»Ihre Geschichte wirkt so authentisch, dass der Romancharakter völlig in den Hintergrund tritt. In den USA sorgte ihr Bestseller wochenlang für Debatten um falsche Kinderliebe, elterliche Verantwortung und die Untiefen der modernen Gesellschaft. In einem waren sich alle einig: Wir müssen über dieses Buch reden ...«
BUNTE
»Dieses Buch ist eine Antibabypille.«
FACTS
»Das Buch thematisiert, was viele Frauen nicht auszusprechen wagen: die Furcht vor dem Mutterwerden und den Terror, den Kinder in die Welt bringen können.«
Jenni Murray, Juryvorsitzende bei der Vergabe des Orange-Preises für den besten Roman einer englischsprachigen Autorin 2005
»... sucht die Mutter eines Amokläufers nach Antworten. Entstanden ist eine erschütternde, scharfsinnige Auseinandersetzung mit dem Thema.«
FREUNDIN
»Eva stellt sich viele Fragen, in Briefen, in denen sie Rechenschaft ablegt bis zum zweiten Jahrestag der Morde, an dem sie Kevin in der Haftanstalt besucht. Doch sie schreibt die Briefe auch, um ihren Mann anzuklagen - ein unbeirrbarer Optimist, blind für die Grausamkeit seines Sohns.
Lionel Shriver, die für ihren Roman den Orange-Preis bekam, verknüpft diese Fragen mit der Auseinandersetzung über gesellschaftliche Erwartungen an Eltern - und vorallem Mutterschaft, die Rolle der Medien und die Aufgabe von Familie.«
DER TAGESSPIEGEL
»Lionel Shrivers Briefroman lebt glücklicherweise nicht von der Sensation, sondern davon, was diese hochbegabte Autorin über das Normale schreibt ... Sehr eindringlicher, sehr wichtiger Roman - mit einem Ende, das taumeln lässt.«
STERN
»Shrivers Porträt einer kinderfixierten Familie (The Guardian) ist Fiktion, auch wenn man dies beim Lesen beklemmender Parallelen zur Realität gelegentlich vergisst. Ein Kind braucht deine Liebe, wenn es sie am wenigsten verdient, ist dem Buch als Motto vorangestellt. Evas Fragen an sich selbst, sind Fragen an alle.«
Thüringer Allgemeine