Aktion: Kaufen Sie 1 OYO II oder TouchMe eReader und das von Ihnen gekaufte, günstigste eBook erhalten Sie kostenlos! Max. eBook Wert: 35.-

Neukunde?

Hier starten

Erweiterte Suche

Schöne Lügen. Blanvalet Taschenbücher, Band 35499

Roman

buch
CHF 14.90
auf Merkliste

versandkostenfrei

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Artikeldetails zu Schöne Lügen. Blanvalet Taschenbücher,...

AutorSandra Brown

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 18,5 cm

  • ISBN-103-442-35499-4
  • ISBN-139783442354993
  • Verlag Blanvalet
  • ReiheBlanvalet Taschenbücher
  • ÜbersetzerElke Iheukumere
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten255
  • Veröffentlicht01.09.2001
  • GenreRoman
  • Gewicht196g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelA Treasure worth Seeking

Mehr Artikel von

Verwandte Kategorien

Leseprobe aus Schöne Lügen. Blanvalet Taschenbücher,...

Trotz der Gelassenheit, die sie nach außen hin ausstrahlte, zitterte Erin O'Shea vor Nervosität, als sie den Finger auf den Klingelknopf legte. Sie hörte das melodische Läuten im Inneren des Hauses, das wunderhübsch in einer der mittelständischen Wohngegenden von San Francisco lag.
Über die Schulter hinweg warf Erin einen Blick auf die Nachbarhäuser, die alle einen sehr gepflegten Eindruck machten mit ordentlichen Vorgärten, die zwar nicht protzig, doch makellos und sehr geschmackvoll aussahen. Das Haus, vor dem sie stand, war taubengrau gestrichen und mit Weiß abgesetzt, typisch für die Architektur von San Francisco, wie auch die anderen Häuser in dieser Straße; in die Garage konnte man direkt hineinfahren, der Wohnteil lag ein wenig höher. Steile Betonstufen führten zur Eingangstür, die mit einem altmodischen geätzten Glasfenster versehen war.
Erin versuchte, durch das undurchsichtige Glas etwas zu erkennen oder eine Bewegung im Inneren des Hauses zu sehen, während sie auf Schritte lauschte, die sich vielleicht näherten, doch es rührte sich nichts, und auch Geräusche drangen nicht heraus.
Wenn nun niemand zu Hause war? An diese Möglichkeit hatte Erin überhaupt nicht gedacht. Eigentlich hatte sie an gar nichts mehr gedacht, seit sie das Flugzeug aus Houston verlassen hatte, nur noch daran, dieses Haus zu finden. Ihre Gedanken, während sie die malerischen Straßen San Franciscos entlanggefahren war, hatten sich zielbewußt nur um eines gedreht: Der heutige Tag war das Ende einer drei Jahre andauernden Suche. Sie hatte über staubigen Archiven gebrütet, endlose Ferngespräche geführt, hatte erlebt, daß man ihr die Tür vor der Nase zuschlug, war enttäuscht gewesen über falsche Hinweise, bis sie jetzt endlich angekommen war.
Heute würde sie zum ersten Mal in ihrem Leben ihren Bruder sehen. Heute würde sie ihrem einzigen Blutsverwandten von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen.
Ihr Herz machte einen Hüpfer, als sie im Haus Schritte hörte, die sich der Tür näherten. Seine Frau? Eine Hausangestellte? Ihr Bruder? Sie schluckte.
Die Tür wurde sehr langsam geöffnet. Er stand vor ihr. »Mr. Kenneth Lyman?« fragte sie.
Er antwortete nicht. Statt dessen betrachtete er sie von Kopf bis Fuß. Seine schnelle Musterung konnte nicht mehr als nur den Bruchteil einer Sekunde gedauert haben, doch hatte Erin das Gefühl, als wäre ihm kein Deut entgangen.
»Mr. Kenneth Lyman?« wiederholte sie.
Er nickte kurz.
All ihre Aufregung war plötzlich verschwunden und wurde ersetzt durch ein heißes Glücksgefühl, als dieser Mann bestätigte, ihr Bruder zu sein. Er sah umwerfend gut aus! Sie war überrascht, in seinen Gesichtszügen nichts zu finden, das den ihren ähnelte. Vom Typ her war er hell, sie dagegen dunkel. Vor ihrem inneren Auge hatte sie immer ein Gesicht gesehen, das die männliche Ausgabe ihres eigenen Gesichtes darstellte, aber dieser Mann war so ganz anders, als sie ihn sich vorgestellt hatte.
Sein Haar wies ein sandiges Braun auf, aber als ein schwacher Schein des matten Februarlichtes darauf fiel, leuchtete es golden. Seine Brille in der schmalen Hornfassung hatte er nach oben auf den Kopf geschoben. Die Brauen auf der breiten Stirn waren dicht und genauso golden wie sein Haar. Blaue Augen, von dichten kurzen Wimpern beschattet, die am Ansatz dunkel, an den Enden jedoch hell waren, musterten sie eindringlich.
Seine Nase war gerade und schmal, der Mund darunter fest und breit, und sehr ernst. In dem kräftigen Kinn entdeckte sie ein bezauberndes Grübchen, das von einem eigensinnigen Willen zeugte.
»Entschuldigen Sie, daß ich Sie so anstarre«, begann Erin, doch selbst dann noch studierte sie ihn regelrecht. Würde sie je müde werden, dieses Gesicht zu betrachten, nach dem sie so lange gesucht hatte?
Noch immer war kein Wort gefallen. Seine Augen gingen zu einem Punkt hinter ihr, als erwarte er, dort noch jemanden zu entdecken. Er warf einen Blick auf den weißen Mercedes, den sie am Flughafen gemietet hatte, auf das Haus auf der anderen Straßenseite, die ganze Gegend, ehe er wieder bei ihr anlangte. Es war beunruhigend, daß er noch nichts gesagt hatte, aber er wußte ja auch gar nicht, wer sie überhaupt war.
»Ich habe einen weiten Weg zurückgelegt, um Sie zu sehen«, begann sie. »Darf ich reinkommen und einen Augenblick mit Ihnen reden?«
»Worüber sollten wir beide reden?«
Ein süßer, ziehender Schmerz in ihrem Herzen machte sich beim Klang seiner tiefen, melodischen Stimme bemerkbar. Aber die Freude verwandelte sich recht schnell in Befangenheit bei dem etwas groben Ton. Wahrscheinlich glaubte er, sie wolle ihm etwas verkaufen. »Ich ... nun ja, die Angelegenheit ist ziemlich persönlich.« Sie wollte sich ihm nicht vorstellen, solange sie noch vor der Tür stand.
»Okay, es ist wohl besser, wenn Sie reinkommen.« Er tat einen Schritt zur Seite, und sie ging zögernd durch die Tür. Noch einmal warf er einen Blick nach draußen, ehe er die Tür schloß und sich dann ihr zuwandte.
Erst jetzt, als sie so nahe vor ihm stand, wurde ihr bewußt, wie groß er war. Für eine Frau war Erin ziemlich aufgeschossen, doch er überragte sie bei weitem. Oder vielleicht trug auch seine anmaßende Haltung zu diesem Eindruck bei. Eine Aura von Macht und Überlegenheit umgab ihren Bruder. Er war kein muskelbepackter Mann, doch strahlte er eine Kraft aus, die sie einschüchterte.
Erin betrachtete seinen kräftigen Hals hinter der gelockerten Krawatte. Die Ärmel seines Hemdes waren bis zu den Ellbogen aufgerollt und zeigten gebräunte, muskulöse Unterarme. Der weiße Stoff des Hemdes spannte sich über einem breiten Oberkörper und einem flachen Bauch, und seine langen Beine zeichneten sich durchtrainiert unter der grauen Flanellhose ab. Vielleicht spielte er ja Basketball. Oder Tennis? Sicher trieb er Sport, da er einen so athletischen Körper besaß. Sie wußte, daß er dreiunddreißig Jahre alt war.
Wieder hatte er das entnervende Schweigen aufgenommen und starrte sie mit der gleichen Unverfrorenheit an, mit der sie ihn betrachtete. Als sie ihre Handtasche von der Schulter nahm und sie unter ihren Arm klemmte, spannte sich jeder einzelne Muskel seines Körpers an, obwohl er sich nicht bewegt hatte. Er sah aus wie eine Katze kurz vor dem Sprung. Leicht macht er es mir nicht gerade, dachte Erin. Vielleicht wollte er gar nicht wissen, was aus seiner jüngeren Schwester geworden war, von der er vor dreißig Jahren getrennt worden war. Vielleicht wußte er ja nicht einmal, daß es eine Schwester gab.
»Meine Name ist Erin O'Shea«, stellte sie sich vor.
»Miss O'Shea.« Der Klang ihres Namens aus seinem Mund mit dieser tiefen Stimme rührte sie an. Seine blauen Augen ruhten noch immer auf ihrem Gesicht. Erins Zungenspitze fuhr über ihre trockenen Lippen.
»Dürfte ich mich setzen?« fragte sie.
Mit der ausgestreckten Hand deutete er auf ein Zimmer zu ihrer Linken, und sie steuerte darauf zu. Ihr entging nicht die Einrichtung des Hauses, es war gemütlich, wenn auch nicht besonders kostspielig eingerichtet.

Rezensionen der Redaktion zu Schöne Lügen. Blanvalet Taschenbücher,...

"Sandra Browns raffiniertes Geflecht aus irreführenden Spuren, unlauteren Motiven und lange verborgenen Wahrheiten ist atemberaubend!" Publishers Weekly

Kurzbeschreibung zu Schöne Lügen. Blanvalet Taschenbücher,...

Nach vielen Jahren verzweifelter Suche gelingt es der jungen Erin O'Shea endlich, ihren verschollenen Bruder Ken aufzuspüren. Doch statt ein freudiges Wiedersehen feiern zu dürfen, wird sie mit einem intriganten, jähzornigen Fremden konfrontiert, den zu lieben ihr schwer fällt. Noch ahnt sie nichts von der dunklen Vergangenheit ihres Bruders - und dem wohlgehüteten Familiengeheimnis. Erst als der attraktive FBI-Agent Lance Barrett eingreift und ihr die Augen öffnet, erkennt sie die Gefahr, in der Ken und sie selbst schweben. Immer tiefer gerät sie in die Abgründe von Kens Machenschaften und riskiert dabei ihr Leben. Aber die wachsende Zuneigung zwischen ihr und Lance scheint stärker als der Tod...


Autorenportrait zu Schöne Lügen. Blanvalet Taschenbücher,...

Sandra Brown arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman Trügerischer Spiegel auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der New-York-Times-Bestsellerliste erreicht! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman Die Zeugin, der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte - ein Erfolg, den sie mit jedem neuen Roman noch einmal übertreffen konnte. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.
Weitere Informationen finden Sie auf: www.sandra-brown.de

Portrait

Sandra Brown:
Sandra Brown ist ein wahres Multitalent. Sie arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie 1990 mit ihrem Roman "Trügerischer Spiegel" auf Anhieb einen internationalen Erfolg landete. Mittlerweile gehört sie längst zu den erfolgreichsten Autorinnen in den USA und in Europa. Jedes ihrer Bücher stand monatelang auf den Spitzenplätzen der "New York Times"-Bestsellerliste - einmal sogar drei Romane gleichzeitig! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman "Die Zeugin", der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte - ein Erfolg, den sie mit "Nachtglut" und "Im Haus meines Feindes" wiederholen konnte. Ihre Romane wurden in 33 Sprachen übersetzt und erreichen eine Weltauflage von mehr als 70 Millionen Exemplaren. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Autorenportrait

Sandra Brown arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman Trügerischer Spiegel auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der New-York-Times-Bestsellerliste erreicht! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman Die Zeugin, der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte - ein Erfolg, den sie mit jedem neuen Roman noch einmal übertreffen konnte. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.
Weitere Informationen finden Sie auf: www.sandra-brown.de

Bewertung unserer Kunden zu Schöne Lügen. Blanvalet Taschenbücher,...

Wie ist Ihre Meinung zu „Schöne Lügen. Blanvalet Taschenbücher,...”?

Geben Sie Ihre Bewertung ab. Jetzt rezensieren und 2 CHF kassieren.

20

13.08.2010

„Schöne Lügen”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Engelskirchen
Im Gegensatz zu Sandra Browns späteren Romanen ist dieser hier noch recht holprig und stellenweise unglaubwürdig.

Erin ist seit Jahren auf der Suche nach ihrem Bruder und klopft in San Francisco an die Tür eines Hauses. Den Mann, der ihr öffnet, hält sie zunächst für ihren Bruder. Zwar stellt sich ziemlich bald heraus, dass er ein Agent ist, der ebenfalls ihren Bruder sucht, aber so ganz kann er ihr die Geschichte vom verlorenen Bruder nicht glauben... und bezichtigt sie noch eine ganze Weile der Lügerei. Trotzdem landen sie, wie sollte es anders sein, ziemlich bald im Bett... und mich wundert nur, das Erin Lance trotz seiner Beschuldigungen und Verdächtigungen nicht ablehnt. Auf mich wirkte sie eher wie eine stets hübsch angezogene Puppe, die es jedem recht machen möchte und sich gegen die falschen Anschuldigungen nur mäßig wehrt...

Fazit: Nette Unterhaltung für den Strand, denn die eigene Fantasie wird so gar nicht angekurbelt und kann man auch auch bei 35 Grad im Schatten der seichten Story folgen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

09.05.2010

„Einer ihrer früheren Liebesromane”

von R.W. aus Salzburg
Wie bereits bekannt, können die früheren Liebesromane nicht mit ihren aktuellen Thrillern mithalten. Trotzdem fand ich das Buch nicht schlecht. Der Plot ist zwar etwas dünn, das Augenmerk liegt eindeutig bei der Romantik. Aber die ist dafür wie immer mit dem richtigen Maß an Erotik und Herzschmerz. Aber man darf nicht vergessen, dass das Buch bereits 1982 veröffentlich wurde, ansonsten ist man enttäuscht.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

26.03.2010

„Schöne Lügen”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wuppertal
'Schöne Lügen' ist der mittlerweile dritte Roman, den ich von Sandra Brown gelesen habe. Generell finde ich ihren Schreibstil sehr schön, doch teilweise immer noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, da sie Liebesszenen meist doch sehr genau und detailliert beschreibt, so dass man sich wirklich alles vorstellen kann. Dies geschieht nicht auf eine vulgäre Art und Weise, aber ich finde doch, dass man zumindest ein wenig Zeit braucht, um sich an diesen Stil zu gewöhnen. Hat man das dann geschafft, ist es aber alles in allem sehr schön zu lesen. Vor allem sehr flüssig ist es geschrieben, ohne großartige Gedankensprünge oder ähnliches, so dass man dem Geschehen sehr gut und schnell folgen kann.

Die Charaktere in diesem Roman sind meiner Meinung nach sehr gut herausgearbeitet. Man bekommt eine ziemlich genaue Vorstellung der Protagonisten und hat recht bald das Gefühl die Personen selber zu kennen, so vertraut erscheinen sie. Des Weiteren sind sie nicht bloß oberflächlich dargestellt, sondern besitzen eine gewisse Tiefe, die ein noch genaueres Bild vor dem inneren Auge heraufbeschwört.

Die Geschichte selber war meiner Meinung nach ein wenig vorhersehbar. Von der Grundidee war und bin ich sehr begeistert, jedoch die Umsetzung war dann etwas klischeehaft. Ich hätte mir mehr Spannungselemente gewünscht und nicht, dass genau das passiert, was man sich vorher zusammengereimt hat bzw. was man aus jedem dritten Krimi kennt. Somit passiert leider nichts außergewöhnliches und nichts, was man sich nicht schon hätte denken können, die Spannung ist daher leider nicht vorhanden. Man spürt zwar von der Atmosphäre her, dass Spannung aufgebaut werden soll, die Ausführung jedoch überzeugt nicht.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

Zuletzt angesehene Artikel

  1. buch

    Schöne Ferien

    Doug Magee

    CHF 25.50
  2. buch

    Schnüpperle

    Barbara Bartos-Höppner

    CHF 18.90
  3. buch

    Schnell für zwei

    Annemarie Wildeisen

    CHF 29.90
  4. buch

    Schnell für zwei

    Annemarie Wildeisen

    CHF 29.90

BonusprogrammHilfe

Miles & More

14 Meilen sammeln

3651 Meilen einlösen

--> --> -->