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P. S. Ich töte dich

13 Zehn-Minuten-Thriller

buch
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Artikeldetails zu P. S. Ich töte dich

AutorSebastian Fitzek

Untertitel 13 Zehn-Minuten-Thriller

  • ISBN-103-426-19897-5
  • ISBN-139783426198971
  • Verlag Droemer/Knaur
  • ÜbersetzerAntje Rieck-Blankenburg, Franz Leipold, Knut Krüger
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten270
  • Veröffentlicht04.10.2010
  • Gewicht334g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelP. S. Ich töte dich

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Kurzbeschreibung zu P. S. Ich töte dich

Wohliger Schauder für die dunkelste Zeit des Jahres: Dreizehn Thrillerautoren der internationalen Spitzenriege sorgen dafür, dass Ihnen das Blut in den Adern gefriert, und zwar für weitaus länger als die zehn Minuten, die es zum Lesen jeder Story braucht. Denn sie alle beherrschen die Klaviatur des Grauens perfekt.
Mitwirkende: Sebastian Fitzek, Val McDermid, Thomas Thiemeyer, Torkil Damhaug, Petra Busch, Michael Connelly, Markus Heitz, Michael Koryta, Steve Mosby, Judith Merchant, Jens Lapidus, Markus Stromiedel, Jilliane Hoffman. Mit Handschriftenproben der Autoren, graphologisch gedeutet!

Beschreibung der Redaktion zu P. S. Ich töte dich

Ein plötzlicher Schneesturm in den Bergen zwingt den Psychiater Martin Vahl, in einem abgeschiedenen Hotel einzuchecken. Weil Vahl in dem heruntergekommenen Zimmer kein Auge zutun kann, greift er sich die Bibel aus dem Nachttisch und beginnt zu lesen. Kurz bevor ihm die Augen zufallen, löst sich ein kleiner Zettel aus den Seiten: "Nicht einschlafen oder sie bringen Dich um ..."
Wollen Sie mehr? Sitzen Sie bequem, haben Sie es warm und hell? Gut so, denn genauso wie Sebastian Fitzek werden Val McDermid, Michael Connelly, Markus Heitz, Steve Mosby und noch einige andere Thrillerautoren der Spitzenklasse dafür sorgen, dass Ihnen das Blut in den Adern gefriert für weitaus länger als die zehn Minuten, die es zum Lesen jeder Story braucht. Denn sie alle lieben es düster, beherrschen die Klaviatur des Grauens perfekt

Autorenportrait zu P. S. Ich töte dich



Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Gleich sein erster Psychothriller "Die Therapie" eroberte die Taschenbuch-Bestsellerliste, wurde als bestes Debüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert und begeisterte Kritiker wie Leser gleichermaßen. Mit den darauf folgenden Bestsellern "Amokspiel", "Das Kind", "Der Seelenbrecher", "Splitter" und "Der Augensammler" festigte er seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers. Seine Bücher werden in über zwanzig Sprachen übersetzt. Als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans.


Portrait

Sebastian Fitzek:
Sebastian Fitzek hat eine einfache Erklärung dafür, wie er merkte, dass er ein Talent zum Schreiben hat und zwar als er alt genug war seine Entschuldigungszettel für die Schule selbst zu verfassen. Dann war es nur ein kleiner Umweg über Studium, Arbeit beim Rundfunk, Programmdirektor und Ausarbeitung verschiedener TV-Konzepte bis er sich die Frage stellte, ob er auch ein Buch schreiben kann. Das konnte Sebastian Fitzek dann auch und wurde für sein Krimi-Debüt "Die Therapie" für den Friedrich Glauser Preis nominiert. Seine Psychothriller sind ausgestattet mit zahlreichen Stilmitteln des Horrorromans. Sein Ruf als der deutsche Starautor des Psychothrillers hat Sebastian Fitzek mit "Amokspiel", "Das Kind" und "Splitter" nur verfestigt. Der sonst so ungeduldige, humorvoll, launische, neidfreie und doch oft nervöse Sebastian Fitzek macht nun auch den Amerikanern Konkurrenz im Heimatland der Thriller. Seine Bücher werden mittlerweile in über zwanzig Sprachen übersetzt. Sebastian Fitzek gehört damit zu den wenig auserwählten Thrillerautoren, die im Ausland Erfolge feiern können.
Geboren wurde Sebastian Fitzek am 13.10.1971 in Berlin. Seine erste Leidenschaft galt Enid Blyton mit ihrem Buch "Unterm roten Dach". Heute bevorzugt der Journalist und Autor von Sachbüchern und Romanen die Bücher von Michael Crichton. Die Vielseitigkeit des Autors beeindruckt und fasziniert Sebastian Fitzek, obwohl er selbst, der sich als faul bezeichnet, mindestens genauso kreativ und schöpferisch ist. Angefangen mit einem Jura Studium und abgeschlossen als Dr.jur. promovierte Sebastian Fitzek in Urheberrecht. Erfahrungen sammelte er vor allem beim Radio 104.6 RTL und auch bei der Erstellung von TV-Konzepten für das ZDF. Neben seiner Berufung als Schriftsteller ist er mittlerweile Programmdirektor bei 104.6 RTL. Der Mann, der über sich selbst sagt, lieber Kaffee als Tee zu trinken, weil es dafür eine Maschine gibt, ist gar nicht so faul wie er meint. Er hat sich getraut zu schreiben, hat nicht nur ein Buch vollendet, sondern gleich mehrere und feiert Erfolg auf ganzer Linie. Sebastian Fitzek wohnt verliebt in Berlin, noch ohne Kinder, aber mit zwei Hunden und einem Computer in jedem Zimmer, vielleicht, damit der Weg zum Schreiben nicht so lang ist.

Meinung der Redaktion
Sebastian Fitzek spielt höchst subtil mit albtraumhaften Ängsten und bewegt sich entlang von Abgründen der Seele.
Val McDermid:
Val McDermid wuchs in einem schottischen Bergbaugebiet auf und studierte dann Englisch in Oxford. Nach Jahren als Literaturdozentin und als Journalistin bei namhaften englischen Zeitungen lebt sie heute als freie Autorin in Manchester und in einem kleinen Dorf an der Nordseeküste. Sie gilt als eine der interessantesten Autorinnen im Spannungsgenre - und ist außerdem als Krimikritikerin der BBC, der "Times", des "Express" und der Krimi-Website Tangled Web sowie als Jurymitglied mehrerer Krimipreise eine zentrale Figur in der Krimiszene ihres Landes. Val McDermids Romane "Das Lied der Sirenen" und "Schlussblende", zwei spannende Psychothriller um den Profiler Tony Hill und die Kommissarin Carol Jordan, verschafften ihr den Durchbruch. "Das Lied der Sirenen" gewann den Gold Dagger Award für den besten Kriminalroman des Jahres 1995. Ihre beiden Krimiserien mit der Detektivin Kate Brannigan aus Manchester bzw. der amerikanischen Journalistin und Detektivin Lindsay Gordon werden ständig fortgeführt. Val McDermids Bücher wurden nach USA und Kanada verkauft und außerdem ins Deutsche, Französische, Holländische, Schwedische, Norwegische, Dänische, Finnische, Japanische, Hebräische, Kroatische, Tschechische und Bulgarische übersetzt.
Michael Connelly:
Michael Connelly studierte und arbeitete zunächst in Florida, wurde für eine seiner Reportagen für den "Pulitzer-Preis" nominiert und war danach einige Jahre Polizeireporter für die "Los Angeles Times". Er wurde mit dem "Edgar Award" ausgezeichnet.

Autorenportrait

Sebastian Fitzek hat sich mit bislang sieben Bestsellern – zuletzt "Der Augensammler" und "Der Augenjäger" – längst seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers erschrieben. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt; als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans. Sein dritter Roman "Das Kind" wurde mit internationaler Besetzung verfilmt und kommt noch in diesem Jahr in die Kinos.

Schreiben Sie dem Autor unter fitzek@sebastianfitzek.de,
besuchen Sie ihn im Internet: www.sebastianfitzek.de
oder http://www.facebook.com/sebastianfitzek.de.

Autorenportrait



Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Gleich sein erster Psychothriller "Die Therapie" eroberte die Taschenbuch-Bestsellerliste, wurde als bestes Debüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert und begeisterte Kritiker wie Leser gleichermaßen. Mit den darauf folgenden Bestsellern "Amokspiel", "Das Kind", "Der Seelenbrecher", "Splitter" und "Der Augensammler" festigte er seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers. Seine Bücher werden in über zwanzig Sprachen übersetzt. Als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans.


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50

16.02.2012

„Kann ich nur empfehlen”

von Emily
Ich war den Kurzgeschichten recht zugetan. Von den meisten Autoren habe ich bis Dato nichts gehört und muss sagen, dass einige Geschichten und Autoren unter denen sind die es verdient haben genauer unter die Lupe genommen zu werden. Wenn sich jemand darauf einlässt ein Buch rauszubringen, indem diverse Autoren die Finger mit im Spiel haben, muss man davon ausgehen dass nicht jedes Stück den Käufer mitreißt. Was auch hier der Fall ist. Ich würde trotzdem sagen, es sind kleine Schönheitsfehler die man leicht verzeihen kann. Die Mischung macht’s. Durch diese Abwechslung die geboten wird kann ich mir gut vorstellen dass für jeden etwas dabei sein wird, vielleicht auch sein nächster Lieblingsautor?! Nämlich, die Auffassung wie ein Thriller zu sein hat ist von Person zu Person verschieden. Dem einen kann es nicht blutig genug sein, der andere bevorzugt eher das Spiel mit der Angst. Keine Sorge, niemand kommt bei den Thriller-Wünschen zu kurz.

Was ich nicht vorenthalten möchte ist das kleine Extra, dass sich Sebastian Fitzek ausgedacht hat.
Jeder Autor hat wenige Zeilen geschrieben um sich einer Handschriftenanalyse zu unterziehen. Die Schriftprobe taucht vor der eigentlichen Kurzgeschichte des Autors auf und wird zum Schluss auf den letzten Seiten analysiert. So etwas in Auftrag zu geben finde ich originell und für Autoren passend.

Und zum Schluss möchte ich als nicht-Cover-Käuferin sagen, dass mich dieses schlichte und doch auffallende Design sehr anspricht. Aufgemacht als Notizblock, entpuppt es sich als einmaliges Werk.

Eine Anthologie die seinesgleichen sucht. Und somit kann ich >P.S. Ich töte dich< nur weiterempfehlen.

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40

17.04.2011

„sehr gelungene Kurzgeschichten”

von einer Kundin oder einem Kunden
Hier hat Sebastian Fitzek ein gelungenes Buch erschaffen. Man lernt die verschiedenen Autoren kennen und kann dann je nach Geschmack deren Bücher lesen...
Die Kürze der Geschichten ist wunderbar um die Mittagspause zu füllen :)

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40

24.03.2011

„Gute Stories - aber fast ohne Grusel”

von Barbara Aschauer
Mir hat das Buch insgesamt gut sehr gut gefallen. Besonders die Handschriftenproben und die Analysen finde ich wirklich toll.

Die meisten Kurzgeschichten sind gut geschrieben und großteils auch spannend, aber nur bei der letzten Geschichte (von Jilliane Hoffman) kam bei mir ein klein wenig Grusel auf. Und das, obwohl ich das Buch an einem Wochenende gelesen habe, an dem ich ganz allein zu Hause war...

Fazit: "P.S. Ich töte dich" bietet einen guten Einblick in die Schreibstile und Persönlichkeiten der 13 Autoren, aber es ist sicher nicht 270 Seiten Horror pur...

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40

27.01.2011

„Spannende Kurzunterhaltung”

von einer Kundin oder einem Kunden
13 Krimi- und Thrillerautoren haben sich zusammengetan und jeweils einen kurzen Krimi geschrieben, den der Leser in dieser spannenden Anthologie wiederfinden kann.

Ob gruselig oder blutig, haarsträubend oder einfach superspannend. Hier findet der Leser, was sein Krimiherz begehrt. Und sicherlich auch den ein oder anderen Autor, den man bis dato noch nicht in der Hand hatte und durch dessen Geschichte man auf den Geschmack gebracht wird.

Krimiunterhaltung vom Feinsten, wunderbar für nebenbei, zwischendurch oder wenn man mal nicht so viel Zeit hat.

Lesen - und packen lassen!

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40

31.10.2010

„horrormäßige Kurzthriller”

von Philipp Schneider
13 Zehn-Minuten-Thriller

So ganz stimmt das ja nicht. Ich habe für die Geschichten insgesamt keine 130 Minuten gebracht, sondern mehr. Und außerdem sind es schon fast keine Thriller mehr, sondern schon fast Horrorgeschichten.

Sebastian Fitzek, Val McDermid, Jilliane Hoffman und Thomas Thiemeyer sind wohl die bekanntesten Autoren dieser Anthologie, mit grauenvollen, spannenden und ebenso begeisternden Geschichten.

Hier eine Inhaltsbeschreibung zu schreiben ist eigentlich nicht möglich. Bei 13 Geschichten wäre die Inhaltsbeschreibung viel zu lang und außerdem sind es kurze Geschichten, so im Umfang von circa 20 Seiten, und da den Inhalt zu beschrieben ist kaum möglich.

Insgesamt geht es in der Anthologie um Angst und um die Abgründe der menschlichen Psyche! Alle Autorinnen und Autoren, die an dieser Anthologie beteiligt waren, haben mit ihren Thrillern Millionen von Menschen auf der ganzen Welt begeistert, da sie über mögliche Szenarien schreiben. Und genauso ist es bei diesem Buch.

Auch wenn ich nicht, wie angekündigt, 130 Minuten gebraucht habe, las ich dieses Buch in einem Rutsch durch und fürchtete mich bei fast jeder Geschichte. Die Geschichten der oben vier genannten Autorinnen und Autoren haben mich besonders begeistert, die anderen waren auch gut, aber nur gut.

Empfehlen kann ich dieses Buch trotzdem jeden, der Geschichten voller Thrill und Horror mögen und die keine Angst haben, der menschlichen Psyche ins Auge zu schauen, denn die ist wirklich schrecklich!

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50

26.10.2010

„Schon die Idee ist 5 Sterne wert!”

von einer Kundin oder einem Kunden



Sebastian Fitzek hatte die geniale Idee, Schriftstellerkollegen zum Schreiben von Krimikurzgeschichten zu überreden. Daraus entstand die vorliegende Anthologie
der 13 Zehn-Minuten-Thriller.
Val McDermid, Markus Stromiedel und Jilliane Hoffmann seien nur stellvertretend für alle genannt, die Ihnen hier das Gruseln lehren. Also Vorsicht, wenn Sie demnächst im Hotel übernachten wollen, der Wind ums Haus pfeift und die Balken knacken oder Sie allein auf der Skipiste unterwegs sind. Auch sollten Sie mal nach den „Leichen im Keller“ schauen.
Die Schriftproben der Autoren samt Analyse und Kurzbiografie sind eine gelungene Abrundung des kleinen schwarzen Buches, dass für Krimifans mit wenig Zeit zu empfehlen ist, aber auch neugierig macht, mal ein Buch des einen oder anderen Autoren zu lesen.


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50

18.10.2010

„13 x 10”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieser klasse gestaltete Kurzkrimiband ist ideal für Liebhaber von Kurzgeschichten oder für Wenigleser, die auf Spannung nicht verzichten wollen. In 13 unterschiedlichen, höchst nervenaufreibenden Geschichten beweist der Herausgeber Sebastian Fitzek ein gutes Händchen in der Zusammenstellung bekannter und weniger bekannter Krimiautoren. Es macht Lust demnächst auch einmal ein Buch von Mosby oder Lapidus zu lesen...

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50

13.10.2010

„Dunkle Geschichten für dunkle Jahreszeiten”

von Michael Lehmann-Pape Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Schon das Buch selber ist in der Form anders, wohltuend anders gestaltet. Griffig im Stil des klassischen Hemingway Notizbuches mit Gummiband gestaltet mit leicht gerauter Oberfläche macht bereits diese Form neugierig auf den Inhalt. Auf die Frage, ob es gelingt, in etwa 10 Minuten Lesezeit pro Geschichte einen echten Thriller in den Raum zu setzen.

Vorweg gesagt, das geht. Das geht sogar in teils beeindruckender Weise. Was aber letztlich nicht wirklich überrascht, denn einige der im In- und Ausland bekanntesten Autoren des Genres haben hier jeweils eine der 13 Kurzgeschichten beigesteuert.

Sebastian Fitzek, Michael Connelly (der „Vater“ von Harry Bosch), Cal Mccdermid, Markus Heitz, Torkil Damhaug, Thomas Thimeyer sind nur einige der Autoren in dieser erstklassig ausgewählten Riege von Künstlern ihres Genres. Initiiert von Sebastian Fitzek ist diese Anthology entstanden, eine Aufforderung an jeden der Autoren, in knappster Form, auf den Punkt genau treffend, in einer Kurzgeschichte statt der üblichen Arbeitsweise über hunderte von Seiten hinweg den Leser mit zu nehmen in jene düstere Welt der Bedrohungen, Gefahren und Dramen.

So, wie der Gast ermüdet im Hotelzimmer nur noch ein wenig in der Bibel blättert und kurz vor dem Einschlafen diesen Zettel findet, der ihn warnt, ja nicht einzuschlafen, denn tödliche Gefahr droht. Die Klaustrophobie der dunklen, einsamen Nacht im fremden Hotel dringt spürbar in das Bewusstsein des Lesers, bei dem ebenfalls nun an Schlaf nicht mehr zu denken ist.

Oder wie jener, der feststellen muss, dass man mit einer Lüge im Leben zwar einen kleinen Schritt vorankommt, niemals aber zurückkommen kann und dafür bezahlen muss. Wie in einem einzigen Monolog auf wenigen Seiten Thomas Thiemeyer hier den Leser in eine gestörte Innenwelt hineinzieht, das ist beeindruckend.

Jede der Geschichten ist anders, aber in der Qualität auf hohem Niveau. Die vorausgesetzte Konzentration auf wenige Seiten eröffnet den Autoren nicht nur einen Zwang gegen eine sich ausweitende Schreiblust, sondern birgt auch die Chance der Konzentration das wirklich wesentliche, die Verbindung, die zum Kopf des Lesers hin aufgebaut und geschlossen wird.
Fasziniert zu sehen, wie das in jeder der Geschichten mit anderen Elementen gelingt.

Ein nicht entscheidendes, aber nebenbei anregendes Gimmick ist die graphologische Deutung der Handschriftenproben der Autoren.

Wärmstens zu empfehlen für starke Nerven.

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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