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Der Argentinier

Der Argentinier

Novelle

buch
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Artikeldetails zu Der Argentinier

AutorKlaus Merz

Untertitel Novelle

Abbildungsvermerk 3 Pinselzeichn. von Heinz Egger. 21,5 cm

  • ISBN-103-85218-580-7
  • ISBN-139783852185804
  • Verlag Haymon Verlag
  • Einbandartgebunden
  • Seiten97
  • Auflage2. Auflage
  • Veröffentlicht11.02.2009
  • GenreNovelle
  • Gewicht205g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Der Argentinier

Als Lenas Großvater kurz nach dem Zweiten Weltkrieg das Schiff nach Buenos Aires besteigt, fährt er dem Abenteuer entgegen, auf der Suche nach einer neuen Welt, die ihm nicht so müde und verbraucht erscheint wie das alte, verstörte Europa. Doch ein hartnäckiger Heuschnupfen zwingt ihn schon bald, seinen Traum vom freien Leben als Gaucho zu begraben. Stattdessen begegnet er der Kunst des Tangos und jener der Liebe. Zwei Jahre später kehrt er dennoch wieder zurück in sein Heimatland und an die Seite von Amelie, die unbeirrt auf ihn gewartet hat. Die Erinnerung an seine Zeit in der Fremde, die ihn zum Argentinier gemacht hat, hütet der Schweizer wie einen Schatz und erst nach seinem Tod lüftet sich das Geheimnis.
Unaufgeregt und mit zarter Ironie zeichnet Klaus Merz aus der Perspektive der Enkelin das Leben eines Mannes nach, das stets einem wunderbaren Eigen-Sinn verpflichtet war. Die respekt- und liebevolle Hommage Der Argentinier zeigt den vielfach preisgekrönten Autor von Jakob schläft oder LOS einmal mehr als sensiblen Erzähler und Meister einer Sprache von schlichter Schönheit.

Autorenportrait zu Der Argentinier

Klaus Merz, geboren 1945 in Aarau, lebt in Unterkulm/Schweiz. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Gottfried-Keller-Preis 2004, Aargauer Kulturpreis 2005, Werkpreis der schweizerischen Schillerstiftung 2005. Bei Haymon zuletzt: Adams Kostüm. Drei Erzählungen (2001), Das Turnier der Bleistiftritter. Achtzehn Begegnungen (2003), Löwen Löwen. Venezianische Spiegelungen (2004), LOS. Roman (2005), Priskas Miniaturen. Erzählungen 1978–1988 (2005), Der gestillte Blick. Sehstücke (2007).

Portrait

Klaus Merz:
Klaus Merz, geboren 1945 in Aarau, lebt als Erzähler und Lyriker in Unterkulm/Schweiz. Zahlreiche Veröffentlichungen von Romanen, Prosa und Gedichten. Ausgezeichnet dafür u. a. mit dem Solothurner Literaturpreis 1996 und mit dem Hermann-Hesse-Literaturpreis 1997, Prix Littéraire Lipp 1999 und dem Gottfried Keller-Preis 2004. 2012 wurde Klaus Merz der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg verliehen.

Autorenportrait

Klaus Merz, geboren 1945 in Aarau, lebt in Unterkulm/Schweiz. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Gottfried-Keller-Preis 2004, Aargauer Kulturpreis 2005, Werkpreis der schweizerischen Schillerstiftung 2005. Bei Haymon zuletzt: Adams Kostüm. Drei Erzählungen (2001), Das Turnier der Bleistiftritter. Achtzehn Begegnungen (2003), Löwen Löwen. Venezianische Spiegelungen (2004), LOS. Roman (2005), Priskas Miniaturen. Erzählungen 1978–1988 (2005), Der gestillte Blick. Sehstücke (2007).

Bewertung unserer Kunden zu Der Argentinier

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40

21.04.2010

„Ein sehr, sehr schönes Buch...”

von Sandra
... - in jeder Hinsicht. Poetisch die Sprache, feinfühlig die Geschichte, ein Buch, das man alle paar Monate wieder lesen kann.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

28.03.2009

„Der Argentinier”

von Eva B.
Ein kleines Buch, das dank der grossen Schrift sehr gut zu lesen ist.

der Leser begleitet Lenas Großvater- der als juner Mann von der Schweiz nach Argentinien ausgewandert ist, dort das Tangotanzen lernte.
Als er nachhause kommt wird er Dorfschullehrer und heiratet die Frau die auf ihn gewartet hat.
Eigentlich wollte er Gaucho werde- doch dank einer Allergie lernte er den Tango- der Tanz bei dem wir mit der Haut denken, die sich runden kann wie Brot- ein Satz von Mercedes- seiner Geliebten in Argentinien und seine Tangolehrerin.

Das Buch fängt ein wenig fade an, gewinnt aber im Laufe des Lesens an Tiefe und berührt auf eine eigene Art.
Ein wenig kann man den Hauch Argentinien fühlen, das wiegen im Tangoschritt und die verbotene Liebe zweier Menschen.....

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

28.03.2009

„Der Argentinier”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wien
Ein kleines Buch, das dank der grossen Schrift sehr gut zu lesen ist.

der Leser begleitet Lenas Großvater- der als juner Mann von der Schweiz nach Argentinien ausgewandert ist, dort das Tangotanzen lernte.
Als er nachhause kommt wird er Dorfschullehrer und heiratet die Frau die auf ihn gewartet hat.
Eigentlich wollte er Gaucho werde- doch dank einer Allergie lernte er den Tango- der Tanz bei dem wir mit der Haut denken, die sich runden kann wie Brot- ein Satz von Mercedes- seiner Geliebten in Argentinien und seine Tangolehrerin.

Das Buch fängt ein wenig fade an, gewinnt aber im Laufe des Lesens an Tiefe und berührt auf eine eigene Art.
Ein wenig kann man den Hauch Argentinien fühlen, das wiegen im Tangoschritt und die verbotene Liebe zweier Menschen.....

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

26.03.2009

„ungwöhnlicher Erzählstil ”

von B.Mattern
Lena, die Enkeltochter des "Argentiniers", erzählt auf liebevolle und bewundernde Art über das Leben ihres Großvaters. Dieser begibt sich auf eine aufregende Abenteuerreise nach Argentinien mit dem Ziel, Gaucho zu werden und im Cowboystil durch das Land zu reiten. Wie so oft im Leben kommt es dann ganz anders. Nach zwei spannenden, ungeplant verlaufenden Jahren, in denen er den erotischen Tango tanzen und die dazugehörige Tanzlehrerin lieben lernt, kehrt er dann doch in seine Heimat, die Schweiz zurück und schließt dort seine Amalie in die Arme, die treu und voller Hoffnung auf ihn gewartet hat.

Eine ungewöhnliche Geschichte, in die man sich erst hineinlesen muß.

Der Schreibstil ist genauso ungewöhnlich und, zumindest für mich, etwas gewöhnungsbedürftig.

Ich finde es immer spannend und interessant, über das ungewöhnliche Leben ungewöhnlicher Menschen zu lesen - und das wird hier auf jeden Fall erfüllt.

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40

24.03.2009

„Ein kleines Meisterwerk”

von Karl-Heinz Heidtmann aus Weyhe
Der Gattungsbegriff "Novelle" wird diesem nicht einmal 100 Seiten langen, in großer Schrifttype gedruckten kleinen Buch schon gerecht.

In 20 Kapiteln erzählt der Erzähler (Klaus Merz?) die Geschichte von "Lenas Großvater", der für zwei Jahre aus der Schweiz auswanderte und nach seiner Rückkehr nur "der Argentinier" hieß. Erst später lernt der Leser den wahren Namen kennen, Johann Zeiter, und erfährt, dass dieser in Argentinien wiederum "der Schweizer" hieß.

So viel zur Unaufgeregtheit dieses ruhig erzählten Büchleins, von dessen überraschendem Ende hier nichts verraten werden soll, außer dass auch dieses keine Form einer Sensation wäre.

Zurückgekehrt aus Argentinien entscheidet sich "der Großvater" für die daheim gebliebene und auf ihn wartende Amalie und den Dienst an einer kleinen Dorfschule.

Der Leser begleitet "Lenas Großvater" fortan weiter bis ins Altenheim und Grab. Mitgebracht aus Argentinien hat er keine materiellen Reichtümer, wohl aber den Tango und das Akkordeonspiel - hinterlassen hat er dort die Tänzerin Mercedes.

Erzähler und Erzählperspektive wechseln zwischen dem Erzähler und dem Großvater selber, wenn dieser nach seinem Tode einige Notizen hinterlässt. Der Erzählstil ist sicher nicht zufällig dem eines Urs Widmer ähnlich, ein Vergleich, dem Klaus Merz nicht schmeicheln muss, ihm, der er selber mit einer Vielzahl von Literaturpreisen ausgezeichnet wurde.

Fazit: Hier wird (vermutlich Familien-) Biographisches gekonnt erzählt und mit ruhiger Hand geschrieben.

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40

24.03.2009

„Ein kleines Meisterwerk”

von Karl-Heinz Heidtmann aus Weyhe
Der Gattungsbegriff "Novelle" wird diesem nicht einmal 100 Seiten langen, in großer Schrifttype gedruckten kleinen Buch schon gerecht.

In 20 Kapiteln erzählt der Erzähler (Klaus Merz?) die Geschichte von "Lenas Großvater", der für zwei Jahre aus der Schweiz auswanderte und nach seiner Rückkehr nur "der Argentinier" hieß. Erst später lernt der Leser den wahren Namen kennen, Johann Zeiter, und erfährt, dass dieser in Argentinien wiederum "der Schweizer" hieß.

So viel zur Unaufgeregtheit dieses ruhig erzählten Büchleins, von dessen überraschendem Ende hier nichts verraten werden soll, außer dass auch dieses keine Form einer Sensation wäre.

Zurückgekehrt aus Argentinien entscheidet sich "der Großvater" für die daheim gebliebene und auf ihn wartende Amalie und den Dienst an einer kleinen Dorfschule.

Der Leser begleitet "Lenas Großvater" fortan weiter bis ins Altenheim und Grab. Mitgebracht aus Argentinien hat er keine materiellen Reichtümer, wohl aber den Tango und das Akkordeonspiel - hinterlassen hat er dort die Tänzerin Mercedes.

Erzähler und Erzählperspektive wechseln zwischen dem Erzähler und dem Großvater selber, wenn dieser nach seinem Tode einige Notizen hinterlässt. Der Erzählstil ist sicher nicht zufällig dem eines Urs Widmer ähnlich, ein Vergleich, dem Klaus Merz nicht schmeicheln muss, ihm, der er selber mit einer Vielzahl von Literaturpreisen ausgezeichnet wurde.

Fazit: Hier wird (vermutlich Familien-) Biographisches gekonnt erzählt und mit ruhiger Hand geschrieben.

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50

24.03.2009

„° ungewöhnlich & anspruchsvoll °”

von nyxia aus Köln
Mit der Novelle „Der Argentinier“ erzählt Klaus Merz eine ungewöhnliche Lebensgeschichte auf ungewöhnliche Weise. Der Erzählstil des Autors verlangt die ganze Aufmerksamkeit des Lesers und verdient diese auch wirklich. Trotz einiger Erzähl- und Gedankensprünge wartet man jederzeit auf den nächsten Abschnitt im Leben des Argentiniers. Zudem belohnt der Autor seine Leser mit einem anspruchsvollen Schreibstil, der längst ungebräuchlich gewordene Wörter schillernd und weich in seine Texte einfließen läßt.


Meine Empfehlung:
Da die einzelnen Erzählsprünge den Leser manchmal auf eine Geduldsprobe stellen, sollte man dieses Büchlein mit einem Mal lesen. Denn so wird man wirklich ohne Ablenkung von der Geschichte des Argentiniers gefesselt. Dies ist vom Leseumfang leicht an einem Nachmittag oder Abend zu schaffen. Außerdem macht die hochwertige und wirklich schöne äußere Gestaltung dieses Büchlein zu einem perfekten Geschenk.

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