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Die Olympischen Spiele als Mittel der Politik

Die Olympischen Spiele als Mittel der Politik

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Artikeldetails zu Die Olympischen Spiele als Mittel der...

AutorMichael Wälischmiller

  • ISBN-103-640-84557-9
  • ISBN-139783640845576
  • Verlag GRIN Verlag
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten100
  • Auflage1.
  • Veröffentlicht16.03.2011
  • Gewicht151g
  • SpracheDeutsch

Kurzbeschreibung zu Die Olympischen Spiele als Mittel der...

Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sport - Sportgeschichte, einseitig bedruckt, Note: 1, Korbinian-Aigner-Gymnasium, Erding, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Diese Facharbeit fasst die Entwicklung der Olympischen Spiele von der Antike bis zum Jahr 2004 zusammen und behandelt dazu ausführlich, wie die Politik immer wieder in die Spiele eingegriffen und diese sowohl positiv, wie auch negativ beeinflusst hat. , Abstract: Nach Baron Pierre de Coubertin, dem Mann, der die Olympischen Spiele 1896 in Athen wieder zum Leben erweckte, ist das oberste Ziel der Spiele Völkerverständigung. Ausdruck findet dieser Wunsch in der Olympischen Charta, dem "Regelwerk" der Spiele, an das sich jede teilnehmende Nation und jeder Sportler zu halten hat, zum anderen ist auch die olympische Flagge ein Symbol dafür. Sie besteht aus fünf verschiedenfarbigen ineinander verschlungenen Ringen, wobei die Ringe für die fünf Kontinente der Erde stehen. Auf der olympischen Fahne erscheinen die Ringe auf weißem Grund. Ihre Farben - blau, gelb, schwarz, grün, rot und weiß - repräsentierengleichzeitig die Nationalflaggen aller Nationen. Die Flagge veran-schaulicht so also gewissermaßen einen internationalen Zusammenhaltaller Staaten. Coubertins große Hoffnung war es, dass die Spiele durch die Begegnung der Jugend im sportlichen Wettkampf einen wichtigen Beitrag zum Weltfrieden leisten würden. Die Hoffnung blieb Utopie.Von Beginn an hatte es die olympische Bewegung nicht leicht. Man hatte einerseits mit der Zerstrittenheit der europäischen Staaten zu kämpfen und andererseits mit den imperialistischen Ansprüchen der Großmächte weltweit. Direkt und indirekt nahm die Politik damit stets Einfluss auf die Olympiaden. Doch damit nicht genug: Immer wieder in ihrer Geschichte wurden die Olympischen Spiele von Staaten, Organisationen, Gruppierungen und Einzelpersonen dazu benutzt, sich Gehör zu verschaffen und politische Interessen zu vertreten oder durchzusetzen. Die Spiele, bis hin zu den Sportlern, wurden dafür instrumentalisiert. Allzu oft wirkten die Absichten die dahinterstanden, dem ursprünglichen Friedensgedanken von Coubertin entgegen.Aber auch seine Intuition ist keineswegs eine rein sportliche. Geht es um die Frage, ob die Olympischen Spiele ein Mittel der Politik sind, ist schon Coubertins Zielsetzung ein eindeutiger Hinweis. Denn Frieden und Völkerverständigung sind Aufgaben der Politik. Der Sport kann dabei höchstens Mittel zum Zweck sein, also ein Werkzeug der Politik. Die Olympischen Spiele sind im Positiven wie im Negativen Mittel der Politik. Diese Aussage soll in der nun folgenden Arbeit untermauert werden.

Beschreibung der Redaktion zu Die Olympischen Spiele als Mittel der...

Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sport - Sportgeschichte, einseitig bedruckt, Note: 1, Korbinian-Aigner-Gymnasium, Erding, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Diese Facharbeit fasst die Entwicklung der Olympischen Spiele von der Antike bis zum Jahr 2004 zusammen und behandelt dazu ausführlich, wie die Politik immer wieder in die Spiele eingegriffen und diese sowohl positiv, wie auch negativ beeinflusst hat. , Abstract: Nach Baron Pierre de Coubertin, dem Mann, der die Olympischen Spiele 1896 in Athen wieder zum Leben erweckte, ist das oberste Ziel der Spiele Völkerverständigung. Ausdruck findet dieser Wunsch in der Olympischen Charta, dem Regelwerk der Spiele, an das sich jede teilnehmende Nation und jeder Sportler zu halten hat, zum anderen ist auch die olympische Flagge ein Symbol dafür. Sie besteht aus fünf verschiedenfarbigen ineinander verschlungenen Ringen, wobei die Ringe für die fünf Kontinente der Erde stehen. Auf der olympischen Fahne erscheinen die Ringe auf weißem Grund. Ihre Farben blau, gelb, schwarz, grün, rot und weiß repräsentieren
gleichzeitig die Nationalflaggen aller Nationen. Die Flagge veran-
schaulicht so also gewissermaßen einen internationalen Zusammenhalt
aller Staaten. Coubertins große Hoffnung war es, dass die Spiele durch die Begegnung der Jugend im sportlichen Wettkampf einen wichtigen Beitrag zum Weltfrieden leisten würden. Die Hoffnung blieb Utopie.Von Beginn an hatte es die olympische Bewegung nicht leicht. Man hatte einerseits mit der Zerstrittenheit der europäischen Staaten zu kämpfen und andererseits mit den imperialistischen Ansprüchen der Großmächte weltweit. Direkt und indirekt nahm die Politik damit stets Einfluss auf die Olympiaden. Doch damit nicht genug: Immer wieder in ihrer Geschichte wurden die Olympischen Spiele von Staaten, Organisationen, Gruppierungen und Einzelpersonen dazu benutzt, sich Gehör zu verschaffen und politische Interessen zu vertreten oder durchzusetzen. Die Spiele, bis hin zu den Sportlern, wurden dafür instrumentalisiert. Allzu oft wirkten die Absichten die dahinter
standen, dem ursprünglichen Friedensgedanken von Coubertin entgegen.
Aber auch seine Intuition ist keineswegs eine rein sportliche. Geht es um die Frage, ob die Olympischen Spiele ein Mittel der Politik sind, ist schon Coubertins Zielsetzung ein eindeutiger Hinweis. Denn Frieden und Völkerverständigung sind Aufgaben der Politik. Der Sport kann dabei höchstens Mittel zum Zweck sein, also ein Werkzeug der Politik. Die Olympischen Spiele sind im Positiven wie im Negativen Mittel der Politik. Diese Aussage soll in der nun folgenden Arbeit untermauert werden.

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