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Der Schatten des Windes

Der Schatten des Windes

Roman

buch
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Artikeldetails zu Der Schatten des Windes

AutorCarlos Ruiz Zafón

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 21,5 cm

  • bol.ch-Verkaufsrang19.993
  • ISBN-103-458-17444-3
  • ISBN-139783458174448
  • Verlag Insel-Verlag
  • ÜbersetzerPeter Schwaar
  • Einbandartgebunden
  • Seiten562
  • Veröffentlicht05.11.2008
  • GenreRoman
  • Gewicht674g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelLa sombra del viento

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Leseprobe aus Der Schatten des Windes

Kurzbeschreibung zu Der Schatten des Windes

Der Weltbestseller von Carlos Ruz Zafon - jetzt als gebundene Sonderausgabe!
Souverän, zupackend und mit unerschöpflichem Einfallsreichtum erzählt Carlos Ruz Zafon die Geschichte von Daniel Sempere, dessen Welt aus den Fugen gerät, als er die Schicksalsbahn eines geheimnisvollen Buches kreuzt. Mit ihm tritt der Leser in einen Kosmos abenteuerlich verknüpfter Lebensläufe. Als der junge Daniel, von seinem Vater geführt, den geheimen "Friedhof der Vergessenen Bücher" betritt, ahnt er nicht, daß in diesem unwirklich scheinenden Labyrinth sein Leben eine drastische Wende nehmen wird. Er darf sich ein Buch auswählen, für das er allein die Verantwortung trägt. Das Buch, das er sich greift, Der Schatten des Windes von einem gewissen Julin Carax, wird ihn sein ganzes zukünftiges Leben nicht mehr loslassen. Daniel, der allein mit seinem Vater im grauen Barcelona der Franco-Ära aufwächst, ist fasziniert von der Geschichte, die er liest. Er macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Autor, will wissen, wer dieser Mensch war, was ihm widerfahren ist, warum nur noch so wenige Exemplare seiner Bücher erhalten sind. Was als neugieriges Spiel beginnt, wird rasch zur Bedrohung, als ein Mann mit narbiger Ledermaske auftaucht, der hinter Daniels Exemplar her ist. Das Unheimliche bekommt beängstigend konkrete Gestalt. Daniels Leben gerät mehr und mehr in den Bann des mysteriösen Autors, von dem keiner weiß, warum jemand all seine Bücher bis aufs letzte Exemplar zu vernichten sucht. Alle Menschen, denen Daniel begegnet, auch die Frauen, in die er sich verliebt, scheinen nur Figuren in diesem großen Spiel zu sein. Sie alle haben es darauf abgesehen, Daniel in die Irre zu führen. Aus seinem Lieblingsroman wächst ihm die Realität entgegen, und es ist, als ob die vergangene Geschichte sich in seinem eigenen Leben wiederhole, das von den Schatten furchtbarer Ereignisse verdunkelt zu werden droht. Vor dem Hintergrund eines gespenstisch schimmernden Barcelona inszeniert Zafn einen dicht gewobenen Spannungsroman, der jenseits aller gängigen Romangenres souverän und mit Witz eine fesselnde, packende Geschichte erzählt.

Portrait

Carlos Ruiz Zafón:
Carlos Ruiz Zafón wurde am 25.September 1964 in Barcelona geboren. Hier verbrachte er auch seine Kindheit und besuchte die Jesuitenschule Sarria, ein gotisches Schloss aus rotem Backstein mit Türmen, geheimen Gängen und einer umgebenen Atmosphäre, die in ihm die Phantasie und Lust auf Geschichten erzählen weckte. Nicht zuletzt liegt es auch an den zahlreichen Drachen in Barcelona, die seine Vorliebe für phantastische, spannungsgeladene Geschichten speisen. Aus diesem und auch vielen anderen Gründen ist Carlos Ruiz Zafón leidenschaftlicher Drachensammler und ist schon im Besitz von hunderten Kreaturen. Nachdem er erst bei einer Werbeagentur arbeitete, verließ er 1994 Barcelona, um sich in Los Angeles komplett dem Schreiben zu widmen. Erfolg bei einem Millionenpublikum auf der Welt, feierte Carlos Ruiz Zafón mit seinen Barcelona-Romanen, die in über 30 Sprachen übersetzt wurden. Darunter "Spiel des Engels", das wochenlang auf den Bestsellerlisten zu finden war. Seine phantastischen Schauerromane für Jugendliche "Der Fürst des Nebels" gelten als Durchbruch des Autors. Hierfür gewann er 1993 den Jugendliteraturpreis. Seitdem ist Carlos Ruiz Zafón neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Schriftsteller auch Drehbuchautor und Journalist für spanische Zeitungen. Los Angeles ist die neue Wahlheimat des Autors Carlos Ruiz Zafón.

Meinung der Redaktion
Raffiniert gebaute und intelligent verschraubte, anspielungsreiche Spannungsliteratur in einem ungewöhnlichen Ambiente. Erforderlich für das Lesevergnügen ist eine gewisse Bereitschaft, sich auf schwarzromantische Kolportage, wohlfeile Dämonie und feiste Melodramatik genüsslich einzulassen, ganz in der Tradition von Victor Hugo, Eugene Sue oder Charles Dickens.
Peter Schwaar:
Peter Schwaar wurde 1947 in Zürich geboren, Studium der Germanistik in Zürich und Berlin, Redakteur beim Zürcher Tages-Anzeiger, seit 1987 freier Journalist und Übersetzer. Er lebt in Barcelona.

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40

18.10.2010

„Ein spannendes Lesevergnügen”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein immer wieder empfehlenswertes Buch!
Barcelona in den 50er Jahren, Zeit der Franco-Diktatur. Daniel darf sich auf dem "Friedhof der vergessenen Bücher" ein Buch aussuchen und spürt dem in Vergessenheit geratenen Schriftsteller nach.
Er ahnt nicht, dass sich sein Leben damit rasant verändert - sich Vergangenheit, Gegenwart und Buchinhalt verknüpfen...
Ein spannendes Lesevergnügen, das auch den Leser mit in seinen Bann zieht.

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40

25.12.2009

„Beste Unterhaltung - Nicht mehr und nicht weniger”

von Xirxe aus Hannover Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Wow! 563 Seiten – und keine davon wurde es langatmig oder langweilig. In der alles umfassenden Handlung (Daniel, ein zu Beginn 15jähriger Buchhändlerssohn aus Barcelona, macht sich auf die Suche nach der Geschichte des Autors seines Lieblingbuchs) sind derart viele weitere Erzählungen, Beschreibungen, Handlungen und und und enthalten – es ist unmöglich, sie auch nur ansatzweise nachzuerzählen. Zu jeder Figur, jedem Gebäude das eine Rolle in diesem Roman spielt, wird der dazugehörende Hintergrund ausgemalt. Doch trotz dieser Vielfalt an Geschehnissen und Ereignissen verliert man nicht den Überblick. Zafón gelingt es immer genau dann den roten Faden wieder aufzunehmen, wenn man schon befürchtet hat, ihn verloren zu haben. Ebenso bemerkenswert ist seine Sprache: So eindrucksvoll wie seine Geschichten sind auch seine außerordentlich bildhaften Beschreibungen.
Menschen, die Freude an phantasievollen Büchern sowie an einer ebensolchen Sprache haben, werden sich schwertun, diese herrliche Mischung aus Kriminalstory, Liebesgeschichte, etwas Fantasy und dazu noch viel Witz aus der Hand zu legen.
Einziger Wermutstropfen: Für mich sind die besten Bücher (die, an die man sich noch Jahre später erinnern kann) diejenigen, aus denen man eine Erkenntnis gewonnen oder etwas gelernt hat. Dies fehlt hier leider.
Aber Unterhaltung vom Feinsten – das ist doch auch schon was!

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50

14.10.2009

„Für mich eines der besten Bücher!”

von einer Kundin oder einem Kunden
"Friedhof der vergessenen Bücher"... diese Überschrift zog mich magisch an. Kaum angefangen zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören. Und wenn ich doch eine Pause machen musste, kreisten meine Gedanken irgendwie immer um dieses Buch. Es ist kein Liebesroman, es ist kein Thriller und doch ist von allem etwas dabei. Die Atmosphäre, die dieses Buch hat ist unbeschreiblich. Die Hauptpersonen Daniel und Julian und auch der Ort des Geschehens Barcelona - alles passt perfekt zusammen. Ein Buch das man unbedingt gelesen haben sollte. "Der Schatten des Windes" für mich eines der besten Bücher!

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50

12.09.2009

„Kann man das Schicksal beeinflussen?”

von Segler und Bücherfan Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Der Autor Zafon erzählt in seinem Roman die Lebensgeschichte von Daniel Sempere, der die Spuren des Schriftstellers Julian Carax nachverfolgt.
Eines Tages, im Sommer 1945, führt der Vater von Daniel diesen in den geheimen Friedhof der vergessenen Bücher und bittet ihn, sich ein Buch auszusuchen und niemandem, auch nicht seiner Mutter, davon etwas zu erzählen. Daniel sucht sich das Buch Der Schatten des Windes von Julian Carax aus. Jetzt beginnt eine spannende, leidvolle Geschichte des Autors und seiner Familie, die der junge Daniel aufzuspüren versucht und dabei selbst in Gefahr kommt. Gleichzeitig gibt es Ansätze, dass die Geschichte des Autors Carax sich bei Daniel zu wiederholen scheint.
Trotz mancher langatmigen Passagen ist das Buch letztendlich sehr spannend und zeigt, wozu Menschen in Krisenzeiten fähig sind und wie sich Schicksale entwickeln können, die von Ungerechtigkeit geprägt sind. Außerdem geht es um Liebe, Schicksale wie bei Romeo und Julia, Verstrickungen warum es keine Liebe geben darf usw. Ein Roman, der nachdenklich macht und das Gehirn des Lesers beschäftigt. Nach meiner Auffassung muss man sich Zeit für das Buch nehmen , um es zu lesen und kann es nicht einfach im vorübergehen erledigen. Sehr zu empfehlen.

6 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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0

12.01.2009

„Schund statt Schmöker”

von Mandurah aus Wunstorf
Wäre dieses Buch kein Geschenk meines Freundes gewesen, hätte ich es definitiv nicht zu Ende gelesen und das kommt bei mir wirklich höchst selten vor. Ich lese pro Jahr rund 50 Bücher von Krimis über historische Romane hin zu Sachbüchern und nach der interessant klingenden Beschreibung hätte ich nicht damit gerechnet, dermaßen enttäuscht zu werden.

Die Handlung spielt hauptsächlich in Barcelona in der Zeit nach der Franco-Ära, geht aber in Rückblenden auch zurück in die Vergangenheit. Die Haupthandlung beginnt damit, dass Daniel Sempere von seinem Vater, der eine antiquarische Buchhandlung betreibt, zum „Friedhof der vergessenen Bücher“ gebracht wird, einer Art Geheimversteck für Bücher, die gerne mal versteckt, verbrannt oder schlicht von der Welt vergessen werden (hm, ich wüsste da ein Buch, habe ich gerade erst gelesen). Dort sucht Daniel sich „Der Schatten des Windes“ von Julián Carax aus. Daniels Vater trägt ihm auf, das Buch in Ehren zu halten und dafür zu sorgen, dass es nicht in Vergessenheit gerät. Vom Inhalt ist Daniel so begeistert, dass er mehr über den Autor herausfinden will, doch im Zuge der Nachforschungen muss nicht nur Daniel um Leib und Leben fürchten.

Was spannend klingt ist unterm Strich einfach dermaßen langatmig, unglaubwürdig und schlecht geschrieben, dass das Buch höchstens dann einen Unterhaltungswert hat, wenn man es zum Befeuern eines Kamins benutzt. Nicht genug damit, dass sich Daniel egal in Bezug auf was nicht einmal ansatzweise normal verhält, wirken alle anderen Figuren hoffnungslos überdreht (vor allem Fermin) oder total blass. Die Sprache ist überladen mit Stilmitteln, die häufig einfach zu viel des Guten sind und dafür sorgen, dass die ganze Geschichte eher weitschweifig und schwülstig rüberkommt. Sie wirkt total kitschig und die vielen Klischees dürften vor allem den weiblichen Teil der Leser stören. Nimmt die Handlung nach und nach an Fahrt auf, mutet es schon grotesk an, dass der Sprachstil so verstaubt ist und gar nicht dazu passt. Es ist zudem so gut wie unmöglich, den verschiedenen Handlungssträngen vernünftig zu folgen, wenn der Autor sich dermaßen weitschweifig über etwas auslässt, was auf maximal eine halbe Seite gepasst hätte.

Es ist mir ein absolutes Rätsel, wie dieses Buch es auf die Bestsellerliste geschafft hat. Autoren wie Stefan Zweig bedienen sich ebenfalls vieler Stilmittel und schreiben verschachtelte Sätze in einem Sprachstil, der heute nicht mehr gebräuchlich ist, aber dessen Werke sprechen mich an - dieses hier war einfach nur abschreckend, da haben ja selbst Groschenromane mehr Niveau!

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