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Tiefe. dtv-Taschenbücher,  Band 20978

Tiefe. dtv-Taschenbücher, Band 20978

Roman

buch
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Artikeldetails zu Tiefe. dtv-Taschenbücher, Band 20978

AutorHenning Mankell

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 19,5 cm

  • ISBN-103-423-20978-X
  • ISBN-139783423209786
  • Verlag dtv
  • Reihedtv-Taschenbücher
  • ÜbersetzerVerena Reichel
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten365
  • Auflage5. Auflage
  • Veröffentlicht01.04.2007
  • GenreRoman
  • Gewicht264g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelDjup

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Rezensionen der Redaktion zu Tiefe. dtv-Taschenbücher, Band 20978

"Der Roman ist psychologisch packend, enthält eindrucksvolle Landschaftsschilderungen und ist mit seinen kurzen Kapiteln flüssig und schnell zu lesen."
Family 07/4

Kurzbeschreibung zu Tiefe. dtv-Taschenbücher, Band 20978

Lars Tobiasson-Svartman ist Marineoffizier und Seevermessungsingenieur, ein Mann der Abstandmessung und des Abstandhaltens. Es ist die Zeit des Ersten Weltkriegs und er hat den militärischen Auftrag, in den Stockholmer Schären neue Fahrwasser auszuloten. Eines Tages trifft er auf einer der äußersten Schären eine einsam lebende Frau, Sara Fredrika. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch bald geht sein Auftrag zu Ende, und zu Hause erwarten ihn seine Frau und ein geordnetes Heim. Um zu Sara Fredrika zurückkehren zu können, ersinnt er einen dreisten Betrug ... Ein Mann zwischen zwei Frauen. Ein Mensch, der über Leichen geht, um ans Ziel seiner Wünsche zu gelangen. Ein Roman über die finsteren Abgründe der Seele und das Böse in uns.

Portrait

Henning Mankell:
Henning Mankell, der Schöpfer der Wallander ? Thriller und einer der bedeutendsten Krimiautoren in Skandinavien, wuchs allein mit seiner Schwester bei seinem Vater in Nordschweden auf. Seine Mutter verließ den am 3.Februar 1948 geborenen Henning Mankell schon früh. 1965 wurde er Regieassistent, nach einem Schauspielstudium, am Riks Theater in Stockholm und als Henning Mankell 20 Jahre alt war begann er als Regisseur und Autor zu arbeiten. Seinen Kindheitstraum von einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972. Henning Mankell war so sehr beeindruckt von dem Kontinent und fühlte sich schon sehr schnell wie zu Hause. Fortan blieb der Krimiautor zunächst noch als Schriftsteller, Regisseur, Autor und Intendant in seiner Heimat Schweden. Als er jedoch 1985 die Chance erhielt in Maputo, Mosambik, am Aufbau einer professionellen Theatergruppe mitzuwirken, zögerte Henning Mankell nicht lange und schon im Folgejahr leitete er eine 70köpfige Gruppe des Teatro Avenida. Seitdem bezeichnet er Afrika als seine Zweitheimat und pendelt im Jahr immer zwischen Sand und Schnee, wie Henning Mankell selbst sagt. Neben seiner Kriminalromanreihe um Kurt Wallander, die alle in den 90er Jahren entstanden, beschäftigt er sich in seinen weiteren Romanen vor allem viel mit Problematiken des afrikanischen Kontinents, aber auch Kinder- und Jugendbücher zählen zu seinem Genre. Junge schwedische und afrikanische Autoren finden bei dem von Henning Mankell gegründeten Verlag "Leopard förlag" ein Forum und Unterstützung in ihrer Arbeit. Henning Mankell gründete dies im Frühjahr 2001. Neben seinem Schreiben oder der Arbeit an Theater oder Fernsehen engagiert sich Henning Mankell darüber hinaus für das Land Afrika und erhielt aus diesem Grund 2009 den Erich-Maria-Remarque Friedenspreis. Für seine Romane erhielt Henning Mankell im Laufe der Jahre viele Ehrungen und Auszeichnungen, wie mehrmals den Schwedischen Krimipreis für seine Wallander Bücher, den Deutschen Jugendliteraturpreis, Corine-Preis wie auch den Astrid Lindgren Preis und die Goldene Feder. Nicht zuletzt zeigt der Erfolg auch die Adaption der Wallander Bücher und weiteren Romanen. Die Motivation, die Henning Mankell in seinen Büchern zum Ausdruck bringen möchte, sind oft politische und gesellschaftliche Themen. Seine Erfahrungen schöpft er teils auch aus eigenen aktiven Engagements gegen Krieg, Apartheid und für Kultur. Henning Mankell beschreibt detailgenau, authentisch, offen, interessant und mit einer Art Spannung die Gier auslöst. Nicht nur Wallander Anhänger sind davon überzeugt.
Henning Mankell lebt inzwischen mit seiner dritten Ehefrau Eva Bergmann, Tochter von Ingmar Bergmann, glücklich abwechselnd in Schweden oder Afrika.

Meinung der Redaktion
Mankell liest man nicht, man trinkt ihn - in einem einzigen gierigen Schluck, ohne abzusetzen, in blinder, weltvergessener Gier.
Verena Reichel:
Verena Reichel, geboren 1945 in Grimma, Sachsen, wuchs zweisprachig in Stockholm und in Süddeutschland auf. Nachdem sie eine Ausbildung an einer Journalistenschule absolviert hatte, studierte sie Skandinavistik, Germanistik und Theaterwissenschaft. Seit 1972 arbeitet sie als freie Übersetzerin von Prosa, Lyrik und Theaterstücken aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen.§Verena Reichel ist Mitglied im Verband Deutschsprachiger Übersetzer Literarischer und Wissenschaftlicher Werke im Verband Deutscher Schriftsteller. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen: 1987 den Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie, 1992 den Helmut-M.-Braem-Preis, 1995 den Petrarca-Preis und den Nossack-Akademiepreis der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz (zusammen mit Lars Gustafsson), 1998 den Übersetzerpreis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung sowie 2008 den Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.

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40

30.03.2008

„In den Schären”

von Polar aus Aachen Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Mit selten zuvor bei ihm gelesener Ironie beschreibt Mankell in seinem Roman eine Liebe auf den ersten Blick. Da ist der Vermesser zur See, der es gewohnt ist, jede Menge Entfernung zwischen sich und seine Mitmenschen zu legen, der sich in der unendlichen Weite wohl fühlt, auch wenn mancher Auftrag nicht nach seinem Geschmack ist, aber er funktioniert. Und das hört schlagartig mit dem Tag auf, als Tobiasson-Svartman auf Sara Frederika trifft. Es dauert eine Weile, bis er sich das alles eingesteht, er spürt nur, dass er nicht mehr so einfach loskommt. Und obwohl eine solche Geschichte in allen Varianten bereits erzählt zu sein scheint, gelingt es Mankell sie mit so viel melancholischer Einsamkeit und Hoffnung auf Erlösung durch einen liebenden Menschen zu füllen, dass man dem Roman gerne bis ans Ende folgt. Zumal Tobiasson-Svartman mit Fortschreiten der Geschichte immer mehr von seiner dunklen Seite entblättert, die einzig und allein darin besteht, das Glück nur für sich selbst zu beanspruchen. Durch allem weht ein Wind, der einen Winter ankündigt, dessen Eis im Frühjahr nie ganz geschmolzen ist. Es mag zu Wasser werden, aber es bedarf nur fallender Temperaturen, um die Kälte zurückzubringen.

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40

20.03.2008

„Die menschliche Seele ist unergründlich”

von CaWa - die Leseratte aus Hilden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Bei der Bewertung dieses Romans schwanke ich zwischen 3 und 5 Sternen.

Mit diesem Buch ist Mankell die Psychostudie eines Mannes gelungen, der sich immer tiefer in Unwahrheiten verstrickt, bis er seinem Lügengeflecht nicht mehr entrinnen kann.

Die subtile Spannung kann er fast das ganze Buch über halten. Was mich persönlich gestört hat, ist, dass das Wort "Tiefe" fast in jeden zweiten Satz vor kam.

Um dieses Buch zu lesen, braucht man Zeit und Muße., Keine Literatur für mal eben zwischendurch.

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40

28.02.2008

„anderst als gewohnt”

von leymich
Ich gebe meinen Vorgängern recht und schließe mich der Meinungen an. Ein anderer Mankell aber dennoch gut! Mankell versteht es die menschlichen Abgründe nachvollziehbar zu beschreiben!

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50

16.09.2007

„Tiefe”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Karlsruhe
Henning Mankell hat mit "Tiefe" ein Buch geschrieben, wie er es vorher noch nicht getan hat. Das Buch ist vollkommen anderst wie seine Wallander-Krimis und seine anderen Krimis. Die ersten Seiten sind noch etwas schleppend erzählt, da man sehr lange erfährt, wie er verschiedene Tiefen ausmisst, alles ist sehr detailiert beschrieben. Doch nach ca. 2 Teilen (das Buch besitzt 10 Teile) lässt einen das Bch nicht mehr los. Man frägt sich die ganze Zeit wie ein Mann auf so eine Idee kommen kann und was er sich dabei denkt. Lars, der Hauptdarsteller des Buches, spielt mit den Gefühlen zweier Frauen und nutzt sie aus. Für mich ist es unvorstellbar wie man so grausam und neutral zu schlimmen Ereignissen sein kann wie Lars. Das Buch ist auch sehr spannend geschrieben. Nachdem man mit dem Buch fertig ist, ist man meiner Meinung nach erst einmal sehr nachdenklich und überlegt, welche Motive dieser Mann gehabt haben könnte. Im Nachhinein ist der Anfang des Buches, welchen man zuerst für sehr komisch hält, einleuchtend. Fazit: Sehr, sehr gutes Buch und absolut empfehlenswert.

1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

26.06.2007

„Erschütternd ”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Gaimersheim
Bei dieser Story bin ich über den abgrundtief schlechten Charakter des Hauptdarstellers sehr erschüttert gewesen. Das ist doch mal was Anderes von Mankell!!! Das Buch ist gut geschrieben und regt zum Nachdenken an!

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