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Der Teufel von Mailand

Der Teufel von Mailand

Roman. Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Glauser-Preis 2007

buch
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Artikeldetails zu Der Teufel von Mailand

AutorMartin Suter

Untertitel Roman. Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Glauser-Preis 2007

Abbildungsvermerk 19 cm

  • ISBN-103-257-06534-5
  • ISBN-139783257065343
  • Verlag Diogenes Verlag
  • Einbandartgebunden
  • Seiten296
  • Auflage1. Auflage
  • VeröffentlichtJuni 2006
  • GenreRoman
  • Gewicht332g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Der Teufel von Mailand

Nach ihrer Scheidung von Frédérique Forster, einem Banker aus gutem Haus, möchte Sonia nur eines: einen Alptraum vergessen und ihren Seelenfrieden wiederfinden. Doch zunächst kommt es noch schlimmer: Nach einem unfreiwilligen LSD-Trip in einer Diskothek verrutscht ihr auch noch die Wirklichkeit. Sonia kann auf einmal Geräusche sehen, Farben fühlen, Formen schmecken. Tief verstört beschließt sie, für eine Weile aus der Stadt zu verschwinden.
In Val Grisch im Unterengadin steht ein kurioses Wellness-Hotel vor der Neueröffnung, und so undurchsichtig seine finanziellen Voraussetzungen auch erscheinen: Die junge Besitzerin ist Sonia sympathisch und muß sie nicht lange überreden, dort ihren Beruf als Physiotherapeutin wieder aufzunehmen. So landet Sonia in einem Dorf, das dem Tourismus bislang verschlossen blieb – und dies auch bleiben möchte. Doch bis sie das begreift, müssen sich Dinge ereignen, die auf Anhieb keinen Sinn ergeben. Erst als sie auf eine alte Engadiner Sage stößt, ist sie in der Lage, die Zeichen zu deuten – und für sich und ihre nächste Umgebung das Schlimmste zu befürchten.

Beschreibung der Redaktion zu Der Teufel von Mailand

Nach ihrer Scheidung von Frédérique Forster, einem Banker aus gutem Haus, möchte Sonia nur eines: einen Alptraum vergessen und ihren Seelenfrieden wiederfinden. Doch zunächst kommt es noch schlimmer: Nach einem unfreiwilligen LSD-Trip in einer Diskothek verrutscht ihr auch noch die Wirklichkeit. Sonia kann auf einmal Geräusche sehen, Farben fühlen, Formen schmecken. Tief verstört beschliesst sie, für eine Weile aus der Stadt zu verschwinden.
In Val Grisch im Unterengadin steht ein kurioses Wellness-Hotel vor der Neueröffnung, und so undurchsichtig seine finanziellen Voraussetzungen auch erscheinen: Die junge Besitzerin ist Sonia sympathisch und muss sie nicht lange überreden, dort ihren Beruf als Physiotherapeutin wieder aufzunehmen. So landet Sonia in einem Dorf, das dem Tourismus bislang verschlossen blieb – und dies auch bleiben möchte. Doch bis sie das begreift, müssen sich Dinge ereignen, die auf Anhieb keinen Sinn ergeben. Erst als sie auf eine alte Engadiner Sage stösst, ist sie in der Lage, die Zeichen zu deuten – und für sich und ihre nächste Umgebung das Schlimmste zu befürchten.

Portrait

Martin Suter:
Am 29.Februar 1948 in Zürich geboren, arbeitete Martin Suter bis 1991 noch als Werbetexter und Creative Director. Danach entschied er, sich ausschließlich dem Schreiben zu widmen. Als Schriftsteller, Kolumnist und Drehbuchautor feiert Martin Suter international große Erfolge. Der Durchbruch gelang ihm mit seiner "Business-Class" Kolumne und seinem ebenso erfolgreichen Debütroman "Small World", welchen Martin Suter im Alter von 49Jahren veröffentlichte. Ein spätes Elternglück erfährt er mit seiner Frau Margrith, die sich 1975 kennenlernten und 2006 zusammen einen Jungen und ein Mädchen aus Guatemala adoptierten. Durch einen tragischen Unfall verloren sie ihren Sohn im Alter von drei Jahren. Mit ihrer Tochter leben sie abwechselnd in Guatemala und auch auf ihrem Landsitz auf Ibiza. Martin Suter ist am 29. März 2004 in Zürich mit der Goldenen Diogenes Eule ausgezeichnet worden.

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40

21.09.2011

„Schaurig!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Fast schon gruselig liest sich dieser Roman von Martin Suter. Die Protagonistin krempelt nach der Trennung von Ihrem Mann ihr früheres Leben einmal komplett um. Nach einem Leben im Rausch mit LSD Trips und Alkohol, verschlägt es dei Physiotherapeutin ins idyllische Engadin. Doch die Idylle währt nicht lange. Es häufen sich die seltsamen Vorfälle und es wird immer unklarer ob es sich hierbei um Wahrnehmungsstörungen, Einbildung oder tatsächlich um Bedrohung von außen handelt. Die Veränderung die Sonia durchlebt lassen einem schon etwas Gänsehaut über den Rücken laufen.

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40

25.08.2010

„Synästhesie in einem Roman?”

von Eberhard Landes
Nach - zuletzt dramatisch – gescheiterter Ehe mit Frederic bricht Sonia aus ihrem Leben mit zu vielen Gin-Tonics ohne Tonic und Antidepressiva aus und arbeitet in ihrem früheren Beruf als Physiotherapeutin in einem einsam gelegenen Hotel im Engadin. Ihre einzigen Kontakte zu ihrem früheren Leben sind - zunächst - die SMS mit ihrer Freundin Malu. Ihr einziger Vertrauter in ihrem neuen Leben ist - zunächst - ihr Kollege Manuel. Sie lebt in Angst vor den Folgen früherer LSD-Trips, vor der auf sie bedrohlich wirkenden Bergwelt, vor den mysteriösen Menschen in ihrem neuen Umfeld und insbesondere davor, dass ihr früheres Leben sie einholt. Was denn auch geschieht! Zuerst in Person ihrer Ex-Schwiegermutter. Gesteigert wird Sonias Angst, die sie Farben riechen und fühlen lässt, Töne sehen lässt und Formen schmecken lässt (sie ist nämlich Synästhetikerin geworden, d.h. sie leidet an einer unnatürlichen Kopplung physisch getrennter Wahrnehmungsbereiche) durch mysteriöse Parallelitäten zwischen dem realen Leben in dem abgeschiedenen Hotel mit den Ereignissen und Prophezeiungen einer uralten Teufelssage: Der Sage vom Teufel von Mailand. Wer ist es, der mit Sonia diese alte Sage aktuell nachspielt und wie kann sie sich dem Bösem, dem grausamen Ende, entziehen?
Wie in „Die dunkle Seite des Mondes“ und in „Ein perfekter Freund“ gelingt es Martin Suter hervorragend, eine spezifische Stimmung aufzubauen, die Charaktere der Akteure herauszuarbeiten und die Spannung während des Romans zu steigern und lange auf hohem Niveau zu halten.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Die dunkle Seite des Mondes. Diogenes Taschenbücher, Band 23301 (9783257233018)

50

30.05.2010

„Kein Wellness-Urlaub”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Sonja kann nicht mehr. Zuerst kommt die Scheidung nach einer schrecklichen Ehe und dann kommt sie auch noch unfreiwilig in den Genuss von LSD. Nach diesem Trip traut sie sich selbst nicht mehr, denn ihre Sinne spielen verrückt. In einem abgelegenen Bergdorf findet sie eine Stelle als Physiotherapeutin. Dies kommt ihr gerade recht. Doch dort geschehen seltsame Dinge und Ihr Leben ist in Gefahr! Ein echter Suter, manchmal tiefgründig, manchmal lakonisch, aber ganz sicher spannend.

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40

31.08.2007

„ein guter Krimi”

von Annika
„Der Teufel von Mailand“ war wirklich ein sehr guter Krimi ich muss jedoch auch dazu sagen, dass ich keinen Vergleich habe da es mein erster Krimi von Suter war. Meiner Meinung nach hat er einen unverkennbaren Stil und damit führt er dich in seine ganz eigene Welt. Was mir jedoch am besten gefallen hat, war die Darstellung der Hauptfigur Sonia mit ihren besonderen "Eigenschaften" - wirklich große Klasse!!

Ich denke, dass das nicht mein letzter Suter-Krimi war!!!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

08.12.2006

„DÜSTER !”

von Alessandra aus Wien
"Der Teufel von Mailand" ist ein düsterer Krimi um eine Sage, in dem eine Frau versucht ihrer Vergangenheit und damit auch ihrem gewalttätigen Ehemann zu entkommen. Deshalb nimmt sie einen Job in einem abgelegenen Hotel in den Bergen an. Doch schon nach kurzer Zeit beginnen sich seltsame Dinge zu ereignen, die Sonia, die Hauptprotagonistin, an ihrer gestigen Gesundheit zweifeln lassen.
Martin Suter schafft es wieder einmal, wie in seinen anderen Büchern auch, eine ganz eigene Atmosphäre zu schaffen, in die man während des Lesen versetzt wird. Meiner Meinung nach ist das wieder ein absolut genialer Suter geworden und ich hoffe, dass das nicht sein letzter Roman war und es bald wieder so ein gutes Buch von ihm zu lesen gibt.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der auf eher düstere Romane steht, aber auch für alle anderen kann "Der Teufel von Mailand" ein echtes Lesevergnügen sein.

2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

02.10.2006

„besser als auch schon”

von Grisu aus Aarau
Endlich wieder ein Martin-Suter-Werk, das an seine frühere Brillanz anzuknüpfen vermag. Nach der leisen Enttäuschung über "lila lila" kommt der Mailänder Teufel in alter Frische daher. Liest sich leicht und locker und hat dennoch Tiefgang, ist auf eine nicht deutlich spürbare Art Spannend, ohne den Horror von Krimis zu verbreiten. Man kann Nachts problemlos schlafen nach dieser Lektüre.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

29.09.2006

„Leider etwas unter " Suter-Niveau"....”

von einer Kundin oder einem Kunden
Nachdem ich fast alle Bücher von Martin Suter gelesen habe ( bis auf die Kurzgeschichten) muß ich dieses leider als nicht ganz so super einordnen...Bin ansonsten ein großer Fan von ihm...
Trotzdem, es ließt sich locker weg und bleibt durchweg spannend...die Geschichte ist ein wenig hergeholt und sagenhaft, deshalb nur 4 Sterne...lohnt sich also eher wenn es als TB erscheint....



3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

29.08.2006

„Spiritueller Krimi”

von einer Kundin oder einem Kunden aus reutigen
unglaublich wie genau suter die wahrnehmung der hauptfigur darstellen kann!
man könnte fast meinen, dass er selbst eine solche bewusstseinsebene hat!
sicher waren es auch die gespräche mit a.hofmann und seiner frau die es möglich machten so exakt hallucinogene erfahrungen zu schildern!
einfach genial!!!

1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

23.07.2006

„düster-trüb”

von Tina aus Wien
Eigentlich sollte man dieses Buch im nass-kalten Herbst lesen; es ist so wunderbar düster-trüb. Logisch – denn es regnet fast ohne Unterlass in diesem Buch, was jedoch unglaublich stimmungsvoll ist und dieser mysteriösen Geschichte nur Auftrieb gibt. Mir hat besonders gut gefallen, dass ohne viel Schnörksel geschrieben wurde. Also nur das Wichtigste beschrieben wurde und sonst ein einfacher klarer Handlungsablauf vorhanden war. Keine großartigen Wendungen oder Überraschungen – einfach geradlinig und doch unglaublich spannend.

0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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30

21.07.2006

„Nennen wir es "SAGEN"-haft, mein erstes Buch von Martin Suter.”

von Apicula aus Apiculis (-Nickname-@gmx.de) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Für mich war mein erster "Suter" ein gewöhnungsbedürftiges Lese-Experiment. Ich mache das ja gerne - mich auf völlig neuen Lesestoff einlassen und schauen was passiert; wie die Lektüre auf mich wirkt. Sonia Forsters "story" beginnt damit, dass selbige in einer fremden Wohnung aufwacht; sie hat ein Blackout. Dafür kann sie allerdings Farben riechen und Geschmäcker sehen und Düfte fühlen; oder so ähnlich. Für meinen Geschmack zunächst alles etwas zu abstrakt und merkwürdig verklausuliert erzählt Suter Puzzlestückweise aus der Vergangenheit Sonias. Zunächst erahnt man nur, dass ihr Mann sie angegriffen hat und darum nun im Gefängnis sitzt. Und dass nur sie ihn mit ihrer Unterschrift aus der "Haft begnadigen" könnte. Das hat sie natürlich nicht vor! Sonia zu flüchtet in ein kleines Tal wo sie in einem Wellnesshotel ein sehr lukratives Job-Angebot als Physiotherapeutin annimmt ... - - - Mit diesem Buch, besser, der "Schreibe" des Autors musste ich mich erst anfreunden; ebenso wie mit der Protagonistin, Sonia. Martin Suter schreibt "anders". Das werden Kenner wissen - für mich war das neu. Nach 50 Seiten wollte ich das Büchlein (ein rechter "Wälzer" ja nun auch wieder nicht) eigentlich schon (genervt) aus der Hand legen, habe mich dann aber doch entschlossen herauszufinden, was das Verwirrspiel und was es mit der Sage um den "Teufel von Mailand" so auf sich hat. Zeitweise ein echter pageturner. Glaubwürdig, besser köstlich gezeichnet, die knorzigen bis eigenwilligen Charaktere, die da weit weg vom Schuss in ihrer eigenen kleinen Welt wohnen. - - - -Alles in allem für mich ein unterhaltsames Lese-Experiment, mit einer interessanten Thriller-Variante. Suters (Reto-)Rhetorik und dieser mehr käsebleiche, als rabenschwarze Humor und seine erfrischend knappe Art sich auszudrücken, haben mich sehr angesprochen. Doch mit dem überstürzten Ende und der Auflösung konnte ich mich nicht anfreunden. - Was aber nicht heißt, dass ich mir nicht bei Gelegenheit mehr von diesem Autor zulege.

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