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Quecksilber. Diogenes Taschenbücher,  Band 23382

Quecksilber. Diogenes Taschenbücher, Band 23382

Roman

buch
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Artikeldetails zu Quecksilber. Diogenes Taschenbücher,...

AutorAmélie Nothomb

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 18 cm

  • ISBN-103-257-23382-5
  • ISBN-139783257233827
  • Verlag Diogenes Verlag
  • ReiheDiogenes Taschenbücher
  • ÜbersetzerWolfgang Krege
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten165
  • Auflage3. Auflage
  • VeröffentlichtMärz 2004
  • GenreRoman
  • Gewicht156g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelMercure

Kurzbeschreibung zu Quecksilber. Diogenes Taschenbücher,...

Auf der Insel Mortes-Frontières hält der alte Kapitän Loncours die junge Hazel gefangen. Als sie erkrankt, reist Krankenschwester Françoise vom Festland an, um sie zu pflegen. Sie ist die einzige Person, die Zutritt zu Hazels Zimmer bekommt. Denn der Alte scheint ein furchtbares Geheimnis zu hüten. Warum zum Beispiel gibt es im ganzen Haus keinen Spiegel?Ein phantastischer philosophischer Thriller über Freundschaft, Liebe und deren Grenzen.

Autorenportrait zu Quecksilber. Diogenes Taschenbücher,...

Amélie Nothomb, 1967 in Kobe geboren, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten in Japan und China verbracht. Nach Abschluß ihres Philologiestudiums hat sie beschlossen, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie lebt in Brüssel. Die Autorin schreibt, seit sie siebzehn ist.

Portrait

Amélie Nothomb:
Amélie Nothomb, 1967 in Kobe geboren, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten in Japan und China verbracht. Nach Abschluß ihres Philologiestudiums hat sie beschlossen, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie lebt in Brüssel und schreibt, seit sie siebzehn Jahre ist.
Wolfgang Krege:
Wolfgang Krege, geboren und aufgewachsen in Berlin. Philosophiestudium an der Freien Universität Anfang der 60er Jahre. Lexikonredakteur, Werbetexter, Verlagslektor. Seit 1970 Übersetzer ("Silmarillion ", "Hobbit", Anthony Burgess, Annie Proulx, Amelie Nothomb und viele andere), erste Lektüre des "Herrn der Ringe" 1970, Neuübersetzung des "Herrn der Ringe" 2000.

Autorenportrait

Amélie Nothomb, 1967 in Kobe geboren, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten in Japan und China verbracht. Nach Abschluß ihres Philologiestudiums hat sie beschlossen, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie lebt in Brüssel. Die Autorin schreibt, seit sie siebzehn ist.

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40

22.03.2012

„Pointiertes literarisches Gift”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Amélie Nothomb ist die absolute Großmeisterin des giftigen, doppelbödigen Kurzromans. „Quecksilber“ ist da keine Ausnahme.
Die 22jährige, im Krieg schlimm verunstaltete Hazel wird von einem alten Kapitän am Verlassen der gemeinsam bewohnten Insel gehindert. Kapitän Loncours sieht sich als Hazels Beschützer und Vaterfigur, was ihn jedoch nicht davon abhält, Sex mit dem über 50 Jahre jüngeren wehrlosen Mädchen zu haben. Die Situation ändert sich, als die resolute Krankenschwester Francoise auf die Insel kommt und die erkrankte Hazel gesundpflegen soll, aber heimlich gegen den Kapitän zu arbeiten beginnt und Hazel befreien will.
"Quecksilber" steht ganz in der Tradition des klassischen viktorianischen Schauerromans wie Austens "Northanger Abbey", Wildes "Gespenst von Canterville" oder auch wie Brontes "Jane Eyre". Jedoch kommt der pointierte, dialoglastige Stil von Amélie Nothomb zu jeder Zeit klar durch.
Ein besonderes Highlight: die beiden völlig konträren, aber dennoch schlüssigen Enden der Geschichte.
"Quecksilber" ist sicherlich nicht für jeden etwas. Nicht ohne Grund ist Amélie Nothomb, trotz ihres Kultstatus in Frankreich und Belgien, ein seltener Gast auf der deutschen Bestsellerliste. Wer jedoch gerne literarisch höherwertige Bücher liest und sich für eine gewisse "verbale Giftigkeit" begeistern kann, sollte diese Autorin unbedingt mal ausprobieren. Mir ist "Quecksilber" 4 Sterne wert.

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20

11.12.2011

„konnte meine Erwartungen nicht erfüllen”

von Kerstin Stutzke aus Berlin Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Krankenschwester Françoise wird von Kapitän Omer Lancours engagiert, sich um die Krankenpflege seines Mündels Hazel zu kümmern. Die junge Frau ist fasziniert von ihrem Auftrag, denn der Kapitän wohnt allein mit seinem Mündel und seinen Angestellten auf der Insel Mortes-Frontières. Sie nimmt den Auftrag zu den Bedingungen des Kapitäns an, u. a. wird sie immer, wenn sie die Insel betritt, auf verbotene Gegenstände durchsucht werden und sie darf keinerlei Gegenstände bei sich tragen, die spiegeln. Etwas verwirrt beugt sich Françoise den Bedingungen.

Als sie an ihrem ersten Tag vorstellig wird, erfährt sie in einem Gespräch mit Kapitän Lancours, dass sein Mündel Hazel einen Fliegerangriff knapp überlebte. Über ihr Aussehen darf kein Wort verloren werden! Als Françoise Hazel das erste Mal sieht, ist sie sprachlos ...


Bei dieser Erzählung handelt es sich um die Auseinandersetzung mit der Moral der 1920er. Was ist richtig, was ist falsch? Die Figuren konnten mich leider nicht überzeugen, ihre Handlungen waren für mich teilweise gar nicht nachvollziehbar und auch der Schreibstil, der recht tiefgründig war, war leider nicht sonderlich fesselnd. Zum Glück handelte es sich um ein dünnes Buch, sodass ich es relativ schnell durchgelesen hatte. Interessant fand ich allerdings, dass dieses Buch nach dem Ende noch ein alternatives Ende aufwies, wovon mich allerdings keines so recht überzeugen konnte.

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20

08.01.2006

„naaa jaaa”

von MonaMayfair aus karlsruhe
es handelt sich hierbei um das dritte buch, das ich von amélie nothomb gelesen habe.. und ich bin ein bisschen enttäuscht.. die geschichte als solches gefällt mir nicht sonderlich gut.. die dialoge sind teilweise recht langatmig.. und das buch besteht zum grössten teil aus dialogen :-(

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