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Opferzahl. Paul Hjelm und Kerstin Holm, Band 9

Kriminalroman

buch
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AutorArne Dahl

Untertitel Kriminalroman

  • ISBN-103-492-04968-0
  • ISBN-139783492049689
  • Verlag Piper
  • ReihePaul Hjelm...
  • ÜbersetzerWolfgang Butt
  • Einbandartgebunden
  • Seiten439
  • Veröffentlicht21.02.2011
  • GenreKrimi
  • Gewicht622g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelEfterskalv

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Rezensionen der Redaktion zu Opferzahl. Paul Hjelm und Kerstin Holm,...

"...und dann zieht Dahl das Tempo an. Fast jedes Detail hat seinen Sinn, nichts ist wie es scheint, und bis es zu einem actionreichen Finale in Berlin kommt, schlägt die Geschichte zahlreiche - aber immer glaubwürdige - Kapriolen. Dahl ist das Beste, was die aktuelle schwedische Krimi-Landschaft zu bieten hat." Spiegel Online "Dahl verstrickt geschickt die Handlung mit ihren Spuren und Hinweisen und die kurzen Szenen aus dem Privatleben der Ermittler so wie man es aus den vorherigen Romanen gewohnt ist. ( ) Dahl ist ein sehr guter, spannender Krimi gelungen." Freie Presse "Hoch spannendes Ermittlungspuzzle." Bild Online "Man will einen Arne Dahl nicht mehr aus der Hand legen. ( ) Dahl hat den Mut und mittlerweile auch die Position Kriminalarbeit so zu schildern, wie sie ist, nämlich mühevoll und manchmal auch abgrundtief menschlich. ( ) Wer Dahl kennt, der weiß, dass er es versteht mit der Sprache meisterhaft zu spielen und er weiß auch, dass seine Geschichten wahrlich komplex sind und dass er wichtige Details wie beiläufig, auf den Seiten seiner Bücher präsentiert, auf dass sie ihre Wirkung später, an anderer Stelle entfalten können. ( ) Eine spannende Suche nach der Wahrheit." NDR 1 "Spannend und aktueller denn je." TV Spielfilm "Der Leser leidet mit dem A-Team, und die Handlung ist so wenig konstruiert, dass der Tempowechsel am Ende des 448-Seiten-Buches wie ein Schock wirkt. Nach der letzten Seite muss man erst mal tief durchatmen." Handelsblatt "Arne Dahl hat seine Story komplex gestrickt, ohne aber die zahlreichen Fäden zu verlieren. Am Ende knüpft er sie zu einem kunstvollen Gebilde mit furiosem Finale zusammen." Frankfurter Neue Presse "Dahl entpuppt sich dabei als wahrer Könner seines Fachs, der neben dem Gänsehaut-Faktor zeitgeschichtliche Bezüge und sozialkritische Sequenzen in seine Bücher integriert. ( ) Arne Dahl beweist einmal mehr, dass er zu den besten Kriminalautoren Skandinaviens gehört, der in einer Reihe mit Henning Mankell, Stieg Larsson, Hakan Nesser und Liza Marklund steht." Fränkische Nachrichten "Ein komplexer, bemerkenswerter Krimi, der mit seinen melancholischen Passagen und tiefgehenden Polizeirecherchen zum Terrorismus-Thema bisweilen zum Nachdenken anregt." Ruhr-Nachrichten "Rasche Perspektivenwechsel, lebendige Charaktere und die intensive Sprache des Autors Arne Dahl machen den neuen Roman des in Stockholm und Berlin lebenden Schweden aus. Die Einführung immer neuer Personen und Handlungsstränge ist zwar anfangs irritierend, verdichtet sich jedoch im Verlauf des Buches immer stärker. Der Leser fiebert direkt mit den Ermittlern mit und wird vom Ende des Buches dennoch überrascht Hochspannung bis zur letzten Seite." Oberhessische Presse "Mitreißend!" TV Movie "Der Thriller ist der neunte und zweitletzte dieser beeindruckenden Reihe. Zwar wurde das Original bereits 2006 veröffentlicht, doch hat das Buch nichts von seiner politischen Aktualität und Brisanz eingebüßt." Neue Luzerner Zeitung " auch in Opferzahl versteht es der Autor wieder, feinsinnige Beobachtungen sowohl von zwischenmenschlichen Nuancen, Querelen unterschiedlicher Organisationen und letztendlich auch den Schwierigkeiten internationaler Krisen klug und nachvollziehbar zu thematisieren. " Main- Echo

Kurzbeschreibung zu Opferzahl. Paul Hjelm und Kerstin Holm,...

Um 0.45 Uhr explodiert ein Waggon der grünen U-Bahn-Linie in der Station Fridhemsplan. Zehn Menschen sterben, der Terror kommt nach Schweden. Rasch glaubt man, die Täter gefunden zu haben - »Siffins heilige Ritter«, eine geheime islamistische Vereinigung. Doch dann werden die »heiligen Ritter« einer nach dem anderen ermordet. Kommissarin Kerstin Holm greift auf die Erfahrung des pensionierten Kollegen Jan-Olof Hultin zurück. Denn ihr A-Team gerät in eine fatale Hetzjagd nach den wahren Tätern, deren Verbindungen bis ins Herz der Stockholmer Polizei reichen. »Opferzahl« lässt den Atem stocken vor so viel Raffinesse und menschlichem Abgrund. Arne Dahl gehört seit Langem zu den besten Kriminalautoren Schwedens.

Portrait

Arne Dahl:
Arne Dahl ist das Pseudonym des schwedischen Romanautors Jan Arnald, geboren 1963. Arnald ist Literatur- und Theaterkritiker und arbeitet für die Schwedische Akademie, die alljährlich den Nobelpreis vergibt. Als Arne Dahl wurde er in den letzten Jahren mit seinen Kriminalromanen um den Stockholmer Inspektor Paul Hjelm und die Sonderermittler der A-Gruppe bekannt und von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen. »Misterioso« ist Paul Hjelms erster Fall, es folgten »Böses Blut«, »Falsche Opfer«, »Tiefer Schmerz«, »Rosenrot« und zuletzt »Ungeschoren«. Arne Dahl erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter zweimal den Deutschen Krimipreis: 2005 für »Falsche Opfer« und 2006 für »Tiefer Schmerz«.

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50

19.09.2011

„Beklemmende Aktualität”

von Stefan Flomm aus Rellingen
Wenn Bücher von der Aktualität überholt werden, stellt sich beim Leser ein beklemmendes Gefühl ein. Bei „Opferzahl“ aus des Feder des schwedischen Erfolgsautors Arne Dahl ist das der Fall.
In der Stockholmer U-Bahn explodiert eine Bombe. Und schnell ist klar, wer als Täter dafür nur in Frage kommen kann. Islamische Terroristen, die ihren Glaubenskampf nach Europa tragen wollen. Vermummte Bartträger, bei denen alle Bemühungen der Integration scheinbar wirkungslos verpuffen. Doch je tiefer die A-Gruppe in die Ermittlungen einsteigt, desto mehr entpuppt sich dieser Ansatz als der falsche. Stattdessen ergeben sich Spuren zu ganz anderen Verdächtigen – und auch zwei Mitglieder der A-Gruppe sind nicht ganz ehrlich zu ihren Kollegen und spielen ein undurchsichtiges, doppeltes Spiel.
In der Realität haben die Anschläge von Oslo und Utoya das Buch von Arne Dahl überholt. Nach den Explosionen in der norwegischen Hauptstadt waren sofort Al-Kaida und andere Islamisten als potenzielle Drahtzieher ins Fadenkreuz geraten. Doch schon kurz danach entpuppte sich der rechtsradikale Einheimische Anders Breivik – ein Mann, der von seinem Äußeren her nicht weiter vom Islam entfernt sein könnte – als durchgeknallter Massenmörder, der für den Tod von insgesamt 77 Menschen verantwortlich ist.
Auch Arne Dal dürfte es angesichts der erschreckenden Parallelität von Fiktion und Realität eiskalt den Rücken hinunter gelaufen sein.
„Opferzahl“ gehört – wie fast alles von Dahl – zu Premium-Liga der Kriminalromane aus Skandinavien. Immer wieder schafft der 48-Jährige es, neue Einblicke in das Seelenleben seiner bekannten Protagonisten zu geben. Im Spannungsfeld zwischen Beruf, Privatleben und der sich stetig verändernden Gesellschaft entwickeln sich auch Dahls Figuren weiter.
Die Islamisten-Spur wird nach dem U-Bahn-Anschlag schnell kalt und durch andere Themenfelder ersetzt, die ein Schlaglicht nicht nur auf die schwedische Gesellschaftsstruktur werfen: das Verhältnis zwischen Mann und Frau sowie die Prostitution.
Schon jetzt darf man auf den nächsten Dahl-Roman gespannt sein – und dabei hoffen, dass dieser nicht auch wieder von der Realität überholt wird.
(Erschienen in den Harburger Anzeigen und Nachrichten)

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40

31.08.2011

„Besser geht es kaum”

von einer Kundin oder einem Kunden
Alle meine Erwartungen, die ich in einen Roman von Arne Dahl setze, wurden bei der Lektüre mehr als erfüllt.
Auch in diesem Krimi um die sogenannte A-Gruppe gibt es mehrere Ermittlungen, die zuerst in keinerlei Zusammenhang zu stehen scheinen. Arne Dahl lässt diese roten Fäden seiner Geschichte mit erschütternder Konsequenz zu einem Ende zusammenlaufen, das den Leser aufatmen und gleichzeitig nach Luft schnappen lässt.

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30

06.08.2011

„Ermittlerteam wieder aktiv”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wieder ermittelt di A-Gruppe mit Kerstin Holm. Sie versuchen einem Selbstmordattentäter auf die Spur zu kommen. Der Bombenanschlag auf die Stockholmer U-Bahn fordert 10 Menschenleben. Ein geschliffener und spannender Krimi. Sein Erzählstil ist gefällt mir sehr gut. Es erzeugt starke, intensive Bilder. Ab und zu flacht die Spannung durch die detaillierten Beschreibungen etwas ab, fängt sich dann aber wieder.

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50

03.06.2011

„Opferzahl”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Kerstin Holm und ihr Team sind zurück! Ein Anschlag auf die Stockholmer U-Bahn. Terror in Schweden? Die sogenannte A-Gruppe nimmt ihre Ermittlungen auf und auch ihr ehemaliger Chef, Paul Hjelm, wird hinzugezogen. Immer neue Spuren tauchen auf. Absolut spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

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50

31.03.2011

„A-Team in Hochform”

von einer Kundin oder einem Kunden
Freuen Sie sich auf einen vielschichtigen, spannenden und sehr realistischen Krimi.
Eine Bombenexplosion in einem Wagon der Stockholmer U-Bahn fordert alle Polizeikräfte bis an ihre Grenzen. Das A-Team ist mittendrin - im wahrsten Sinne des Wortes und jeder hat seine ganz persönlichen Probleme mit den Ermittlungen in diesem Fall. Es ist faszinierend wie Arne Dahl alle möglichen Ermittlungsfäden zusammenführt, dabei auch für erfahrene Krimileser/-innen immer wieder Überraschungen bereit hält. Ein kleiner Tipp:
Wer das A-Team noch nicht kennt, darf sich ruhig einen "Spickzettel" mit den vielen Personen machen oder vielleicht einfach mit dem ersten Band aus der Reihe beginnen.(Misterioso).

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Erster Fall der Serie Misterioso Misterioso (9783492239929)

50

29.03.2011

„Fesselnd”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Terror in Schweden!Oder doch nicht?Ein politisches Attentat von verblendenten Fundamentalisten?Die bereits bekannte A-Truppe hat alle Hände voll zu tun,um diesen Fall zu lösen,der eine mehr wie überraschende Wendung nimmt.Und was ist eigentlich mit Arto Söderstedt?Er benimmt sich sehr merkwürdig.All dies ergibt einen fesselnden,spannenden Krimi rund um die uns schon bekannten Protagonisten.Sehr lesenswert.

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50

20.03.2011

„einfach wie immer genial”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin
Auch diese "Folge" rund um die A-Gruppe reiht sich nathlos in den REigen um Hultin & Co ein. Jeder Beteiligte wird älter, entwickelt sich und gibt immer ein eigenes, laufendes Spiegelbild seiner persöhnlichen Entwicklung. Und der Fall ... aufregend, durchdacht und wieder über nur mehrere "Ecken" lösbar.

Gekämpft und ermittelt wird natürlich wieder an mehreren Fronten, bis ein Puzzelteil alles klar werden läßt.

Ein einfach geniales Buch, wie alle aus dieser Reihe.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Misterioso, Böses Blut, Ungeschoren

50

17.03.2011

„Die A-Gruppe ist wieder da!”

von einer Kundin oder einem Kunden
In der Stockholmer U-Bahn ist eine Bombe explodiert und zu dieser Tat bekennt sich eine bis dato unbekannte Gruppe namens "Die heilige Reiter von Siffin" - der perfekte Fall für die A-Gruppe um Kerstin Holm. Der Fall entpuppt sich als extrem komplex, so dass sogar der interne Ermittler und ehemaliges Mitglied der A-Gruppe, Paul Hjelm hinzugezogen wird. Extrem spannender und gutgeschriebener Krimi mit einem fantastischen Showdown.

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40

08.03.2011

„Was für ein atemstockender Glücksfall ist das denn”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eine arme Polizei ohne Handlungsvollmacht? Steht eine übertrieben liberale Rechtslage im Wege, während es um die Zukunft der schwedischen Terrorbekämpfung geht? Aber nein, denn es findet sich alsbald die geballte Muskelkraft des Polizeikorps inklusive der zuweilen so bezeichneten A-Gruppe zusammen, um die U-Bahn-Bomber zu fangen und zu zeigen, dass die schwedische Polizei eine demokratische, professionelle und intelligente Instanz ist. So be it.

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50

07.03.2011

„Perfekter Schweden-Krimi”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der neunte Band um das A-Team kann es an Spannung und Vielzahl aktueller Themen voll und ganz mit seinen Vorgängern aufnehmen! Der Fall beginnt mit einem Bombenanschlag auf die grüne Stockholmer U-Bahnlinie, zu dem sich schnell die bis dahin unbekannte islamistische Gruppierung "Die heiligen Reiter von Siffin" bekennt. Das A-Team und weitere Einheiten der schwedischen Polizei werden auf den Fall angesetzt. Das Team um Kerstin Holm ermittelt in verschiedene Richtungen und schon bald gibt es diverse Ansatzpunkte: Wer sind die heiligen Ritter von Siffin? Warum werden die "Reiter" nach und nach ermordet? Warum und wohin waren die Opfer des U-Bahn-Anschlages überhaupt in der Nacht unterwegs?
Arne Dahl ist es gelungen mit diesem Band das Niveau zu halten, enorme Spannung aufzubauen und zu einem gelungenen, nicht absehbaren Ende zu führen. Das Privatleben der Ermittler kam für meinen Geschmack ein wenig zu kurz, was mich aber nur umso neugieriger auf die noch folgenden Bände macht!

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50

01.03.2011

„Hinderliche Vorurteile”

von Michael Lehmann-Pape Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent


In seinem neuesten Roman spielt Arne Dahl in gewohnt sprachstarker, intensiver Weise mit den, sicher zum Teil durchaus gerechtfertigten, Vorurteilen und Ängsten der westlichen Welt ob der islamischen, terroristischen Bedrohung und führt vor Augen, was gut es sich hinter diesem Deckmantel sich verstecken lässt und zu welchen Irrwegen diese gerechtfertigte Sorge auch führen kann.

Ein Bombenanschlag auf die U-Bahn in Stockholm fordert 10 Menschenleben. Umgehend tickern die Nachrichten und Meinungen durch die Stadt. Völlig klar für alle Beteiligten ist, dass der islamische Terror nun, nach London, auch in Schweden zugeschlagen hat. Die eiligst zusammengerufene, umfassende Sonderermittlungseinheit aus allen Bereichen der Polizei trifft sich gerade zur ersten Besprechung als zudem noch ein ernstzunehmender Bekenneranruf eintrifft einer Gruppe, die sich „Die heiligen Reiter von Siffin“ nennt.

Alles also scheint klaren Linien zu folgen, es kann nur noch darum gehen, diese ominöse, offenkundig islamistische Gruppe, zu finden und dingfest zu machen. Eine Aufgabe, der sich auch die Sondereinheit für Gewaltverbrechen mit internationalem Charakter, kurz A-Gruppe genannt.
Wer Arne Dahls Bücher kennt, weiß, dass sich dahinter Kommissarin Kerstin Holm und Inspektor Paul Hjelm mit ihrem Team verbirgt. Mit ihrem aus vorhergehenden Fällen durchaus noch gebeutelte Team, mitsamt aller Probleme der Konkurrenz unter den verschiedenen Polizeieinheiten, mitsamt persönlicher Tragödien wie der Sache mit Bengt aus dem Vorgängerroman, der sich noch im Koma befindet.
Und mitsamt dem Problem, dass der Fall des Bombenattentats schon bald Brüche zeigt und nicht einfach so stimmig aufgehen will. Denn warum sonst fallen mehr und mehr Mitglieder der „Heiligen Reiter von Siffin“ Anschlägen zum Opfer? Wer mischt noch mit und was sind die wahren Hintergründe des Attentats von Stockholm?

Fragen, die das Polizei Team durch halb Europa führen werden und viel größere Gefahren aufdecken lassen wird als nur die einer einzelnen, islamistischen Terrorzelle. Mit einem Gegner, der beste Verbindungen bis in die Spitze der Polizei aufzuweisen hat.

Assoziativ ist der Stil von Arne Dahl. Viele Informationen, Gedanken, Eindrücke und Impulse legt er auf die Seiten seines Buches, lenkt wie zufällig die Augen des Lesers hierhin und dorthin und hat doch mit allem, was er erzählt, etwas im Sinn. Manchmal ist das ein wenig anstrengend zu lesen, gerade im ersten Teil des Buches. Bis dann endlich alle beteiligten Figuren (und da sind nicht wenige) ihren Platz gefunden. Ein Stil, mit dem es Dahl durchaus gelingt, den Leser mitten hinein in die Welt seiner Protagonisten zu versetzen.

So, wie er mit knappen Streichen auf gerade einmal knapp drei Seiten das gesamte Team der Gruppe A skizziert, mehr andeutet, als detailliert beschreibt und gerade durch diese vielfachen Andeutungen Interesse an den Figuren erweckt, Figuren, die jeweils Kapitelweise späterhin die Ermittlungen tragen werden, so gelingt es ihm ohne weiteres mit souveräner Hand, den roten Faden durch die 440 Seiten des Buches aufrecht zu erhalten.

Ein komplexer Fall, der von komplexen Figuren auf beiden Seiten getragen wird und der so manche Täuschungen und vorschnellen Schlüsse ad absurdum führen wird. Ein Fall, an dem die Ermittler auch höchst persönlich beteiligt sein werden. Intensiv, dicht, und spannend.

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50

28.02.2011

„Nichts ist so wie es scheint!”

von Silke Schröder aus Hannover (silke.schroeder@hallo-buch.de) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Arne Dahl, der eigentlich Jan Arnald heißt, legt mit „Opferzahl“ einen neuen überzeugenden Thriller vor. Wieder geht es um internationale Verbrechen; nach Menschenhandel, Kindesmissbrauch und Rockerbanden steht diesmal der internationale Terrorismus im Zentrum der Story. Was ganz geradlinig beginnt, wird bald zum verzwickten Fall, denn Dahl wäre nicht er selbst, wenn er die Spannung nicht immer wieder mit neuen Wendungen anfachen würde. Geschickt baut er zudem die privaten Verhältnisse seiner Figuren mit ein; stets sind die Ermittler der A-Gruppe auch persönlich in die Fälle involviert. Und so bangen wir wieder alle mit, wenn die menschlichen Stärken oder Schwächen von Dahls sympathischen Helden den Fall behindern oder auch unverhofft nach vorne bringen. Mit seiner besondern Erzählstruktur beweist Arne Dahl in seinem 9. Krimi „Opferzahl“ erneut, dass er ein echtes Händchen für mitreißende Krimis hat – und Achtung: nichts ist so wie es scheint!

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