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Zur falschen Zeit

Zur falschen Zeit

Roman

buch
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Artikeldetails zu Zur falschen Zeit

AutorAlain Claude Sulzer

Untertitel Roman

  • ISBN-103-86971-019-5
  • ISBN-139783869710198
  • Verlag Galiani Verlag
  • Einbandartgebunden
  • Seiten240
  • Auflage1. Auflage
  • Veröffentlicht22.07.2010
  • GenreRoman
  • Gewicht357g
  • SpracheDeutsch

Rezensionen der Redaktion zu Zur falschen Zeit

"... 2010 soll Sulzers neuer Roman Zur falschen Zeit erscheinen, der hoffentlich dem Hinterletzten klarmachen wird, was für ein exzellenter Erzähler Sulzer ist." Julian Schütt in Annabelle, Herbst 2009 "A Perfect Waiter recalls, variously, Thomas Mann′s Death In Venice, Kazuo Ishiguro′s The Remains Of The Day and Bernhard Schlink′s The Reader ... It′s difficult to explain just why this book should be so haunting." Sydney Morning Herald über Sulzers Ein perfekter KellnerBACKCOVER:

Kurzbeschreibung zu Zur falschen Zeit

Wer zur falschen Zeit den Falschen liebt ... Mit der Wucht einer griechischen Tragödie erzählt Alain Claude Sulzer einen großen Roman über Liebe und Verrat und die Unausweichlichkeit des Schicksals. Es ist die Uhr am Handgelenk seines Vaters,
die ihn aus unerfindlichen Gründen plötzlich interessiert. Siebzehn Jahre lang hatte das Foto, auf dem der Vater sie trägt, wenig beachtet im Regal in seinem Zimmer gestanden. Gekannt hatte er seinen Erzeuger nicht, die Mutter hatte ungern von ihm
erzählt. Doch jetzt, mit siebzehn, erwacht seine Neugier. Es ist das Bild eines professionellen Fotografen, die Uhr aber steht auf Viertel nach sieben. Welcher Berufsfotograf macht zu solch einer Zeit Bilder? Der Erzähler beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Auf der Rückseite des Porträts findet er eine Pariser Adresse - und stellt mit Erstaunen fest, dass der Fotograf sein mysteriöser Patenonkel ist, der sich seit der Taufe nie mehr gemeldet hat. Ohne die Mutter oder den Stiefvater in seine Pläne einzuweihen, hebt er all sein Geld ab, hinterlässt einen knappen Abschiedsbrief und reist nach Paris. Dort gerät er auf die Spur der wahren Geschichte seines Vaters. Einer Geschichte, die den Boden unter seinen Füßen zum Wanken bringt. Mit großer Dezenz und dennoch mit der Wucht einer griechischen Tragödie entfaltet Alain Claude Sulzer in seinem Roman die Geschichte eines Mannes, der an sich selbst und an den Zeitumständen, in denen er lebt, scheitert. Die Geschichte eines Mannes, der erkennen muss, dass die Heirat mit seiner Frau, die ihm selbst lange wie die Rettung schien, ein Fehler war. Und dass er sie betrügen und hintergehen
muss, um die wahre Liebe seines Lebens zu leben.

Autorenportrait zu Zur falschen Zeit

Alain Claude Sulzer wurde 1953 geboren. Er lebt in Basel und im Elsass als freier Schriftsteller. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht, seine Bücher sind in alle wichtigen Sprachen übersetzt. In Frankreich gewann sein Roman Ein perfekter Kellner gegen Ian McEwan, Richard Ford, Don De-Lillo, Denis Johnson u. a. den Prix Médicis étranger 2008 und wurde ein Bestseller. Seine letzte Auszeichnung war der Hermann-Hesse-Preis, den er 2009 verliehen bekam.

Portrait

Alain Claude Sulzer:
Alain Claude Sulzer wurde 1953 geboren. Er lebt in Basel und im Elsass als freier Schriftsteller. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht, seine Bücher sind in alle wichtigen Sprachen übersetzt. In Frankreich gewann sein Roman Ein perfekter Kellner gegen Ian McEwan, Richard Ford, Don De-Lillo, Denis Johnson u. a. den Prix Médicis étranger 2008 und wurde ein Bestseller. Seine letzte Auszeichnung war der Hermann-Hesse-Preis, den er 2009 verliehen bekam.

Autorenportrait

Alain Claude Sulzer wurde 1953 geboren. Er lebt in Basel und im Elsass als freier Schriftsteller. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht, seine Bücher sind in alle wichtigen Sprachen übersetzt. In Frankreich gewann sein Roman Ein perfekter Kellner gegen Ian McEwan, Richard Ford, Don De-Lillo, Denis Johnson u. a. den Prix Médicis étranger 2008 und wurde ein Bestseller. Seine letzte Auszeichnung war der Hermann-Hesse-Preis, den er 2009 verliehen bekam.

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40

09.03.2011

„Eintauchen in eine andere Seite der Welt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Für mich als Jugendlicher war es ein spannendes und abenteuerreiches Buch. Ein Junge in meinem Alter macht sich auf die Suche, mehr über seinen Vater zu erfahren, der kurz nach seiner Geburt Selbstmord begangen hat. Er besitz jedoch nur ein Foto seines Vater auf der dieser eine bestimmte und ungewöhnliche Uhr trägt. Die Reise führt ihn nach Paris, in der die Geschichte ein unerwartete Wendung nimmt.

Das Buch ist für jederman gedacht, ob Mann oder Frau, doch eher für Menschen im Alter ab 20.
Ich wünsche viel Spass beim erleben.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Ein perfekter Kellner ISBN Ein perfekter Kellner (9783518457412)

50

02.12.2010

„Wer das nicht liest, ist selbst schuld”

von Markus Hummel aus Neu-Ulm
Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mir auch Tage nach dem Lesen immer wieder ins Gedächtnis zurück gekommen ist. Von Anfang bis Ende kann man eine einzigartig poetische Sprache erleben und traut sich kaum, die Seiten umzublättern, denn man ahnt, wie die Geschichte ausgehen wird, doch genau dieses Ende wünscht man den sympatischen Figuren des Romans nicht. Ein unglaublich tiefsinniges, nahe gehendes Buch, das man lesen sollte, denn wenn man es nicht tut, ist man selbst schuld.

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50

11.11.2010

„Reise in die Vergangenheit”

von Dorothea Schwenzer aus Ulm
Bei diesem Buch hatte ich das Gefühl, beim Lesen die Seiten
nur ganz vorsichtig umblättern zu können, damit ich den Zauber dieser zarten Geschichte nicht störe!
Ich bin mitgereist auf dieser Suche nach dem Vater, mitgereist nach Paris und habe mich immer weiter verloren in einer Lebensgeschichte, die tief schmerzt und berührt und konsequent aufzeigt, dass es in einer Tragödie enden kann, wenn es unmöglich ist, eine große Liebe zu leben, weil es die Zeit nicht erlaubt.

Ob man da bis in die griechische Antike zurückgeht, oder zu Romeo und Julia - das Motiv ist altbekannt, aber in diesem Roman ganz wunderbar neu erzählt.

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50

31.10.2010

„Wenn ein Leben an der Liebe zerbricht”

von einer Kundin oder einem Kunden
Bei manchen Büchern vergesse ich die Zeit – bei diesem auch!

Alain Claude Sulzer hat einen grandios feinfühligen Roman geschrieben. Eine Geschichte über die Liebe, die, wenn sie zur falschen Zeit auf die falsche Person trifft, erbarmungslos und grausam sein kann. Wo Glück und Schmerz eng beieinander liegen, wo Verrat der einzige Ausweg zu sein scheint und letztlich doch nur leidvoll entzweit: „Zwischen Ihnen liegt ein unüberwindbarer Abgrund. Was sich wie ein Verbindungsstück anfühlt, ist in Wirklichkeit die Klinge, die sie trennt.“ Wahnsinn!

„Zur falschen Zeit“ beginnt harmlos wie die ersten unschuldigen Berührungen darin, welche am Ende zur Tragödie führen. Langsam und schonungslos werden alte Wunden freigelegt, die die Zeit hätte heilen sollen. Tiefsitzende Wunden, die unvermeidlich wieder aufbrechen... Sich ihnen zu stellen, ist der einzige Weg, Frieden mit der Vergangenheit zu schließen.

Ein ruhiges Buch, das mit sprachlicher Grandesse aufdeckt, woran ein Leben zerbrechen kann, wenn die Liebe zu stark und der Zeitpunkt der falsche ist.

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50

15.10.2010

„einmalige und großartige Unterhaltung!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der Erzähler begibt sich auf die Suche seines Vaters, der sich vor langer Zeit das Leben genommen hatte. Siebzehn Jahre hatte er das einzige Foto, was er von ihm besaß, nicht wahrgenommen, bis ihn eines Tages die Uhr am Handgelenk des Vaters auf der Fotografie zum Nachdenken bringt. Die Uhr zeigt Viertel nach sieben. Welcher Fotograf macht zu solch einer Zeit ein Foto? Das ist einmalige und großartige Unterhaltung! Lassen Sie sich vom Schreibstil und der Atmosphäre dieses Buches einfangen! Sie werden es nicht bereuen!

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50

20.08.2010

„Was für ein schönes Buch!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eine Geschichte, die einem nicht los lässt.
Mir hat die schöne Sprache sowie die Beschreibung von scheinbaren Nebensächlichkeiten besonders gefallen. Der Autor lässt starke Bilder entstehen, die einem sehr gefangen nehmen. Wie der 17 jährige alleine nach Paris fährt, um die Vergangenheit seines Vaters aufzuspüren. Das Essen mit dem Fotografen in Paris, wo man die Spannung zu spüren scheint. Die Ueberforderung der Eltern, die in den Zwängen der 50er nicht wissen, wie mit der Andersartigkeit ihres Sohnes umzugehen. Und dann auch das unerfüllte Begehren, das beklemmende und erstickende an einer Liebe, die nicht gelebt werden darf.

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50

16.08.2010

„Eine Entdeckung”

von einer Kundin oder einem Kunden
Bisher hatte ich leider noch nichts von Sulzer gehört, geschweige denn gelesen. Das bereue ich bitter, denn "Zur falschen Zeit" hat mich sehr bewegt.
Der Erzähler begibt sich mit 17 Jahren auf die Suche nach seinem Vater, der in jungen Jahren Selbstmord begangen hat, aber über den natürlich nicht gesprochen wird. Stück für Stück erfährt der Sohn die tragische, unglaublich traurig machende Lebensgeschichte seines Vaters.
Mit einer wunderbar zurückhaltenden, aber dadurch umso wirkungsvolleren Sprache erzählt Alain Claude Sulzer diese Lebens-und Liebesgeschichte.
Verpassen Sie dieses wunderbare Buch auf keinen Fall.

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50

12.08.2010

„große Erzählkunst”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
.....er hat seinen Vater nie kennen gelernt. Sein Vater starb kurz nach seiner Geburt.
Das Bild seines Vaters hing in seinem Zimmer und hatte die Wichtigkeit eines Einrichtungsgegenstandes.
Bis zu jenem Tag, als er das Bild zum ersten Mal genauer betrachtete.Er war 17 Jahre alt, als er die Uhr am Handgelenk seines Vaters bemerkte, eine Omega Seamaster.
........Das Glas beschlug leicht, als ich es anhauchte. Ich fuhr mit dem Handrücken darüber. Das Gefühl eines großen Verlusts,das ich beim Anblick dieses Bildes empfand, war neu und veränderte meine Wahrnehmung..........

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50

08.08.2010

„"Ein ganz großartiger Roman!"”

von einer Kundin oder einem Kunden
Schon vor Jahren bin ich zufällig auf "Ein perfekter Kellner" gestoßen (ist leider nicht mehr lieferbar) und bin seitdem von Alain Claude Sulzers Erzählkunst begeistert. Zu seinem wunderbaren, neuen Roman haben meine KollegInnen alles gesagt. Ich kann nur noch ergänzen: "Liebe Leserinnen und Leser, ich bitte um mehr Aufmerksamkeit für diesen wunderbaren Erzähler."

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50

28.07.2010

„Eine Entdeckung...eine Spurensuche...eine große Liebe "zur falschen Zeit"....superb!!!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Mit seinem Roman "Zur falschen Zeit" wird dem Schweizer Autor Alain Claude Sulzer hoffentlich der grosse literarische Durchbruch gelingen, den er seit langem verdient hat. In seinem sprachlichen Meisterwerk schildert er die Geschichte eines jungen Mannes der sich nach einer "zufälligen" Entdeckung auf die Spurensuche seines, kurz nach seiner eigenen Geburt,verstorbenen Vaters begibt.Eine überaus bewegende und nervenaufreibende Reise in eine andere Zeit beginnt....eine Geschichte, die den Boden unter seinen Füßen zum Wanken bringt...Berührend und ohne jeden Pathos erzählt Sulzer die Geschichte einer großen Liebe, die im Muff und der Spießigkeit der 1950er Jahre nur "erstickt" werden konnte...Für mich einer der besten deutschsprachigen Romane seit ganz langer Zeit...ein Stück Prosa was lange nachhallt...!




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50

26.07.2010

„Eines der für mich Besten Bücher des Jahres”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das ein junger Mann von siebzehn Jahren sich auf die Suche nach seinem Vater macht ist nicht neu in der Literatur. Der Vater hat vor vielen Jahren Selbstmord begangen und nur ein Foto ist als Erinnerung geblieben.
Dieses führt den Sohn zu seinem Patenonkel, einem Fotografen. Dessen schnelles und unkompliziertes auffinden liess mich zum ersten Mal aufstutzen, hatte ich mich als Leser doch auf eine längere, spannende Suche eingestellt.
Wir erfahren in einer sehr schönen Sprache des Autoren, die Geschichte des Vaters, wie und warum es soweit kommen konnte.
Leserinnen und Leser die das Buch gelesen haben, werden das Cover eventuell nochmals anders und reflektierend betrachten...

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50

19.07.2010

„Spurensuche”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Sohn begibt sich auf die Spurensuche nach seinem Vater, den er nie kennenlernte, da dieser kurz nach der Geburt des Sohnes starb. Ein Bild, eine Uhr, eine Reise nach Paris, viele Puzzleteile fügen sich zu einem tragischen Lebensbild, zur Geschichte eines Mannes, der homosexuell war und es als unheilvoll erlebte, denn es sind die unaufgeklärten Fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts mit all ihren Zwängen, die vergegenwärtigt werden. Eine Ehe, aus der der Sohn hervorging, sollte Stabilität bringen, aber das erzwungene Leben war nicht haltbar. Als sich der Vater in einen jungen Kollegen verliebte, endete die Beziehung unausweichlich dramatisch.
Alain Claude Sulzer hat für seinen Roman, in dem verschiedene Zeiten aufeinanderprallen, einen sehr passenden Titel gefunden, seine Prosa ist eindringlich, spannend und dennoch zurückhaltend erzählt.

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50

03.07.2010

„Zur falschen Zeit”

von Dr. Christian Rößner aus Göttingen Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
„Mein Vater starb nur wenige Wochen nach meiner Geburt. Mir blieb nichts als ein Foto.“ So beginnt die Geschichte eines 17-jährigen, der 1971 die mysteriösen Umstände um den Tod seines Vaters aufklären will. Er erfährt, dass sich sein Vater umgebracht hat, doch seine Mutter möchte darüber nicht mit ihm sprechen. So macht sich der Erzähler auf eigene Faust auf, die tragische Geschichte seines Vaters und seiner Familie zu erforschen. Und er hat nichts als das Foto als Anhaltspunkt… Diese Geschichte vom Suchen und Finden der wahren Liebe und dem tragischen Scheitern an den einengenden Verhältnissen der Zeit ist nichts weniger als ein literarisches Kleinod. Alain Claude Sulzer beweist mit seinem neuen Roman erneut, dass er ein präziser Beobachter und Analyst der Zeitverhältnisse und gleichzeitig ein exzellenter Erzähler ist. Diesem großartigen Roman sind viele Leser zu wünschen!

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