Aktion: Kaufen Sie 1 OYO II oder TouchMe eReader und das von Ihnen gekaufte, günstigste eBook erhalten Sie kostenlos! Max. eBook Wert: 35.-

Neukunde?

Hier starten

Erweiterte Suche

Was ist hier passiert?

Die besten Rätselgeschichten

buch
CUS
CHF 13.90
auf Merkliste

versandkostenfrei

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Artikeldetails zu Was ist hier passiert?

AutorCUS

Untertitel Die besten Rätselgeschichten

Abbildungsvermerk Illustrationen 19 cm

  • ISBN-103-453-68503-2
  • ISBN-139783453685031
  • Verlag Heyne Taschenbuch
  • ReiheHeyne-Bücher...
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten143
  • Veröffentlicht06.03.2006
  • Gewicht142g
  • SpracheDeutsch

Mehr Artikel von

Weitere Artikel zum Thema

Verwandte Kategorien

Leseprobe aus Was ist hier passiert?

Inhalt


Was sind Rätselgeschichten?
Spielanleitung
Punktesystem
Intuition und Methode – So löst man Rätselgeschichten!




DIE RÄTSELGESCHICHTEN
? Leichte Rätsel (Nr. 1 – 46)
?? Mittelschwere Rätsel (Nr. 47 – 99)
??? Schwierige Rätsel (Nr. 100 – 136)
???? Hammerharte Rätsel (Nr. 137 – 155)


TIPPS


LÖSUNGEN


Fort mit den Denkbarrieren! – Denken außerhalb der gewohnten Bahnen
Woher stammen die Mysteries?
Register


WAS SIND RÄTSELGESCHICHTENß


»Auf einer Wiese liegen eine Mohrrübe und ein Schal. Was ist passiert?«
»Ist doch klar! Der Schneemann ist geschmolzen!«
Seit Jahrzehnten gehen Rätselgeschichten – auch Mysteries genannt – von Mund zu Mund. Sie gehören zu den populärsten und geselligsten Rätselarten. Die beschriebenen Situationen sind oft schaurig, manchmal aber auch ganz alltäglich. Allein oder zu mehreren gilt es herauszufinden, was passiert ist. Stück für Stück müssen die fehlenden Teile eines Geschehens oder Tathergangs rekonstruiert werden. Dieses Buch versammelt die klassischen Rätselgeschichten und bietet dazu viele neue, noch nie veröffentlichte Mysteries – von relativ leicht bis ultraschwer. Vorsicht, Suchtgefahr: Wer einmal mit Rätselgeschichten angefangen hat, wird so schnell nicht mehr aufhören können. Ein Riesenspaß – für Menschen mit Grips!


ZUM AUFBAU DES BUCHES


Die Rätselgeschichten sind in vier Schwierigkeitsgrade unterteilt. Das schließt nicht aus, dass Sie das ein oder andere schwere Mystery rascher lösen als ein Rätsel der leichteren Kategorie.
Zu jedem Mystery gibt es zwei Tipps, die weiterhelfen, wenn man völlig auf dem Schlauch steht, ohne aber bereits die Lösung zu verraten.
Im Anschluss daran finden Sie die Lösungen. Damit Sie nicht sofort auf den zweiten Tipp oder die Lösung der nächsten Rätselgeschichte schielen können, sind diese abwechselnd über Kopf gesetzt – ätsch! Das Register am Ende des Buches hilft Ihnen, bestimmte Rätselgeschichten schneller wiederzufinden.


WIE KAM ES ZU DIESEM BUCH?


Mein erstes Mystery löste ich im Jahr 1974. Ein Freund triezte mich mit dem »nächtlichen Anruf« (Nr. 97; danke Klaus S.!). Die »Klassiker« kamen in den 80er Jahren dazu: Ob am Wirtshaustisch oder auf Spiele-Abenden, oft kreiste die Konversation um mysteriöse Leichen, abgehackte Arme und abgesägte Stuhlbeine.
Manche dieser Rätselgeschichten werden bis heute kolportiert. Andere habe ich nur ein einziges Mal gehört und dann nie wieder, so etwa die Geschichte »Es klingelt, ein Mann stirbt, es klingelt wieder« (Nr. 139; Merci, Martin, es bedurfte schon einer guten Flasche Roten, damals in Rolle am Genfer See, bis ich diese harte Nuss geknackt hatte).
Auf den Spiele-Abenden entstand zusammen mit Meik und Sus auch der Plan, aus den Geschichten ein Spiel-Buch zu machen. Das zerschlug sich aber. Zwanzig Jahre später, während eines Mittagessens beim Chinesen gegenüber dem Eichborn-Verlag, stellte ich der Lektorin Judith Schneider einige Rätselgeschichten. Sie fing sofort Feuer. Im Laufe der Zusammenarbeit glättete sie manche Unvollkommenheiten meiner Vorlagen und brachte selbst Rätselgeschichten mit ein. Vor allem gaben sie und der Eichborn-Verlag diesem Buch eine Heimat.


WER DENKT SICH DIE GESCHICHTEN AUS?


Es begann mit einer Auftragsarbeit für die ZDF-Serie IQ-Denksport im Jahr 1996. Seitdem habe ich Rätselgeschichten selbst ersonnen und meine Sammlung immer weiter ausgebaut.
Viele der Rätsel in diesem Buch habe ich aber nur gesammelt und aufgeschrieben, sie stammen nicht von mir. Rätsel dieser Art werden üblicherweise mündlich weitergegeben. Dabei verhält es sich wie mit guten Witzen: Im Einzelfall einen Urheber zu ermitteln, ist so gut wie unmöglich. Der Klassiker der Mystery-Literatur ist How Come? aus dem Jahr 1953, aber viele Geschichten werden noch älter sein. Andere Geschichten sind weniger bekannt, aber in ihrer Grundidee nicht neu. Einige der Geschichten können Sie so oder so ähnlich auch in den Sammlungen moderner Großstadtsagen finden (urban legends). Die erfolgreichste dieser Sammlungen ist Die Spinne in der Yucca-Palme des Göttinger Professors Rolf Wilhelm Brednich. Häufig haben die Mysteries und die modernen Sagen den gleichen Erzählhintergrund. Eine weitere Quelle klassischer und neuer Legenden sind die Darwin Awards (»Die skurrilsten Arten, zu Tode zu kommen«).


Beigetragen zu dieser Sammlung haben außerdem:
Bernd (Aachen), Christl (Planegg), Christoph (Gräfelfing), Judith (Frankfurt), Martin (Rolle), Matthias (Wien), Meik (Krailling), Michael (Planegg), Paul (München), Sebastian (Gräfelfing), Sus (München) und viele andere, ohne die dieses Buch nur halb so gut geworden wäre und deren Namen mir längst entfallen sind. Die Angaben, welche Mysteries aus Eigenproduktion stammen und welche ich nur weitergebe, finden Sie am Ende des Buches.
Was lange gärt, wirkt endlich gut. Voilà, hier ist es.


EIN WORT FÜR GANZ GENAUE


Ziel beim Lösen von Rätselgeschichten ist es nicht, irgendeinen denkbaren Verlauf herauszufinden. So könnten im Beispiel »Schneemann« der Schal und die Karotte ja auch aus dem Flugzeug gefallen sein. Ziel ist es, die genaue Situation zu erraten.
Die Rätselgeschichten basieren meist auf unserem normalen Verständnis vom Lauf der Welt. Sie basieren nicht immer auf streng wissenschaftlicher Logik. Die ein oder andere Lösung wäre vielleicht angreifbar. Aber lieber verzichten wir auf den letzten Beweis als auf ein schönes Mystery!


DER ODER DIE TOTE?


In vielen Rätselgeschichten stirbt ein Mann. Meist könnte es genauso gut eine Frau sein. Diese Diskriminierung der Männer wollen wir als mystery-spezifisches Delikt durchgehen lassen.


-SPIELANLEITUNG-


WIE LÖST MAN RÄTSELGESCHICHTEN ALLEIN?


Normalerweise kommt man auf die gesuchte Lösung, indem man jemandem Fragen stellt, der die Lösung kennt. Wenn Sie nur mit diesem Buch bewaffnet, aber ohne Mitmenschen am Strand, im Biergarten oder auf dem Sofa hocken, funktioniert das klassische Frage-und-Antwort-Spiel natürlich nicht. Sie können sich dann an den einfacheren Rätselgeschichten versuchen, zu deren Lösung häufig Intuition oder ein Gedankenblitz genügt. Will sich die rettende Idee nicht einstellen, versuchen Sie es mit den Tipps. Lesen Sie zunächst nur den ersten der beiden Hinweise. Wir halten ihn für den schwächeren Tipp, aber vielleicht reicht er ja schon aus. Wenn nicht, gibt Ihnen der zweite Tipp einen stärkeren Schubs in die richtige Richtung. Bei den ganz vertrackten Rätselgeschichten wird das freilich wenig helfen; die kann man wohl nur mit vereinten Kräften knacken.


WIE LÖST MAN RÄTSELGESCHICHTEN ZU MEHREREN?


Eine Person stellt das Rätsel; diese kennt auch die Lösung und gibt nach Aufforderung Tipps. Der oder die anderen versuchen, sich durch Fragen der Lösung anzunähern. Üblicherweise fragen alle durcheinander, bis das Rätsel gelöst ist.


WIE WIRD GEFRAGT?


Es dürfen nur Fragen gestellt werden, die sich grundsätzlich mit »ja« oder »nein« beantworten lassen. Erlaubt ist also die Frage: »War es ein Mann?«
Verboten ist hingegen die Frage: »War es eine Frau oder ein Mann?«


WELCHE ANTWORTEN GIBT ES?


Außer »ja« und »nein« gibt es bei bestimmten Fragen noch eine dritte Antwortmöglichkeit, nämlich »egal«. »Egal« kann die Antwort dann lauten, wenn die gestellte Frage nichts zur Sache tut. Lautet die Frage im Beispiel Schneemann etwa: »War es an einem Montag?«, dann kann die Antwort lauten: »Das spielt keine Rolle« oder »egal«. (Erfahrene Löser hätten die Frage freilich anders gestellt: »Stimmt es, dass der Wochentag keine Rolle spielt?«. Antwort »ja«. Übrigens: Wenn Sie Schwierigkeiten mit dieser Art Antworten haben, dann hilft es, den ganzen Satz zu wiederholen: »Ja, es stimmt, dass der Wochentag keine Rolle spielt« – ältere Semester kennen das Spielchen aus Robert Lembkes Schweinderlquiz Was bin ich?)


BEISPIEL FÜR EINE LÖSUNG


»Ein Schal und eine Karotte liegen auf der Wiese. Niemand hat sie dort hingelegt. Was ist passiert?«


? Handelt es sich um eine ganz normale Wiese?
! Ja.
? Die Wiese könnte also hier vor dem Haus liegen?
! Ja.
? Schal und Karotte könnten dort auch liegen?
! Ja.
? Hat sie jemand dort verloren?
! Nein.
? Sind sie aus dem Flugzeug gefallen?
! Nein.
? Aber Menschen waren schon im Spiel?
! Ja.
? Irgendwann hatte also ein Mensch Schal und Karotte in der Hand?
! Ja.
? Ein Mensch oder mehrere?
! Egal, das spielt keine Rolle.
? Ist es wichtig, was für ein Mensch es war?
! Ja.
? War es ein Mann?
! Nein.
? Also eine Frau?
! Nein.
? Weder Mann noch Frau … also ein Kind?
! Ja.
? Das Kind hat Schal und Karotte zur Wiese gebracht?
! Ja.
? Ich glaub, ich hab’s. War es Winter?
! Ja.
? Dann hat das Kind einen Schneemann gebaut, ihn mit Schal und Karotte verziert, und dann ist der Schneemann geschmolzen, sodass Schal und Karotte auf der Wiese liegen geblieben sind. Richtig?
! Ja!


PUNKTESYSTEM


Die Rätselgeschichten zeichnen sich eigentlich dadurch aus, dass man keine Hilfsmittel zum Spielen benötigt und man sich, egal, ob in der Kneipe, im Auto oder in langweiligen Vorlesungen, die Zeit mit ihnen vertreiben kann.
Genauso viel Spaß kann es aber auch machen, sich an einem Spiele-Abend mit Zettel und Stift um einen Tisch zu setzen und Punkte für das Lösen der Mysteries zu vergeben. Das Spiel ist für zwei oder mehr Spieler geeignet. Am meisten Spaß macht es erfahrungsgemäß mit drei bis sechs Personen. Gewonnen hat natürlich derjenige, der am Ende die meisten Punkte hat. Zum Spielen können Sie das folgende Spielblatt kopieren oder es auf ein Blatt Papier zeichnen. Jeder Mitspieler bekommt ein Spielblatt und »verwaltet« sein Punktekonto selbst. Die Nummer des Mysteries wird in die erste Zeile eingetragen und der Spielleiter der jeweiligen Runde kringelt auf seinem Blatt die Nummer ein. Die Spielleitung wechselt reihum. Der Spielleiter stellt die Rätselgeschichte, kennt die Lösung, beantwortet die Fragen und gibt, falls nötig, Tipps. Es versteht sich von selbst, dass jeder Mitspieler ehrlich sagen muss, wenn er ein Mystery bereits kennt. Dann wird ein anderes ausgewählt.


Jeder Spieler startet mit einem Punktekonto von 100 Punkten. Gefragt wird im Uhrzeigersinn. Ein Spieler fragt so lange, bis er ein »nein« erntet. Bei »ja« und bei »egal« fragt er also weiter. Wird eine Frage mit »nein« beantwortet, wird ihm ein Punkt abgezogen, und der nächste Spieler kommt an die Reihe.


Frühestens am Ende des ersten Durchgangs – wenn also jeder Spieler ein »nein« kassiert hat – können die Spieler mehrheitlich beschließen, beim Spielleiter einen Tipp einzukaufen. Für den ersten der beiden Tipps erhält der Spielleiter 2 Punkte.


Frühestens am Ende des zweiten Durchgangs oder zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt können die Spieler den zweiten Tipp verlangen. Dafür erhält der Spielleiter weitere 5 Punkte.


Wenn sich die im Buch angegebenen Tipps bereits durch die bisherigen Fragerunden erübrigt haben oder die beiden Tipps zum Lösen nicht ausreichen, ist die Phantasie des Spielleiters gefragt. Er muss sich nun Tipps ausdenken, die anfangs nur leicht, später deutlicher in die richtige Richtung weisen. Dafür erhält er je 5 weitere Punkte.


Der Spieler, der die richtige Lösung herausfindet, wird mit Punkten belohnt. Für die einfachen Rätsel gibt es 10, für die mittelschweren 15, für die schwierigen 20 und für die hammerharten Rätselgeschichten 25 Punkte. Knacken die Spieler das Rätsel nicht, erhält der Spielleiter entsprechend 10, 15, 20 oder 25 Punkte gutgeschrieben.


Für die nächste Rätselgeschichte wechselt die Spielleitung im Uhrzeigersinn. Das Spiel ist nach einer oder mehreren Runden zu Ende, oder sobald ein Mitspieler null Punkte auf seinem Konto hat. Spielt man mehrere Runden, beginnt man am besten mit einem der leichteren Mysteries, dann kommen eine oder mehrere Runden mittlere bis schwierige Rätsel und dann kann man sich an die ganz harten Nüsse wagen. Wichtig ist, dass es der Fairness halber pro Runde beim selben Schwierigkeitsgrad bleibt.


SPIELVARIANTE: Glaubt ein Rater, der eigentlich gar nicht an der Reihe ist, er habe bereits die Lösung, kann er dazwischenrufen: »Ich hab’s!« Der Rater, der beim Zwischenruf gerade Fragen gestellt hat, rät aber so lange weiter, bis er ein »nein« kassiert oder selbst die Lösung herausgefunden hat. Bei »nein« erhält der Zwischenrufer seine Chance. Hat der Zwischenrufer die richtige Lösung, bekommt er die volle Punktzahl für die Lösung (z.B. 10 Punkte). Hat er sich geirrt, bekommt er ebenso viele Punkte abgezogen – im Beispiel also 10 Punkte –, und der nächste Rater, der ohne den Zwischenruf an die Reihe gekommen wäre, ist dran.




Spielblatt


Name:
Rätsel Nr.
Start 100 Punkte/Übertrag
Nein (–1)
1. Tipp (+2
2. Tipp und weitere (+5
Lösung 10/15/20/25
Punkte pro Rätsel
Punktestand/Übertrag


= Spielleiter in dieser Runde gesamt:




INTUITION UND METHODE - SO LÖST MAN RÄTSELGESCHICHTEN!


Nach vielen Jahren der Beschäftigung mit dem Thema halte ich folgende Vorgehensweise für die erfolgversprechendste:


ERSTER SCHRITT: INTUITION
Manchmal lässt sich eine Rätselgeschichte auf Anhieb lösen – etwa die Geschichte vom Schneemann –, wenn man eben nicht logisch zu ergründen sucht, wie die Karotte auf die Wiese gekommen sein könnte. Ein Gedankenblitz genügt. Wenn Sie dieses Mystery mehreren Leuten stellen, werden Sie sehen: Ein paar Leute kommen spontan auf die Lösung, die meisten raten herum.


ZWEITER SCHRITT: METHODIK
Hier scheidet sich die Spreu vom Weizen. Ich habe hunderten von Leuten Mysteries gestellt. Dabei fiel auf, dass viele Leute wenig systematisch an das Problem herangehen.


DREI TYPISCHE FEHLER SIND:
a) Zusammenhanglose Fragen: Im Beispiel »Mann liegt tot auf dem Boden. Was ist passiert?« werden Fragen zum Mann gestellt, zu seinem Beruf, zu dem Ort, an dem er liegt, zur Todesart, zur Uhrzeit usw. Alles schön und gut, aber der Fragende verzettelt sich, er verfolgt keine Spur bis zum Ende, er hat kein Lösungskonzept und kommt deshalb nicht bei der Lösung an.


b) Zu spezielle Fragen: Spielt bei einer Rätselgeschichte zum Beispiel der geographische Ort eine Rolle, kommt gleich eine Frage wie: »War es in Deutschland?«. Dafür kassiert man dann fast immer ein »nein«. Dann folgt vielleicht die Frage: »War es in Frankreich?« Wieder nein. Der Fragende verliert den Überblick.


c) Denken vom Ergebnis her: Der Rater verliebt sich in eine mögliche Lösung und stellt seine Fragen nur in Hinsicht darauf. Er versucht, das Mystery seiner Lösungsidee anzupassen statt seine Lösung dem Mystery. Er glaubt das Ziel bereits zu kennen und kann deshalb überraschenden Wendungen nicht mehr folgen. Sein Kopf ist nicht frei.
Diese drei Fehler lassen sich mit Methodik leicht vermeiden.


DREI FAUSTREGELN:
a) Eine Spur bis zum Ende verfolgen. Meist führt hartnäckiges Verfolgen einer Spur bereits ins Ziel oder zumindest bis kurz davor. Verfolgt man die Spur, wie der tote Mann auf dem Boden gestorben ist, bis zum bitteren Ende, dann blättert sich die Lösung fast wie von selbst auf. Kommt man mit einer Spur nicht weiter, liegt es wahrscheinlich an den Barrieren in unserem Hirn – wir denken zu eng. Wenn freilich aller Spürsinn nicht weiterhilft, dann muss man eben seine eigenen Beschränkungen hinnehmen und auf eine andere Spur ausweichen – aber erst als letztes Mittel!


b) Das Problem Schritt für Schritt eingrenzen. Ist beispielsweise der geographische Ort auf der Erde wichtig, fängt man am besten bei den größten Einheiten an und arbeitet sich langsam zu immer kleineren Einheiten herunter. Beispiel: Ist es auf dem Land passiert? (Es könnte ja auch auf dem Wasser oder im Weltraum geschehen sein.) Auf der Nordhalbkugel der Erde? In Europa? In Deutschland? In einem bestimmten Bundesland? An einem ganz bestimmten Ort?


c) Den Kopf freihalten. Man sollte sich nicht zu früh ein mögliches Ergebnis zurechtlegen, sondern beweglich im Denken bleiben.




DRITTER SCHRITT: INTUITION
Hat die Methodik bis auf die Zielgerade geholfen, kommt meist die Intuition wieder zu ihrem Recht: Sie hilft bei den letzten Schritten über die Ziellinie. Sie hilft oft auch dann, wenn man mit Logik nicht mehr weiterkommt.


Jetzt aber viel Spaß und rauchende Köpfe!


? DIE RÄTSELGESCHICHTEN ?


LEICHTE RÄTSEL
Die meisten der leichten Mysteries sind mit Intuition zu lösen – in der Regel genügt ein Gedankenblitz. Ein Paradebeispiel ist gleich die erste Geschichte. Mit dem richtigen Einfall ist sie ganz leicht, ohne diesen Einfall kann es eine Weile dauern, bis Sie das Hotel gefunden haben. Stets gilt: Denken Sie nicht in eingefahrenen Bahnen und lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf!


1 DUMM GELAUFEN
- Jemand schiebt einen Stein vor ein Hotel, zahlt 40 000 Mark und geht weiter. Wo liegt das Hotel?


2 MILLIONENFRIST
- Ein Mann ruft Sie an: »Es geht um eine Million, Sie haben 30 Sekunden!«
Wie heißt der Anrufer?


3 FRISTLOS GEFEUERT
Er wurde fristlos gefeuert, weil er bei Rot über die Straße ging. Welchen Beruf hat er?


4 DIE STIMME IN DER KRYPTA
Jemand besichtigt am Totensonntag eine einsame Abteikirche. Auf dem Weg zur Krypta hinunter ertönt plötzlich eine Stimme und spricht: »Du bist eines Vaters Kind, einer Mutter Kind und doch keines Menschen Sohn.« Wie kann das sein?


?

Autorenportrait zu Was ist hier passiert?

CUS, der zunächst nur aus Spaß mit dem Erfinden von Rätseln begann, tut inzwischen nichts anderes mehr. Seit 1996 ist er alleiniger Autor des Großen Rätselrennens, das jeden Sommer im Magazin der "Süddeutschen Zeitung" erscheint. Er vergrub einen Goldschatz für die Zeitschrift "GEO" und verfasste bereits Rätsel für die ZDF-Serie "IQ-Denksport", für die "Zeit", den "Playboy", den WDR und den "Stern". Er soll in München leben.

Portrait

CUS:
CUS, der zunächst nur aus Spaß mit dem Erfinden von Rätseln begann, tut inzwischen nichts anderes mehr. Seit 1996 ist er alleiniger Autor des Großen Rätselrennens, das jeden Sommer im Magazin der 'Süddeutschen Zeitung' erscheint. Er vergrub einen Goldschatz für die Zeitschrift 'GEO' und verfasste bereits Rätsel für die ZDF-Serie 'IQ-Denksport', für die 'Zeit', den 'Playboy', den WDR und den 'Stern'. Er soll in München leben.

Autorenportrait

CUS, der zunächst nur aus Spaß mit dem Erfinden von Rätseln begann, tut inzwischen nichts anderes mehr. Seit 1996 ist er alleiniger Autor des Großen Rätselrennens, das jeden Sommer im Magazin der "Süddeutschen Zeitung" erscheint. Er vergrub einen Goldschatz für die Zeitschrift "GEO" und verfasste bereits Rätsel für die ZDF-Serie "IQ-Denksport", für die "Zeit", den "Playboy", den WDR und den "Stern". Er soll in München leben.

Bewertung unserer Kunden zu Was ist hier passiert?

Wie ist Ihre Meinung zu „Was ist hier passiert?”?

Geben Sie Ihre Bewertung ab. Jetzt rezensieren und 2 CHF kassieren.

50

08.05.2010

„Achtung: akute Suchtgefahr!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Sie kennen sie bestimmt auch, diese kleinen Rätsel à la "Ein Mann trägt Handschuhe, obwohl er stark schwitzt. Warum?" In diesem wunderbaren Büchlein finden Sie eine Vielzahl solcher Rätsel mit immer kniffligeren Lösungen. Ob allein, zu zweit oder in der Gruppe, die Auflösung macht unheimlich viel Spaß. Besonders für lange (langweilige) Autofahrten kann ich diese Rätsel sehr empfehlen! Viel Spaß beim Raten!

Zuletzt angesehene Artikel

BonusprogrammHilfe

Miles & More

13 Meilen sammeln

3406 Meilen einlösen

--> --> -->