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Die Welt ist im Kopf

Die Welt ist im Kopf

Roman

buch
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Artikeldetails zu Die Welt ist im Kopf

AutorChristoph Poschenrieder

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 2010. 19 cm

  • ISBN-103-257-06741-0
  • ISBN-139783257067415
  • Verlag Diogenes Verlag
  • Einbandartgebunden
  • Seiten341
  • Veröffentlicht01.03.2010
  • GenreRoman
  • Gewicht330g
  • SpracheDeutsch

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Leseprobe aus Die Welt ist im Kopf

Kurzbeschreibung zu Die Welt ist im Kopf

Genug studiert - nun will er leben: Eine monatelange Reise führt den jungen Schopenhauer von Dresden nach Venedig, von Goethe zu Lord Byron, über schroffes Gebirge und weite Täler ins Labyrinth der Kanäle - in den Strudel der Wirklichkeit.

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50

15.01.2012

„Mit Schopenhauer in Venedig”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Welt im Kopf ist die (wohl fiktive) Geschichte einer Reise Schopenhauers nach Italien. In einem sehr amüsanten Abenteuer, in dem sowohl Goethe und Lord Byron ihren Platz finden, und seine Liebe zu den Tieren und zur ganzen Welt eine große Rolle spielen, begleiten wir ihn über verschneite Pässe zum Canale Grande. Fesselnd, unterhaltend und ein Stück inspirierend... ein Buch geeignet für ein schönes Wochenende...

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50

01.02.2011

„Gelungenes Debüt!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Poschenrieders Debüt ist gelungen: mit sprachlicher Eleganz und heiterer Leichtigkeit stellt er Schopenhauers tonnenschweres Gedankengebäude beinahe nebensächlich vor und lässt uns mit dem jungen Philosophen nach Venedig reisen. Wunderbar!

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50

10.09.2010

„Das echte Leben”

von einer Kundin oder einem Kunden
Tauchen Sie mit dem jungen Schopenhauer ins venezianische Leben ein! Ob Kutschfahrt über die Alpen oder Ruderstunden bei einem Gondoliere, das ist lebendig und sinnlich erzählt bis hin zu den Nebenfiguren.
Mit Wärme und feinem Witz schildert Poschenrieder zum Beispiel einen Zensor des Metternichschen Spitzelsystems, der zunehmend am Burnout-Syndrom leidet; und das war nur eines von vielen Kapiteln, die ich besonders mochte.
Gut durchdacht, anregend und spannend mit echter "Kehlmann-Qualität". (Im Anschluß wird man dringend Safranskis Schopenhauer-Buch lesen müssen.)

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50

06.09.2010

„Die Welt ist im Kopf”

von einer Kundin oder einem Kunden
Arthur Schopenhauer reist nach Vollendung seines philosophischen Werkes nach Italien , er möchte der Enge von Dresden entfliehen und will Erfahrungen und Bekanntschaften mit interessanten Persönlichkeiten machen.
In der Tasche hat er ein Empfehlungsschreiben von Goethe an Lord Byron, der in Venedig weilt.
Der junge Schopenhauer ist voller Tatendrang offen für alles, bei seiner Reise über den Semmering wird er durch einen Zwischenfall auffällig für Metternichs Geheimpolizei, die ihn somit nicht mehr aus den Augen läßt.
Venedig ist das pure Leben, Schopenhauer verliebt sich in die Schönheit Teresa und verweilt länger in der Stadt als geplant, Byron, bekannt berüchtig wegen seiner Eskapaden, lernt er nur am Rande kennen.

Schopenhauer , jung verliebt und draufgängerisch, ungewohnt dargestellt im Hintergrund der Zeit um 1800, Herrschaft der Habsburger über Teile Italiens und ein soziales Bild der Italiener zeichnen diesen Roman aus.

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50

30.08.2010

„Dichtung oder Wahrheit?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Welche Frage. Schon Goethe wusste, Dichter dürfen alles und Philosophen erst recht. Der Faust'sche Pakt. Poschenrieder hat in seinem Erstling diesen ewig gültigen Aufruf mit viel Kenntnis, Phantasie und Erzählfreude umgesetzt. 1818 fährt Schopenhauer mit einer Empfehlung des bewunderten Goethe nach Italien, um den "skandalösen" Lord Byron zu treffen. Alles kommt anders. Das Leben, die Liebe, Venedig, der Karneval und eine heisse Verfolgungsjagd - ja, Schopenhauer befindet sich zweifelsohne auf interessanten Abwegen. Wahr oder nicht? Entscheiden Sie selber. Die "Welt" ist ihr "Wille und ihre Vorstellung". Schopenhauer sei Dank.
Der Autor Christoph Poschenrieder studierte bei den Jesuiten in München Philosphie und in New York an der Columbia University Journalismus.
"Die Welt im Kopf" ist sein erster Roman, der den Vergleich mit Kehlmanns "Vermessung der Welt" nicht scheuen muss - im Gegenteil.

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50

19.07.2010

„Ein ausgesprochenes Lesevergnügen!”

von Verena Thiemeyer aus Reutlingen
Ist die Welt schon da, oder entsteht sie erst beim Betrachten nach meinen Vorstellungen im Kopf? Und wie bringt die Liebe die Weltsicht durcheinander?
Diese und andere Fragen beschäftigen den jungen Philosophen Schopenhauer, der gerne die Altherrenriege Goethe, Fichte, Hegel und den Verleger Brockhaus mit einer neuen Weltsicht beeindrucken möchte.
Mit Witz, Sprachgefühl und feiner Ironie werden auch Figuren wie der damalige Womanizer der europäischen Salons, Lord Byron, dargestellt.

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50

02.04.2010

„Schopenhauer mal anders!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Schopenhauer hat gerade sein erstes philosophisches Buch fertiggeschrieben aber sein Verleger, Brockhaus, lässt sich viel Zeit um das Buch dieses Neulings zu drucken. In Rage reist Schopenhauer, mit einer Empehlung Goethes für Lord Byron in der Tasche, nach Venedig. In Venedig traut er sich nicht vorstellig zu werden, lernt aber viele Venezianer Kennen und schätzen und diese seltsame Stadt, die unter Metternich leidet, auch lieben. Diese Geschichte ist mit Leichtichkeit, Humor und Intelligenz geschrieben. Ein historischer Roman der aus dem Rahmen fällt. Tolles Debüt. Sehr lesenswert.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

26.03.2010

„Die Welt ist im Kopf”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wuppertal
Christoph Poschenrieders Debütroman ist wirklich mehr als gelungen und ich bin sehr froh, dass ich ihn gewonnen habe, denn ich denke, dass ich ansonsten nicht unbedingt darauf aufmerksam geworden wäre.

Wir lernen in diesem Roman die Figuren Schopenhauer, Goethe und Byron kennen, allerdings nicht so wie man sie in der Schule dargestellt bekommt, sondern privater und vor allem jünger. Deutlich zu sehen bei Schopenhauer, den zu dieser Zeit noch niemand richtig wahr nimmt.

Das Buch ist eingeteilt in vier Abschnitte, die gewissermaßen die verschiedenen Stufen der Reise darstellen. So ist der erste Teil zunächst einmal die reine Beschreibung der Hauptcharaktere und die Vorbereitung auf die Reise. Ab dem zweiten Teil beginnt dann die Reise und wir lernen immer mehr Personen kennen, die mal mehr, mal weniger wichtig für die Geschichte sind. Einige bleiben bis zum Ende, andere wiederum sind sofort wieder verschwunden.

Die Sprache gefällt mir sehr gut, zum Einen ist sie der Zeit, in der es spielt, angepasst, zum Anderen leicht philosophisch angehaucht, so dass sie auch noch gut zum Thema passt. Man kommt zwar daher nur recht langsam voran mit dem Lesen, da man über manche Stellen ein wenig länger nachdenken muss, um sie zu verstehen, aber so kann man das ganze Ausmaß wunderbar genießen, denn trotz allem lässt sich das Buch sehr schön lesen. Aufgelockert wird die Thematik durch eine gute Portion Witz, die aber keineswegs albern wirkt, sondern genau hinein passt.

Die Darstellung der Charaktere ist sehr detailliert, so wie alle anderen Beschreibungen auch. Man bekommt somit eine sehr gute Vorstellung der Personen und kann sie sich bildlich bis ins kleinste Detail vorstellen. Dabei besitzen sie auch noch eine enorme Tiefe, so dass man sich fast mit ihnen verbunden fühlt und sie gerne auf ihrem Weg begleitet.

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50

25.02.2010

„SCHOPENHAUER WIE ICH IHN NICHT GEKANNT HABE”

von einer Kundin oder einem Kunden
Enerviert und gefrustet verlässt Artur Schopenhauer Weimar. Niemand beachtet gebührend seinen großen Lebenswurf. Eine Italienreise soll ihm den Kopf wieder frei machen.
Diesen historisch verbürgten Lebensabschnitt Schopenhauers macht Poschenrieder zu der grandiosen Schaubühne seines Romans. Wie in Daniel Kehlmanns „Vermessung der Welt“ wird daraus aber kein staubtrockener Historienschinken, sondern Poschenrieder erzählt putzmunter und mit erfrischendem Kenntnisreichtum Schopenhauers (neue) Lebensgeschichte und Philosophie.
Poschenrieder liefert uns in seinem Erstling ein absolut geistreiches, jedoch nicht überladenes Lesevergnügen, das eine staunenswerte Sichtweise auf Artur Schopenhauer und seine Zeit frei legt.

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50

19.02.2010

„6 Sterne, definitiv!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Wort wie Philosophie, Namen wie Schopenhauer oder Hegel lassen manchen Leser vielleicht zögern und schlussendlich zu einem anderen Buch greifen. Was aber in diesem Fall ein riesiger, ein kapitaler Fehler wäre, denn dieses Buch ist einfach großartig!
Schopenhauer, Lord Byron, Goethe, Brockhaus, Metternich, wahrlich große Namen geben sich hier die Ehre. Und sie alle sind starke eigenständige Charaktere, die die ihnen zugedachten Kapitel dominieren und unglaublich präsent sind.
Die herbstliche Lagunenstadt und die politische Atmosphäre in Lombardo-Venetien, geprägt vom harten Durchgreifen Metternichs, bilden den Rahmen für den Aufenthalt Schopenhauers in Venedig.
Christoph Poschenrieder erzählt rasch, lebendig, prägnant und melodiös, seine Sprache ist wunderschön gewählt.
Nie verliert er sich in überflüssigen Details, aber ebenso wenig schreibt er oberflächlich. Er weiß instinktiv wie viel er über seine Personen preisgeben darf, um sie einerseits vertraut andererseits aber auch geheimnisvoll zu gestalten, seine Dialoge sind brillant, die Beschreibungen voller Leben.

Begeistert folgt man Schopenhauer durch Venedig, lernt mit ihm die Stadt kennen, taucht in den Karneval ein und gleitet mit ihm durch die Kanäle.

Historische Romane wirken oft schwer, überladen, dieser Roman schwebt wie eine Feder!

Ich bin einfach restlos begeistert, und hoffe, dass dieses Buch, dem ihn zustehenden Erfolg haben wird!

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