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Mechthild von Magdeburg

Mechthild von Magdeburg

"Das fließende Licht der Gottheit" und Kommentar von Gerhard Wehr

buch
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Artikeldetails zu Mechthild von Magdeburg

AutorMechthild Magdeburg

Untertitel "Das fließende Licht der Gottheit" und Kommentar von Gerhard Wehr

  • ISBN-103-86539-246-6
  • ISBN-139783865392466
  • Verlag Marix Verlag
  • Einbandartgebunden
  • Seiten154
  • Auflage1. Auflage
  • VeröffentlichtAugust 2010
  • Gewicht258g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Mechthild von Magdeburg

Mit Mechthild von Magdeburg (gestorben um 1282) erreicht die deutschsprachige Frauenmystik einen einzigartigen Höhepunkt. Die empfindungsstarke, zugleich sprachmächtige Dichterin hat man mit den deutschen Minnesängern und den südfranzösischen Trobadors verglichen und sie selbst eine spirituelle Trobadoura genannt. Seit Jugendtagen mit den Erfahrungen einer bewegten Innerlichkeit begabt, hat sie ihre glühende Gottesliebe nach Art des biblischen Hohenliedes in anmutigen erotischen Bildern und Vergleichen von erstaunlicher Kühnheit gestaltet. Ihre Schilderungen eines spirituell-intimen Erlebens sind von poetischen Geständnissen durchzogen, die ihrerseits einladen, den Seelenwegen der immer noch neu zu entdeckenden Mystikerin und Poetin nachzugehen.

"O du brennender Gott an deiner Sehnsucht,
o du inniger Gott an deiner Einung,
o du ruhender Gott an meiner Liebe –
ohne dich ich nicht am Leben bliebe." Mechthild von Magdeburg

Beschreibung der Redaktion zu Mechthild von Magdeburg

Mit Mechthild von Magdeburg (gestorben um 1282) erreicht die deutschsprachige Frauenmystik einen einzigartigen Höhepunkt. Die empfindungsstarke, zugleich sprachmächtige Dichterin hat man mit den deutschen Minnesängern und den südfranzösischen Trobadors verglichen und sie selbst eine spirituelle Trobadoura genannt. Seit Jugendtagen mit den Erfahrungen einer bewegten Innerlichkeit begabt, hat sie ihre glühende Gottesliebe nach Art des biblischen Hohenliedes in anmutigen erotischen Bildern und Vergleichen von erstaunlicher Kühnheit gestaltet. Ihre Schilderungen eines spirituell-intimen Erlebens sind von poetischen Geständnissen durchzogen, die ihrerseits einladen, den Seelenwegen der immer noch neu zu entdeckenden Mystikerin und Poetin nachzugehen. Nach einer Einführung in das Leben mystischer, zugleich mitten im Leben stehender, vielseitig tätiger Frauen, den Beginen des Mittelalters, bietet Gerhard Wehr eine Auswahl aus "Das fließende Licht der Gottheit", dem einzigartigen Werk Mechthilds. Die Texte basieren - in lesefreundlicher Gestalt - auf der maßgeblichen, 1869 erstmals veröffentlichten Ausgabe der einzigen vollständigen Handschrift aus dem schweizerischen Kloster Einsiedeln.

Portrait

Gerhard Wehr:
Dr. theol. h.c. Gerhard Wehr, geb. 1931 in Schweinfurt/Main. Nach langjähriger Tätigkeit auf verschiedenen Feldern der Diakonie und der Erwachsenenbildung zuletzt als Lehrbeauftragter an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Rummelsberg/Nürnberg arbeitet er als freier Schriftsteller in Schwarzenbruck bei Nürnberg. Ein Großteil seiner Werke zur neueren Religions- und Geistesgeschichte ist in mehreren europäischen und asiatischen Sprachen verbreitet.

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