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Mann und Frau

Mann und Frau

Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Belletristik 2001. Roman. Aus d. Hebr. v. Mirjam Pressler

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Artikeldetails zu Mann und Frau

AutorZeruya Shalev

Untertitel Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Belletristik 2001. Roman. Aus d. Hebr. v. Mirjam Pressler

Abbildungsvermerk 19 cm

  • ISBN-103-8333-0269-0
  • ISBN-139783833302695
  • Verlag Berliner Taschenbuch...
  • ReiheBerliner Taschenbuch
  • ÜbersetzerMirijam Pressler
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten399
  • Auflage1. Auflage
  • VeröffentlichtJanuar 2005
  • Gewicht278g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelBa'al we-ischa

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Rezensionen der Redaktion zu Mann und Frau

"Magie - hier ist ungeheure Magie am Werk. Ein fabelhaftes, ein glänzendes Buch." (Marcel Reich-Ranicki)

Kurzbeschreibung zu Mann und Frau

Udis und Na'amas Ehe ist in eine Sackgasse geraten. Udi reagiert darauf mit den unterschiedlichsten körperlichen Symptomen - einmal ist er für zwei Tage fast vollständig gelähmt, ein anderes Mal wird er für kurze Zeit blind, und das immer nach einem Streit mit Na'ama. Dann legt er sich ins Bett und lässt sich von Frau und Tochter bedienen. Na'ama gegenüber rechtfertigt er dieses Verhalten mit dem Hinweis auf ein acht Jahre zurückliegendes Erlebnis - damals hätte seine Frau ihn beinahe mit einem Maler betrogen. Etwas, was er nie verziehen hat. Na'ama leidet seither unter Gewissensbissen und versucht fast alles, um ihm den Alltag so angenehm wie möglich zu gestalten - nur damit er sie wieder liebt, wie früher. Aber er ist nicht bereit, ihr zu vergeben. So sind beide, Mann und Frau, vor allem damit beschäftigt, sich gegenseitig zu zermürben.
Schließlich bringt Na'ama ihren Mann zu einer jungen israelischen Heilerin, die ihre Kunst von den alten Tibetern gelernt hat. Sie erkennt, dass nic ht nur der Ehemann und Vater, sondern die ganze Familie sich eines kathartischen Prozesses unterziehen muss. Mit dem Haken, dass Udi kurz darauf die Familie verlässt, um zu seiner Ärztin zu ziehen ... Na'ama ihrerseits beginnt eine Affäre mit einem erfolgreichen Architekten, deren intensive erotische Natur ihr zur Offenbarung wird.
Und doch finden Na'ama und Udi wieder zueinander. Die Trennung ist vollzogen, der unmerklich vor sich hin schwelende alltägliche Hass ist verglimmt - doch vielleicht zeigt sich hier die Chance zu einem neuen Anfang. Ein intelligentes, ein weises Buch über das weite Feld ehelicher Zweisamkeit.

Portrait

Mirijam Pressler:
Mirjam Pressler wurde 1940 in Darmstadt geboren. Sie studierte an der Akademie für bildende Künste in Frankfurt a. M. und arbeitete danach in verschiedenen Berufen, u. a. in einem Kibbuz in Israel. Seit 1979 schreibt sie Kinder- und Jugendbücher, für die sie ebenso wie für ihre zahlreichen Übersetzungen vielfach ausgezeichnet wurde, u. a. mehrfach mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Sie lebt auf einem Dorf unweit von München.
Zeruya Shalev:
Zeruya Shalev wurde 1959 im Kibbuz Kinneret geboren, studierte Bibelwissenschaften und arbeitet als Lektorin. Im Frühjahr 2001 erschien im Berlin Verlag ihr neuer Roman "Mann und Frau".

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50

23.04.2009

„Das ganz normale Leben ”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Oberbayern
Die Geschichte zwischen Mann und Frau ist so vielfältig wie sie nur sein kann. Die Geschichte über dieses Paar läßt sich sehr bildhaft verstehen... Manchmal ist es einfach erschreckend, wie sehr man sich lieben und dann auch (unbewußt) verabscheuen kann...

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50

21.04.2008

„Liebe zwischen Mann und Frau”

von Segler und Bücherfan Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Zeruya Shalev beschreibt in Ihrem Roman die leidenschaftliche, besessene Liebe von Na´ama zu Udin. Ebenso wie wie ihre Tochter versucht sie die ganze Auffmerksamkeit von Udin zu erreichen, um sich über ihn zu definieren. Der Leser wird in einem Feuerwerk von Gefühlen mit brillianten Formulierungen durch die sich überschlagenden Erreignisse geführt und kann sich als Betrachter von psychologischen Studien der Autorin sehr gut in die Romanfiguren hineinversetzen. Um bildlich zu bleiben, wird der Leser auch außer Atem sein, wenn Na´ama versucht ihre Identität zu finden. Hierzu benötigt sie immer wieder das andere Geschlecht. Ich kann das Buch für jeden Leser und Bücherfan empfehlen, der gerne über sich und andere reflektiert. Die volle Punktzahl konnte ich nicht geben, da mir einige Stellen doch zu kompliziert geschrieben waren, um den Faden zu behalten. Ein Innehalten und Nachdenken an manchen Stellen ist jedoch auch hilfreich für Menschen, die sich in ähnlichen Lebenssituationen befinden.

23 von 31 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

28.01.2008

„ ein Feuerwerk der Gefühle”

von Segler und Bücherfan Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Zeruya Shalev beschreibt in Ihrem Roman die leidenschaftliche, besessene Liebe von Na´ama zu Udin. Ebenso wie wie ihre Tochter versucht sie die ganze Auffmerksamkeit von Udin zu erreichen, um sich über ihn zu definieren. Der Leser wird in einem Feuerwerk von Gefühlen mit brillianten Formulierungen durch die sich überschlagenden Erreignisse geführt und kann sich als Betrachter von psychologischen Studien der Autorin sehr gut in die Romanfiguren hineinversetzen. Um bildlich zu bleiben, wird der Leser auch außer Atem sein, wenn Na´ama versucht ihre Identität zu finden. Hierzu benötigt sie immer wieder das andere Geschlecht. Ich kann das Buch für jeden Leser und Bücherfan empfehlen, der gerne über sich und andere reflektiert. Die volle Punktzahl konnte ich nicht geben, da mir einige Stellen doch zu kompliziert geschrieben waren, um den Faden zu behalten. Ein Innehalten und Nachdenken an manchen Stellen ist jedoch auch hilfreich für Menschen, die sich in ähnlichen Lebenssituationen befinden.

24 von 34 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

28.07.2007

„Besessene Liebe und Leidenschaft zwichen Frau und Mann”

von Segler und Bücherfan Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Zeruya Shalev beschreibt in Ihrem Roman die leidenschaftliche, besessene Liebe von Na´ama zu Udin. Ebenso wie wie ihre Tochter versucht sie die ganze Auffmerksamkeit von Udin zu erreichen, um sich über ihn zu definieren. Der Leser wird in einem Feuerwerk von Gefühlen mit brillianten Formulierungen durch die sich überschlagenden Erreignisse geführt und kann sich als Betrachter von psychologischen Studien der Autorin sehr gut in die Romanfiguren hineinversetzen. Um bildlich zu bleiben, wird der Leser auch außer Atem sein, wenn Na´ama versucht ihre Identität zu finden. Hierzu benötigt sie immer wieder das andere Geschlecht. Ich kann das Buch für jeden Leser und Bücherfan empfehlen, der gerne über sich und andere reflektiert. Die volle Punktzahl konnte ich nicht geben, da mir einige Stellen doch zu kompliziert geschrieben waren, um den Faden zu behalten. Ein Innehalten und Nachdenken an manchen Stellen ist jedoch auch hilfreich für Menschen, die sich in ähnlichen Lebenssituationen befinden.

26 von 36 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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