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Sieben Jahre

Sieben Jahre

Roman

buch
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Artikeldetails zu Sieben Jahre

AutorPeter Stamm

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 21 cm

  • ISBN-103-10-075126-4
  • ISBN-139783100751263
  • Verlag S. Fischer Verlag
  • Einbandartgebunden
  • Seiten304
  • VeröffentlichtAugust 2009
  • GenreRomane
  • Gewicht456g
  • SpracheDeutsch

Kurzbeschreibung zu Sieben Jahre

Ein Mann zwischen zwei Frauen, die eine ist begehrenswert, bei der anderen ist er frei.

Sonja ist schön und intelligent und lebt mit Alex. Eine vorbildliche Ehe, er müsste glücklich sein. Aber wann ist die Liebe schon einfach? Und wie funktioniert das Glück? Iwona wäre neben Sonja fast unsichtbar, sie ist spröde und grau. Aber Alex fühlt sich lebendig bei ihr ? und weiß nicht, warum. Er trifft sie immer wieder, und als sie von ihm schwanger wird und das Kind kriegt, das Sonja sich wünscht, setzt er alles aufs Spiel. Hat ein Mensch Macht über uns, weil er uns liebt?
Peter Stamm erzählt so lakonisch und leidenschaftlich wie kein anderer von widerstreitenden Gefühlen und der Sehnsucht nach dem Leben. "Sieben Jahre" ist ein großer Roman über die Zumutung des Glücks, geliebt zu werden.

Beschreibung der Redaktion zu Sieben Jahre

Ein Mann zwischen zwei Frauen, die eine ist begehrenswert, bei der anderen ist er frei.

Sonja ist schön und intelligent und lebt mit Alex. Eine vorbildliche Ehe, er müsste glücklich sein. Aber wann ist die Liebe schon einfach? Und wie funktioniert das Glück? Iwona wäre neben Sonja fast unsichtbar, sie ist spröde und grau. Aber Alex fühlt sich lebendig bei ihr – und weiß nicht, warum. Sie liebt ihn. Er trifft sie immer wieder, und als sie von ihm schwanger wird und das Kind kriegt, das Sonja sich wünscht, setzt er alles aufs Spiel.

Peter Stamm erzählt so lakonisch und leidenschaftlich wie kein anderer von widerstreitenden Gefühlen und der Sehnsucht nach dem Leben. ›Sieben Jahre‹ ist ein großer Roman über die Zumutung des Glücks, geliebt zu werden.

Portrait

Peter Stamm:
geboren 1963 in Weinfelden/TG. Lebt in Winterthur.

Nach einer kaufmännischen Lehre studierte er einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie in Zürich. Seit 1990 lebt er als freier Autor und Journalist in Winterthur und schreibt Prosa, Hörspiele und Theaterstücke. Er verbrach- te längere Zeit in Paris, New York und Berlin. Bisher von ihm erschienen sind die Romane, «Agnes» 1998 und «Ungefähre Landschaft» 2001, und zwei Bände mit Erzählungen, «Blitzeis» 1999 und «In fremden Gärten» 2003. 2002 erschienen im o-ton Verlag Winterthur zwei Liebesromane, «Schwester Erna – Lieben und Leiden einer edlen Dulderin» und «Herbert – Sie liebten sich nur einen Sommer.» Im Herbst 2006 erschien Peter Stamms neuester Roman, «An einem Tag wie diesem», im S. Fischer Verlag.

Bewertung unserer Kunden zu Sieben Jahre

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12

40

27.06.2010

„Sieben Jahre”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der durchschnittliche Architektur-Student Alex aus durchschnittlichen Verhältnissen heiratet die einfallsreiche Architektur-Studentin Sonja aus gutem Haus, wohlhabend, hübsch, gebildet, intelligent. Er weiß nie, warum er sie verdient hat. Die beiden führen ein gutes Leben, gründen ein eigenes Architekturbüro, sie erreicht ihre Ziele, erfüllt ihre Träume - er bleibt ihr Anhängsel, denkt aber er sei glücklich. Wenn da nur nicht Iwona wäre, eine sich illegal in Deutschland aufhaltende Polin, nicht hübsch, nicht sonderlich reizvoll. Doch etwas an Iwona zieht ihn magisch an und sorgt dafür, dass er Sonja, seine Frau, über Jahre hinweg hintergeht und betrügt. Ist es nur die hingebungsvolle Liebe und Bewunderung Iwonas, die ihn ihr gegenüber so schwach macht?
Eine hübsch erzählte Geschichte über drei Menschen, die einen nach einigen Seiten doch noch wieder mit Wendungen überrascht - und man fragt sich oft, ob einem Ähnliches widerfahren könnte, wie den Protagonisten: Trotz der Heilen-Welt-Szenerie nicht glücklich sein und suchend bleiben.

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30

17.06.2010

„Eine spezielle Dreiecksgeschichte”

von einer Kundin oder einem Kunden
Alexander erobert sich die attraktive, intelligente Sonja aus gutem Hause, und trotzdem kann er nicht von der eher hässlichen, uninteressierten Polin lassen, die ihm einst von seinen Freunden aufdrängt wurde. Nicht immer ganz glaubhaft entwickeln sich im Roman die drei Protagonisten doch auf spannende und oft unerwartete Weise. Eine Ehegeschichte der eher etwas ungewöhnlichen Art, die sich gerne liest.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

10.06.2010

„Was ist die Liebe und ist es überhaupt wichtig geliebt zu werden?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Was würden Sie tun, um eine Liebe zu retten, um eine Liebe zu beenden, um eine Liebe "Liebe" nennen zu dürfen? Was würden Sie tun, wenn Sie merken, dass es vielleicht keine Liebe ist? So ähnliche Fragen muss sich Alex stellen, denn er kann sich nicht entscheiden, welche der beiden Frauen besser zu ihm passt. Er wird vor die großen Fragen des Lebens gestellt! Braucht man Liebe, ist es Glück geliebt zu werden und das auch noch in einem Spiel zwischen zwei Frauen.
Peter Stamm schafft es hervorragend einen an dieses Buch zu fesseln. Man kann es nicht mehr aus den Händen legen, da man richtig mit Alex fühlt, obwohl er für einen selbst nicht immer die richtigen Entscheidungen trifft. Ich würde dieses Buch immer und immer wieder lesen...

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Liebe mit offenen Augen. Meridiane, Band 117 (9783250601173)

30

14.02.2010

„Der neuste Stamm”

von Calvin Krüger
Stamm schreibt wie er immer schreibt, einfach, kurze Sätze, gut.Die Geschichte des Buches ist auf der einen Seite faszinierend, andererseits erscheint die ganze Sache mit Iwona, nicht immer ganz realistisch und glaubwürdig.
Trotzdem ist es Stamm gelungen wieder einen dichten, poetischen Ton für seine Geschichte zu finden.

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50

23.11.2009

„Raffinierte Dreiecksgeschichte”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Roman über einen Mann zwischen zwei Frauen...
Man könnte meinen, schon oft von diesem Thema gehört und gelesen zu haben.Peter Stamm schafft es jedoch diese
Konstellation von verschiedensten Seiten zu betrachten.
Der Protagonist Alex liebt die begehrenswerte und intelligente Sonja.Fast aus dem Nichts taucht die spröde und
graue Iwona auf. Alex fühlt sich bei ihr sehr lebendig, wobei ihn nicht so sehr körperliche Anziehung, sondern bedingungslose Hingabe an diese Frau binden.
Zwei Frauen haben unterschiedlichste Bedürfnisse, die er zu erfüllen hat. Irgendwann im Buch sagt er, er habe das Gefühl, es gehe gar nicht um ihn...
Sieben Jahre ist ein grandioser Roman über Macht, Hingabe, Besitz und Abhängigkeit in der Liebe.

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30

07.11.2009

„Der Schein trügt..”

von einer Kundin oder einem Kunden
Sonja und Alex haben alles was sie sich wünschen. Beide sind mit einem hervorragenden Aussehen gesegnet, sind erfolgreich in ihren Berufen und führen nach außen hin eine harmonische Ehe.
Doch der Schein trügt.
Alex fehlt die Wärme, die körperliche Nähe, welche Sonja ihm einfach nicht geben kann. So trifft er sich über Jahre hinweg mit Iwona, dem genauen Gegenteil von Sonja. Iwona gleicht einer grauen Maus, die weder hübsch ist, noch sonst etwas zu bieten hat... außer ihrer bedingungslosen Liebe!
Dieser Roman berührt die Leser und zeigt, dass Äußerlichkeiten, finanzielle Mittel und Ansehen in der Gesellschaft nicht Alles sind.
Was nutzen einem all diese Dinge, wenn man nicht glücklich ist???
Für mich ist dieser Roman eine Aufforderung sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren, die inneren Werte der Menschen!

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50

06.11.2009

„Spiel zwischen Nähe und Distanz”

von einer Kundin oder einem Kunden
So unterschiedlich das Echo in den Medien auf das Buch - so unterschiedlich sind darin auch die zwei Frauen und die Beziehungen zu Alex. Beide ziehen den Protagonisten an, zeitweilig fühlt und lebt er jedoch auch eine grosse Distanz zur schönen, schlauen Powerfrau Sonja und zur unterwürfigen stets verfügbaren und oft stummen Polin Iwona.
Der Ton und die Sprache Stamms passen wunderbar zum Erzähler Alex: phrasenkurz, nüchtern - jedoch nie psychologisierend, sondern stets unterhaltsam und geschickt aufgerollt, verstrickt...
Zur Unterhaltung, als Entdeckung und mit Platz für eigene Gedanken, Philosophien, etc. empfehle ich das Buch allen, welche gerne gute Schweizer Literatur lesen oder verschenken!

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40

01.11.2009

„Gestalte ich mein Leben?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Peter Stamm schafft es in dieser Geschichte brilliant einen Mann darzustellen, für den man beim Lesen manchmal sogar Mitleid empfindet.

Er hat eine gut aussehende Frau, mit welcher er sich selbständig macht und gemeinsam beziehen ein kleines eigenes Haus. Könnte schön sein, ...würde er seine Frau lieben und würde er sich nicht zu einer Anderen hingezogen fühlen, die am Rande der Gesellschaft lebt und für die er sich im Grunde schämt.

Der Protagonist dieser Geschichte lebt nicht, er wird gelebt.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

20.10.2009

„Buchhändler-Tipp von Isabel Thomas aus der Thalia-Buchhandlung Mannheim”

von einer Kundin oder einem Kunden
Diese Dreiecksgeschichte wird so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Aus zwei harmlosen Flirts entwickeln sich für Alexander, einem Architekturstudenten, Beziehungen zu zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Zur einen fühlt er sich körperlich, zur anderen geistig hingezogen. Und das Drama nimmt seinen Lauf....
Da das Buch gegen Ende auch in der Weihnachtszeit spielt, eignet es sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk!
Viel Spaß, beim Lesen!

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50

10.10.2009

„Sprache so kühl wie Seide”

von Pascale Ziltener aus Basel
Stamms Blick auf die menschliche Beziehungspsyche: polarisierend, sezierend, brilliant. Er wird mit jedem Buch besser.

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50

08.10.2009

„Die Irrwege der Liebe - Einfach klasse geschrieben!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der Architekt Alexander scheint das perfekte Leben mit seiner Ehefrau zu führen. Wäre da nicht die Polin Irina. Sie entspricht so rein gar nicht seinem Typ Frau. Doch Irinas Selbstlosigkeit und totale Hingabe Alexander gegenüber, fasziniert ihn und führt ihn auf die Irrwege der Leidenschaft.
"Sieben Jahre" wartet Irina auf ihre große Liebe Alexander. Dann bekommt Irina ein Kind und Alexanders heile Welt zerbricht.
Peter Stamm schreibt in ruhigem und kühlem Ton über die Macht der Liebe und Leidenschaft. Mein persönlicher Favorit für den Deutschen Buchpreis 2009!

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50

17.09.2009

„Sieben Jahre”

von einer Kundin oder einem Kunden
"Du bist, was du liebst, nicht wer dich liebt."
"Von der Zumutung des Glücks, geliebt zu werden"" - als ich diesen Satz auf dem Buchrücken las, wusste ich, ich würde dieses Buch kaufen.

Inwiefern kann es einerseits eine Zumutung sein, geliebt zu werden?

Ist es andererseits wirklich Glück, geliebt zu werden oder ist es nicht ein viel größeres Glück, zu lieben?

Peter Stamm vermittelt Antworten auf diese Fragen durch das Lebensmodell seines Protagonisten, Alex. Dieser verbringt sein Leben nicht zwischen zwei Frauen, sondern viel mehr mit zwei Frauen.
Die eine von ihnen, Sonja, ist begabt, belastbar, begehrenswert, aber letztlich immer distanziert, vielleicht sogar gegenüber sich selbst und ihren wahren Bedürfnissen.

Die andere der beiden, Iwona, ist ungebildet, ohne Urteilskraft und Interesse. Dies macht Alex in seinem Verhältnis zu ihr allerdings auch frei von jedem Gefühl, sich beweisen und sie zufriedenstellen zu müssen.

Iwona hatte sich in dem einen Moment entschieden, Alex zu lieben und dabei blieb es. Ihr Glück hing nicht von Alex und seinem Verhalten ihr gegenüber ab. In dem Moment, als sie begann zu lieben, hatte sie gewonnen, denn wer liebt, der hat gewonnen, ganz gleichgültig, ob sich seine Liebe erfüllt. Liebe verleiht Gelassenheit, weil sie von Bestand ist, und diese Sicherheit glücklich macht.
Das Innenleben der Akteure wird hauptsächlich durch ihre Handlungen beschrieben, wodurch sie relativ unbestimmt bleiben und Peter Stamm es unterlässt, den moralischen Zeigefinger zu erheben.

Weder das stupide Gefühl der Schuldlosigkeit, das Alex sich angesichts seines Lebensmodells bewahrt, möchte man ihm zum Vorwurf machen, noch möchte man Iwona als einer bedürftigen Frau, der ihr Kind genommen wurde, Mitleid entgegenbringen, vielmehr ertappt man sich dabei, sie als Glücklichste der Drei - weil wohl einzig Liebende - einzustufen.

Peter Stamm macht keine großen Worte: er erzählt klar, strukturiert, kühl, distanziert und gestaltet hierdurch eine elegante und bildmächtige Erzählung
- klare Konturen, reduzierte Sprache

Die zurückhaltende Art der Personenzeichnung bietet eine persönliche Projektionsfläche und macht dadurch die Lektüre zu einer sehr intimen und nachhaltigen."

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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10

16.09.2009

„Enttäuschend”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich bin komplett enttäuscht von diesem Buch welches die 4 1/2* sicher nicht wert ist. Es ist ein total leere und
emotional Inhaltslose Erzählung. Ein Glas Leitungswasser hat mehr Aussagungskraft. Ich habe mich ungemein geärgert, vor
allem weil das Buch auch bei DRS 3 bestens empfohlen wurde. Der Kurzbeschrieb des Buches ist völlig irreführend. Der
Autor erzählt alles andere als leidenschaftlich und scheint die die Gefühlswelt seiner Figuren überhaupt nicht zu
kennen da er sie komplett ignoriert und darüber praktisch absolut kein Wort verliert. Die Figuren leben nicht und
agieren als Statisten in ihrer eigenen Geschichte. Das Buch kommt mehr als unvollended rüber.

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50

13.09.2009

„Absolut brilliant!!!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wie fühlt es sich an, zwischen zwei Frauen hin und hergerissen zu sein? Peter Stamm geht diesem Gefühl in seinem neuen Roman „Siebe Jahre“ auf den Grund. Eindrucksvoll und sprachlich hervorragend schildert er die Lebensgeschichte von Alex mit sämtlichen Höhen und Tiefen und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Ein absolutes Muss.

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50

07.09.2009

„Peter Stamm "Sieben Jahre"”

von einer Kundin oder einem Kunden

Ich habe alles von Peter Stamm gerne gelesen und kann meine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Dieser Roman „Sieben Jahre“ allerdings ist sein (bisheriges) Meisterstück und steht völlig verdient auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2009. Das Thema ist alt: ein Mann zwischen zwei Frauen. Wider jeder Vernunft fühlt sich der Architekt Alex zu einer Frau hingezogen, die in keiner Weise das ist oder werden kann, was seinen Vorstellungen entspricht. Gleichzeitig gefährdet er damit seine Ehe, die zweckmäßig etabliert ist und zu keinen großen Liebesgefühlen taugt. Peter Stamm lässt seinen Protagonisten wanken zwischen zwei Möglichkeiten, verwehrt ihm aber eine erwachsene Entscheidung. Rückblickend dürfen wir uns ansehen, wie unfähig Alex mit „der Zumutung des Glücks, geliebt zu werden" umgeht und schließlich scheitert. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, auch wenn man sich wünscht, man könne ihm eine andere Wendung geben. Nichts für Romantiker, aber für Realisten. Ein Buch mit Tragweite. Sprachlich ist der Roman bemerkenswert reduziert und das ist der Geschichte wahrhaftig angemessen.

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50

04.09.2009

„Sieben Jahre”

von einer Kundin oder einem Kunden
In diesem Roman geht es um zwei unterschiedliche Frauen und einen Mann, zwei
unterschiedliche Lebens- und Liebesentwürfe, die so gar nichts miteinander zu tun haben.

Sprachlich, wie immer bei Peter Stamm, exzellent, brillant.


Peter Stamm gehört wohl zu den bedeutendsten Gegenwartsautoren, ein Meister
im Beschreiben von "kleinen Dingen".

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50

24.08.2009

„Liebe und Architektur”

von einer Kundin oder einem Kunden
Am meisten hat mich an Stamms neuem Buch begeistert, dass es wieder sein bestes ist. Jedes neue Buch dieses großartigen Schriftstellers ist für den Moment (für mich) sein bestes. Das war schon bei "Ungefähre Landschaft" so, später dann bei "An einem Tag wie diesem" usw. Wieder hat er es geschafft, mich mit seiner leichten, vermeintlich einfachen Art sofort zu begeistern, mit größtem Genuss bin ich ihm und seinen Protagonisten gefolgt und habe es sehr bedauert, als das Buch, das sehr gute Buch zu Ende war. Mein Tipp: lassen Sie sich auch begeistern, Sie werden Ihre Freude haben. PS: Das Cover passt super zum Inhalt des Buches!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

24.08.2009

„Peter Stamm gehört für mich zu den besten deutschen Autoren!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Seit der großartigen Sammlung mit Erzählungen, „Wir fliegen", gehört Peter Stamm für mich zu den besten deutschen Autoren. Auch die "Sieben Jahre" haben mich fasziniert. Erzählt wird der Klassiker: Ein Mann steht zwischen zwei Frauen und kann sich partout nicht entscheiden. Sonja, seine Freundin aus Studienzeiten, schön und klug und perfekt, leider auch frigide, ist die eine; Iwona, Polin, unattraktiv, still, langweilig, schlicht die andere. Sonja wird Alex Frau, Iwona bleibt die Geliebte. Warum er sich zu ihr hingezogen fühlt, ist ihm ein Rätsel (und mir auch). Ist es so, dass es Iwonas bedingungslose Liebe ist, die Alex so fesselt? Alex ist Fatalist, er scheint zufrieden zu sein mit der Konstellation. Aber dann wird Iwona schwanger und er trifft eine Entscheidung, die verblüffend und zugleich folgerichtig ist.
Beeindruckend an diesem Buch ist die lapidare Erzählweise, die im Widerspruch zu den großen Gefühlen des Romans steht.

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50

23.08.2009

„"Es ist was es ist..."”

von einer Kundin oder einem Kunden
Alex und Sonja,Alex und Iwona.Ein Mann zwischen zwei Frauen,ein Mann auf der Suche. Verheiratet mit Sonja,schön,ehrgeizig und gesellschaftlich anerkannt, kann Alex aber nicht von Iwona, unattraktiv, formlos und nicht der Norm entsprechend,lassen. Wir begleiten Alex, rückblickend, auf der Suche nach dem richtigen Weg zwischen dem was im Leben erwartet wird und dem was man vom Leben ersehnt.
Peter Stamm`s Bücher sind Spiegel in denen wir unserer eigenen Unsicherheiten und Unzufriedenheit gewahr werden können und den Anreiz finden sein eigenes Handeln stets neu und reflektiert zu betrachten. Großartig!

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30

15.08.2009

„Stamm. Peter Sieben Jahre”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das neue Buch des Autors Peter Stamm ist (wieder) eine Liebesgeschichte. Ein Mann steht zwischen zwei höchst unterschiedlichen Frauen. Eine ist gebildet, kultiviert und schön, die andere wird als farblos und in jeder Hinsicht als unattraktiv beschrieben.
Worauf aber beruht dann ihre Faszination? Hat nicht jeder Mensch irgendetwas Schönes? Kann es sein, dass ihre „bedingungslose Hingabe“ das einzige ist, weswegen der Erzähler sie liebt? Und wie kann man ein Kind scheinbar ohne Schmerzen weggeben? Mir selbst ist nicht klar, warum diese farb- und konturenlose Frau zur literarischen Figur werden musste.
Im Stil gekonnt, auf das Wesentliche reduziert, unsentimental und schnörkellos durchleuchtet der Autor als Ich-Erzähler ein Leben.
Herausgekommen dabei ist keine glatt erzählte Geschichte, sondern eine, die mich bewegt, zu der ich mich aber zeitweise im Widerspruch befinde. Aber oft sind es doch genau diese Bücher, die lange in uns nachwirken.

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