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Die Israel-Lobby

Die Israel-Lobby

Wie die amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird

buch
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Artikeldetails zu Die Israel-Lobby

AutorStephen M. Walt, John J. Mearsheimer

Untertitel Wie die amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird

Abbildungsvermerk 22 cm

  • ISBN-103-593-38377-2
  • ISBN-139783593383774
  • Verlag Campus Verlag GmbH
  • ÜbersetzerBirgit Lamerz-Beckschäfer, Claudia Buchholtz, Ute Mareik, Ulrike Bischoff
  • Einbandartgebunden
  • Seiten503
  • VeröffentlichtSeptember 2007
  • Gewicht796g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelThe Israel Lobby

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Leseprobe aus Die Israel-Lobby

Vorwort


Im Herbst 2002 lud uns die Zeitschrift Atlantic Monthly ein, einen Sonderbeitrag über die Israel-Lobby und ihren Einfluss auf die US-amerikanische Außenpolitik zu schreiben. Wir nahmen diesen Auftrag mit einigen Vorbehalten an, denn wir wussten, wie kontrovers dieses Thema war und dass jeder Artikel, der die Lobby, die US-amerikanische Unterstützung für Israel oder die israelische Politik selbst unter die Lupe nahm, vermutlich heftige Reaktionen auslösen würde. Angesichts der terroristischen Angriffe vom 11. September und des drohenden Kriegs mit dem Irak wollten wir dieses Thema jedoch nicht länger ignorieren. Wenn die US-amerikanische Unterstützung Israels sowohl den Antiamerikanismus im Nahen Osten wie auch Spannungen zwischen den USA und wichtigen Verbündeten mit begründete; und wenn proisraelische Gruppen und Einzelpersonen einen starken Einfluss auf die US-Außenpolitik in dieser kritischen Region ausübten, dann war es wichtig, dieses Thema offen anzugehen und eine öffentliche Diskussion über die Vorgehensweise und den Einfluss der Lobby anzustoßen.
Über die nächsten zwei Jahre, in denen wir mit Unterbrechungen an dem Thema arbeiteten, blieben wir in engem Kontakt mit den -Herausgebern der Atlantic Monthly. Als wir ihnen im Januar 2005 unser Manuskript schickten, hatten wir die vorherigen Absprachen und praktisch alle ihre Anregungen berücksichtigt. Wenige Wochen später überraschten uns die Herausgeber mit der Nachricht, Atlantic Monthly wolle den Artikel nun doch nicht drucken. Auch an einer Überarbeitung sei man nicht interessiert.
Wir überlegten, den Artikel verschiedenen anderen Zeitungen anzubieten, glaubten aber, dass sie entweder aufgrund des Inhalts oder aufgrund seiner Länge ablehnen würden. Wir verfolgten auch die Idee, aus dem Artikel ein Buch zu machen. Begeisterte Reaktionen aber, die uns motiviert hätten, weiterhin Zeit und Mühen in das Projekt zu stecken, blieben auf unsere Anfragen hin aus. Folglich legten wir das Manuskript beiseite und wandten uns anderen Projekten zu. Die Kurzfassung einer Auswahl des hier vorliegenden Materials erschien allerdings in Stephen Walts Taming American Power, veröffentlicht von W. W. Norton im September 2005.
Dann kontaktierte uns im Oktober 2005 ein angesehener amerikanischer Wissenschaftler. Er hatte über jemanden von der Atlantic Monthly eine Kopie des abgelehnten Aufsatzes bekommen und schlug uns vor, den Artikel in der London Review of Books zu veröffentlichen. Die Herausgeberin, Mary-Kay Wilmers, sei interessiert. Als wir ihr das Manuskript schickten, entschloss sie sich umgehend zur Veröffentlichung. Nach einer erneuten Aktualisierung und Überarbeitung erschien er in der Ausgabe vom 23. März 2006 unter dem Titel "The Israel Lobby". Auf Anregung eines der Wissenschaftler, die eine frühere Fassung gelesen und kommentiert hatten, stellten wir gleichzeitig eine vollständige Version des Artikels mit allen Fußnoten auf die Internetseite der John F. Kennedy School of Government der Universität von Harvard, auf die Seite für Arbeitspapiere der Fakultät. Da das Format der London Review of Books keine umfänglichen Verweise oder Fußnoten erlaubt, wollten wir den Lesern so zeigen, dass unsere Argumentation auf einem breiten Sockel glaubwürdiger Quellen basiert.
Was wir in dem Artikel zu sagen hatten, war einfach. Zunächst beschrieben wir das bemerkenswerte Ausmaß materieller und diplomatischer Unterstützung Israels durch die Vereinigten Staaten. Diese Unterstützung, so argumentierten wir, lasse sich nicht allein aus strategischen oder moralischen Gründen erklären. Stattdessen gehe sie größten-teils auf das politische Gewicht der Israel-Lobby zurück - einem lockeren Verbund von Individuen und Gruppen, der versucht, die US-Außenpolitik zugunsten Israels zu beeinflussen. Sie ermutigen die Vereinigten Staaten, Israel mehr oder weniger bedingungslos zu unterstützen. Gruppen und Einzelpersonen aus der Lobby spielten aber auch eine wichtige Rolle dabei, die amerikanische Politik im Hinblick auf den israelisch-palästinensischen Konflikt, die unglückselige Invasion im Irak und die fortdauernde Konfrontation mit Syrien und dem Iran zu gestalten. Wir legten nahe, dass diese Politik nicht im nationalen Interesse der Vereinigten Staaten liege und auf lange Sicht sogar Israel schade.
Die Reaktion auf den Aufsatz war atemberaubend. Bis zum Juli 2006 wurde das Arbeitspapier mehr als 275.000 Mal von der Website der Kennedy School in Harvard heruntergeladen, und wir erhielten zahlreiche Anfragen, den Artikel aus der London Review of Books zu übersetzen oder nachzudrucken.
Wie erwartet, löste der Aufsatz zunächst einen Sturm der Kritik und Entrüstung auf Seiten prominenter Gruppen oder Einzelpersonen aus der Lobby aus. Die Anti-Defamation League und die Kommentatoren der Jerusalem Post, New York Sun, des Wall Street Journal und der Washington Post bezeichneten uns als Antisemiten. Die New Republic widmete gleich vier Artikel dem Verriss unserer Ausführungen, und etliche Kritiker beschuldigten uns - fälschlicherweise - zahlreicher his-torischer und sachlicher Fehler. Einige Kritiker sahen voraus, dass der Artikel und seine Autoren ebenso verdientermaßen schnell wieder in Vergessenheit geraten würden.
Sie lagen falsch. Die unterschiedlichsten Leser - Juden wie Nichtjuden - verteidigten den Artikel. Sie stimmten nicht jedem Punkt zu, aber fast alle kamen überein, dass eine solche Untersuchung der Sachlage längst überfällig war. Wie zu erwarten, waren die Reaktionen außerhalb der USA im Allgemeinen positiv. Einige positive Reaktionen kamen sogar aus Israel. Respektvolle Besprechungen erschienen in der New York Times, der Financial Times, der New York Review of Books, der Chicago Tribune, dem New York Observer, im National Interest und in der Nation, und die Kontroverse wurde schließlich an herausragender Stelle in einer Vielzahl von Nachrichtenmedien behandelt - von Haaretz in Israel bis zum National Public Radio in den Vereinigten Staaten.
Die angesehene Zeitschrift Foreign Policy organisierte ein Symposium zu dem Artikel in ihrer Juli/August-Ausgabe 2006, und das Washington Post Sunday Magazine dachte in seiner Juli-Titelgeschichte über die von uns eröffneten Themen nach. Später im selben Sommer beschrieb ein Rezensent in Foreign Affairs den Artikel als eine "nüchterne Analyse ..., die vielleicht einen nützlichen Paradigmenwechsel in der Nahostpolitik der Vereinigten Staaten herbeiführen könnte".
Im Lauf des Jahres 2006 wurde immer deutlicher, dass sich der Diskurs über Israel und die US-amerikanische Nahostpolitik tatsächlich veränderte und dass es irgendwie leichter geworden war, die Rolle der Lobby in der Ausrichtung der US-Politik zu diskutieren. Das lag natürlich nicht nur an uns, sondern das Bewusstsein für die Aktivitäten und die Einflussnahme der Lobby war auch durch andere Ereignisse geschärft worden: so durch Israels desaströsen Krieg im Libanon im Sommer 2006, durch das andauernde Debakel im Irak, durch die persönlichen Angriffe auf den ehemaligen Präsidenten Jimmy Carter nach der Veröffentlichung seines Buchs Palestine: Peace Not Apartheid, durch den schwelenden Krieg der Worte zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran und durch die offenkundigen, aber gescheiterten Bemühungen, andere Kritiker der Lobby zum Schweigen zu bringen oder zu verleumden. Immer mehr Menschen schienen zu begreifen, dass dieses Thema auf die Tagesordnung gehörte, und mehr waren bereit, sich offen zu äußern.
Was genauso wichtig war: Viele nachdenkliche Menschen erkannten, dass Hardliner in der Lobby wie das American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) und andere - darunter einige lautstarke christliche Zionisten - nicht die Hauptströmung in der amerikanischen jüdischen Gemeinschaft oder in den USA repräsentierten. Zunehmend wurde debattiert, ob die Politik, zu der diese Gruppen raten, tatsächlich im Interesse Amerikas oder Israels liegt. In der Folge begannen einige proisraelische Gruppen zu erörtern, wie notwendig ein moderateres Machtgleichgewicht war. Und führende Printmedien wie der Economist und die New York Times legten in ihren Kommentaren nahe, es sei an der Zeit für erneuerte Beziehungen zwischen Israel und den USA - zum beiderseitigen Wohl.
Wir waren mit dieser Entwicklung zufrieden, da wir den ursprünglichen Artikel geschrieben hatten, um eine scharfsichtigere und offenere Diskussion dieses Themas zu fördern. Und diese Diskussion war jetzt im Gange, auch wenn sie gelegentlich immer noch schrill, konfrontativ und allzu persönlich verlief. Aber sollten wir dazu ein Buch schreiben? Vielleicht hatten wir schon genug gesagt, und es war Zeit, andere Themen aufzugreifen. Nach gründlichem Abwägen beschlossen wir trotz einiger Vorbehalte, dass ein Buch den Dialog auf mehrere Arten voranbringen könne.
Erstens war der ursprüngliche Artikel zwar lang (verglichen mit dem, was in Zeitschriften üblich ist), aber der begrenzte Platz hatte uns gezwungen, eine Reihe wichtiger Fragen auszuklammern und andere Themen kürzer abzuhandeln, als uns lieb war. Diese unvermeidbare Kürze mochte zu einigen Missverständnissen im ursprünglichen Artikel beigetragen haben. Ein Buch zu schreiben, würde uns Gelegenheit geben, unseren Standpunkt nuancierter und detaillierter darzulegen.
Daher entwickeln wir in diesem Buch eine vollständigere Definition der Lobby, diskutieren ausführlicher die Rolle des christlichen Zionismus und legen eine vollständigere Geschichte der Lobby dar. Detaillierter zeigen wir auch israelische Handlungsweisen in Vergangenheit und Gegenwart, insbesondere gegenüber den Palästinensern. Wir tun das nicht aus Abneigung gegenüber Israel oder seinen Unterstützern in den USA oder weil es uns besonders wichtig ist, israelisches Fehlverhalten anzuprangern. Eher wenden wir uns diesem Thema zu, weil es zentral für einige der moralischen Argumentationen ist, mit denen häufig das außergewöhnliche Maß an US-amerikanischer Unterstützung für den jüdischen Staat gerechtfertigt wird. Mit anderen Worten: Wir richten den Fokus auf Israels Verhalten, weil die Vereinigten Staaten in ungewöhnlichem Maße ihre Hilfe auf Israel fokussierten. Zudem wenden wir uns dem kontroversen Thema der "doppelten Loyalität" zu, das im ursprünglichen Artikel nicht diskutiert wurde.
Zweitens ermöglicht uns dieses Buch, auf einige zentrale Kritikpunkte einzugehen, die gegen unseren Artikel vorgebracht wurden. Zum Teil haben wir darauf in zwei Briefen an die London Review of Books und an das Foreign-Policy-Symposium geantwortet. In einem weiteren Text haben wir die verschiedenen Vorwürfe gegen unseren Artikel Punkt für Punkt widerlegt (siehe "A Response to Critics of ,The Israel-Lobby'", online unter http://alternet.org/story/35925/). Obwohl die meisten Vorwürfe gegen den ursprünglichen Artikel unbegründet waren - genau wie etliche persönliche Angriffe auf uns -, gab es doch eine Reihe durchdachter Kritikpunkte, die wichtige Fragen der Interpretation und Gewichtung aufwarfen. Auch wenn uns diese Kritik nicht vollkommen überzeugt hat, haben wir doch daraus lernen können und gehen hier darauf ein.
Drittens können wir in einem Buch weitere Belege für unsere -zentralen Thesen liefern und unsere Analyse auf den neuesten Stand bringen. Zu so wichtigen Ereignissen wie dem Irakkrieg tauchte neues Material auf, und andere Ereignisse - insbesondere der zweite Liba-nonkrieg vom Juli/August 2006 - hatten noch gar nicht stattgefunden, als der ursprüngliche Artikel erschien. Amerikas Reaktion auf den Libanonkrieg illustrierte erneut die Macht der Lobby und ihren schädlichen Einfluss auf US-amerikanische und israelische Interessen. Die Aktivitäten der Lobby zeigten sich auch in der Entwicklung der US-Politik gegenüber Syrien und dem Iran sowie in den heftigen Atta-cken auf den ehemaligen Präsidenten Jimmy Carter, den Historiker Tony Judt und andere prominente Kritiker am Umgang Israels mit den Palästinensern.
Schließlich ermöglicht dieses Buch eine Diskussion darüber, wie die Vereinigten Staaten ihre Interessen im Nahen Osten vorantreiben und wie die Amerikaner und der Rest der Welt den Einfluss der proisraelischen Lobby einschätzen sollten. Es steht viel auf dem Spiel - für Amerikaner und Nichtamerikaner gleichermaßen -, weil der Nahe Osten eine explosive und strategisch wichtige Region ist und Amerikas Nahostpolitik unweigerlich erhebliche Auswirkungen hat. Wie der Krieg im Irak zeigt, können die Vereinigten Staaten sich selbst und anderen sehr schaden, wenn ihre Politik irregeleitet wird. Dies macht es umso wichtiger, die Triebfeder der US-Politik zu erkennen und herauszufinden, wie diese Politik aussehen sollte. Unser ursprünglicher Artikel hatte wenig positive Rezepte zu bieten, aber das abschließende Kapitel dieses Buchs skizziert einen anderen Zugang US-amerikanischer Nahostpolitik und zeigt auf, wie die Macht der Lobby geschwächt oder konstruktiver eingebunden werden könnte.
Zwar sehen wir ermutigende Anzeichen einer offeneren Diskussion über diese wichtigen Fragen, aber die Lobby nimmt immer noch -großen Einfluss auf die US-amerikanische Nahostpolitik. Die Probleme, denen die Vereinigten Staaten und Israel in dieser Region begegnen, sind nicht geringer geworden, seit der ursprüngliche Artikel erschienen ist; eher sind sie noch gewachsen. Der Irak ist ein Fiasko, Israelis und Palästinenser stehen im Dauerkonflikt, Hamas and Fatah kämpfen um die Vorherrschaft unter den Palästinensern, und die Rolle der -Hisbollah im Libanon ist zutiefst besorgniserregend. Der Iran versucht immer noch, den gesamten nuklearen Brennstoffkreislauf unter Kontrolle zu bekommen, Gruppen wie Al-Qaida bleiben aktiv und gefährlich, und die Industrienationen sind immer noch abhängig vom Öl im Persischen Golf. Das sind äußerst vertrackte Probleme. Die Vereinigten Staaten werden sie nicht effizient angehen können, solange unter Amerikanern kein zivilisiertes Gespräch über unsere Interessen in der Region möglich ist - und über die Faktoren, die die amerikanische Außenpolitik prägen, darunter die Israel-Lobby. Um die begonnene Diskussion weiter anzukurbeln, haben wir dieses Buch geschrieben.
Am Ende des Buches sprechen wir verschiedenen Personen -unseren persönlichen Dank aus, aber einen Menschen möchten wir hier schon erwähnen. Seit mehr als 25 Jahren haben wir das Glück, die Freundschaft und Unterstützung eines besonders begnadeten amerikanischen Sozialwissenschaftlers zu genießen: Samuel P. Huntington. Ein -besseres Vorbild können wir uns nicht vorstellen. Sam hat sich immer den -großen und wichtigen Fragen zugewandt, und er hat sie auf eine Art beantwortet, die der Rest der Welt nicht ignorieren konnte. Obwohl wir beide im Lauf der Jahre nicht immer einer Meinung mit ihm waren - und manchmal wurden unsere Meinungsverschiedenheiten vehement und öffentlich ausgetragen -, hat er uns das nie übel genommen und unsere Arbeit immer wohlwollend unterstützt. Er weiß, dass Wissenschaft kein Beliebtheitswettbewerb ist und dass eine engagierte Diskussionskultur für den wissenschaftlichen Fortschritt ebenso unerlässlich ist wie für eine gesunde Demokratie. Wir sind Sam dankbar für seine Freundschaft und für das Beispiel, das er uns in seiner gesamten Laufbahn gegeben hat, und wir freuen uns, ihm dieses Buch zu widmen.

John J. Mearsheimer Stephen M. Walt
University of Chicago Harvard University

Kurzbeschreibung zu Die Israel-Lobby



Die renommierten Politologen John J. Mearsheimer und Stephen M.Walt hinterfragen die bedingungslose Loyalität und zeigen, dass die US-Außenpolitik zunehmend beeinflusst wird von der »Israel-Lobby«, einem losen Verbund proisraelischer Organisationen und Personen. Deren mächtigste Waffe: der Vorwurf des Antisemitismus gegenüber denen, die es wagen, sich kritisch zu äußern. Die Autoren fordern eine aufrichtige Debatte. Dass sie dafür wütend angegriffen werden, bestätigt ihre Thesen. Auch und gerade in Deutschland ist es Zeit, die politische Haltung gegenüber Israel zu überprüfen und sich dieser Debatte zu stellen.


Inhaltsverzeichnis zu Die Israel-Lobby

Inhalt



Vorwort
Einleitung
Teil I: Die USA, Israel und die Lobby
1.Der große Wohltäter
2.Israel: Strategischer Gewinn oder strategische Last?
3.Die moralischen Gründe schwinden
4.Was ist die "Israel-Lobby"?
5.Lenkung des politischen Prozesses
6.Die Beherrschung des öffentlichen Diskurses
Teil II: Die Lobby in Aktion
Einleitung zu Teil II
7.Die Lobby gegen die Palästinenser
8.Der Irak und der Traum von der Neuordnung des Nahen Ostens
9.Zielscheibe Syrien
10.Der Iran im Fadenkreuz
11.Die Lobby und der zweite Libanonkrieg
Schluss: Was ist zu tun?
Danksagung
Register

Den vollständigen Anmerkungsapparat zu diesem Buch finden Sie im Internet unter http://www.campus.de/t/pdf/israellobby.pdf

Autorenportrait zu Die Israel-Lobby

John J. Mearsheimer, geb. 1947, ist Professor für Politologie an der Universität Chicago und Autor zahlreicher Bücher, darunter »The Tragedy of Great Power Politics« (2001). Stephen M. Walt, geb. 1955, ist Professor für internationale Beziehungen in Harvard und einer der renommiertesten Gelehrten auf diesem Gebiet.

Portrait

Stephen M. Walt:
Stephen M. Walt, geb. 1955, ist Professor für internationale Beziehungen in Harvard und einer der renommiertesten Gelehrten auf diesem Gebiet.
John J. Mearsheimer:
John J. Mearsheimer, geb. 1947, ist Professor für Politologie an der Universität Chicago.
Ulrike Bischoff:
Caroline Alexander hat u. a. für den New Yorker, Granta, Outside und National Geographic geschrieben. Im Berlin Verlag liegen der internationale Bestseller Die Endurance (1998) und Die Bounty (2004) vor. Alexander lebt in New York und auf einer Farm in New Hampshire.

Autorenportrait

John J. Mearsheimer, geb. 1947, ist Professor für Politologie an der Universität Chicago und Autor zahlreicher Bücher, darunter »The Tragedy of Great Power Politics« (2001). Stephen M. Walt, geb. 1955, ist Professor für internationale Beziehungen in Harvard und einer der renommiertesten Gelehrten auf diesem Gebiet.

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17.11.2007

„Man kann über manches reden und denken”

von slowfood aus Wachtendonk
aber man muss es verantwortlich tun. Bereits der Text hier auf der website hat einen bedenklichen Duktus.

Was soll das? Israel ist weder aus Prinzip gut noch aus Prinzip schlecht, aber Weltverschwörungstheorien führen nur in aberwitzige Szenarien mit potentiell gefährlichem Ausgang.

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