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Über Fotografie

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Essays

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Artikeldetails zu Über Fotografie

AutorSusan Sontag

Untertitel Essays

Abbildungsvermerk 19 cm

  • ISBN-103-596-23022-5
  • ISBN-139783596230228
  • Verlag Fischer Taschenbuch...
  • ReiheFischer Taschenbücher...
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten201
  • Auflage17. Auflage
  • Veröffentlicht11.02.2010
  • Gewicht153g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelOn Photography

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Rezensionen der Redaktion zu Über Fotografie

"Susan Sontag, Amerikas brillanteste Literatur- und Kulturkritierin, beschreibt in vier großen, in sich selbständigen Essays Wesenszüge der Fotographie ... Es gibt seit Benjamin und Kracauer nichts Scharfsinnigeres zu diesem Thema als Susan Sontags Essays, ein Buch gegen ihre eigene Faszination durch die Fotographie. Es ist ein melancholischer Abgesang auf ein Medium." Peter Sager in 'Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt'

Kurzbeschreibung zu Über Fotografie

Der Ruhm der Essays von Susan Sontag beruht auf der außerordentlichen Sensibilität, mit der sie Zeitströmungen und Veränderungen in unserem Bewußtsein wahrnimmt, auf der Intelligenz, mit der sie Phänomene in einen neuen Kontext zu stellen und zu deuten weiß. auf dem moralischen Impuls, von dem ihr Denken ausgeht, und schließlich auf der Lebendigkeit und dem Assoziationsreichtum ihrer Sprache.
In diesem Band erörtert sie die Beziehung der Fotografie zur Kunst, zum allgemeinen Bewußtsein, zur Realität und diskutiert die Arbeiten der berühmten und entscheidenden Fotografen von der Anfangszeit bis in die unmittelbare Gegenwart. Es entstand eine Ästhetik der Fotografie, wie es sie bisher noch nicht gab. Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie ist eine persönliche Erfahrung der Autorin. Als Zwölfjährige sah sie Aufnahmen aus den Konzentrationslagern von Bergen-Belsen und Dachau. "Mein Leben war verändert worden, in diesem einen Augenblick ... Als ich diese Fotos betrachtete, zerbrach etwas in mir." Und so prägt, wie Peter Sager schreibt, diese "frühe Betroffenheit ihre tiefgreifende Skepsis gegenüber diesem allgegenwärtigen Medium. Über Fotografie nachzudenken. ist für Susan Sontag eine eminent politische Sache ... Die Fotografie, schreibt sie. habe in den letzten Jahrzehnten ebensoviel dazu beigetragen. :unser Gewissen abzutöten, wie dazu. es aufzurütteln9.
Nicht nur, daß wir uns an das fotografierte Grauen gewöhnen. Schlimmer noch: Wir genießen die gelungen Fotos des Grauens als :Bilder9...Diese :ästhetische Doppclmoral9 ist der zentrale Vorwurf, den
Susan Sontag der Fotografie und uns als ihren bildsüchtigen Konsu-
menten macht" ( Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt ).

Beschreibung der Redaktion zu Über Fotografie

Der Ruhm der Essays von Susan Sontag beruht auf der außerordentlichen Sensibilität, mit der sie Zeitströmungen und Veränderungen in unserem Bewußtsein wahrnimmt, auf der Intelligenz, mit der sie Phänomene in einen neuen Kontext zu stellen und zu deuten weiß. auf dem moralischen Impuls, von dem ihr Denken ausgeht, und schließlich auf der Lebendigkeit und dem Assoziationsreichtum ihrer Sprache.

In diesem Band erörtert sie die Beziehung der Fotografie zur Kunst, zum allgemeinen Bewußtsein, zur Realität und diskutiert die Arbeiten der berühmten und entscheidenden Fotografen von der Anfangszeit bis in die unmittelbare Gegenwart. Es entstand eine Ästhetik der Fotografie, wie es sie bisher noch nicht gab. Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie ist eine persönliche Erfahrung der Autorin. Als Zwölfjährige sah sie Aufnahmen aus den Konzentrationslagern von Bergen-Belsen und Dachau. »Mein Leben war verändert worden, in diesem einen Augenblick ... Als ich diese Fotos betrachtete, zerbrach etwas in mir.« Und so prägt, wie Peter Sager schreibt, diese »frühe Betroffenheit ihre tiefgreifende Skepsis gegenüber diesem allgegenwärtigen Medium. Über Fotografie nachzudenken. ist für Susan Sontag eine eminent politische Sache ... Die Fotografie, schreibt sie. habe in den letzten Jahrzehnten ebensoviel dazu beigetragen. ›unser Gewissen abzutöten, wie dazu. es aufzurütteln‹.

Nicht nur, daß wir uns an das fotografierte Grauen gewöhnen. Schlimmer noch: Wir genießen die gelungen Fotos des Grauens als ›Bilder‹...Diese ›ästhetische Doppclmoral‹ ist der zentrale Vorwurf, den

Susan Sontag der Fotografie und uns als ihren bildsüchtigen Konsu-

menten macht« ( Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt ).

Inhaltsverzeichnis zu Über Fotografie

In Platos Höhle
- Amerika im düstern Spiegel der Fotografie
- Objekte der Melancholie
- Der Heroismus des Sehens
- Fotografische Evangelien
- Die Bilderwelt
- Eine kleine Zitatensammlung

Portrait

Susan Sontag:
Susan Sontag, 1933 in New York geboren, ist Schriftstellerin, Filmemacherin und Theaterregisseurin. Sie erhielt unter anderen den Jerusalem Prize, den National Book Award, den Prinz-von-Asturien-Preis und 2003 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Sie starb 2004 in New York.

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50

31.05.2007

„Susan Sontags Hinsichten und Ansichten zur Fotografie”

von Buechermaxe aus München (buechermaxe(at)hotmail.de) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Susan Sontag gehört als amerikanische Literatur- und Kulturkriterikerin bis heute zu den wichtigsten Apologeten der modernen Kunst. Im Land der Fotografie, wo auch die Lichtbildnerei immer als Kunst und soziales Engagement betrachtet worden ist, kommt mit diesen Aufsätzen und Gedanken auch von hier das entscheidende Gedankengut, was die Faszination und Bedeutung der Lichtbildnerei künstlerisch und technisch umfasst.

Susan Sonntags Aufsätze dazu sind aber durchaus nicht neu, heute nicht mehr. Aber sie haben an ihrer Aktualität und Qualität nichts verloren. Vielleicht sind sie heute sogar noch wichtiger geworden in einer Zeit, in der die von Bildern umstandene Welt des Zivilisationsmenschen den Kontakt zur Wirklichkeit und Realität der einzelnen menschlichen Existenzen schon fast verloren hat.

Ich kann daher dieses Buch nur allen empfehlen, die sich mit Fragen der Fotografie, der Bilderwelt überhaupt und ihrem ganzen Anspruch auf Kunst brennend interessieren. Sontags Buch ist für mich und damit nach Walter Benjamins Buch "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischer Reproduzierbarkeit" das Werk zur Fotografie.

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