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Small World. Diogenes Taschenbücher,  Band 23088
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Small World. Diogenes Taschenbücher, Band 23088

Roman

buch
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Artikeldetails zu Small World. Diogenes Taschenbücher,...

AutorMartin Suter

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 18 cm

  • bol.ch-Verkaufsrang3.905
  • ISBN-103-257-23088-5
  • ISBN-139783257230888
  • Verlag Diogenes Verlag
  • ReiheDiogenes Taschenbücher
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten323
  • Auflage42. Auflage
  • VeröffentlichtMärz 1999
  • GenreRoman
  • Gewicht280g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Small World. Diogenes Taschenbücher,...

Erst sind es Kleinigkeiten: Konrad Lang stellt aus Versehen seine Brieftasche in den Kühlschrank. Bald vergißt er den Namen der Frau, die er heiraten will. Je mehr Neugedächtnis ihm die Krankheit - Alzheimer - raubt, desto stärker kommen früheste Erinnerungen auf. Und das beunruhigt eine millionenschwere alte Dame, mit der Konrad seit seiner Kindheit auf die ungewöhnlichste Art verbunden ist.

Autorenportrait zu Small World. Diogenes Taschenbücher,...

Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, lebt mit seiner Frau in Spanien und Guatemala. Er war Werbetexter und erfolgreicher Werber, ein Beruf, den er immer wieder durch andere Schreibtätigkeiten ergänzt oder unterbrochen hat. Unter anderem 'GEO'-Reportagen, zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen. Seit 1991 lebt er als freier Autor, seit 1992 schreibt er die wöchentliche Kolumne 'Business Class', die seit 2004 im 'Magazin' des 'Tages-Anzeigers' erscheint.

Portrait

Martin Suter:
Am 29.Februar 1948 in Zürich geboren, arbeitete Martin Suter bis 1991 noch als Werbetexter und Creative Director. Danach entschied er, sich ausschließlich dem Schreiben zu widmen. Als Schriftsteller, Kolumnist und Drehbuchautor feiert Martin Suter international große Erfolge. Der Durchbruch gelang ihm mit seiner "Business-Class" Kolumne und seinem ebenso erfolgreichen Debütroman "Small World", welchen Martin Suter im Alter von 49Jahren veröffentlichte. Ein spätes Elternglück erfährt er mit seiner Frau Margrith, die sich 1975 kennenlernten und 2006 zusammen einen Jungen und ein Mädchen aus Guatemala adoptierten. Durch einen tragischen Unfall verloren sie ihren Sohn im Alter von drei Jahren. Mit ihrer Tochter leben sie abwechselnd in Guatemala und auch auf ihrem Landsitz auf Ibiza. Martin Suter ist am 29. März 2004 in Zürich mit der Goldenen Diogenes Eule ausgezeichnet worden.

Autorenportrait

Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, lebt mit seiner Frau in Spanien und Guatemala. Er war Werbetexter und erfolgreicher Werber, ein Beruf, den er immer wieder durch andere Schreibtätigkeiten ergänzt oder unterbrochen hat. Unter anderem 'GEO'-Reportagen, zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen. Seit 1991 lebt er als freier Autor, seit 1992 schreibt er die wöchentliche Kolumne 'Business Class', die seit 2004 im 'Magazin' des 'Tages-Anzeigers' erscheint.

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40

08.03.2012

„Tolles Buch!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Erst sind es Kleinigkeiten die Konrad Lang passieren. Er stellt die Brieftasche in den Kühlschrank oder kauft zweimal dasselbe im Supermarkt. Bald jedoch vergisst er den Namen der Frau, die er heiraten will. Doch je mehr „neue Erinnerungen“ Herr Lang vergisst, desto stärker kommen die frühesten Erinnerungen in ihm auf. Und durch diese Erinnerungen ist die gesamte Familie Koch ziemlich beunruhigt, denn wer mag das schon, wenn die tiefsten Familiengeheimnisse auf den Tisch gepackt werden??


Toll geschriebenes Buch! Sehr empfehlenswert!!

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50

16.02.2012

„Veränderte Wahrnehmung”

von einer Kundin oder einem Kunden
Auch in "Small World" stellt Suter wieder die Frage nach der Identität.
Konrad Lang, an Demenz erkrankt, lässt uns teilhaben an der schrittweisen Veränderung seiner Persönlichkeit. Suter verpackt diese Lebensgeschichte in einen spannenden Roman, in dem es unter anderem um Machterhalt, Geld und Intrigen geht. Anrührend und informativ!

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40

29.10.2011

„Ausgezeichnetes Debüt .....”

von Walter M. aus Linz
für seinen ersten langen Roman. Schon der allererste Satz ist wie hingemeißelt. Die Geschichte wechselt auf angenehme Art zwischen der Gegenwart und der immer weiter zurückliegenden Vergangenheit hin und her. Je verwirrter Konrad Lang erscheint, desto mehr bilden sich die Ereignisse seiner frühen Kindheit in seiner Erinnerung ab. Es ergibt sich (aus meiner Sicht) ein wirklich gelungener Spannungsaufbau auf über mehr als 200 Seiten, es gibt keine wirklichen Längen im Handlungsstrang, jedoch das Finale der Geschichte hat es noch mal in sich!

Gelungen sind auch die wesentlichen Figuren, die Suter gezeichnet hat - weil teils überaus sympathisch, teils so realistisch beschrieben, dass es nicht konstruiert wirkt. Auch die humoristische Schreibweise, die beim Autor immer wieder durchblitzt, versetzt den Leser in höchsten Lesegenuss!

Fazit: Hr. Suter hat mit diesem Werk ein ihm eigenes Genre geschaffen!

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40

05.10.2011

„Verflochtene Motive”

von Dominik Looser
... man könnte mittlerweile fast meinen, dass der Name "Martin Suter" ein Garant für grossartige Schreiben darstellt. Vielleicht ist dies mittlerweile auch tatsächlich ein Garant dafür geworden.
Egal in welcher Reihenfolge man Suters Bücher liest: Sie alle fesseln einen immer wieder auf's Neue! Ich persönlich habe "Small World" erst jetzt gelesen, nachdem ich zahlreiche andere Werke von Suter bereits kenne und gelesen habe. Immer wieder bin ich verblüfft über die bildhafte Detailverliebtheit, die Ideen, welche nicht selen in gesellschaftlichen Dilemmata wurzeln. Mit grosser Sorgfalt hat Martin Suter hier ein Werk zusammenrecherchiert, welches die Geschichte einer Familie erzählt, die mit grossartigen Charakteren und vielen Wendungen aufwartet. Obwohl ich anfangs und auch zu Ende des Buches ein mittleres Durcheinander mit den Namen und den Verwandschaftsgraden hatte löst sich Suters Rätsel zum Schluss in ein zum Nachdenken anregendes Drama auf. Klasse!

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50

09.04.2011

„Der erste Roman von Martin Suter - immer noch einer der besten!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Tilman Jens schrieb über die Demenzerkrankung seines Vaters ein polarisierendes Buch, Arno Geiger ist mit seinem großartigen Buch 'Der alte König in seinem Exil' momentan auf jeder Bestsellerliste zu finden - das Thema Demenz und der schwierige Umgang damit ist aktueller den je.

Auch Martin Suter verarbeitete in 'Small World' die Alzheimererkrankung seines Vaters, allerdings genial verpackt in einen süffig zu lesenden, höchstspannenden Roman. Im Genre literarischer und gesellschaftskritischer Kriminalroman ist Suter bei mir ganz weit vorne. Sein riesiges Erzähltalent, seine enorme Feinfühligkeit und sein Gespür für aktuelle Themen offenbart er schon in seinem Romanerstling - und bewies es dann mit jedem neuen Roman.

Daher meine unbedingte Empfehlung: Alle Suter lesen!

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50

13.03.2011

„Familiengeheimnisse!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Warum verbindet den 60jährigen Konrad eine so tiefe Hassliebe mit der Familie Koch? Er wird vom Sohn und dessen Mutter zutiefst gedemütigt, kommt aber immer wieder zu ihnen zurück, da Frau Koch seinen Lebensunterhalt finanziert.Warum? Erst als Konrad sich verliebt, kann er sich von ihnen lösen. Doch wenig später erkrankt er an Alzheimer. Je mehr Probleme er mit seinem Kurzzeitgedächtnis hat, umso besser erinnert er sich an längst vergangéne Zeiten. Zum Entsetzen der Koch-Familie. Ein bewegender Roman( Krimi? ) über eine schreckliche Krankheit, Liebe und ein schwerwiegendes Familiengeheimnis. Dieses Buch hat mich sehr berührt, es ist absolut zu empfehlen!

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50

09.03.2011

„Nicht nur vergessen!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Konrad Lang ist das Faktotum der reichen Elvira Senn und zweiten Frau des verstorbenen Gründers der Koch-Werke. Er erkrankt an Alzheimer. Als in Griechenland durch seine Krankheit bedingt das Urlaubsdomizil der Familie abbrennt nimmt die Geschichte ihren Lauf.. Konrad erinnert sich dennoch und durch die Hilfe von Simone, Elviras Schwiegertochter, zunehmend seiner Kindheit. Was Elvira gar nicht recht ist! Ein Krankheitsroman und Krimi zugleich - tolle Verknüpfung und sehr empfehlenswert!

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: - Die dunkle Seite des Mondes - Der Teufel von Mailand - Lila, Lila - Ein perfekter Freund - Der Koch - auch die humorvollen Business Class Geschichten, aber nicht so sehr wie die Romane.

50

05.03.2011

„Eine großartige kleine Welt!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eine Geschichte, die sich als Roman gibt, und doch auch ein guter Krimi sein könnte. Eine Geschichte über einen Mann, der sich selbst Stück für Stück verliert und Schatten seiner Vergangenheit wiederfindet. Eine Geschichte über Demenz, die unwahrscheinlich authentisch wirkt. Hier erzählen nicht nur die Umstehenden die Außensicht, hier erzählt Konrad Lang selbst, wie es ist, wenn er sich dann und wann selbst bei seiner Vergeßlichkeit ertappt. Seine Strategien dagegen sind so simpel wie genial. Und die Auflösung am Schluss macht den Roman spannend bis zur letzten Seite. Lesen!

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Erdbeeren von Antons Mutter

50

01.03.2011

„Small World - Martin Suter”

von Christiane
Konrad Lang, der Ziehsohn einer Industriellenfamilie, erkrankt mitte 60 an Alzheimer. Doch während die Krankheit ihren Lauf nimmt, kann sich Konrad immer mehr an längst vergessene Ereignisse aus seiner Kindheit erinnern - was seine Ziehmutter Elvira Senn zutiefst beunruhigt...

"Small World" ist der erste Suter, den ich gelesen habe und ist sofort zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher geworden. Das Buch berührt, bewegt und hat Spannung. Vor allem der wunderbare Schreibstil macht das Buch zu dem was es ist - unvergleichlich!

5 von 5 Sternen - absolut lesenswert!!!

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50

23.01.2011

„der beste Suter”

von einer Kundin oder einem Kunden
Anfangs erfährt man einiges über Konrad Lang.
Als Kind einer Bediensteten einer reichen Familie hat er schon früh die Klassenunterschiede der Gesellschaft kennengelernt.
Seine Mutter lernt einen Mann kennen, dem sie ihren Sohn verschweigt. Sie bringt Konrad bei einer Bauernfamilie unter, der sie als Gegenleistung monatlich Geld überweist.
Als die Zahlungen jedoch plötzlich aufhören will der Bauer Konrad loswerden. Konrad kommt zu der reichen Familie zurück, wo er Anfangs mit seiner Mutter lebte, aus Mitleid wird er dort aufgenommen.
Jetzt ist Konrad ein älterer Herr, er ist Alkoliker, und hat wenig erreicht in seinem Leben.
Alles scheint sich zum Guten zu wenden als er Rosemarie kennlernt. Er liebt sie über alles. Doch ihr Glück währt nicht allzu lange.. schleichend beginnt eìne Krankheit Konrads Leben zu verändern. Er kann sich plötzlich nichts mehr merken...
nur alte Erinnerungen von früher werden plötzlich wieder ans Tageslicht geholt..
Spannend und berührend erzählt!!!

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50

04.01.2011

„Hervorragend!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Konrad Lang ist Mitte Sechzig und verliert aufgrund der Alzheimer Krankheit sein Gedächtnis. Die Krankheit nimmt eine merkwürdige Form an. Je mehr Konrad Langs Kurzzeitgedächtnis verloren geht, umso mehr erinnert er sich an seine Kindheit. Die Krankheit beunruhigt nicht nur Konrad und seine zukünftige Frau, deren Namen er bereits vergessen hat. Sie beunruhigt auch eine sehr reiche alte Dame, die seit Konrads Geburt sehr ungewöhnlich mit seinem Leben verbunden ist.
Der Protagonist Konrad Lang zeigt uns, wie schwer es ist, sich mit dieser Krankheit zurechtzufinden, nicht immer zur Freude seiner Mitmenschen. Ein sehr spannender anspruchsvoller Roman.

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50

02.01.2011

„Der erste und beste Suter!”

von Christina Boersch aus Freiburg im Breisgau
Konrad vergisst anfangs nur Kleinigkeiten, z.B. den Weg nach Hause oder den Namen seiner Freundin. Aber dabei bleibt es nicht- Konrad (von allen Koni genannt) vergisst immer mehr und sein Leben gerät aus den Fugen. Doch je mehr er von seiner kürzeren Vergangenheit vergisst, desto mehr wird seine Kindheit präsent, und ein Geheimnis, welches nie gelüftet werden sollte gerät nach und nach ans Tageslicht…

Martin Suter präsentierte mit diesem Buch seinen ersten Roman… und meiner Meinung nach seinen Besten! Selten zuvor habe ich einen so anrührenden und sprachlich ausgefeilten Roman gelesen. Wenn einer schreiben kann, dann Martin Suter. Das Buch werden Sie so schnell nicht mehr aus der Hand legen können und sich wahrscheinlich nach ganz oft daran zurückerinnern, wenn Sie es gelesen haben.
Ganz hohe Kunst und ein Buch, was man gelesen haben sollte!

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50

24.09.2010

„Ein Suter wie man ihn sich wünscht!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Konrad Lang ist ein liebenswerter Herr älteren Semesters der bei einer Industriellen Famillie lebt doch glücklich ist er nicht!

Der Tag an dem Rosemarie in sein Leben tritt sollte zuerst alles zum Besseren wenden, doch dann erkrankt Konrad....an Alzheimer!
Langsam schleicht die Krankheit in sein Leben und verändert alles!

Martin Suter versteht es den Leser in seinen Bann zu ziehen, spannend wie ein Krimi und doch unheimlich schön und einfühlsam!

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50

14.05.2010

„Erinnern und Vergessen - wenn nichts mehr ist, wie es war”

von einer Kundin oder einem Kunden
Small World war anno 2000 mein "erster Suter" und ich war begeistert! Martin Suter schildert, wie das Leben von Konrad Lang zunehmend von Alzheimer beherrscht wird. Während er Alltägliches vergisst, kehren jedoch alte Erinnerungen zurück, die er lieber für immer in der Vergangenheit belassen hätte. Ein famoses Buch, über die Macht des Vergessens und des Erinnerns - präzise, spannend, humorvoll und sprachlich brillant - ein echter Suter eben.

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40

02.05.2010

„Lesenswert!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Welche kleine Welt beschreibt Martin Suter? Die Hauptfigur dieses Romans Konrad Lang- Mitte 60 - vergisst zunächst Kleinigkeiten. Obwohl dessen Welt sich bereits zu Anfang des Buches durch einen Brand verkleinert, bleibt für den Leser zunächst noch alles offen. Nach und nach wird man in das Leben von Konrad und in das gegensätzliche Leben seines besten Freundes eingeführt. Man glaubt vieles zu erfahren und wird doch auf die falsche Fährte gelockt. Schritt für Schritt oder besser Seite für Seite verabschiedet sich dann Konrad vom Hier und Heute, kann sich aber dafür umso besser an seine frühesten Kinderjahre erinnern. Spätestens jetzt spürt der Leser, dass es um die literarische Verarbeitung der Krankheit geht, die in letzter Zeit immer mehr in den Medien präsent ist- Alzheimer oder Demenz-. Man spürt, dass diesem Roman eine gründliche Recherche vorausgegangen ist bzw. Suters Vater selbst an Alzheimer erkrankt war. Wer selbst durch einen Angehörigen davon betroffen ist, wird das Gefühl nicht los, dass eigene Gedanken in Worte gefasst bzw. erlebte Situationen beschrieben werden. Was bleibt jedem Einzelnen, wenn das Leben sich rückwärts abspult? Suter regt zum Denken an, erkämpfter Status und erarbeiteter Besitz sind dann unwichtig bzw. in diesem Fall vergessen. Der Autor geht mit dem Besitz seiner Protagonisten ohnehin spielerisch um, so wird dieser u.a. vertauscht , verbrannt und schlussendlich vergessen. Das Buch hätte durchaus auch ein packender Krimi werden können, denn Konrads immer stärkere Erinnerung an seine ersten Lebensjahre, werden für andere Personen zur Gefahr. Da ich mich nicht zu den ausgesprochenen Krimi- Fans zähle, ist dieser gesellschaftskritische Roman für mich eine absolute Leseempfehlung. Den Schluss würde ich allerdings mit künstlerischer Freiheit umschreiben oder anders: es wäre zu schön, wenn so eine Entwicklung möglich wäre.

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50

06.04.2010

„Spannend und anrührend”

von einer Kundin oder einem Kunden
Warum wird der Säufer Konrad Lang von der Industriellenfamilie Koch ausgehalten? Warum kehrt er immer wieder zu den Kochs zurück, egal wie sehr sie ihn demütigen?
Martin Suter verschafft seinen Lesern einen leichten Zugang zum schwierigen Thema Alzheimer. Spannend und anrührend erzählt er von einem Schicksal, das keinen Leser kalt lässt.

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40

21.02.2010

„Toller Roman”

von J.G. aus Berlin
Konrad Lang ist 65 Jahre alt und erkrankt an Alzheimer.
Konrad wurde mit fünf Jahren von seiner Mutter alleine gelassen und war seitdem sowohl finanziell als emotional abhängig von der Familie Koch. Als Kind wurde Konrad von der Familie Koch aufgenommen und war der Jugendfreund von Thomas Koch. Später wird Konrad mal als Hausmeister der Kochs beschäftigt (wobei er den Brand eines Hauses auf Korfu verschuldet), mal als Gesellschafter für Thomas gebraucht. Konrad hat allerdings zunehmend Probleme mit seinem Kurzzeitgedächtnis, sodass sich eine Alzheimer-Erkrankung abzeichnet. Je weniger sich Konrad an die unmittelbaren Ereignisse erinnern kann, desto mehr erinnert er sich an Ereignisse aus der Kindheit und das zum Missfallen von Thomas Mutter.
Und so beginnt das Familiendrama…

Martin Suter beschreibt die Krankheit sehr eindrucksvoll und ohne jegliche Schnörkel.
Folglich ist Small World eine wunderbare Mischung aus Kriminalroman, Familiensaga und einer Krankengeschichte, mit einer erstaunlichen Handlungsdichte und in einer wunderbaren, schnörkellosen Sprache geschrieben.

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40

16.02.2010

„Schöööne Sätze!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Was mich an diesem Roman von Suter speziell begeisterte, waren Passagen mit wirklich schön aufgebauten, inhaltlich klugen Sätzen, und das trotz einfachen, klaren Schreibstils.
Besonders der Anfangssatz und der letzte Abschnitt des vorletzten Kapitels sind mir im Gedächtnis haften geblieben. Reiner Genuß!

Neben den psychologisch sehr einfühlsam geschilderten Charakteren ist es vor allem die langsam fliessende, gemächlich voranschreitende Handlung, die gerade durch dieses Tempo die vielen sehr unterschiedlichen Personen und Handlungsstränge zu einem organischen Ganzen verknüpft, und die an und für sich recht komplexe Story sehr niveauvoll und trotzdem leicht lesbar und spannend macht.

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50

05.11.2009

„Martin Suter - Small World”

von hasewue
Zunächst sind es nur Kleinigkeiten, die der 65 – jährige Konrad Lang vergisst oder verwechselt. Doch mehr und mehr stellt sich heraus, dass dieser an der Krankheit „Alzheimer“ leidet.
Je mehr „Koni“ – wie Konrad auch genannt wird – neuere Erinnerungen aus seinem Leben vergisst, an desto mehr Details aus seiner Kindheit kann er sich erinnern. Diese Tatsache beruhigt Elvira Senn, 79, die Stiefmutter von Konrads langjährigem Jugendfreund Thomas Koch, mit dem er aufwuchs, nachdem seine Mutter ihn als 5 – Jährigen im Stich gelassen hat.
Im weiteren Verlauf der Handlung wird durch diese brisanten Erinnerungen ein Geheimnis der Vergangenheit ans Licht befördert, das nicht nur Elvira Senn beunruhigt.
Martin Suter schildert in „Small World“ mit einer ausgewählten, detailreichen und schnörkeligen Sprache den Verlauf einer Krankheit – Alzheimer – und deren Auswirkungen auf das Leben des Betroffenen. Der Lesefluss bleibt bestehen und man erfährt viel Interessantes über die Krankheit „Alzheimer“.
Suter schafft es die Entwicklung der Krankheit und die verschiedenen Stadien gut zum Ausdruck zu bringen.
Konrad „Koni“ Lang wird vom Leser sofort ins Herz geschlossen und seine Situation weckt im Leser Gefühle für ihn, die seinen Charakter lebendig werden lassen.
Martin Suter hat mit „Small World“ ein Gefühls anregendes, bewegendes und authentisches Buch über ein heikles Thema und eine ernstzunehmende Krankheit geschrieben.

5 von 5 Sternen!

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40

16.04.2009

„konitomi oder tomikoni ist der Schlüssel”

von Eberhard Landes
Martin Suter wagt sich, das Thema Alzheimer in einem Roman zu verarbeiten. Wie insbes. bei „Die dunkle Seite des Mondes“ recherchiert er auch hierfür wieder sehr gründlich, beschreibt einleuchtend die immer deutlicher werdenden Symptome, die Grausamkeit der Krankheit und gegen Ende des Buches auch das Thema Medikamentenzulassung und -wirkung. Das Buch liest sich in der ersten Hälfte sehr flüssig und fesselt. Die 2. Hälfte ist eher langgezogen. Die Beziehung der Hauptperson, des erkrankenden Konrad Lang (= Koni), zu der Schweizer Industriellenfamilie Koch, insbesondere zu Thomas Koch (= Tomi), die über 4 Generationen hinweg beschrieben wird, ist in der 1. Hälfte auch noch gut nachvollziehbar, wird aber in der 2. Hälfte immer skurriler. Die aufopfernde Pflege, durch die Schwiegertochter Simone der millionenschweren alten Dame der Familie und insbesondere die ganz gegen Ende deutlich werdende absolut ungewöhnliche, wahre Beziehung der Romanpersonen zueinander, die sich durch die Wortspiele mit Konitomi und Tomikoni andeutet, wirken dann doch allzu konstruiert. Gleichwohl lautet mein Urteil „sehr lesenswert“ und damit schneidet das Buch in meiner persönlichen Kritik sogar noch etwas besser ab als „Der letzte Weynfeldt“, reicht jedoch an "Die dunkle Seite des Mondes" nicht heran
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