinem selbstgefälligem Verhalten polarisiert, entwickelt man als Leser klare Sympathien für Schröder. Äußerlich optisch benachteiligt ist er jedoch sowohl geistig, als auch körperlich topfit. Stets ist er bemüht die Wünsche seines Chefs Zorn zu erfüllen und erledigt geduldig die Hauptarbeit ohne hierfür Dank oder Anerkennung zu erwarten. Obendrein verfügt er über einen herrlichen trockenen Humor, den ich ganz besonders liebe. Ich bin sehr gespannt, wie der nächste Fall der beiden aussieht, der bereits im Oktober herauskommen soll.

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40

20.05.2012

„Hauptkommissar Zorn ermittelt”

von mithrandir
Ein Unbekannter hat eine 50-jährige Lehrerin entführt und in einem fensterlosen Raum an einen hohen Stuhl gefesselt. Sie ist geknebelt und verliert sehr viel Blut. Doch das reicht dem Täter nicht und so beginnt er sie stundenlang zu misshandeln bevor er sie endlich sterben lässt.
Nachdem der Tatort und Tage später auch die Leiche entdeckt worden sind, wird überraschenderweise Kriminalhauptkommissar Claudius Zorn mit der Lösung dieses Falls beauftragt. Allgemein als arbeitsunlustig, unfähig und arrogant bekannt hätte nicht einmal Claudius selbst sich den Fall übertragen. Doch so will es Staatsanwalt Sauer, ein geschniegelter Emporkömmling mit nichts als seiner eigenen Karriere vor Augen. Missmutig macht sich Zorn gemeinsam mit seinem schwerfällig erscheinenden Kollegen Schröder an den Fall. Trotz Druck von oben kommen die beiden jedoch nicht voran bis sie zufällig entdecken, dass ein Teil der forensischen Unterlagen fehlt. Als einziger möglicher Verdächtiger dieser Unterschlagung kommt nur der Staatsanwalt in Betracht. Aber warum sollte er dies tun?
Zorn macht sich an Hannah, die Sekretärin des Staatsanwalts heran, um in dieser Angelegenheit nachzuforschen. Da Hannah schon länger ein Auge auf Zorn geworfen hat, bietet sie an, Sauers Tresor zu untersuchen. Und tatsächlich findet sie hier die fehlenden Unterlagen. Zorn bittet sie, diese schleunigst zurückzulegen, ahnt er doch, dass Hannah sich mit ihren Nachforschungen in Gefahr gebracht hat. Nachdem sie nunmehr durch die fehlenden Unterlagen das Opfer identifizieren können, ist Zorn durch die Ermittlungen abgelenkt. Plötzlich ist Hannah verschwunden. Wo ist sie? Ist sie dem Mörder in die Falle gegangen? Welches Ziel verfolgt dieser und werden Zorn und Schröder Hannnah retten können? Und was hat der Staatsanwalt mit der ganzen Sache zu tun?

Stephan Ludwigs spannendes Krimidebüt beginnt gleich unvermittelt im Geschehen. Der Autor bedient sich immer wieder verschiedener Handlungsstränge, wodurch der Spannungsbogen niemals abreißt. Das Ermittlerduo Zorn und Schröder ist ein interessantes Gespann. Während Zorn mit seinem selbstgefälligem Verhalten polarisiert, entwickelt man als Leser klare Sympathien für Schröder. Äußerlich optisch benachteiligt ist er jedoch sowohl geistig, als auch körperlich topfit. Stets ist er bemüht die Wünsche seines Chefs Zorn zu erfüllen und erledigt geduldig die Hauptarbeit ohne hierfür Dank oder Anerkennung zu erwarten. Obendrein verfügt er über einen herrlichen trockenen Humor, den ich ganz besonders liebe. Ich bin sehr gespannt, wie der nächste Fall der beiden aussieht, der bereits im Oktober herauskommen soll.

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20

20.05.2012

„Der große Regen”

von Spatzi79
Claudius Zorn ist ein mittelmäßiger Polizeikommissar in einer (fiktiven) mittelgroßen deutschen Stadt, der durchschnittliche Fälle bearbeitet. Seine Arbeitshaltung ist nicht durch übermäßigen Ehrgeiz geprägt, sein Beruf macht ihm eigentlich keinen Spaß und er zählt die Tage bis zur Pensionierung - noch zu viele! Ohne seinen Mitarbeiter Schröder, der die ganze Arbeit macht, würde noch viel mehr auffallen, wie unfähig Zorn sich eigentlich benimmt. Dementsprechend Probleme hat er mit seinem Vorgesetzten, Staatsanwalt Sauer. Die beiden können sich nicht ausstehen.

Doch dann geschieht ein rätselhafter Mord. Eine riesige Blutlache wird in einem Keller gefunden, bei der Menge ist sofort klar, dass es eine Leiche geben muss, doch von dieser erst einmal keine Spur. Wie ermittelt man in einem Mordfall, in dem nicht einmal das Opfer, geschweige denn Motiv oder Täter kennt?
Gleichzeitig muss sich Zorn noch mit dem Selbstmord einer Frau befassen, die offensichtlich mit Depressionen zu kämpfen hatte.

Dann gibt es da noch diverse Frauengeschichten, die Sekretärin des Staatsanwaltes sowie eine junge Frau im selben Wohnhaus wie Zorn. Warum er so erfolgreich bei Frauen ist, hat sich mir allerdings überhaupt nicht erschlossen.

Claudius Zorn fand ich als Ermittler und Mensch fürchterlich unsympathisch. Seine Null-Bock-Haltung und insbesondere sein ätzendes Verhalten gegenüber seinem Mitarbeiter Schröder fand ich einfach nur ätzend. Was den Fall angeht, entwickelt er im Laufe der Handlung allerdings immerhin einen gewissen Ehrgeiz. Schröder hingegen entpuppt sich schnell als Überraschungsei, in dem deutlich mehr steckt als die anfänglichen Beschreibungen vermuten lassen.

Der Fall nimmt trotz grauenhafter Morde am Anfang nur sehr langsam Fahrt auf, gegen Ende überschlägt sich dann aber nahezu alles. Den Täter konnte man schon relativ früh entlarven, aber das Motiv und weite Teile der Handlung blieben für mich sehr konstruiert.

Der zweite Fall ist bereits für den Herbst dieses Jahres angekündigt, aber ich habe erstmal genug von Zorn, höchstens wegen Schröder würde ich dem nächsten Band vielleicht noch eine Chance geben.

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20

20.05.2012

„Der große Regen”

von Spatzi79
Claudius Zorn ist ein mittelmäßiger Polizeikommissar in einer (fiktiven) mittelgroßen deutschen Stadt, der durchschnittliche Fälle bearbeitet. Seine Arbeitshaltung ist nicht durch übermäßigen Ehrgeiz geprägt, sein Beruf macht ihm eigentlich keinen Spaß und er zählt die Tage bis zur Pensionierung - noch zu viele! Ohne seinen Mitarbeiter Schröder, der die ganze Arbeit macht, würde noch viel mehr auffallen, wie unfähig Zorn sich eigentlich benimmt. Dementsprechend Probleme hat er mit seinem Vorgesetzten, Staatsanwalt Sauer. Die beiden können sich nicht ausstehen.

Doch dann geschieht ein rätselhafter Mord. Eine riesige Blutlache wird in einem Keller gefunden, bei der Menge ist sofort klar, dass es eine Leiche geben muss, doch von dieser erst einmal keine Spur. Wie ermittelt man in einem Mordfall, in dem nicht einmal das Opfer, geschweige denn Motiv oder Täter kennt?
Gleichzeitig muss sich Zorn noch mit dem Selbstmord einer Frau befassen, die offensichtlich mit Depressionen zu kämpfen hatte.

Dann gibt es da noch diverse Frauengeschichten, die Sekretärin des Staatsanwaltes sowie eine junge Frau im selben Wohnhaus wie Zorn. Warum er so erfolgreich bei Frauen ist, hat sich mir allerdings überhaupt nicht erschlossen.

Claudius Zorn fand ich als Ermittler und Mensch fürchterlich unsympathisch. Seine Null-Bock-Haltung und insbesondere sein ätzendes Verhalten gegenüber seinem Mitarbeiter Schröder fand ich einfach nur ätzend. Was den Fall angeht, entwickelt er im Laufe der Handlung allerdings immerhin einen gewissen Ehrgeiz. Schröder hingegen entpuppt sich schnell als Überraschungsei, in dem deutlich mehr steckt als die anfänglichen Beschreibungen vermuten lassen.

Der Fall nimmt trotz grauenhafter Morde am Anfang nur sehr langsam Fahrt auf, gegen Ende überschlägt sich dann aber nahezu alles. Den Täter konnte man schon relativ früh entlarven, aber das Motiv und weite Teile der Handlung blieben für mich sehr konstruiert.

Der zweite Fall ist bereits für den Herbst dieses Jahres angekündigt, aber ich habe erstmal genug von Zorn, höchstens wegen Schröder würde ich dem nächsten Band vielleicht noch eine Chance geben.

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20

20.05.2012

„Der große Regen”

von Spatzi79
Claudius Zorn ist ein mittelmäßiger Polizeikommissar in einer (fiktiven) mittelgroßen deutschen Stadt, der durchschnittliche Fälle bearbeitet. Seine Arbeitshaltung ist nicht durch übermäßigen Ehrgeiz geprägt, sein Beruf macht ihm eigentlich keinen Spaß und er zählt die Tage bis zur Pensionierung - noch zu viele! Ohne seinen Mitarbeiter Schröder, der die ganze Arbeit macht, würde noch viel mehr auffallen, wie unfähig Zorn sich eigentlich benimmt. Dementsprechend Probleme hat er mit seinem Vorgesetzten, Staatsanwalt Sauer. Die beiden können sich nicht ausstehen.

Doch dann geschieht ein rätselhafter Mord. Eine riesige Blutlache wird in einem Keller gefunden, bei der Menge ist sofort klar, dass es eine Leiche geben muss, doch von dieser erst einmal keine Spur. Wie ermittelt man in einem Mordfall, in dem nicht einmal das Opfer, geschweige denn Motiv oder Täter kennt?
Gleichzeitig muss sich Zorn noch mit dem Selbstmord einer Frau befassen, die offensichtlich mit Depressionen zu kämpfen hatte.

Dann gibt es da noch diverse Frauengeschichten, die Sekretärin des Staatsanwaltes sowie eine junge Frau im selben Wohnhaus wie Zorn. Warum er so erfolgreich bei Frauen ist, hat sich mir allerdings überhaupt nicht erschlossen.

Claudius Zorn fand ich als Ermittler und Mensch fürchterlich unsympathisch. Seine Null-Bock-Haltung und insbesondere sein ätzendes Verhalten gegenüber seinem Mitarbeiter Schröder fand ich einfach nur ätzend. Was den Fall angeht, entwickelt er im Laufe der Handlung allerdings immerhin einen gewissen Ehrgeiz. Schröder hingegen entpuppt sich schnell als Überraschungsei, in dem deutlich mehr steckt als die anfänglichen Beschreibungen vermuten lassen.

Der Fall nimmt trotz grauenhafter Morde am Anfang nur sehr langsam Fahrt auf, gegen Ende überschlägt sich dann aber nahezu alles. Den Täter konnte man schon relativ früh entlarven, aber das Motiv und weite Teile der Handlung blieben für mich sehr konstruiert.

Der zweite Fall ist bereits für den Herbst dieses Jahres angekündigt, aber ich habe erstmal genug von Zorn, höchstens wegen Schröder würde ich dem nächsten Band vielleicht noch eine Chance geben.

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50

20.05.2012

„Auftakt einer vielversprechenden Krimi-Reihe”

von Sarah_O aus NRW
"Zorn - Tod und Regen" ist der erste Teil einer neuen deutschen Krimireihe von Stephan Ludwig, in deren Mittelpunkt der etwas mürrische Kriminalhauptkommissar Claudius Zorn steht, und ein wirklich gelungenes Debüt, das Hoffnung auf mehr macht.

Zum Inhalt: Claudius Zorn ist Kriminalhauptkommissar in einer nicht nähere bestimmten deutschen Stadt. Einen wirklich spannenden Fall hatte er schon seit Jahren nicht mehr. Dann stört ein brutaler, aber auch rätselhafter Mord an einer Frau, zu dem zunächst auch noch die Leiche fehlt, Zorns langweiligen Alltag. Eine wirkliche Spur gibt es nicht und noch dazu stoßen Zorn und sein Kollege Schröder auf Anzeichen dafür, dass jemand versucht die Ermittlungen zu sabotieren. Ein schwieriger Fall, bei dem sich Zorn auch noch mit dem verhassten Staatanwalt Sauer rumschlagen muss. Und schon bald schlägt der Täter erneut zu...

Auch für mich klang die Beschreibung vom Kommissar Zorn zunächst ein bisschen nach Klischee. Er ist mürrisch, raucht zu viel, trinkt zu viel, ist schlecht gelaunt, gelangweilt und motzt jeden an, der ihm über den Weg läuft. Aber entgegen meiner sich bei einer solchen Beschreibung automatisch anschließenden Erwartungen ist er kein schluffiges, ungepflegtes Ekel, sondern ein ganz attraktiver 42-jähriger, der bei den Frauen gut ankommt und über dessen zynische und gereizte Art ich oft schmunzeln konnte. Zudem ist er ermittlungstechnisch ein wenig inkompetent, von der Jahre andauernden Langeweile eingerostet und fällt so manches Mal ordentlich auf die Nase, besonders durch seinen Kollegen Schröder, dem er eigentlich nichts zutraut, erlebt er einige Überraschungen, die ihn ganz schön alt aussehen lassen.

Natürlich hat "Zorn - Tod und Regen" aber auch in Sachen Spannung einiges zu bieten. Der Fall hat es in sich. Es geht ganz schön blutig und brutal zu Sache und einige Passagen werden atmosphärisch so dicht beschrieben, dass man als Leser Gänsehaut bekommen kann und Nervenkitzel verspürt. Die Perspektiven wechseln oft und gerade wenn aus der Sicht der Opfer berichtet wird, wird die Erzählweise durch den Wechsel der Zeitform ins Präsens besonders intensiv. Es gibt überraschende und erschreckende Wendungen, die für ein wahres Wechselbad der Gefühle sorgen und sich zudem am Ende glaubwürdig und schlüssig auflösen. Der lockere, flüssige Schreibstil des Autors trägt sein Übriges bei zu diesem Lesevergnügen.

Fazit: Rundum gelungen, unterhaltsame Charaktere und viel Spannung. Macht Hoffnung auf mehr. 5 Sterne.

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50

20.05.2012

„Auftakt einer vielversprechenden Krimi-Reihe”

von Sarah O.
"Zorn - Tod und Regen" ist der erste Teil einer neuen deutschen Krimireihe von Stephan Ludwig, in deren Mittelpunkt der etwas mürrische Kriminalhauptkommissar Claudius Zorn steht, und ein wirklich gelungenes Debüt, das Hoffnung auf mehr macht.

Zum Inhalt: Claudius Zorn ist Kriminalhauptkommissar in einer nicht nähere bestimmten deutschen Stadt. Einen wirklich spannenden Fall hatte er schon seit Jahren nicht mehr. Dann stört ein brutaler, aber auch rätselhafter Mord an einer Frau, zu dem zunächst auch noch die Leiche fehlt, Zorns langweiligen Alltag. Eine wirkliche Spur gibt es nicht und noch dazu stoßen Zorn und sein Kollege Schröder auf Anzeichen dafür, dass jemand versucht die Ermittlungen zu sabotieren. Ein schwieriger Fall, bei dem sich Zorn auch noch mit dem verhassten Staatanwalt Sauer rumschlagen muss. Und schon bald schlägt der Täter erneut zu...

Auch für mich klang die Beschreibung vom Kommissar Zorn zunächst ein bisschen nach Klischee. Er ist mürrisch, raucht zu viel, trinkt zu viel, ist schlecht gelaunt, gelangweilt und motzt jeden an, der ihm über den Weg läuft. Aber entgegen meiner sich bei einer solchen Beschreibung automatisch anschließenden Erwartungen ist er kein schluffiges, ungepflegtes Ekel, sondern ein ganz attraktiver 42-jähriger, der bei den Frauen gut ankommt und über dessen zynische und gereizte Art ich oft schmunzeln konnte. Zudem ist er ermittlungstechnisch ein wenig inkompetent, von der Jahre andauernden Langeweile eingerostet und fällt so manches Mal ordentlich auf die Nase, besonders durch seinen Kollegen Schröder, dem er eigentlich nichts zutraut, erlebt er einige Überraschungen, die ihn ganz schön alt aussehen lassen.

Natürlich hat "Zorn - Tod und Regen" aber auch in Sachen Spannung einiges zu bieten. Der Fall hat es in sich. Es geht ganz schön blutig und brutal zu Sache und einige Passagen werden atmosphärisch so dicht beschrieben, dass man als Leser Gänsehaut bekommen kann und Nervenkitzel verspürt. Die Perspektiven wechseln oft und gerade wenn aus der Sicht der Opfer berichtet wird, wird die Erzählweise durch den Wechsel der Zeitform ins Präsens besonders intensiv. Es gibt überraschende und erschreckende Wendungen, die für ein wahres Wechselbad der Gefühle sorgen und sich zudem am Ende glaubwürdig und schlüssig auflösen. Der lockere, flüssige Schreibstil des Autors trägt sein Übriges bei zu diesem Lesevergnügen.

Fazit: Rundum gelungen, unterhaltsame Charaktere und viel Spannung. Macht Hoffnung auf mehr. 5 Sterne.

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40

20.05.2012

„Gelungener Krimi mit einigen Lachern ”

von BigEyes
Inhalt:
Zwei Morde in einer Stadt, die seit Jahren nur natürliche Todesfälle kannte. Blutig, brutal, unerklärlich: Warum gibt ein Killer seinem Opfer Schmerzmittel, bevor er es quält? Hauptkommissar Claudius Zorn soll die Ermittlungen leiten: Er hat Kopfschmerzen, er hat keine Lust, er hat keine heiße Spur. Als er dann noch merkt, dass ihn bei den Ermittlungen irgendjemand austricksen will, bekommt Zorn richtig schlechte Laune. Und der Mörder hat noch nicht genug …
Meinung:
Der erste Fall von Claudius Zorn!
Herausragend ist der Protagonist Zorn. Er ist ständig zornig, faul und hält sich für den Nabel der Welt. Er ist der Chef des Teams Zorn/Schröder. Schröder ist das Gegenteil von Zorn und dem Chef treu ergeben. Diese Konstellation beschert so manchen Lacher. Im Laufe des Buches wird Zorn jedoch umgänglicher. Doch Zorn fand ich aufgrund seines doch sehr eigenen Wesens am interessantesten.
Leider rückte der Mordfall, den es aufzuklären gab, durch Zorns Privatleben etwas in den Hintergrund. Im Laufe der Geschichte bekommt man immer wieder einen kleinen Happen zugeworfen, leider kann man die bis zum Schluss nicht so richtig ordnen. Das Ende war für mich etwas zu unspektakulär. Aber das ist wohl Geschmackssache.
Fazit:
Ein Krimi mit garantierten Lachern.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

20.05.2012

„Gelungener Krimi mit einigen Lachern ”

von BigEyes aus bisingen
Inhalt:
Zwei Morde in einer Stadt, die seit Jahren nur natürliche Todesfälle kannte. Blutig, brutal, unerklärlich: Warum gibt ein Killer seinem Opfer Schmerzmittel, bevor er es quält? Hauptkommissar Claudius Zorn soll die Ermittlungen leiten: Er hat Kopfschmerzen, er hat keine Lust, er hat keine heiße Spur. Als er dann noch merkt, dass ihn bei den Ermittlungen irgendjemand austricksen will, bekommt Zorn richtig schlechte Laune. Und der Mörder hat noch nicht genug …
Meinung:
Der erste Fall von Claudius Zorn!
Herausragend ist der Protagonist Zorn. Er ist ständig zornig, faul und hält sich für den Nabel der Welt. Er ist der Chef des Teams Zorn/Schröder. Schröder ist das Gegenteil von Zorn und dem Chef treu ergeben. Diese Konstellation beschert so manchen Lacher. Im Laufe des Buches wird Zorn jedoch umgänglicher. Doch Zorn fand ich aufgrund seines doch sehr eigenen Wesens am interessantesten.
Leider rückte der Mordfall, den es aufzuklären gab, durch Zorns Privatleben etwas in den Hintergrund. Im Laufe der Geschichte bekommt man immer wieder einen kleinen Happen zugeworfen, leider kann man die bis zum Schluss nicht so richtig ordnen. Das Ende war für mich etwas zu unspektakulär. Aber das ist wohl Geschmackssache.
Fazit:
Ein Krimi mit garantierten Lachern.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

20.05.2012

„Zorn - Tod und Regen”

von Nicole Pichler
Im Zuge der Lovelybooks Lesechallenge habe ich den Krimi Zorn – Tod und Regen von Stephan Ludwig gelesen. In dem Krimi passieren zwei Morde in einer Stadt in der sonst nicht viel los ist. Hauptkommissar Claudius Zorn soll die Ermittlungen leiten. Er und sein Kollege Schröder machen sich auf die Suche dach dem Mörder. Leider tappen sie da zieemlich im Dunkeln, vor allem weil Zorn überhaupt keine Lust auf die Ermittlungen hat. Als er aber merkt, dass er an der Nase herumgeführt wird gibt er endlich Gas.

Vielleicht sollte ich gleich mal über die Hauptprotagonisten schreiben und zwar über Claudius Zorn und den „dicken“ Schröder wie er so liebevoll von seinem Chef genannt wird.
Zorn war mir am Anfang nicht unbedingt sympathisch. Er ist ein Kettenraucher, setzt sich über alle Regeln hinweg und raucht auch in seinem Büro, obwohl das verboten ist. Er langweilt sich in seinem Job fast zu Tode, ist träge, arbeitet nur so viel als unbedingt nötig, schiebt die meiste Zeit alle Arbeit auf Schröder und behandelt Schröder zeitweise mit einer Arroganz und einer Art, dass ich auszucken könnte.
Schröder dagegen ist zwar vollschlank, aber freundlich immer gut drauf, hat eine gute Kombinationsgabe, super Gedächtnis und trotzdem hält ihn manch einer für träge. Das täuscht allerdings, denn er kommt im Buch fitter rüber als manch andere dünne Person. Ich fand aber, dass die beiden, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können gut zusammengearbeitet haben .Sie sind ein eingeschworenes Team und auch wenn Zorn es nicht zugeben will, mag er Schröder und Schröder scheint ihm seine Beleidigungen nicht allzu übel zu nehmen.
Vom Schreibstil her hat mir der Krimi gut gefallen. Er war wirklich flüssig zu lesen und hat nach und nach Spannung aufgebaut. Zum Schluss konnte ich den Krimi wirklich nicht mehr aus der Hand legen, weil ich einfach wissen musste, wer der Mörder ist. Ich habe zwar versucht unterm Lesen mitzurätseln, weil ich den Mörder auf eigene Faust finden wollte, aber so ganz ist mir das nicht gelungen. Das Buch war einfach so geschrieben, dass man wirklich das Meiste erst zum Schluss erfahren hat. Die Spannung wurde also bis zum Ende hin immer mehr gesteigert.
Was mir am Krimi auch gefallen hat war, dass die zwei Kommissare Schröder und Zorn keine Übermenschen waren, sondern dass jeder so seine Probleme und Macken hatte. Das hat sie mir dann wieder sympathisch gemacht und ich konnte eine Beziehung zu den Protagonisten beim Lesen aufbauen. Manchmal kommen mir Kommissare in Krimis einfach zu perfekt vor und das gefällt mir dann nicht so gut, denn wer ist denn schon perfekt.
Für mich war der Krimi einfach toll zu lesen. Er war spannend, hat mich gefesselt und nicht mehr losgelassen. Wenn es auch am Anfang so ausgeschaut hat, als würden es die beiden nie schaffen den Mörder zu finden. Zum Schluss haben sie es ja dann doch geschafft.

Der Krimi bekommt von mir 4 Sterne.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

20.05.2012

„Zorn - Tod und Regen”

von Nicole Pichler aus Vöcklabruck
Im Zuge der Lovelybooks Lesechallenge habe ich den Krimi Zorn – Tod und Regen von Stephan Ludwig gelesen. In dem Krimi passieren zwei Morde in einer Stadt in der sonst nicht viel los ist. Hauptkommissar Claudius Zorn soll die Ermittlungen leiten. Er und sein Kollege Schröder machen sich auf die Suche dach dem Mörder. Leider tappen sie da zieemlich im Dunkeln, vor allem weil Zorn überhaupt keine Lust auf die Ermittlungen hat. Als er aber merkt, dass er an der Nase herumgeführt wird gibt er endlich Gas.

Vielleicht sollte ich gleich mal über die Hauptprotagonisten schreiben und zwar über Claudius Zorn und den „dicken“ Schröder wie er so liebevoll von seinem Chef genannt wird.
Zorn war mir am Anfang nicht unbedingt sympathisch. Er ist ein Kettenraucher, setzt sich über alle Regeln hinweg und raucht auch in seinem Büro, obwohl das verboten ist. Er langweilt sich in seinem Job fast zu Tode, ist träge, arbeitet nur so viel als unbedingt nötig, schiebt die meiste Zeit alle Arbeit auf Schröder und behandelt Schröder zeitweise mit einer Arroganz und einer Art, dass ich auszucken könnte.
Schröder dagegen ist zwar vollschlank, aber freundlich immer gut drauf, hat eine gute Kombinationsgabe, super Gedächtnis und trotzdem hält ihn manch einer für träge. Das täuscht allerdings, denn er kommt im Buch fitter rüber als manch andere dünne Person. Ich fand aber, dass die beiden, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können gut zusammengearbeitet haben .Sie sind ein eingeschworenes Team und auch wenn Zorn es nicht zugeben will, mag er Schröder und Schröder scheint ihm seine Beleidigungen nicht allzu übel zu nehmen.
Vom Schreibstil her hat mir der Krimi gut gefallen. Er war wirklich flüssig zu lesen und hat nach und nach Spannung aufgebaut. Zum Schluss konnte ich den Krimi wirklich nicht mehr aus der Hand legen, weil ich einfach wissen musste, wer der Mörder ist. Ich habe zwar versucht unterm Lesen mitzurätseln, weil ich den Mörder auf eigene Faust finden wollte, aber so ganz ist mir das nicht gelungen. Das Buch war einfach so geschrieben, dass man wirklich das Meiste erst zum Schluss erfahren hat. Die Spannung wurde also bis zum Ende hin immer mehr gesteigert.
Was mir am Krimi auch gefallen hat war, dass die zwei Kommissare Schröder und Zorn keine Übermenschen waren, sondern dass jeder so seine Probleme und Macken hatte. Das hat sie mir dann wieder sympathisch gemacht und ich konnte eine Beziehung zu den Protagonisten beim Lesen aufbauen. Manchmal kommen mir Kommissare in Krimis einfach zu perfekt vor und das gefällt mir dann nicht so gut, denn wer ist denn schon perfekt.
Für mich war der Krimi einfach toll zu lesen. Er war spannend, hat mich gefesselt und nicht mehr losgelassen. Wenn es auch am Anfang so ausgeschaut hat, als würden es die beiden nie schaffen den Mörder zu finden. Zum Schluss haben sie es ja dann doch geschafft.

Der Krimi bekommt von mir 4 Sterne.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

20.05.2012

„Zorn - Tod und Regen”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Vöcklabruck
Im Zuge der Lovelybooks Lesechallenge habe ich den Krimi Zorn – Tod und Regen von Stephan Ludwig gelesen. In dem Krimi passieren zwei Morde in einer Stadt in der sonst nicht viel los ist. Hauptkommissar Claudius Zorn soll die Ermittlungen leiten. Er und sein Kollege Schröder machen sich auf die Suche dach dem Mörder. Leider tappen sie da zieemlich im Dunkeln, vor allem weil Zorn überhaupt keine Lust auf die Ermittlungen hat. Als er aber merkt, dass er an der Nase herumgeführt wird gibt er endlich Gas.

Vielleicht sollte ich gleich mal über die Hauptprotagonisten schreiben und zwar über Claudius Zorn und den „dicken“ Schröder wie er so liebevoll von seinem Chef genannt wird.
Zorn war mir am Anfang nicht unbedingt sympathisch. Er ist ein Kettenraucher, setzt sich über alle Regeln hinweg und raucht auch in seinem Büro, obwohl das verboten ist. Er langweilt sich in seinem Job fast zu Tode, ist träge, arbeitet nur so viel als unbedingt nötig, schiebt die meiste Zeit alle Arbeit auf Schröder und behandelt Schröder zeitweise mit einer Arroganz und einer Art, dass ich auszucken könnte.
Schröder dagegen ist zwar vollschlank, aber freundlich immer gut drauf, hat eine gute Kombinationsgabe, super Gedächtnis und trotzdem hält ihn manch einer für träge. Das täuscht allerdings, denn er kommt im Buch fitter rüber als manch andere dünne Person. Ich fand aber, dass die beiden, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können gut zusammengearbeitet haben .Sie sind ein eingeschworenes Team und auch wenn Zorn es nicht zugeben will, mag er Schröder und Schröder scheint ihm seine Beleidigungen nicht allzu übel zu nehmen.
Vom Schreibstil her hat mir der Krimi gut gefallen. Er war wirklich flüssig zu lesen und hat nach und nach Spannung aufgebaut. Zum Schluss konnte ich den Krimi wirklich nicht mehr aus der Hand legen, weil ich einfach wissen musste, wer der Mörder ist. Ich habe zwar versucht unterm Lesen mitzurätseln, weil ich den Mörder auf eigene Faust finden wollte, aber so ganz ist mir das nicht gelungen. Das Buch war einfach so geschrieben, dass man wirklich das Meiste erst zum Schluss erfahren hat. Die Spannung wurde also bis zum Ende hin immer mehr gesteigert.
Was mir am Krimi auch gefallen hat war, dass die zwei Kommissare Schröder und Zorn keine Übermenschen waren, sondern dass jeder so seine Probleme und Macken hatte. Das hat sie mir dann wieder sympathisch gemacht und ich konnte eine Beziehung zu den Protagonisten beim Lesen aufbauen. Manchmal kommen mir Kommissare in Krimis einfach zu perfekt vor und das gefällt mir dann nicht so gut, denn wer ist denn schon perfekt.
Für mich war der Krimi einfach toll zu lesen. Er war spannend, hat mich gefesselt und nicht mehr losgelassen. Wenn es auch am Anfang so ausgeschaut hat, als würden es die beiden nie schaffen den Mörder zu finden. Zum Schluss haben sie es ja dann doch geschafft.

Der Krimi bekommt von mir 4 Sterne.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

20.05.2012

„Für Fans von Jussi Alder-Olsen”

von einer Kundin oder einem Kunden
Es gibt einen neuen deutschen Ermittler, den es zu kennen lohnt: Hauptkommissar Claudius Zorn.
Zorn ist träge, faul u. ein mürrischer Querkopf. Seine Leidenschaft sind Zigaretten u. Musik. Sein Mitarbeiter Schröder ist das Gegenteil von Zorn. Er ist zwar klein u. dicklich, doch wendig u. klug.
Dieses ungewöhnliche Ermittlerduo bekommt es ganz plötzlich mit einer grausamen Mordserie zu tun. Ausgerechnet in ihrer Stadt passieren diese Morde, in der es seit Jahren nur natürliche Todesfälle gab. Widerwillig u. lustlos beginnt Zorn zu ermitteln.

Stephan Ludwig ist mit seinem Debüt ein lesenswerter u. bis zum explosiven Schluss spannender Krimi gelungen. Die Dialoge zwischen Zorn u. Schröder bringen einem immer wieder zum schmunzeln u. lachen. Wer sich an Jussi Adler-Olsens Ermittlerduo Morck u. Assad erfreut hat, wird diesen Krimi ebenfalls mögen.
Ich freue mich schon jetzt auf den 2. Fall!

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