"Wie ernst oder unernst wir auch immer die autobiographischen Bezüge zu nehmen haben - dieser Roman enthält auf konzentrierte Weise den Philip Roth: den osteuropäisch geprägten Juden und den modernen, weltläufigen Amerikaner; den pflichteifrigen Akademiker und den eroberungswütigen Frauenkenner; den schuldbedrängten Zweifler und den herzlosen Zyniker; den brillanten Menschenbeobachter und den amüsanten Erzähler." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Mein Leben als Mann ist eine Fiktion innerhalb einer Fiktion, ein labyrinthisches Kunstwerk aus witzigen, wehmütigen und beängstigenden Meditationen über den schicksalhaften und immer unentschiedenen Kampf zwischen Mann und Frau. Es ist Philip Roths verstörendstes Buch, ein Werk, mit dem er sich Strindberg als ebenbürtig erweist - eine aufwühlende Tragödie um sexuelle Not und Blindheit.