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Mann im Dunkel. rororo Taschenbücher, Band 24830

Roman

buch
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Artikeldetails zu Mann im Dunkel. rororo Taschenbücher,...

AutorPaul Auster

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 2010. 19 cm

  • ISBN-103-499-24830-1
  • ISBN-139783499248306
  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • Reiherororo Taschenbücher
  • ÜbersetzerWerner Schmitz
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten219
  • Veröffentlicht01.04.2010
  • GenreRoman
  • Gewicht185g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelMan in the Dark

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Kurzbeschreibung zu Mann im Dunkel. rororo Taschenbücher,...

Der 72jährige August Brill liegt morgens um drei in einem dunklen Zimmer. Schlaflos, von seinen Erinnerungen und Phantasien getrieben, spinnt er sich eine Geschichte zusammen: Ein junger Mann erwacht in einem tiefen Erdloch. Schließlich befreit ihn ein Uniformierter und gibt ihm nebst einer geladenen Pistole den Auftrag, jenen alten Mann zu erschießen, dessen Kopf diese wundersam verkehrte Welt entspringt - ein Amerika im Krieg gegen sich selbst ...

Beschreibung der Redaktion zu Mann im Dunkel. rororo Taschenbücher,...

In meinem Kopf: Die Welt!



Der 72-jährige August Brill, ehemals Literatur–kritiker und Lebemann, liegt morgens um drei in einem dunklen Zimmer. Schlaflos, von seinen Erinnerungen und Phantasien getrieben, spinnt er sich eine Geschichte zusammen: Ein junger Mann erwacht in einem tiefen Erdloch. Schließlich befreit ihn ein Uniformierter und gibt ihm nebst einer geladenen Pistole den Auftrag, jenen alten Mann zu erschießen, dessen Kopf diese wundersam verkehrte Welt entspringt: ein Amerika im Krieg gegen sich selbst, ein Land, in dem der 11. September ein Tag ist wie jeder andere ...



«Ein kleines, turbulentes, erotisches Meisterwerk»

DIE ZEIT

Portrait

Paul Auster:
Salman Rushdie, 1947 in Bombay geboren, studierte in Cambridge Geschichte. Mit seinem Roman «Mitternachtskinder» (1983) wurde er weltberühmt. Seine Bücher erhielten renommierte internationale Auszeichnungen und sind in über zwei dutzend Sprachen übersetzt worden. Zuletzt wurde ihm 1996 der Aristeion-Literaturpreis der EU für sein Gesamtwerk zuerkannt.
Werner Schmitz:
Werner Schmitz wurde 2011 mit dem "Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis" ausgezeichnet. Er wurde für seine Übersetzungen zeitgenössischer amerikanischer Literatur, insbesondere für seine Übertragung der Romane Paul Austers geehrt.

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30

15.11.2011

„eine schöne Verwirrung ”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Ein typischer Auster...man kann sich in den Personen verlieren und doch finden sich immmer irgendwo auch Punkte an denen man sich besser festhält
hier ein Literaturkritiker, der in schlaflosen Nächten seinen eigenen Mord durch eine andere Person erdenkt
sehr genial

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50

26.09.2011

„Lesenswert!”

von Christina Buß aus Dorsten
Eine Geschichte in der Geschichte- eine Welt in einer anderen Wirklichkeit, und dabei sind die Handlungsstränge so miteinander verwoben, dass man gut die Ebenen wechseln kann. Dabei sind die einzelnen Versatzstücke so inhaltsträchtig, ja jedes beansprucht für sich eine vollkommen andere Bühne: hier der alte Mann, der auf sein Leben zurückblickt und sich beim nächtlichen Wachliegen diese Geschichte konstruiert: ein junger Mann befindet sich als Soldat in einem Amerika, das einen Krieg gegen sich selbst führt und der- jetzt kommt die Verknüpfung- diesen alten Mann erschießen soll, der jenen Krieg in seinem Kopf stattfinden lässt!
Genial- auch sprachlich so lebendig, man galloppiert förmlich durch die Seiten.
Der Schluß, in dem der alte Mann seiner Enkelin, ebenfalls durch schreckliche Erfahrungen am Schlaf gehindert, einen Einblick in sein Leben gewährt, ist so intim und so bewegend- und so schön!

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50

17.06.2011

„"Wunderliche Welt"”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein 72-jähriger ehemaliger Literaturkritiker, durch die Folgen eines schweren Autounfalls noch gehbehindert, liegt nachts im Bett und kann nicht schlafen.Die Folge:eine Reihe von Geschichten, erdacht und erlebt, erzählt als Schutz vor bedrückenden, eigenen Gedanken und später für die Enkelin, ehemals Studentin der Filmakademie, die auch durch ihren Kummer der Schlaflosigkeit ausgeliefert ist.
Neben Familienerinnerungen stehen intellektuelle Analysen von Filmsequenzen. Ihre Betrachtungen füllen die sinnlosen Tage, die den schlaflosen Nächten gegenüberstehen. Und dann gibt es noch die Welt, die im Kopf des Ich-Erzählers entsteht, eine Welt, in der Amerika nicht im Krieg mit dem Irak steht, sondern im Bürgerkrieg mit sich selbst und Stück für Stück auseinanderbricht. Der Protagonist ist ein Mann, dessen Aufgabe es ist, den Ich-Erzähler zu töten.
Diese Geschichten, changierend zwischen Phantastik und Alltagsbeobachtungen, Fantasy und Familienroman, lassen in der Dunkelheit der Nacht das Bild eines zerissenen Amerikas entstehen: Lebensentwürfe, die durch überraschende Wendungen demontiert werden und auf unvorhergesehenen Pfaden weiterlaufen, Menschen, die sich den Umbrüchen ihrer Realität stellen müssen und das Leben als eine Ansammlung von Versatzstücken, die sich in immer neuen Strukturen, fast willkürlich, zu neuen Schicksalen zusammenfügen.
Im Nebeneinander dieses literarischen Vexierspiels entsteht eine dunkle, verzweifelte, aber auch hoffnungsvolle und überraschende Welt.

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30

28.07.2010

„Ein Verwirrspiel”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das übliche Verwirrspiel. Der Erzähler erzählt und plötzlich weiß man bei Auster nicht mehr: Ist nun das Erzählte Wirklichkeit geworden oder nicht? Oder geschieht alles nur im Kopf des Autors bzw. in der Einbildung des Lesers? Auster kann es sich leisten, - es ist förmlich ein Reflex von ihm-, immer diese Metaebene einzuziehen, dieses: „Ihr wisst, dass ich nur erfinde! Aber seid euch da trotzdem nicht zu sicher!“ - Einer liegt im Bett, schlaflos, morgens um drei. Er lenkt sich ab, indem er sich eine Geschichte erfindet. Er gibt sich seinen Fantasien hin. Hält sich selbst bei Laune, vertreibt sich so die Zeit. Der Mann im Bett erfindet sich einen Krieg. Die Figur in der Fantasie erhält schließlich den Auftrag, jenen Erfinder dieser Geschichte zu erschießen, damit der Krieg, der zwar erfunden, aber offensichtlich doch real ist, endlich aufhören kann ...

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40

26.03.2010

„Auster, Mann im Dunkel, TB”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Eine typische Paul-Auster-Geschichte-in- der - Geschichte!Sehr düster, sehr bitter, sehr beklemmend. Am Schluß ist eine Szene drin, die so grauenvoll zu lesen ist (S. 214 und 215), daß ich gerne vorgewarnt worden wäre. Ein ganz großartiges Buch!

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