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Weltkrieg der Währungen

Weltkrieg der Währungen

Wie Euro, Gold und Yuan um das Erbe des Dollar kämpfen. Nominiert für die Shortlist Deutscher Wirtschafts-Buchpreis 2010

buch
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Artikeldetails zu Weltkrieg der Währungen

AutorDaniel D. Eckert

Untertitel Wie Euro, Gold und Yuan um das Erbe des Dollar kämpfen. Nominiert für die Shortlist Deutscher Wirtschafts-Buchpreis 2010

  • ISBN-103-89879-595-0
  • ISBN-139783898795951
  • Verlag Finanzbuch Verlag
  • Einbandartgebunden
  • Seiten272
  • Auflage2. Auflage
  • Veröffentlicht20.09.2010
  • Gewicht557g
  • SpracheDeutsch

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Rezensionen der Redaktion zu Weltkrieg der Währungen

Weltkrieg der Währungen bietet einen guten Einblick in die oft wenig verständliche Welt des Geldes.
WIKU
Der Journalist schreibt leicht verständlich, spannend -- und was das Wichtigste ist: wertneutral. Im Gegensatz zu vielen anderen, die sich zur Zeit zum Thema Wirtschaft zu Wort melden, will er nicht gleich das System abschaffen und er sieht es auch nicht als seine Aufgabe, dem Leser moralingeschwängerte Abhandlungen über die Ökonomie an sich und für sich nahe zu bringen.
Gerhart Pretting , orf.at Wirtschaft
Die etwas kriegerische Sprache ändert nichts an der klaren, gut lesbaren, empfehlenswerten und von möglichen Szenarien begleiteten Darstellung der Ereignisse und Zusammenhänge auf den Devisenmärkten und der währungspolitischen Aussicht im 21. Jhd.
Helmut Eggl, Borromäusverein Bonn
Ein Buch für Währungsexperten und alle, die es werden wollen.
Schweizer Fernsehen
Wer Lust auf ein hoch aktuelles Wirtschaftsbuch hat, kommt an Daniel Eckerts "Weltkrieg der Währungen" nicht vorbei.
Thomas Badke, n-tv
Daniel Eckerts Buch kommt zur rechten Zeit. Es beschreibt klar
und einfach die komplexen Zusammenhänge auf den internationalen
Devisenmärkten, ihre Bedeutung und die möglichen Folgen, sollte
das amerikanisch-chinesische Währungsgleichgewicht kippen.
Handelsblatt
>Weltkrieg der Währungen< ist ein informatives Buch, das die
Geschichte des Dollar ebenso abhandelt wie die Abkehr der Wäh-
rungen vom Goldstandard. Die Krise in Griechenland erklärt Eckert
ebenso wie die vorherrschende wirtschaftliche Sicht der chinesi-
schen Kader. Der Journalist schreibt leicht verständlich, spannend
-- und was das Wichtigste ist: wertneutral.
ORF

Kurzbeschreibung zu Weltkrieg der Währungen

Die Explosion der Schulden im Westen und der Aufstieg Chinas im Osten schaffen eine brisante Situation: Während der Dollar seinen Status als Leitwährung verliert und der Euro ums Überleben kämpft, setzt Peking seine "Volkswährung" Yuan als Waffe ein, um zur alles überragenden ökonomischen Supermacht aufzusteigen. Das Ringen um die Vorherrschaft in der Weltwirtschaft des 21. Jahrhunderts wird mit Währungen ausgetragen. Unser Geld befindet sich im Zangengriff der Politik - häufig zum Nachteil der Bürger. Der Euro hätte die Chance, der ruhende Pol des globalen Devisensystems zu werden, kämpft wegen seiner politischen Geburtsfehler aber ums Überleben. Die traditionelle Währung Gold wird für immer mehr Private zu einem bevorzugten Wertaufbewahrungsmittel, sieht sich aber dem aktiven Misstrauen der Regierungen ausgesetzt. Um das Geld der Welt tobt ein Kampf. Als Arbeitnehmer und Sparer ist jedermann vom Ausgang dieses Kampfes betroffen. Das Buch "Weltkrieg der Währungen" schildert, wie der Wert des Dollar langsam, aber sicher unterhöhlt wird, wie geschickt China nach der monetären Macht greift und vor welchen Zerreißproben die europäische Un-Einheitswährung Euro steht. Der Weltkrieg
der Währungen wird die globale Wirtschaft erschüttern. Jeder sollte vorbereitet sein und sich vor dem finanziellen Fall-out schützen.

Autorenportrait zu Weltkrieg der Währungen

Daniel D. Eckert, Jahrgang 1970, ist Redakteur im Wirtschaftsressort von WELT und WELT am SONNTAG, wo er sich auf die Themen Währungspolitik und Staatsfinanzen spezialisiert hat. Schon als Jugendlicher interessierte er sich für die Themen Geld und Börse. Der erste Crash, den er 1987 im Alter von 16 Jahren erlebte, weckte in ihm ein besonderes Interesse für die verborgenen Gesetze und Risiken der Finanzmärkte. Vor seinem Studium und seiner journalistischen Laufbahn arbeitete er bei einer großen deutschen Geschäftsbank. Diese Zeit »hinter dem Schalter« machte ihn zu einem kritischen Beobachter des modernen Kreditwesens. Er studierte Sprachen und System-Geschichte an der Universität des Saarlandes, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Johns Hopkins University in Baltimore. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Berlin. Er sammelt Kunst und hält Bildung für das beste Investment.

Portrait

Daniel D. Eckert:
Daniel D. Eckert, Jahrgang 1970, ist Redakteur im Wirtschaftsressort von WELT und WELT am SONNTAG, wo er sich auf die Themen Währungspolitik und Staatsfinanzen spezialisiert hat. Schon als Jugendlicher interessierte er sich für die Themen Geld und Börse. Der erste Crash, den er 1987 im Alter von 16 Jahren erlebte, weckte in ihm ein besonderes Interesse für die verborgenen Gesetze und Risiken der Finanzmärkte. Vor seinem Studium und seiner journalistischen Laufbahn arbeitete er bei einer großen deutschen Geschäftsbank. Diese Zeit "hinter dem Schalter" machte ihn zu einem kritischen Beobachter des modernen Kreditwesens. Er studierte Sprachen und System-Geschichte an der Universität des Saarlandes, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Johns Hopkins University in Baltimore. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Berlin. Er sammelt Kunst und hält Bildung für das beste Investment.

Autorenportrait

Daniel D. Eckert, Jahrgang 1970, ist Redakteur im Wirtschaftsressort von WELT und WELT am SONNTAG, wo er sich auf die Themen Währungspolitik und Staatsfinanzen spezialisiert hat. Schon als Jugendlicher interessierte er sich für die Themen Geld und Börse. Der erste Crash, den er 1987 im Alter von 16 Jahren erlebte, weckte in ihm ein besonderes Interesse für die verborgenen Gesetze und Risiken der Finanzmärkte. Vor seinem Studium und seiner journalistischen Laufbahn arbeitete er bei einer großen deutschen Geschäftsbank. Diese Zeit »hinter dem Schalter« machte ihn zu einem kritischen Beobachter des modernen Kreditwesens. Er studierte Sprachen und System-Geschichte an der Universität des Saarlandes, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Johns Hopkins University in Baltimore. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Berlin. Er sammelt Kunst und hält Bildung für das beste Investment.

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50

03.05.2011

„Weltkrieg der Währungen ”

von Dominique Voigt (dom-voigt@web.de)
In seinem Buch "Weltkrieg der Währungen" erklärt der Autor Daniel D. Eckert Zusammenhänge und Perspektiven rund um die chinesische Währung Yuan ( auch Renminbi = Volksgeld) , dem Euro und dem Gold. So erklärt er, dass der Yuan heute um 30 bis 50 % unterbewertet unter dem US-Dollar ist. Dies geschieht dadurch, dass die unter Kontrolle der Regierung stehende People's Bank of China im großen Stil Dollar gegen Yuan kauft. Yuan kann sie selbst kreieren und dadurch den Kurs des eigenen Yuan künstlich niedrig halten. Da der Yuan Kapitalverkehrskontrollen unterliegt (kann nicht frei ein- oder ausgeführt werden), ist es möglich diese Manipulation problemlos auch über einen längeren Zeitraum fortzusetzen (S. 98). So kommt es, dass auch unterstützt durch das Geld der US-Konsumenten, das durch den Kauf chinesischer Waren Dollar im teilstaatlichen Bankwesen und somit in den Tresoren Pekings landet, China heute knapp 30 % aller internationalen Währungsreserven auf sich vereinigt (S. 102). Von den 2,5 Billionen chinesischen Währungsreserven sind 2/3 Dollar, also knapp 1,7 Billionen Dollar. Da der Großteil des Geldes in US-Staatsanleihen angelegt ist, kann man davon ausgehen, dass sich die Zinsen auf mehrere Milliarden im Monat belaufen (S. 103). In der künstlichen Unterbewertung des Yuan sieht der Autor die erste Gefahr. George Soros und andere Großspekulanten können nach eigenen Angaben nur dort ökonomische Schäden anrichten, wo vorher Ungleichgewichte künstlich aufgebaut und aufrechterhalten wurden (S. 94). So sieht der Autor die Gefahr, dass kaufkräftige Arbitrageure, die Wetten auf Fall und Anstieg von Währungen (Carry Trades) oder deren Zinsen abschließen, China als lohnendes Ziel entdecken. Für Chinas Wirtschaft, die heute eine der wichtigsten der Welt ist, bedeuten die Spekulativen Zuflüsse gesteigerte Inflationsgefahren und die Möglichkeiten des Anwachsens einer Spekulationsblase unbekannten Ausmaßes. Normalerweise müsste China Zinsen in diesem Fall anheben. Das würde Arbitrage-Geschäfte aber nur umso lohnender machen. Das Ganze würde sich nur verschlimmern, wenn China eines Tages seinen Yuan-Dollar-Wechselkurs freigeben und somit Währungsspekulanten noch höhere Profite ermöglichen würde. Schon Japan hatte einst seinen Yen-Kurs künstlich und erfolgreich niedrig gehalten bis westliche Staaten mit Schutzzöllen gegen japanische Waren drohten. Im Plaza-Abkommen von 1985 gab Japan seinen Yen-Kurs frei und ausländisches Kapital strömte in Japans Immobilien- und Aktienmarkt und sorgte so für eine Spekulationsblase, deren Platzen in einer bis heute andauernden Deflation mündete. Gleiches will China nicht bei sich. Außerdem lehrte die Asienkrise, deren Auslöser einige Börsenverluste in den Tigerstaaten waren, dass man genug Währungsreserven bereithalten und die Aktienmärkte nur vorsichtig öffnen sollte.

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40

30.12.2010

„eine Bereicherung”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Bonn
Nachdem ich das Buch zum Ende gelesen hatte, war das für mich wahrhaftig eine Bereicherung meines Wissens, insbesondere über die Entwicklung der Dollar und unsere "ungesunde" Gemeinschaftswährung Euro, allerdings hat es mich bisschen enttäuscht, weil die Rolle der Yuan meiner Meinung nach noch nicht detailiert genug angesprochen wird, aber insgesamt ist das Buch absolut lesenswert für die Leute, die für Makroökonomie und Währung interessieren.

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