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Wintertauber Tod

Wintertauber Tod

Ein Tanner-Kriminalroman

buch
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Artikeldetails zu Wintertauber Tod

AutorUrs Schaub

Untertitel Ein Tanner-Kriminalroman

Abbildungsvermerk 19 cm

  • bol.ch-Verkaufsrang21.569
  • ISBN-103-492-25729-1
  • ISBN-139783492257299
  • Verlag Piper
  • ReihePiper Taschenbuch
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten350
  • VeröffentlichtNovember 2009
  • Gewicht301g
  • SpracheDeutsch

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Rezensionen der Redaktion zu Wintertauber Tod

»Lebenspralle Figuren, eine geheimnisvolle (Berg-)Welt, ein sinnenfroher Ermittler: Was Schaub schreibt, ist spannend und fesselnd.« Hamburger Abendblatt »Vor einer gespenstischen Kulisse inszeniert Schaub eine ebenso skurrile wie spannende Jagd nach einem monströsen Mörder.« Münchner Merkur »Eine vielschichtige Story, atmosphärisch dicht und spannend.« Münchner Merkur »Glauser und Dürrenmatt lassen grüßen. Und Schaub braucht den Vergleich nicht zu fürchten.« St. Galler Tagblatt

Kurzbeschreibung zu Wintertauber Tod

Eines Morgens bedecken mit Katzenblut gemalte Zeichen die Türen eines Schweizer Dorfes. Es sind Schutzzeichen aus dem zweiten Buch Moses, mit denen Gott sein Volk vor dem Tod bewahrte. Doch warum tragen sieben der Häuser kein Zeichen an der Tür? Als die ersten Dorfbewohner spurlos verschwinden, muss Tanner handeln ... Der dritte Roman um den charismatischen Ermittler Simon Tanner erschafft Bilder von fast alttestamentarischer Kraft, atmosphärisch dicht und voller erotischer Spannung.

Portrait

Urs Schaub:
Urs Schaub, geb. 1951, ist freier Theaterregisseur. Von 1991 bis 1996 war er Schauspieldirektor in Darmstadt, es folgten Gastprofessuren an der HDK Berlin und am Mozarteum in Salzburg. Seit 2003 leitet er das Theater- und Musikhaus Kaserne Basel . Dem Fernsehpublikum ist Schaub seit Ende 2006 vor allem als Kritiker im ?Literaturclub? (SF1 und 3sat) bekannt, der von Iris Radisch moderiert wird. Der Autor und Vater zweier Söhne lebt in Basel und im Emmental. Bei Pendo erschienen bisher die Romane Tanner (2003) und Das Gesetz des Wassers (2006).

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40

01.11.2010

„Ein Kamerspiel in der schweizer Provinz”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wer glaubt, daß in der schweizer Provinz eine Idylle existiert, der täuscht sich, denn die Wahrheit verbirgt sich hinter einer Mauer des Schweigens. Simon Tanner, auf der Suche nach Abstand und Ruhe, steht ehe er sich versieht, vor einem Abgrund, ein neuer Fall zieht ihn immer mehr in seinen Bann.
Wer von der üblichen Krimikost genug hat, findet hier etwas Besonderes.

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50

18.06.2010

„Einer meiner Lieblingskrimis”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dies ist der dritte Fall für Simon Tanner, der sich eigentlich in ein kleines Dorf in der Schweiz, nahe der französischen Grenze zurückgezogen hat um zu seinem Berufsleben bei der Polizei Abstand zu gewinnen.
Doch alles kommt anders als er dachte und er wird wieder in einen Fall verstrickt, bei dem man zwischendrin nicht weiß, wem man glauben soll.
Ein gut durchdachter und unlaublich spannender Krimi - mal ganz ab vom Mainstream!
Für alle, die das Besondere suchen.

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50

27.12.2009

„Spannende, lesenswerte Lektüre”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ex - Polizist Simon Tanner genießt die schönen Seiten des Lebens in einem Schweizer Dorf, bis eines Morgens mit Katzenblut gemalte Zeichen die Türen des Dorfes schmücken.
Warum tragen 7 Türen keine Zeichen? Als die ersten Dorfbewohner verschwinden ist es aus mit der Dorfidylle und Simon Tanner muss handeln. In dem Buch werden in einer vielschichtigen Story die tiefen Abgründe der Schweizer Provinz geschildert.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

22.11.2009

„TABU ENTWIRRE. - Eines von vielen Anagrammen, gebildet aus WINTERTAUBER”

von Apicula aus Apiculis (-Nickname-@gmx.de) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
In einem abgelegenen Schweizer Dorf lebt Simon Tanner, ein ehemaliger Kommissar. Ein freundlicher, bisweilen nachdenklicher Typ. Spaziergänge sind ihm erst in jüngster Zeit zum geschätzten Zeitvertreib geworden und hin und wieder schaut er im Krämerladen bei Solange und Solene vorbei. Zwillingsschwestern. Ihr Laden wird dann auch schnell zur Neuigkeiten-Austauschzentrale, als es im Dorf ungewöhnliche Vorkommnisse gibt. Die beiden könnte man, neben einer anderen Dame namens Solveig, die ebenfalls aus heiterem Himmel in Tanners Leben purzelt und seinen Hormonhaushalt in noch größerem Maße als die Zwillinge sogar, über den Haufen wirft, als Exoten bezeichnen. Nicht e i n Solitär, sondern gleich d r e i - die die Langeweile in der Libido des Ex-Kommissars der Vergangenheit anheim stellen.

Das Dorf mitsamt seinen Bewohnern muss man sich als sumpfig-nebeligen Kessel vorstellen, in den vor etlichen Jahren ein ordentlicher Spritzer Gift gemengt wurde ... das nun langsam zu wirken beginnt. Irgendjemand hat offenbar schreckliche Rachegelüste und will das Dorf, oder gar nur bestimmte Bewohner? - bestrafen; macht zumindest mit einigen mystisch anmutenden Aktionen - mit Katzenblut gemalte Zeichen auf einigen Türen im Dorf - auf sich aufmerksam. Außerdem verschwindet ein Jugendlicher spurlos - und das war noch nicht einmal das End' vom Lied.
Der Unbekannte hat die Rechnung jedoch ohne den erfahrenen Simon Tanner und seinen Freund, den Noch-immer Kommissar, Serge Michel, gemacht. Die beiden kommen dem Ausmaß der Vergiftung langsam auf die Spur. Ein Katz- und Mausspiel beginnt, das eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre - wäre da nicht der Fehler gewesen, mit dem alles begann...

Eine herrliche zuweilen ins Französisch eingefärbte Sprache, deren der Autor sich bedient. Anführungszeichen-freie Dialoge die das Lesen ungemein erleichtern. Ein Seiltanz des Protagonisten zwischen Resignation nach einem Verlust jedoch auch neu aufkeimender Lebenslust. Nachvollziehbar geschildert, auch die Klassenunterschiede, die in einem kleinen Dörfchen das Miteinander belasten und beeinträchtigen. - Insgesamt ein duster-melancholischer Eindruck der über blieb.
Mir ist sogar ausdrücklich danach, Urs Schaub für das behagliche und durchweg spannende Leseerlebnis zu danken. Kein herkömmliches Krimilesefutter, das hiermit präsentiert, jedoch bei weitem nicht so Mystisch, wie der Umschlagtext versprechen mag.

SPEZIELL ... empfehlenswert für Leute, die sich an nebeligen Herbsttagen gerne zurückziehen und in eine neue, zugegeben spezielle, sehr verschwiegen wirkende Welt, eintauchen möchten. Und dabei noch einen Kriminalfall präsentiert bekommen.

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