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Sturz durch alle Spiegel,  Band 131

Sturz durch alle Spiegel, Band 131

Eine Bestandsaufnahme

buch
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Artikeldetails zu Sturz durch alle Spiegel, Band 131

AutorUrsula Priess

Untertitel Eine Bestandsaufnahme

Abbildungsvermerk 20,5 cm

  • ISBN-103-250-60131-4
  • ISBN-139783250601319
  • Verlag Ammann Verlag
  • Einbandartgebunden
  • Seiten168
  • Auflage2. Auflage
  • VeröffentlichtJuni 2009
  • Gewicht275g
  • SpracheDeutsch

Kurzbeschreibung zu Sturz durch alle Spiegel, Band 131

"Der Max Frisch also, der ist Ihr Vater!?"
Ein bewegendes Zeugnis vom Versuch der Tochter, die schwierige Beziehung zum Vater ? Max Frisch ? neu zu sichten und sich ihrer Geschichte mit ihm zu stellen, um darüber ihre eigene Sprache zu finden. Ein wahres, ein wahrhaftiges Tochter-Vater-Buch.

Beschreibung der Redaktion zu Sturz durch alle Spiegel, Band 131

Eine Frau und ein Mann haben den Sommer über miteinander telefoniert, nun treffen sie sich in Venedig. Sie wissen fast nichts voneinander, aber schon bald stellt sich heraus, dass es in ihren Vorgeschichten fatale Überschneidungen gibt. Der Mann kannte Ingeborg Bachmann zu jener Zeit, als diese mit dem Vater der Frau, Max Frisch, zusammenlebte. Je länger die beiden durch Venedig schlendern, um so deutlicher wird ihr: Der Mann muss jenes nicht zu greifende Phantom gewesen sein, an dem ihr Vater in seiner Eifersucht schier zerbrochen war. Die Begegnung in Venedig, als Affäre begonnen, endet verhängnisvoll. Der Mann flieht – aus Angst, wie er später gesteht, Angst vor Verstrickung, und die Frau stürzt durch alle bis dahin sicher geglaubten Selbstbilder, »durch alle Spiegel«. Die »Bestandsaufnahme« gibt ein bewegendes Zeugnis vom Versuch der Tochter, die Beziehung zum Vater neu zu sichten. Ein wahres, ein wahrhaftiges Tochter-Vater-Buch.

Portrait

Ursula Priess:
Ursula Priess, Tochter von Max Frisch, geboren 1943 in Zürich, Studium der Literaturwissenschaft. Lebt und arbeitet in Norddeutschland und in Berlin

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50

27.09.2009

„Ein Tochter - Vater - Buch”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eine Tochter leidet an und mit ihrem Vater, den sie gleichzeitig auch liebt und verehrt. Ihr Leben ist der Spiegel seines Lebens und Fühlens.
Sein Sterben heißt für sie Abschiednehmen vom literarischen Denkmal und vom Menschen und Vater Max Frisch.
Beide sind untrennbar miteinander verbunden, auch durch die Menschen, die ihr Leben zu unterschiedlichen Zeiten begleiten.
Max Frischs Tochter Ursula beschreibt diese tiefe Zerissenheit, die sie íhr Leben lang für ihren Vater empfindet, in dichter Sprache und vielen Blitzlichtern, die berühren und betroffen machen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

04.09.2009

„Der Vater Max Frisch”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eine Frau und ein Mann treffen sich in Venedig. Sie haben den Sommer über miteinander telefoniert. Sie kennen sich kaum, bald aber stellt sich heraus, daß es in ihren Vorgeschichten Überschneidungen gibt. Der Mann kannte Ingeborg Bachmann zu der Zeit als sie mit Max Frisch, dem Vater der Frau, zusammenlebte. Während der Spaziergänge durch Venedig wird der Frau klar, daß dieser Mann der geheimnisvolle Unbekannte war, der Grund für die rasende Eifersucht ihres Vaters, an der er fast zerbrochen ist. Schließlich flieht der Mann aus Angst vor Verstrickungen und die Frau stürzt durch alle bis dahin sicher geglaubten Selbstbilder. Ursula Priess gelingt ein bewegendes Zeugnis des Versuches die schwierige Beziehung zu ihrem Vater Max Frisch neu zu sichten und darüber ihre eigene Sprache zu finden. Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

14.08.2009

„Ein zurückhaltendes, reflektierendes Buch und zugleich eine Annäherung der Tochter an den Vater.”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ursula Priess, die älteste Tochter von Max Frisch, macht mit ihrem Buch den Versuch einer Bestandsaufnahme der Beziehung zu ihrem Vater. Nach der Scheidung der Eltern bleibt Ursula, damals noch ein Kind, bei der Mutter. Die Begegnungen mit dem Vater werden mit den Jahren seltener und verlaufen, von Missverständnissen und Versäumnissen überschattet, nicht immer harmonisch. In Rom lernt die inzwischen jugendliche Ursula Ingeborg Bachmann kennen, mit der Max Frisch in einer sich schwierig gestalteten Beziehung steht. Bei Max Frisch folgen andere Frauen und Lebenssituationen, bis er, umgeben und begleitet von seiner Tochter, 1991 stirbt. Ein zurückhaltendes, reflektierendes Buch und zugleich eine Annäherung der Tochter an den Vater. Mehr über Max Frisch und auch sein Verhältnis zu den Frauen erfährt der Leser in Frischs autobiografischer Erzählung "Montauk", die ich nachdrücklich empfehle.

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