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Das Alphabet der Knochen

Das Alphabet der Knochen

Roman

buch
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Artikeldetails zu Das Alphabet der Knochen

AutorLouise Welsh

Untertitel Roman

  • ISBN-103-88897-676-6
  • ISBN-139783888976766
  • Verlag Antje Kunstmann
  • ÜbersetzerWolfgang Mueller
  • Einbandartgebunden
  • Seiten432
  • Veröffentlicht28.06.2010
  • Gewicht661g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelNaming the Bones

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Kurzbeschreibung zu Das Alphabet der Knochen

Dr. Murray Watson lehrt an der Universität Glasgow Englische Literatur. Seit er mit 16 Jahren die Gedichte von Archie Lunan gelesen hat, ist er von diesem früh verstorbenen Dichter fasziniert und hat sich vorgenommen, eine Lunan-Biografie zu schreiben. Lunans Nachlass erweist sich als nicht sehr ergiebig, sein kurzes Leben dafür als umso geheimnisvoller. Der vielversprechende junge Dichter, ein Hippie und Aufschneider, war in den 70er Jahren der Mit­tel­punkt eines Schriftstellerzirkels an der Universität, an der Watson beschäftigt ist. Die Literatur, bewusstseinserweiternde Drogen und Alkohol scheinen für ihn wichtiger gewesen zu sein als das Studium - bis er unter ungeklärten Umständen in einem Segelboot vor der Küste von Lismore ums Leben kam. Je mehr sich Watson mit Lunan beschäftigt, desto tiefer wird er in einen Sumpf aus Geheimnissen, Lügen, Sex und Tod gezogen. Brillant spielt Louise Welsh mit den Mitteln des Kri­mi­nal­romans und zieht die Leser in ihren Bann: "Das Alphabet der Knochen" ist ihr bisher dunkelster und unwiderstehlichster Roman.

Autorenportrait zu Das Alphabet der Knochen

Louise Welsh, geb. 1965 in London, hat Geschichte studiert und acht Jahre in einem Antiquariat gearbeitet. Ihr erster Roman »Dunkelkammer« wurde u.a. mit dem Crime Writers Association- und dem John Creasey Memorial Dagger-Award ausgezeichnet; in Deutschland erhielt er den CORINE-Debüt-Preis 2004. Louise Welsh lebt in Glasgow.

Portrait

Louise Welsh:
Louise Welsh, geb. 1965 in London, hat Geschichte studiert, acht Jahre in einem Antiquariat gearbeitet, dann ein Creative Writing Studium abgeschlossen. Sie hat Kurzgeschichten und Artikel für diverse Zeitungen geschrieben. Ihr erster Roman »Dunkelkammer« wurde u.a. mit dem Crime Writers Association- und dem John Creasey Memorial Dagger-Award ausgezeichnet, in Deutschland erhielt er den CORINE-Debut-Preis 2004. Er wurde in siebzehn Sprachen übersetzt. Louise Welsh lebt in Glasgow.

Autorenportrait

Louise Welsh, geb. 1965 in London, hat Geschichte studiert und acht Jahre in einem Antiquariat gearbeitet. Ihr erster Roman »Dunkelkammer« wurde u.a. mit dem Crime Writers Association- und dem John Creasey Memorial Dagger-Award ausgezeichnet; in Deutschland erhielt er den CORINE-Debüt-Preis 2004. Louise Welsh lebt in Glasgow.

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40

01.09.2010

„Düster, geheimnisvoll und fesselnd...”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Campusroman? Kriminalgeschichte? Biographie? Ein bischen von allem... Eine Geschichter voller düsterer Geheimnisse, gespickt mit Intrigen und Verrat, komponiert von Louise Welsh, die mit 'Das Alphabet der Knochen' ihren bislang besten und spannendsten Roman geschrieben hat.

Der scheinbar harmlose Versuch, eine wissenschaftliche Biographie über einen eher unbekannten schottischen Lyriker zu verfassen und dessen ungeklärtes Verschwinden aufzuklären, kulminiert auf der Insel Lismore vor der schottischen Westküste, wo alles begann und alles endet...

Einen Stern Abzug für einen etwas schleppenden Mittelteil, - das furiose Ende entschädigt allerdings doppelt. Einen solch packenden Showdown habe ich in kaum einem Krimi erlebt! Gute literarische Unterhaltung mit viel Inneneinsicht in das schottische Gemüt. Perfekt für dunkle Herbstwochenenden!

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40

31.08.2010

„Dichtung und Wahrheit”

von einer Kundin oder einem Kunden
"Das Alphabet der Knochen"(im Orginal "Naming the Bones") ist ein hervorragend gewählter Titel, denn es geht einerseits um die Sprache (genauer gesagt um die Literatur und die Dichtkunst) und andererseits um das Leben und seine Vergänglichkeit (die Knochen), und darum, wie sich beide zueinander verhalten. Dr.Murray Watson ist Literaturwissenschaftler an der Universität Glasgow in untergeordneter Stellung. Seine Lehrtätigkeit füllt ihn nicht aus, und er betrinkt sich gerne mit Kollegen, denen es ähnlich geht. Seit seiner Jugend ist er besessen von Leben und Werk des schottischen Lyrikers Archie Lunan, der nur einen schmalen Gedichtband mit dem Titel "Moontide" hinterlassen hat. Lunan führte ein wildes, kurzes Leben und kam 1970 auf mysteriöse Weise ums Leben: er segelte bei Sturm aus unbekannten Gründen auf Meer hinaus und ertrank. Das einzige was man wirklich über ihn weiß, ist dass er ein schwerer Trinker war. Murray will eine Biographie über Lunan schreiben und überlegt, ob er den Schwerpunkt auf Lebensbeschreibung oder Werkanalyse legen soll.Er entscheidet sich für das Leben und beginnt Nachforschungen anzustellen. Plötzlich stellt sich heraus, dass einige ältere Leute in seinem universitären Umfeld mit Lunan zu tun hatten, und zwar mehr als sie zugeben wollen. Nun wird der Biograph zum Detektiv ("Dr.Watson"), und Murrays Arbeit geht scheinbar in die Ermittlung eines wirklichen Verbrechens über. Die schottische Autorin Louise Welsh erzählt ihre Geschichte mit Ironie und Witz, die handelnden Personen sind herrlich skurril gestaltet, selbst die Nebenfiguren sind interessant. Die Eigenwilligkeit der Charaktere könnte typisch für die Schotten sein. Der unerwartete "Showdown", der auf der Insel Lismore (vor deren Küste Archie ertrank) stattfindet, ist eingebettet in eine tolle Beschreibung der Atmosphäre und der Landschaft der Insel. Ich mag es, wenn mir die Romanfiguren beim Lesen wirklich nahe kommen, wenn ihr Schicksal mir wichtig ist und ich noch lange nach Ende der Lektüre an sie denke. Das ist bei diesem Buch der Fall.

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50

08.07.2010

„ein kurzes ergiebiges Leben”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Sind sie Seelenverwandte? Murray Watson und der früh verstorbene Dichter Archie Lunan ?
Watson macht sich auf die Suche, doch der Nachlass ist nicht besonders ergiebig - das kurze Leben von Lunan umso mehr..Sex, Drugs and Rock'n Roll, aber auch eine gescheiterte Sinnsuche, die letztendlich auch Watson empfindet, - das sind die Spuren, die zu finden sind ! Das Ganze entwickelt sich von Seite zu Seite immer mehr zu einem schaurig düsteren Krimi und das gestaltet Louise Welsh ganz langsam und in Ruhe,sie steigert so die Spannung bis zur Atemlosigkeit, die dann ganz klassisch in einer großartigen Szene in Lismore gipfelt. Hat mich wirklich fasziniert !

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50

04.07.2010

„Die neue Louise Welsh - jetzt endlich auch auf deutsch!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Endlich gibt es den neuen Roman von Louise Welsh auch auf deutsch!
"Das Alphabet der Knochen" ist kein Krimi, obwohl der Titel dies vermuten lässt.
Stattdessen geht es um einen Literaturwissenschaftler aus Glasgow, der ein Buch über sein Idol schreiben will, einen relativ unbekannten Dichter, der unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen ist. Allerdings gestaltet die Recherche sich komplizierter als gedacht - und die Affäre mit der Frau des Chefs erweist sich auch nicht gerade als hilfreich bei der Karriere...
Der Showdown im Regen und Schlamm auf einer einsamen schottischen Insel ist das absolute Highlight des Romans - das sollten Sie nicht verpassen.
Louise Welsh erzählt auf ihre bekannte, einzigartige Weise und ist nach wie vor eine Meisterin der düsteren Stimmung.

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50

03.07.2010

„Whsiky, Dichtung, wilde Insel”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wow, hier ist man in einem wirklich stürmischen, immer überraschenden und klug mit den Zutaten eines prallen Romans bestückten Buches. Der eigentlich eher biedere Literaturwissenschaftler Murray Watson (Dr. Watson...) stolpert aus der Affäre mit der Frau seines Chefs hinein in eine wilde und abenteuerliche Suche nach Spuren des von ihm verehrten Dichters Archie Lunan. Und erlebt spannende Dinge, die mit dem akademischen Leben so viel zu tun haben, wie Schlachtplatte mit veganer Küche. Absolut lesenswert, dieses erste Highlight der literarischen Neuerscheinungen. Darauf ein Schlückchen...

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40

02.07.2010

„Dunkel, düster und geheimnisvoll...”

von einer Kundin oder einem Kunden
wabbert die Geschichte um das Hippieleben des jungverstorbenen schottischen Dichters Archie an uns heran. Der Literaturprofessor Murray ist von den wenigen Gedichten dieses schottischen Genies, entstanden vor mehr als vierzig Jahren, so fasziniert, dass er ein Jahr Auszeit von seiner Universität nimmt, um genügend Stoff zu sammeln und eine Biographie zu schreiben. Je mehr er erfährt, umso mehr wird er selbst in diese Geschehnisse hineingezogen und stellt am Ende fest, dass alles anders war, als er es sich gedacht hat. Superspannend und packend erzählt!

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