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Gargoyle

Roman

buch
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Artikeldetails zu Gargoyle

AutorAndrew Davidson

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 2010. 19 cm

  • ISBN-103-8333-0668-8
  • ISBN-139783833306686
  • Verlag Berliner Taschenbuch...
  • ReiheBerliner Taschenbuch
  • ÜbersetzerEike Schönfeld
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten576
  • Veröffentlicht21.08.2010
  • GenreRoman
  • Gewicht395g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelThe Gargoyle

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Rezensionen der Redaktion zu Gargoyle

"Eines der schönsten Bücher
des Jahres."
Bunte
"Unglaublich spannend.
Dieses Buch ist ein
wahres Abenteuer."
Freundin
"Andrew Davidson
ist ein wahrer
Beschreibungskünstler."
Münchner Abendzeitung

Kurzbeschreibung zu Gargoyle

Das aufregendste Debüt der letzten Jahre: eine fesselnde Geschichte über die erlösende Kraft des Leidens und eine Liebe, die die Grenzen von Zeit und Raum überschreitet.

Ein Mann fährt eine dunkle Straße entlang, als er plötzlich geblendet wird, sein Wagen in eine Schlucht stürzt und Feuer fängt. Er überlebt, wird mit schwersten Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert - und hat in den Wochen der Rekonvaleszenz nur einen Gedanken: wie er nach seiner Entlassung Selbstmord begehen kann. Doch da taucht eines Tages eine mysteriöse Frau an seinem Krankenbett auf, die schöneMarianne Engel, Bildhauerin beeindruckender Gargoyles. Sie behauptet, sie seien einst Liebende gewesen - vor siebenhundert Jahren in Deutschland, als sie eine Nonne war und er ein Söldner auf der Flucht. Ist diese Frau einfach verrückt? Oder ist sie der rettende Engel, der ihn aus seiner Verzweiflung und Todessehnsucht erlösen wird?

Autorenportrait zu Gargoyle

Andrew Davidson wurde 1969 in Pinawa, Kanada, geboren. Nach seinem Literaturstudium an der University of British Columbia lebte er mehrere Jahre in Japan. Sein Debütroman Gargoyle wurde bereits vor Erscheinen in 26 Länder verkauft und stieg sofort in die New York Times-Bestsellerliste ein.

Portrait

Eike Schönfeld:
Eike Schönfeld, Jahrgang 1949, übersetzt seit rund zwanzig Jahren englischsprachige Literatur, darunter Werke von J. Eugenides, H. Fielding und J.D. Salinger. Für den marebuchverlag hat er zuletzt David Thomsons Seehundgesang ins Deutsche übertragen. 2004 wurde ihm der Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis verliehen. Er lebt in Hamburg.
Andrew Davidson:
Andrew Davidson wurde 1970 in Pinawa, Kanada, geboren. Nach seinem Literaturstudium an der University of British Columbia lebte er mehrere Jahre in Japan und konzipierte Englischkurse für japanische Internetseiten. Sein Debüt-Roman Gargoyle wurde bereits vor Erscheinen in 26 Länder verkauft und stieg sofort in die New-York-Times-Bestsellerliste ein.

Autorenportrait

Andrew Davidson wurde 1969 in Pinawa, Kanada, geboren. Nach seinem Literaturstudium an der University of British Columbia lebte er mehrere Jahre in Japan. Sein Debütroman Gargoyle wurde bereits vor Erscheinen in 26 Länder verkauft und stieg sofort in die New York Times-Bestsellerliste ein.

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50

16.10.2011

„Über Todessehnsucht und Verzweiflung, oder doch der rettenden Liebe?”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent


Rezension vom 29.05.2009 (8)
Ein Mann fährt eine dunkle Straße entlang, als er plötzlich geblendet wird, sein Wagen in eine Schlucht stürzt und Feuer fängt. Er überlebt, wird mit schwersten Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert - und hat in den Wochen der Rekonvaleszenz nur einen Gedanken: wie er nach seiner Entlassung Selbstmord begehen kann. Doch da taucht eines Tages eine mysteriöse Frau an seinem Krankenbett auf, die schöne Marianne Engel, Bildhauerin beeindruckender Gargoyles. Sie behauptet, sie seien einst Liebende gewesen - vor siebenhundert Jahren in Deutschland, als sie eine Nonne war und er ein Söldner auf der Flucht. Ist diese Frau einfach verrückt? Oder ist sie der rettende Engel, der ihn aus seiner Verzweiflung und Todessehnsucht erlösen wird?

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50

19.07.2011

„Von Pornoland ins Mittelalter”

von einer Kundin oder einem Kunden



Ein Pornodarsteller macht die bittere Erfahrung, dass Kokain und Bourbon keine guten Beifahrer sind, und verunfallt schwer. Mit massiven Verbrennungen erwacht er in einem Rehazentrum. Der beträchtliche Pinsel seines beträchtlichen Egos vollständig verkohlt. Er hatte gut ausgesehen, hatte Geld und eine Karriere gehabt, vor dem Unfall. Die einzige Motivation durchzuhalten war Selbstmord. Sobald er entlassen würde, brächte er sich um, das versprach er sich. Dann begannen die Besuche, einer ihm unbekannten jungen, ganzkörpertattowierten Frau. Wie sich herausstellt eine Psychatriepatientin auf Spaziergang. Die Frau hieß Marianne Engel. Sie versorgte ihn tafelweise mit aufwendigen und exotischen Leckereien und noch abenteuerlicheren Geschichten. Sie habe bereits im Mittelalter gelebt, und vor allem, dass sie sich seit Jahrhunderten liebten und nun endlich wiedervereint seien. "Jetzt erzähle ich dir, wie du mir zum ersten Mal begegnet bist."

Der Blick auf den Buchrücken von GARGOYLE hat mich zusammenzucken lassen. Schillernde Empfehlungen von Bunte, Cosmopolitan und Freundin. Aber Himmelherrgott, was für ein Buch! Ein Buch, das die Erwartung endlich nach Hause zu kommen, ab auf´s Sofa und weiterlesen, schier ins Unerträgliche schraubt. Ein Buch, das uns zeigt, dass die Welt nicht mit uns beginnt und endet.
Eigenwillig, außergewöhnlich, fantastisch. Eine düstere Sinfonie der Liebe.

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40

30.05.2011

„Weit umspannend”

von Everett
Wo soll man diesen Roman einordnen? Auch nach dem Lesen fällt es mir schwer. Dieses Buch ist eine Liebegeschichte, hat etwas von einem historischen Roman und auch Fantasy. Eine tolle Kombination, in der auch Geschichten in der Geschichte erzählt werden, die dann wieder alle zusammen gehören.
Der Ich-Erzähler (wobei ich immer noch nicht weiß, wie er heißt, vielleicht auch einfach überlesen) erzählte von seinem Unfall, der sein Leben radikal verändert. Er verbringt eine lange Zeit auf der Verbrennungsstation im Krankenhaus und lernt dort Marianne Engel kennen. Ist diese psychisch krank, oder wie viel Wahrheit steckt hinter ihren Geschichten?
Der Erzähler klärt über sein Vorleben, vor dem schrecklichen Unfall, auf, und krasser kann der Ge-gensatz gar nicht mehr sein. Allein bei den Verbrennungen fragt man sich, wie er das psychisch übersteht. Doch gerade dort erfährt er eine Wende in seiner oberflächlichen Art, er lernt Menschen kennen, die ihm wichtig sind, und die sich um ihn kümmern. Dabei erzählt er oft zynisch über sich selbst.
Ein sehr gut geschriebener Roman, der mich nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gefesselt hat, und er ein wahnsinnig breites und vielschichtiges Spektrum aufweist. Dabei sehr gut geschrieben, ohne großartige Längen, und wirklich mal etwas anderes.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

19.03.2011

„Einfach top! ”

von Emma B.
Dieser Roman war überraschend anders. Man weiß nicht, was einen erwartet, aber dennoch schafft es der Autor mit seiner Idee einem in eine völlig ungewohnte Richtung zu führen, denn diese Geschichte ist nicht normal, genauso wenig wie ihre Charaktere, doch das ist es, was sie so schön macht. Eine Liebesgeschichte der anderen Art und doch so viel kräftiger und intensiver als in so manchem kitschigem Liebesroman. Eines der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe und nur zu empfehlen.

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50

27.01.2011

„Eine Liebesgeschichte, die Jahrhunderte überdauert”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ist es möglich, dass er schon einmal gelebt und das gleiche Schicksal ihn schon einmal ereilt hat? Die Fremde, die an sein Krankenbett auf der Verbrennungsstation kommt, behauptet, ihn aus dem 13. Jahrhundert zu kennen und erzählt ihm mit jeder Erzählung mehr aus seinem früheren Leben.
Eine fesselnde Geschichte, die das Mittelalter mit der Modernen und Liebe mit Tragik auf unvergleichliche Weise verbindet.

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50

20.10.2010

„Wie ein modernes Märchen”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Andrew Davidson ist mit seinem Debüt Gargyole ein außergewöhnlicher und wunderschöner Roman gelungen. Ein junger Mann wird durch einen schweren Autounfall schlimm entstellt. Er ist von dem Gedanken besessen so schnell wie möglich gesund zu werden, um sich anschließend das Leben zu nehmen. Plötzlich taucht eine fremde Frau an seinem Bett auf und erzählt ihm, dass sie schon seit Ewigkeiten ein Liebespaar sind. Nun entspinnt sich eine wunderbare, aber auch irrwitzige Geschichte. Dem Leser bleibt es bis zum Schuss überlassen, welches Ereignis nun real ist und welches nicht. In einer gelungenen und anrührenden Geschichte erzählt der Autor die Begegnungen des Mannes und der Frau, die sich anscheinend durch die Jahrhunderte ziehen. Jeder, der Freude an mystischen, aber auch anspruchsvollen Liebensromanen hat, wird bei diesem Werk nicht enttäuscht sein.

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40

08.09.2010

„Wunderschöne Liebesgeschichte”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wer gerne phantastisches, kombiniert mit diversen, historischen Liebesgeschichten liest,hat hier das richtige Buch gefunden.
Der namenlose Protagonist muss unvorstellbare Schmerzen erleiden, die in den ersten Kapiteln sehr ausführlich beschrieben werden, was nicht jedermanns Sache ist. Er hat bisher ein sehr oberflächliches, nicht gerade erfülltes Leben geführt und die Perspektiven für die Zukunft sind nach seinem Unfall auch nicht positiv zu nennen. Das vermeindliche Glück, überlebt zu haben, ist in Anbetracht seiner schweren Verletzungen trügerisch, so denkt er immer häufiger an Selbstmord. Allerdings ändert er seine Meinung, als er Marianne Engel kennenlernt, die ihm bei jedem ihrer Besuche Geschichten aus der Vergangenheit erzählt. Es ist ein wunderschönes Buch und ich war sehr traurig, als es zu Ende war.

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50

26.08.2010

„Ein ungewöhnlicher und kraftvoller Debüt-Roman aus Kanada”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Endlich ist eine meiner Meinung nach der schönsten Neuerscheinungen aus dem Frühjahr 2009 als Taschenbuch erschienen und dazu noch mit einem deutlich freundlicherem Cover. Es ist der Erstling des jungen kanadischen Autoren Andrew Davidson. Er erzählt in Ich-Form die Geschichte eines jungen, zynischen Mannes, der trotz einer schweren Kindheit ein erfolgreicher Unternehmer geworden ist. Allerdings ist sein Gewerbe die Porno-Industrie. Und desillusioniert wie er ist, sucht er gerne Vergessen in Alkohol und Drogen. In so einem Zustand gerät er in einen schweren Autounfall und kommt mit schwersten Verbrennungen ins Krankenhaus. Seine Karriere ist vorbei und sein ganzes Denken dreht sich nur darum, wie er sich das Leben nehmen kann, wenn er endlich aus dem Krankenhaus entlassen wird. Als eines Tages allerdings eine schöne, mysteriöse junge Frau an seinem Krankenbett auftaucht, die behauptet, dass sie vor siebenhundert Jahren in Deutschland Liebende gewesen seien, entwickelt er wieder andere Interessen. Er hört ihr zu, auch wenn er am Anfang der Meinung ist, dass sie entweder manisch depressiv oder schizophren sei. Marianne Engel ist eine absolut faszinierende Frau, die sowohl unseren Ich-Erzähler als auch uns Leser mit ihren Geschichten in den Bann zieht.

Aus dieser Grundidee entwickelt Andrew Davidson eine, bzw. eigentliche drei Geschichten, die kunstvoll ineinander greifen. Die Gegenwartsgeschichte beschreibt die Heilung des Ich-Erzählers und seine z.T. sehr philosophischen Lebensbetrachtungen, eingeflochten sind wunderbare Liebesgeschichten, die Marianne Engel ihm erzählt, damit er wieder Interesse am Leben findet. Und der dritte Teil ist ein ausgesprochen spannender historischer Roman, der zur Zeit des dreißigjährigen Krieges in Deutschland spielt, wo Marianne eine heilkundige Nonne und der Ich-Erzähler ein Söldner war.

Wenn man über den ersten Teil des Romans hinwegkommt, wo der Autor sich für meinen Geschmack zu ausführlich den Beschreibungen der verbrannten Haut und der Behandlung derselben hingibt, wird man in einen Sog gezogen. Leider lässt sich dieses Buch nicht so gut beschreiben, wie es sich liest. Lassen sie sich einfach auf dieses Abenteuer ein!

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