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Warum Liebe weh tut

Eine soziologische Erklärung

buch
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Artikeldetails zu Warum Liebe weh tut

AutorEva Illouz

Untertitel Eine soziologische Erklärung

  • ISBN-103-518-58567-3
  • ISBN-139783518585672
  • Verlag Suhrkamp Verlag
  • ÜbersetzerMichael Adrian
  • Einbandartgebunden
  • Seiten467
  • Veröffentlicht14.11.2011
  • Gewicht532g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelWhy Love Hurts: A Sociological Explanation

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Rezensionen der Redaktion zu Warum Liebe weh tut

"Über Liebe wird man nicht mehr diskutieren können, ohne sich auf dieses Buch zu beziehen."
Susanne Mayer ZEIT LITERATUR,

Kurzbeschreibung zu Warum Liebe weh tut



Warum tut Liebe weh, jedenfalls gelegentlich? Was fasziniert uns noch heute an Figuren wie Emma Bovary oder Heathcliff und Catherine, den unglücklich Liebenden aus Emily Brontës »Sturmhöhe«? Und vor allem: Was unterscheidet uns von ihnen? Gibt es einen Unterschied zwischen dem Liebeskummer zu Zeiten Jane Austens und der Art und Weise, wie wir ihn heute erfahren und damit umgehen?
»Ja«, sagt Eva Illouz, die Meisterin der soziologischen Analyse der Gefühlswelt moderner Menschen, und widmet sich in ihrem neuen Buch der Schattenseite der Liebe. Sie zeigt, inwiefern der Liebesschmerz wesentlich von den gesellschaftlichen Bedingungen der jeweiligen Zeit geprägt wird und keineswegs ein rein individuelles Problem ist, wie uns etwa Beziehungsratgeber weismachen wollen. Das Leiden an der Liebe ist ein soziologisches Phänomen, das Illouz untersucht wie einst Marx die Ware im Kapitalismus: in Begriffen des Tauschs zwischen ungleichen Marktteilnehmern. In sechs Kapiteln entfaltet sie die Ursachen zeitgenössischen Liebesleidens sowie die Spezifika des heutigen Umgangs mit Beziehungskrisen. Die digitalen Heiratsmärkte spielen dabei ebenso eine Rolle wie die neuen Mechanismen der Partnerwahl und der strategische Umgang mit der romantischen Vorstellungskraft.
Nach den großen Erfolgen von »Der Konsum der Romantik«, »Gefühle in Zeiten des Kapitalismus« und »Die Errettung der modernen Seele« schreibt Eva Illouz ihre faszinierende Soziologie des modernen Menschen fort, die immer auch kritische Bestandsaufnahme der Zeit ist, in der wir leben.


Autorenportrait zu Warum Liebe weh tut



Eva Illouz, geboren 1961 in Marokko, ist Professorin für Soziologie an der Hebrew University in Jerusalem.


Portrait

Eva Illouz:
Eva Illouz, geboren 1961 in Fès, Marokko, ist eine israelische Soziologin. Als zehnjähriges Mädchen wanderte sie von der marokkanischen Stadt Fès nach Frankreich aus, ging in Sarcelles zur Schule und studierte später in Paris und an der University of Pennsylvania in den USA.§Sie erforscht gesellschaftliche Einflüsse auf die Bildung von Emotionen und somit den Zusammenhang von Kapitalismus/der Konsumgesellschaft sowie Medienkultur im Hinblick auf die Produktion/Transformation emotionaler Muster. Seit 2006 lehrt sie als ordentliche Professorin für Soziologie und Anthropologie an der Hebräischen Universität Jerusalem.§2009 wurde sie von der Zeitung "Die Zeit" in eine Reihe von 12 Intellektuellen gewählt, die wahrscheinlich das Denken der Zukunft verändern werden.

Autorenportrait



Eva Illouz, geboren 1961 in Marokko, ist Professorin für Soziologie an der Hebrew University in Jerusalem.


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50

29.01.2012

„Liebe ist das, was man bereit ist zu geben”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Die Zeit schrieb, dass man über die Liebe nicht mehr diskutieren könnte, ohne sich auf dieses Buch zu beziehen. Mehr ist da wirklich nicht mehr hinzuzufügen. Die Autorin erklärt soziologisch die Liebe. Was ja nicht verwundert, da sie ja Anthropologin und Soziologin ist. Ausgehend vom 19. Jahrhundert und der austenschen Welt interpretiert sie den modernen Liebesreigen. Als Beispiele zieht Frau Illouz vornehmlich die Protagonisten aus der Feder Jane Austen heran, wobei man nicht unbedingt Austen gelesen haben muss um die Schlüsse nachvollziehen zu können. Die gesellschaftlichen Bedingungen der Partnerwahl, haben sich tatsächlich seitdem verändert und auch auf dieses Thema greift die Autorin zu.

In ihrer Forschung analysiert die studierte Soziologin, Autorin und Anthropologin Illouz den Einfluss von Kapitalismus und Massenmedien auf Gefühls- und Beziehungskonzepte in modernen Gesellschaften. Man darf dieses Buch aber nicht auf einen Beziehungsratgeber degradieren und sicherlich ist es von einer oberflächigen Abendlektüre meilenweit entfernt. Vielmehr unternimmt die Autorin erfolgreich den Versuch, die Liebe im 21. Jahrhundert zu analysieren und zu erklären. Dabei geht sie sehr detailliert und intellektuell vor.

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