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Die Hütte

Die Hütte

Ein Wochenende mit Gott

buch
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Artikeldetails zu Die Hütte

AutorWilliam P. Young

Untertitel Ein Wochenende mit Gott

Abbildungsvermerk 19,5 cm

  • bol.ch-Verkaufsrang10.592
  • ISBN-103-7934-2166-X
  • ISBN-139783793421665
  • Verlag Allegria Verlag
  • ÜbersetzerThomas Görden
  • Einbandartgebunden
  • Seiten301
  • Veröffentlicht08.06.2009
  • Gewicht450g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelThe Shack

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Rezensionen der Redaktion zu Die Hütte

"Fasziniert nicht nur durch seine Dialoge, spannende Handlung und tolle Naturbeschreibungen. Es ist all denjenigen zu empfehlen, die Zweifel haben." (Kirche In)

""Die Hütte" ist unverholen christlich, spricht aber durch seine unreligiöse Anmutung auch eine große Leserschaft an, die nicht gläubig ist." (pro Christliches medienmagazin)

""Die Hütte" schreit geradezu danach, nach dem Lesen über seinen Inhalt zu diskutieren. Etwas besseres kann keinem Buch geschehen. Fazit: Das Buch sollte jeder gelesen haben!" (www.jesus.de)

"Warum nur gelingt den Kirchen das nicht?" (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

"Young gelingen erstaunlich gute und berührende Antworten." (Bild am Sonntag)

"Die Stärke des Buches liegt in den sehr wahrhaftigen, von tiefer Religiosität des Autors zeugenden Gesprächen." )dpa)

"Die Hütte wird niemanden kaltlassen." (Deutschlandradio Kultur)

"Es ist wohl das ungewöhnlichste Buch, das derzeit in den Handel kommt." (Wiesbadener Tagblatt)

"Ein Thriller, nach allen Regeln der Kunst geschrieben, in dem Gott die Hauptrolle spielt." (Nürnberger Zeitung)

"Dieser göttliche Kursus (eröffnet) überraschende Perspektiven." (Kirchenbote)

Kurzbeschreibung zu Die Hütte

Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert. Diese Einladungen locken ihn in die Hütte, wo er an einem bemerkenswerten Wochenende Gott, Jesus und den Heiligen Geist persönlich trifft. In furiosen Dialogen mit Gott über das Böse und den Schmerz der Welt kommt Mack zu einem neuen Verständnis von Schöpfung und Christentum.

Beschreibung der Redaktion zu Die Hütte

Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert. Diese Einladungen locken ihn in die Hütte, wo er an einem bemerkenswerten Wochenende Gott, Jesus und den Heiligen Geist persönlich trifft. In furiosen Dialogen mit Gott über das Böse und den Schmerz der Welt kommt Mack zu einem neuen Verständnis von Schöpfung und Christentum. Die Botschaft des Buches? Mack hatte Gottes Rolle in seinem Leben nicht nur unterschätzt, sondern falsch eingeschätzt. Der Verlust seiner Tochter ist eminent, aber das Leben geht nicht nur weiter, sondern es wird durch die Begegnung mit Gott um eine große Erfahrung bereichert. Mack beschreitet einen neuen Weg und hört auf, Gott immer nur zu beurteilen und ihn nur bei Tragödien in seinem Leben nach Gottes Rolle zu fragen. Es ist diese Botschaft, die Mack von Gott mitnimmt: Dass ich in der Lage bin, sogar aus entsetzlichen Tragödien noch unglaublich viel Gutes entstehen zu lassen, bedeutet nicht, dass ich die Tragödien orchestriere. Wenn ich sie für meine Zwecke nutze, heißt das auf keinen Fall, dass ich die Tragödien erschaffe oder sie benötige, um meine Absichten zu verfolgen. Fur die Gnade ist es nicht erforderlich, dass Leid existiert,aber dort, wo Leiden ist, wirst du immer auch die Gnade finden,in vielen Facetten und Farben.

Portrait

Thomas Görden:
Thomas Görden, geb. 1964 in Wuppertal, hat in Bonn Anglistik und Geschichte studiert und lebt und arbeitet als freier Autor und Literaturübersetzer in Linz am Rhein.
William P. Young:
William Paul Young wurde 1955 als ältestes von vier Kindern in Grande Prairie in Kanada geboren. Kurz nach seiner Geburt zog William P. Young mit seinen Eltern nach Niederländisch- Neuguinea, wo die beiden als Missionare beim Volk der Dani arbeiteten. Dort fühlte er sich schnell heimisch und sprach als erster Weißer ihre Sprache. Mit sechs Jahren wurde er auf ein Internat geschickt. Früh begann William P. Young, eine eigene Familie zu gründen und lebt heute mit seiner Frau und seinen sechs Kindern in Oregon. Seinen Roman "Die Hütte" schrieb er zuerst auf Antreiben seiner Frau nur für seine Kinder. Die Geschichte, in der William P. Young seine Sicht auf Gott und die innere Heilung, die er als Erwachsener erfahren hat, aufgeschrieben hat, gab er danach an seine Freunde weiter. Die drängten ihn, nach den ersten 15 Ausgaben, das Buch zu veröffentlichen und halfen bei der Überarbeitung des Manuskripts. Er schickte sein Manuskript zu mehreren Verlagen, doch nachdem 26 es abgelehnt hatten, beschloss William P. Young mit seinen Freunden einen eigenen Verlag namens "Windblown Media" aufzubauen und dort zu veröffentlichen. Da das Budget sehr klein war und nur wenig Geld für Werbung blieb, wurde das Buch quasi ein "Überraschungshit", der nur durch Mundpropaganda auf Platz 1 der New York Times Bestsellerliste kam.

Meinung der Redaktion Die kritische Auseinandersetzung mit Gott bewegt und zieht den Leser in den Bann. Außerdem regt es zum Nachdenken an und ist für all diejenigen hilfreich, die sich im Moment in keiner einfach Lage befinden- aber auch sonst ein schönes Buch, dass die Gefühle und Gedanken gut beschreibt.

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1234

40

11.01.2012

„Ein ganz besonderes Leseerlebnis”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Altstätten
Ein Buch das man nicht so nebenbei am Strand lesen kann. Es schildert eine grandiose, überraschende Begegnung mit Gott, Jesus und dem Heiligen Geist. Ein sehr wertvolles Buch, dass auf viele Lebensituationen Antworten parat hat, die allerdings jeder für sich selbst interpretieren muss! Absolut empfehlenswert.

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50

23.12.2011

„Ein sehr wertvolles Werk!”

von Herbert Barfuß aus Linz (h.barfuss@gmx.at)
Das neue Testament betont es x-mal, wir haben einen Gott der Liebe und keinen Gott der Angst! Ein Gott, der einen Teil von sich, genannt Jesus, quasi geopfert hat, damit wir wieder zu ihm zurückfinden können, der muss uns schon ganz besonders gerne haben :-)

Auch Menschen mit Nahtoderfahrungen, von denen es ja gar nicht so wenige gibt, berichten von einem humorvollen und gütigen Jesus.

Und genau diese Güte und der Humor wird in diesem Buch sehr schön betont!

Als Christ ist dieses Werk, welches ich als Hörbuch besitze, für mich eine echt starke Bereicherung. Vieles wird so konsequent durchdacht und so schön und auch logisch erklärt, dass ich alle paar Minuten ein wertvolles Aha-Erlebnis hatte und mit meinem PKW schon Kreise fuhr, nur um dieses Hörbuch nicht unterbrechen zu müssen.

Dies ist aber kein Buch zum eben mal rasch lesen am Badestrand! Ich zumindest musste öfter mal Passagen wiederholen, bis ich sie verstanden habe.

Nach der Lektüre wird man aber ein sehr schönes und für unseren liebenden Gott - Papa auch logisch-folgerichtiges Bild bekommen haben.

Meiner Ansicht nach ein ausgesprochen wertvolles Buch für jeden neugierigen und prinzipiell am Glauben interessierten Menschen!

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40

13.08.2011

„Die Hütte”

von einer Kundin oder einem Kunden
Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert.
Der Roman ist in viele Kapitel unterteilt, jedes Kapitel enthält ein sehr gewissenhaft ausgewähltes Zitat. Die Zitate sind zunächst ein Einblick auf das, was im jeweiligen Kapitel folgen wird.
Die Geschichte wird von Willi erzählt, Macks bestem Freund. Willi ist aber auch Mr. Young persönlich, dass wird spätestens im Nachwort des Autors klar.
Der Schreibstil ist wunderbar klar, deutlich sind die Figuren gezeichnet und wie William P. Young Gott ohne Religion näher bringt ist ausgesprochen gut dargestellt.
Es wirkt nie belehrend und man kann für sich selbst genau das herausziehen was man in diesem Moment bereit ist zu nehmen.
Es ist kein Thriller und auch kein Krimi, aber auch kein besonders religiöses Buch. Ein unheimlich sanftes und ruhiges Buch. Besonders zu empfehlen wenn man einen Verlust zu verarbeiten hat, aber auch um einfach nur zu verstehen.
Es wirkt sicher noch einige Zeit nach und von Zeit zu Zeit kann man immer mal wieder ein Kapitel lesen. Eine fantastische Geschichte, wie ich sie noch nie gelesen habe führt einen in eine unglaubliche Welt der Reinheit und Freundlichkeit. Auch als nichtgläubiger Leser kann man sich fallen lassen in die Dialoge und Beschreibungen. Ich empfhele dieses Buch gerne weiter.

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40

14.07.2011

„Gott, Jesus und der Heilige Geist”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die im Buch geschilderte Konversation mit Gott, Jesus und dem Heiligen Geist ist wirklich sehr schön gemacht. Sie geht beim lesen tief in den Geist, in die Seele und das Empfinden hinein, und rührt in den Tiefen des Herzens. Das hierbei entstehende "Jesusbild" gefällt mir sehr viel besser als das, was die Kirche uns hierzu lehrt.
Obwohl alles eine erfundene Geschichte ist, könnte sich diese durchaus auch in der Wirklichkeit ereignet haben.
Insgesamt betrachtet ist dieses Buch lesenswert.

Wer wirklich nichts Erfundenes, sondern uralte Wahrheit und Weisheit über Gott, Jesus, und den Heiligen Geist als auch den Heiligen Gral erfahren will, dem kann ich nur wärmstens das Buch Gralsstein: Der Stein der Weisen empfehlen.

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30

23.05.2011

„Ein Wochenende mit Gott”

von Melanie Maida aus Wirdum
Nachdem Macks Tochter einen grausamen Verbrechen zum Opfer fiel, geriet Macks Glaube an Gott ins Wanken, und er verfiel in tiefe Depressionen. "Gott" läd ihn für ein Wochenende ein seine Wege verstehen zu lernen.

Dies ist die Rahmenhandlung der Geschichte.

Eigentlich würde ich gerne gar kein Rating abgeben, da es sich hier nur um einen Mittelwert handeln kann. Ich habe genau zwei Ratings. Null und fünf Punkte. Klingt merkwürdig, aber ich denke dieses Buch polarisiert nicht nur die Leserschaft an sich, sondern auch meine ganz persönliche Meinung.

Ich bin nicht religiös, werde es nie sein, und weiss mit einem Großteil der Dialoge zwischen Gott und Mack in diesem Buch nichts anzufangen.Ich habe auch keinerlei Vergleich, da ich die Bibel nicht kenne, welche Thesen und Themen dort als richtig angesehen werden.Ich finde dieses Buch zu pathetisch und ehrlich gesagt ist es mir zu sehr auf amerikanisches Publikum, bzw. amerikanische Lebensweisen und Glaubensmuster ausgerichtet. Das Wort " Liebe " fiel auf einigen Seiten bis zu zehnmal, und das ist mir dann doch etwas zu eindringlich, fordernd, und einseitig. Außerdem tue ich mich mit der gewählten Anrede Papa für Gott doch sehr schwer.Auch die großen Vergebungsszenen waren mir zu viel.Logisch darf man dieses Buch gar nicht erst betrachten, muss man aber auch nicht. Zudem fehlen mir vergleichende Passagen zu anderen Weltreligionen. Die Rahmenhandlung, bzw , die Auflösung des Schlusses ist ok und gut gelöst.

Dieses Buch hat weder meine Zweifel genommen, noch meine Trauer, noch keimt Hoffnung in mir auf, und ich bin schon gar nicht bereit, den Menschen die mir wehgetan haben, zu vergeben, weil ich dieses Buch gelesen habe, deshalb : Null Punkte.

Fünf glatte Punkte gibt es für diese originelle Idee, dieses absolut ungewöhnliche Buch, dass sich in seiner Sprachgestaltung toll lesen lässt, ohne je langweilig zu werden, oder mit theologischen Weisheiten um sich zu werfen. Viele Thesen haben mich schwer beeindruckt, und klangen für mich als Atheisten durchaus logisch und erlebbar. Die Idee, die Seele als Garten darzustellen hat mich fasziniert und ich habe mich dabei ertappt in meinen " Garten "zu spähen und etwas Unkraut zu jäten.

..lerne so zu leben, dass du dich geliebt fühlst".( S.201 )

Dies ist für mich der schönste Satz des Buches und den kann man auch ohne jedes theologische Vorwissen oder Gebet beherzigen.Außerdem hat mich dieses Buch sehr stark berührt, aber halt auf einer nicht religiösen Ebene. Viele Aussagen in der Diskussion zwischen Gott und Mack sind es wert sie zu hinterfragen und darüber nachzudenken, und das bezaubert mich an diesem Buch und verleiht ihm nicht nur die Höchstwertung von fünf Punkten , sondern auch den Status, des ich -werde- es -auf- jeden- Fall- nocheinmal -lesen- Buches. Eine der höchsten Auszeichnungen .

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40

10.04.2011

„Eine Reise mit Gott”

von Vito Corleone
Es handelt von dem Schicksal eines mehrfachen Familienvaters, der während eines Campingausflugs seine jüngste Tochter für einen Moment unbeaufsichtigt lässt und einem bereits mehrfach gesuchten Kindesmörder die Gelegenheit gibt, diese zu entführen und schliesslich zu töten. Der Protagonist kommt in seinen Selbstvorwürfen und Schuldzuweisungen zu einem weiteren Gedanken, einer Frage, die von nun an das Thema des Buches reflektiert: Warum lässt Gott dieses Unrecht zu???? Verwirrend, dramatisch, humorvoll und melancholisch...von mir 4 Sterne...

Idee : 4 Sterne/ Unterhaltunswert : 4 Sterne/ Spannung : 2 Sterne
Gesamt : 4 Sterne

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50

30.03.2011

„Ein Date mit Gott!!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wenn du jemals nur gedacht hast: „Es gibt keinen Gott“ oder „Gott würde das niemals zulassen“, dann lass dich mit diesem Buch vom Gegenteil überzeugen!
Mir wurde beim Lesen wieder sehr bewusst, dass nur „wir“ alles selbst machen! Unsere Mitmenschen, unsere Kinder und uns Selbst!!
So traurig die Geschichte beginnt, freu dich auf die vielen „Aha Erfahrungen“ die du
ab den Zeitpunkt, wo Mack die Dreifaltigkeit kennenlernt, machen wirst!
Ich wünsch dir eine schöne Zeit!

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50

27.03.2011

„Ein ganz besonderes Leseerlebnis!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieses Buch behandelt auf bewegende Weise die Frage "Wieso läßt Gott das zu?"
Der verzweifelte Protagonist im Dialog mit Gott von Angesicht zu Angesicht (und dieser Gott ist anders als alles, was man sich sonst so vorstellt!).
Ein faszinierendes Buch über das Unvorstellbare und Übernatürliche.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

02.03.2011

„Die Hütte”

von einer Kundin oder einem Kunden
Für mich als Nichtchrist war die Hütte ein total faszinierendes Buch.Anfangs nicht gleich. Doch der Autor versteht es perfekt , den Leser in seinen Bann zu ziehen.Es war rührend zu sehen, wie ein verzweifelter Vater durch das Treffen mit Gott, den grausamen Tod seiner kleinen Tochter endlich verarbeiten kann.

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40

18.01.2011

„Nicht nur für Gläubige”

von Xirxe aus Hannover Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ein kleines Mädchen verschwindet und ist aller Wahrscheinlichkeit nach grausam ermordet worden - wie kann Gott so etwas zulassen? Mack (und vermutlich nicht nur er) versinkt über dieser Frage in immer tiefere Schwermut und seine Zweifel an Gott wachsen stetig. Bis er vier Jahre nach diesem entsetzlichem Ereignis eine Einladung von ihm erhält: ausgerechnet in die Hütte, in der man die letzten Spuren seiner kleinen Tochter gefunden hat. Ein schlechter Scherz? Doch Mack macht sich auf den Weg...
Wer hofft, auf die Frage nach der Rechtfertigung Gottes eine umfassende Antwort zu erhalten, wird von diesem Buch vermutlich enttäuscht sein. William P. Young gelingt es ebensowenig wie den großen Denkern Leibniz, Hegel, Kant u.v.a., diese Fragestellung umfassend und überzeugend zu erklären. Besser glückt ihm stattdesssen die Beschreibung am Beispiel der Trinität wie auch an der Beziehung Gottes zu den Menschen, wie die wahre Liebe zu leben ist. Keine Machtspiele, aufrichtige Beziehungen die durch Hingabe gekennzeichnet sind, gegenseitiger Respekt, Vertrauen ('Vertrauen ist die Frucht einer Beziehung, in der du weißt, dass du geliebt wirst.') und einiges mehr. All dies lässt sich ohne Schwierigkeiten auf die 'normalen' zwischenmenschlichen Verbindungen übertragen, so dass auch Zweifelnde und Nichtgläubige einige Anregungen für sich entdecken können.
Das Buch lässt sich größtenteils einfach und schnell lesen, wobei Youngs Sprache und Darstellung immer wieder schon fast ins Kitschige ('...plötzlich fiel ein Sonnenstrahl ins Zimmer, bohrte sich mitten in Macks Verzweiflung hinein.') oder Esoterische ('...eine einzigartige Kombination von Farbe und Licht wird von dir zu dem Menschen fließen...') abgleitet. Trotz dieser Schwächen kann man manches aus diesem Buch mitnehmen - ob man nun glaubt oder nicht.

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50

12.11.2010

„Grandioses Leseerlebnis”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das Buch lädt zum Nachdenken und Verweilen ein, ohne belehrend zu sein. Die Bibel erhält einen völlig neuen Aspekt. Unbedingt lesenswert.

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50

29.10.2010

„Wäre das Buch doch bloß Wirklichkeit - Gottes erhlichste Antworten!”

von Philipp Schneider
William Paul Young wollte seinen Kindern zu Weihnachten eine besondere Freude machen und schrieb daher für sie einen Roman in dem es um die Liebe Gottes zu den Menschen geht. Doch viele seiner Freunde empfahlen im, das Buch zu veröffentlichen, also gründete er mit zwei Freunden den kleinen Verlag Windblown Press und veröffentlichte dann "Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott". Nur durch Mundpropaganda und Internetforen entwickelte sich das Buch zum meistverkauften amerikanischen Bestseller 2008. Dies ist die kurzgefasste Geschichte des Buches:

Mackenzie Allen Philips war ein glücklicher Ehemann und Familienvater, bis sich eines Tages sein Leben vollkommen änderte. Zusammen mit seinen drei jüngsten Kindern Missy, Kate und Josh macht er einen Campingausflug zu einem See. Sie lernen zwei andere Familien kennen und schließen schnell Freundschaft.

Josh und Kate fahren eines morgens Kanu auf dem See und völlig unerwartet kippt das Kanu um, und Josh droht zu ertrinken. Als Mack dieses bemerkt, lässt er Missy alleine im Zelt zurück und springt ins Wasser um Josh zu retten. Als ausgebildeter Rettungsschwimmer hat er wenig Probleme und Josh kann von ihm gerettet werden. Als er zum Zelt zurückkehrt, ist Missy spurlos verschwunden. Im Zelt gibt es Spuren eines bereits langgesuchten Serienkillers, der immer eine Anstecknadel mit einem Marienkäfer hinterlässt. Nach einigen Tagen kommt dann die schreckliche Nachricht: in einer Hütte findet man das rote Kleid, das Missy an dem verhängnisvollen Tag trug und eine Blutspur. SIe wird für Tod erklärt, doch ihr Leichnahm wird nie gefunden.

Mack ist, so wie Kate, völlig verstört und gibt sich die Schuld. Er verfällt in die Große Traurigkeit, so wie er es nennt. Doch als seine Frau mit den Kindern weg ist, bekommt einen Brief von Gott, der ihn auffordert zu jener Hütte zu kommen, in der man Missys letzte Spur fand. Nach anfänglichem Zögern entschließt er sich doch dazu zu der Hütte zu fahren. Und als er ankommt, kann er es nicht glauben. Gott wartet auf ihn, zusammen mit Jesus und dem Heiligen Geist. Gott ist eine dicke, afroamerikanische Frau, Jesus ein Schreiner aus dem mittleren Osten und der Heilige Geist eine einfühlsame Gärtnerin aus Asien. Mack verbringt ein Wochenende mit den dreien, führt Gespräche mit jedem einzelnen und mit allen zusammen. Und er bekommt Antworten auf die wichtigsten Fragen seines Lebens.

"Die Hütte - Ein Wochenende mitt Gott" ist ein sehr ruhiges Buch, das begeistert und zum Nachdenken anregt. Man wird von dem Schicksal Mack's und den Gesprächen mit Gott, Jesus und dem Heiligen Geist berührt und begeistert. Auch der Leser bekommt auf seine Fragen Antworten, da viele Kernfragen des christlichen Glaubens, wie zum Beispiel nach dem Leid der Menschen, beantwortet werden, aber jeder muss die Antworten für sich selbst interpretieren. Genau diese Tatsache macht das Buch zu etwas ganz besonderem. Ich habe mich in dieses Buch verliebt und kann es ausnahmslos jedem empfehlen!

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50

18.09.2010

„Traurig und dennoch aufstellend”

von Kristina Isler aus Ormalingen
Auch wenn es sonst gar nicht die Art von Büchern ist, welche ich lese, hat mich dieses Buch sehr beeindruckt.
William P. Young hat das Talent einem mit seiner Schreibweise und seiner Geschichte, welche er uns erzählt, einen neuen Blick auf das Leben aber auch den Tod zu werfen.
Ein Buch welches sich für viele Lebenslagen eignet.

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50

29.07.2010

„Gefühl und Verstand in einer anrührenden Erzählung”

von Elsirion aus Markt Schwaben
Die meisten kennen solche Situationen: Es läuft gerade einfach alles schief und der Dreck steht einem bis zum Halse. Wo ist Gott, wenn man ihn braucht?! Am schönsten wäre es ja, der olle Opa mit dem Bart stiege von seinem himmlischen Thron herab und zöge einem aus dem Schlammloch, in dem man hockt. Schließlich hat man das in Kindertagen mal so geglaubt.
Mackenzie geht es schon seit Jahren so. Einmal bedrückt ihn selbst noch die kaputte Beziehung mit seinem Vater, viel schwerwiegender jedoch: Ein Serienkiller hat eines seiner Kinder bei einem Campingausflug entführt und ermordet.
An einem dieser nie endenden Schlammtage erhält Mackenzie oder Mack, wie seine Freunde ihn rufen, einen Brief von Papa - so nennt seine Frau Nan Gott in ihren Gebeten. Papa lädt ihn ein, genau in jene Hütte zu fahren, in der einst der Mörder seiner Tochter seinem schrecklichen Werk nachging. Er glaubt an einen bösen Scherz und mit geladener Waffe begibt er sich auf den Weg. Der Schreckensort wird ihn verwandeln. Denn tatsächlich, er trifft dort auf Gott...

W. P. Young gelingt mit dieser Erzählung eine ungewöhnliche Premiere als Autor. Er schafft das, was nicht jedem Theologen und nicht jeder Pfarrerin gelingt: Eine Brücke zu schlagen vom einem alltäglichen Problem bzw. hier einem Trauma und tiefer Depression hin zur heilenden Gegenwart Gottes. Gerade als Fachmann bin ich fasziniert, wie sehr dabei theologisch sauber gedacht wird. Traditionelle Lehrstücke leuchten kapitelweise für den Kundigen auf. Es geht jedoch dabei nicht darum Theologie zu lehren. Die Inhalte tauchen in Dialogen, Beziehungskonstellationen und Bildern auf und führen zu dem einen Gesamtziel christlicher Botschaft: Gott hat die Welt gut gemacht und liebt jeden einzelnen von uns und will, dass wir es gut miteinander haben. Was dies bedeutet in einer Realität, in der wir alltäglich mit Gewalt, Not und Misslingen zu kämpfen haben - das ist die erzählerische Leistung dieses Buches. Eine unbedingte Leseempfehlung.

Eine kleine Kritik, die mir beim Lesen der deutschen Übersetzung gekommen ist. Manchmal kommt doch ein theologisch aufgeladener Begriff, der die Erzählung kurzfristig ein bisserl in‘s Stocken bringt. Ich habe jedoch nicht überprüft, ob dies im Englischen Original ebenso der Fall ist.

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50

29.07.2010

„Gefühl und Verstand in einer anrührenden Erzählung”

von Elsirion aus Markt Schwaben
Die meisten kennen solche Situationen: Es läuft gerade einfach alles schief und der Dreck steht einem bis zum Halse. Wo ist Gott, wenn man ihn braucht?! Am schönsten wäre es ja, der olle Opa mit dem Bart stiege von seinem himmlischen Thron herab und zöge einem aus dem Schlammloch, in dem man hockt. Schließlich hat man das in Kindertagen mal so geglaubt.
Mackenzie geht es schon seit Jahren so. Einmal bedrückt ihn selbst noch die kaputte Beziehung mit seinem Vater, viel schwerwiegender jedoch: Ein Serienkiller hat eines seiner Kinder bei einem Campingausflug entführt und ermordet.
An einem dieser nie endenden Schlammtage erhält Mackenzie oder Mack, wie seine Freunde ihn rufen, einen Brief von Papa - so nennt seine Frau Nan Gott in ihren Gebeten. Papa lädt ihn ein, genau in jene Hütte zu fahren, in der einst der Mörder seiner Tochter seinem schrecklichen Werk nachging. Er glaubt an einen bösen Scherz und mit geladener Waffe begibt er sich auf den Weg. Der Schreckensort wird ihn verwandeln. Denn tatsächlich, er trifft dort auf Gott...

W. P. Young gelingt mit dieser Erzählung eine ungewöhnliche Premiere als Autor. Er schafft das, was nicht jedem Theologen und nicht jeder Pfarrerin gelingt: Eine Brücke zu schlagen vom einem alltäglichen Problem bzw. hier einem Trauma und tiefer Depression hin zur heilenden Gegenwart Gottes. Gerade als Fachmann bin ich fasziniert, wie sehr dabei theologisch sauber gedacht wird. Traditionelle Lehrstücke leuchten kapitelweise für den Kundigen auf. Es geht jedoch dabei nicht darum Theologie zu lehren. Die Inhalte tauchen in Dialogen, Beziehungskonstellationen und Bildern auf und führen zu dem einen Gesamtziel christlicher Botschaft: Gott hat die Welt gut gemacht und liebt jeden einzelnen von uns und will, dass wir es gut miteinander haben. Was dies bedeutet in einer Realität, in der wir alltäglich mit Gewalt, Not und Misslingen zu kämpfen haben - das ist die erzählerische Leistung dieses Buches. Eine unbedingte Leseempfehlung.

Eine kleine Kritik, die mir beim Lesen der deutschen Übersetzung gekommen ist. Manchmal kommt doch ein theologisch aufgeladener Begriff, der die Erzählung kurzfristig ein bisserl in‘s Stocken bringt. Ich habe jedoch nicht überprüft, ob dies im Englischen Original ebenso der Fall ist.

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50

10.07.2010

„Faszinierend! ”

von Bianka Schöller aus Tulln
Wenn man "Die Hütte" liest hat man sicher keinen Zweifel mehr an der Existens Gottes. Ein Buch das man nicht schöner hätte schreiben können. Die Geschichte ist zwar sehr tragisch, da die Tochter des Protagonisten ermordet wird. Doch der Weg wie er seinen Glauben an Gott wiederfindet, ist einfach nur schön! Absolut lesenswert!

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50

13.06.2010

„Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott, William P. Young”

von Jasmin Becker aus Pirmasens
Mack ist verheiratet und hat drei Kinder. Obwohl er selbst vor Jahren an einem Priesterseminar teilnahm, hat er so seine Probleme mit Gott. Zwar stellt er seine Existenz nicht in Frage, sondern glaubt an ihn, fühlt sich jedoch nicht von ihm erhört. Als dann während eines Familienausfluges seine jüngste Tochter Missy von einem Serienmörder entführt und nicht wieder aufgefunden wird, bricht Macks Welt vollends zusammen; er fühlt sich mehr denn je von Gott verlassen. Der in seinem Glauben enttäuschte Vater stellt sich die Frage, wie ein angeblich gütiger Gott eine solche Tat zulassen kann. Vier Jahre später erhält Mack schließlich eine Einladung an den Ort des Unglücks. Unterzeichnet ist diese von Gott. Verzweifelt kommt Mack ihr nach und bekommt die einmalige Möglichkeit, Gott, Jesus, den Heiligen Geist und die Welt mit völlig anderen Augen zu sehen


Da die Geschichte sehr authentisch geschrieben ist, geht sie einem geradezu auf eine tröstende Art und Weise unter die Haut. Man spürt förmlich die Verzweiflung des Protagonisten, dessen Gedankengänge sicher so mancher unter uns bereits geteilt hat; gerade wenn einem vielleicht selbst ein vergleichbares Schicksal widerfahren ist.
Obwohl die Erzählweise sehr ruhig gehalten ist, verliert der Roman keinerlei an Spannung.
William P. Young regt mit seiner Geschichte zum Nachdenken an und versucht vorsichtig einige der Fragen zu beantworten, die sich der Mensch schon seit jeher stellt; nämlich was es mit Gott und der Welt auf sich hat.

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40

15.05.2010

„Ein wundervoller Traum, der in der Realität nicht umsetzbar ist”

von Bellexr aus Mainz
Schon nach wenigen Seiten ist man gefesselt und berührt von der wunderbar bildhaften und lebendigen Sprache und der Geschichte des Autors. Ich habe während des Lesens wirklich die Zeit vergessen. William P. Young ist wahrlich ein geborener Geschichtenerzähler.

Und so sah ich das Buch auch: Als eine wundervolle Geschichte, das uns einen Weg aufzeigen möchte, uns zum Nachdenken anregt, zum Weinen bringt und einen wunderschönen Traum träumt, aber leider in der Realität nicht umsetzbar ist.

Mr. Young möchte dem Leser vermitteln, dass eine bedingungslose Liebe Vertrauen schafft, mit diesem Vertrauen erlangt man den Respekt zu seinen Mitmenschen und mit Respekt behandelt man alle Menschen so, wie man selbst behandelt werden möchte. Wenn uns dies gelingen würde, bräuchten wir kein Machtgefüge mehr. Das Streben nach Macht, Herrschaft, Kontrolle über andere Menschen wäre so nicht mehr notwendig, da alle Menschen gleichberechtigt wären und in Frieden leben könnten. Diese bedingungslose Liebe finden wir in Jesus, in Gott und dem Heiligen Geist. Erst wenn wir diese Dreifaltigkeit bedingungslos lieben und uns auf sie einlassen, kann Gott aus uns heraus wirken.

Allerdings ist dies in unserer heutigen Zeit absolut nicht umsetzbar. Kaum ein Mensch gibt freiwillig seine Unabhängigkeit und seine Macht (und sei sie noch so klein) auf. Die Frage ist auch, möchte man überhaupt seine Unabhängigkeit aufgeben? Möchte man sich bedingungslos einem anderen überlassen, auch wenn es Gott ist? Wo bleibt hier meine eigene Identität? Denn dies vermittelt das Buch auch. Gib Deine eigene Identität auf, dann gibt es auch kein Gut und Böse mehr. Denn nur du entscheidest individuell, was Gut und Böse ist.

Auch wird nicht richtig hinterfragt, vieles bleibt offen oder die Antworten befriedigen nicht wirklich und vieles ist auch einfach zu eindimensional gezeichnet.

„Die Hütte“ ist wirklich ein wundervolles Buch, das jeder einmal gelesen haben sollte und zum Nachdenken und vielleicht stellenweise auch zum Umdenken anregen kann. Aber die Botschaft, die hier vermittelt werden soll, ist für mich einfach zu unrealistisch und auch zu einseitig dargestellt, um auch nur ansatzweise ernst genommen zu werden.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

03.05.2010

„Die Hütte”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Der Weltbestseller von William Paul Young Die Hütte ist in den USA 6 Millionen mal verkauft worden. Da die Amerikaner sehr in ihrem jeweiligen Glauben verhaftet sind, ist dieser Erfolg zu erklären. Wer kann sich vorstellen, mal ein Wochenende in einer einsamen Hütte, im Dialog mit Gott zu verbringen. Einem gläubigen Menschen werden diese Stunden sehr viel bringen, dem ungläubigen Thomas werden sich aber auch so manche Fragen und Zweifel stellen. Die Romanfigur des Mackenzies verliert seine jüngste Tochter. Aufgeklärt wird der Fall nie. Jedoch die letzte Spur führt in eine Hütte im Wald, ganz in der Nähe liegt der Campingplatz der Familie. Dorthin erhält Allen Phillips Mackenziers die geheimnisvolle Einladung von Gott.
Wenn der Leser das Buch aus der Hand gelegt hat, ist er nicht mehr derselbe. Voraussetzung ist, sich auf die, anfangs sehr merkwürdigen Dialoge zwischen Gott und Mackenziers ein zu lassen. Dieses Buch verändert. Es nimmt dem Zweifler die Zweifel, dem Traurigen die Traurigkeit, und es gibt dem Hoffnungslosen neue Hoffnung. Man muss nicht irgendeiner Glaubensrichtung angehören, diese drei Säulen sind es letztendlich, die trotz aller Schicksalsschlägen uns weiterleben und nicht verzweifeln lässt. Das Buch "Die Hütte" ist eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe. Und das waren nicht wenige.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

15.04.2010

„Ein wundervoller Traum, der in der Realität nicht umsetzbar ist”

von Bellexr aus Mainz
Schon nach wenigen Seiten ist man gefesselt und berührt von der wunderbar bildhaften und lebendigen Sprache und der Geschichte des Autors. Ich habe während des Lesens wirklich die Zeit vergessen. William P. Young ist wahrlich ein geborener Geschichtenerzähler.

Und so sah ich das Buch auch: Als eine wundervolle Geschichte, das uns einen Weg aufzeigen möchte, uns zum Nachdenken anregt, zum Weinen bringt und einen wunderschönen Traum träumt, aber leider in der Realität nicht umsetzbar ist.

Mr. Young möchte dem Leser vermitteln, dass eine bedingungslose Liebe Vertrauen schafft, mit diesem Vertrauen erlangt man den Respekt zu seinen Mitmenschen und mit Respekt behandelt man alle Menschen so, wie man selbst behandelt werden möchte. Wenn uns dies gelingen würde, bräuchten wir kein Machtgefüge mehr. Das Streben nach Macht, Herrschaft, Kontrolle über andere Menschen wäre so nicht mehr notwendig, da alle Menschen gleichberechtigt wären und in Frieden leben könnten. Diese bedingungslose Liebe finden wir in Jesus, in Gott und dem Heiligen Geist. Erst wenn wir diese Dreifaltigkeit bedingungslos lieben und uns auf sie einlassen, kann Gott aus uns heraus wirken.

Allerdings ist dies in unserer heutigen Zeit absolut nicht umsetzbar. Kaum ein Mensch gibt freiwillig seine Unabhängigkeit und seine Macht (und sei sie noch so klein) auf. Die Frage ist auch, möchte man überhaupt seine Unabhängigkeit aufgeben? Möchte man sich bedingungslos einem anderen überlassen, auch wenn es Gott ist? Wo bleibt hier meine eigene Identität? Denn dies vermittelt das Buch auch. Gib Deine eigene Identität auf, dann gibt es auch kein Gut und Böse mehr. Denn nur du entscheidest individuell, was Gut und Böse ist.

Auch wird nicht richtig hinterfragt, vieles bleibt offen oder die Antworten befriedigen nicht wirklich und vieles ist auch einfach zu eindimensional gezeichnet.

"Die Hütte" ist wirklich ein wundervolles Buch, das jeder einmal gelesen haben sollte und zum Nachdenken und vielleicht stellenweise auch zum Umdenken anregen kann. Aber die Botschaft, die hier vermittelt werden soll, ist für mich einfach zu unrealistisch und auch zu einseitig dargestellt, um auch nur ansatzweise ernst genommen zu werden.

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