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Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch. dtv-Taschenbücher,  Band 21101

Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch. dtv-Taschenbücher, Band 21101

Roman. Ausgezeichnet mit dem Saga Award for Wit 2005 und dem Bollinger Everyman Wodehouse Prize 2005

buch
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Artikeldetails zu Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch....

AutorMarina Lewycka

Untertitel Roman. Ausgezeichnet mit dem Saga Award for Wit 2005 und dem Bollinger Everyman Wodehouse Prize 2005

Abbildungsvermerk 19,5 cm

  • bol.ch-Verkaufsrang3.222
  • ISBN-103-423-21101-6
  • ISBN-139783423211017
  • Verlag dtv
  • Reihedtv-Taschenbücher
  • ÜbersetzerElfi Hartenstein
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten358
  • Veröffentlicht01.11.2008
  • GenreRoman
  • Gewicht272g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelA Short History of Tractors in Ukrainian

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Rezensionen der Redaktion zu Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch....

"Skurril, lebensnah, witzig, erschütternd mit einer hinreißenden und Mut machenden Abschlussszene."
Leserin Sabine Berning, Laura 11.02.2009

Kurzbeschreibung zu Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch....

»Zwei Jahre nach dem Tod meiner Mutter verliebte sich mein Vater in eine bezaubernde blonde geschiedene Frau aus der Ukraine. Er war vierundachtzig, sie sechsunddreißig. Wie eine flauschige rosarote Granate schoss sie in unser Leben, wirbelte trübes Wasser auf, brachte den ganzen Morast längst versunkener Erinnerungen wieder an die Oberfläche und trat unseren Familiengespenstern kräftig in den Hintern.«
Als Nadias verwitweter Vater ihr mitteilt, dass er wieder heiraten will, löst er eine gewaltige Familienkrise aus. Sein neuer Schatz ist eine üppige Blondine, aus der Ukraine wie er auch, mit einer Vorliebe für grüne Satinunterwäsche, Fertiggerichte und hochtechnisierte Kücheneinrichtungen. Nadia ist sofort klar, dass diese Person vor nichts Halt machen wird, um ihre ehrgeizigen Träume zu verwirklichen ...
Doch etwas Gutes hat die Angelegenheit: Nadia und ihre Schwester Vera sprechen seit Jahren das erste Mal wieder miteinander, verbunden durch das gemeinsame Ziel: ihr Vater muss aus den Klauen dieses Frauenzimmers gerettet werden!
Marina Lewycka wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Kind ukrainischer Eltern in einem Flüchtlingslager in Kiel geboren und wuchs in England auf. Sie ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter, lebt in Sheffield und unterrichtet an der Sheffield Hallam University. Dies ist ihr erster Roman, der in England zu einem Riesenerfolg wurde, ein begeistertes Echo bei Presse, Buchhandel und Lesern hervorrief und die Bestsellerliste im Sturm nahm.

Beschreibung der Redaktion zu Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch....

Als Nadias verwitweter Vater ihr mitteilt, dass er wieder heiraten will, löst er eine gewaltige Familienkrise aus. Sein neuer Schatz ist eine üppige Blondine, aus der Ukraine wie er auch, mit einer Vorliebe für grüne Satinunterwäsche, Fertiggerichte und hochtechnisierte Kücheneinrichtungen. Nadia ist sofort klar, daß diese Frau vor nichts haltmachen wird, um ihre ehrgeizigen Träume zu verwirklichen …

Doch etwas Gutes hat die Angelegenheit: Nadia und ihre Schwester Vera sprechen seit Jahren das erste Mal wieder miteinander, verbunden durch das gemeinsame Ziel: ihr Vater muss aus den Klauen der Glücksritterin gerettet werden! Doch auch der alte Mann arbeitet zielstrebig an der Erfüllung seiner Träume. Unter anderem schreibt er an einer ›Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹, die nicht weniger als die Geschichte der industrialisierten Welt behandelt …

Portrait

Marina Lewycka:
Marina Lewycka wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Kind ukrainischer Eltern in einem Flüchtlingslager in Kiel geboren und wuchs in England auf. Sie ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter, lebt in Sheffield und unterrichtet an der Sheffield Hallam University.
Ihr erster Roman ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹ eroberte nicht nur die Bestsellerlisten, sondern auch die Herzen der Leser im Sturm. Er wurde in 33 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Bewertung unserer Kunden zu Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch....

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50

06.05.2010

„Vater - Tochter Beziehung einmal anders beleuchtet!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der 84jährige Nikolai schwebt im siebten Himmel nachdem die vollbusige, blonde Valentina in sein Leben tritt!

Nur die Töchter sind nicht ganz so angetan von der 30 Jahre jüngeren Freundin des Vaters und versuchen alles um die bevorstehende Hochzeit zu verhindern.

Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch in der ganz liebevoll und mit viel Humor die Geschichte zweier Töchter beschrieben wird die alles daran setzen würden ihren Vater vor einer Dummheit zu bewahren!

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Caravan. dtv-Taschenbücher, Band 21201 (3423212012)

50

30.04.2010

„Englischer Humor, bitterböse und wirklich toll!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Seit ich dieses Buch gelesen habe, bin ich ein großer Fan dieser Autorin. In ihrem wirklich gelungen Erstling geht es um 2 Schwestern, die gegen eine neue Stiefmutter vorgehen müssen. Denn die neue Frau ihres 84 jährigen Vaters ist genauso alt wie seine Töchter und tut alles für eine Aufenthaltsgenehmigung. Satire auf höchstem Niveau, gemischt mit englischem schwarzen Humor. Klasse, am besten den 2. Roman direkt mitnemen...

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Caravan. dtv-Taschenbücher, Band 21201 (9783423212014)

50

03.12.2009

„Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der 84-jährige Witwer Nikolai will seiner Einsamkeit ein Ende setzen und noch einmal heiraten. Als seine Töchter Vera und Nadezhda allerdings erfahren, wer die Auserwählte sein soll – Valentina, jung, blond, üppig und ebenso aus der Ukraine wie Nikolai – kommt es zur handfesten Familienkrise. Denn eins ist klar: Valentina hat große Ziele – Geld, Luxus und vor allem eine Aufenthaltsgenehmigung, um sich dauerhaft in England niederzulassen! Also müssen die Töchter sich zusammenraufen, um gemeinsam gegen die neue „Stiefmutter“ vorzugehen…
Zwar kann ich die Rezensionen, die „Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch“ als komisches und lustiges Buch beschreiben, nur teilweise bestätigen – trotzdem ist Marina Lewyckas Erstlingswerk ein echter Volltreffer. Aus der Perspektive der jüngeren Schwester Nadezhda erzählt, entwickelt sich eine rührende Geschichte über das Alter, Einsamkeit und Familienbande. Tiefgang bekommt der Roman vor allem durch die Familiengeschichte, die schlaglichtartig immer wieder zum Vorschein kommt – eine Geschichte geprägt von Armut, Unterdrückung und nie aufgegebener Hoffnung. Und auch wenn natürlich einige Stereotypen bemüht werden, um das Aufeinandertreffen von Ost und West zu beschreiben, so liest sich die Geschichte als durchaus authentisch und nicht aufgesetzt. Empfehlenswert!

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50

03.07.2009

„Kurioser Titel mit Tiefgang”

von einer Kundin oder einem Kunden
Einerseits ein leichter, ironischer Unterhaltungsroman, andererseits eine Familiengeschichte inmitten von Krieg, Vertreibung und Integration. Ein verschrobener 84-jähriger ukrainischer Einwanderer möchte auf seine alten Tage noch einmal heiraten. Die Frau seiner Wahl ist eine vollbusige, ultrakurze Röcke tragende,
36-jährige Blondine, ebenfalls aus der Ukraine stammend. Resultat: Die Familie steht Kopf und die im Zickenkrieg lebenden Töchter des Alten werden durch das gemeinsame Feindbild wieder vereint.
Jedoch ist nicht alles so wie es zuerst scheint und so manches Klischee muss neu überdacht werden.

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40

04.04.2009

„Sehr unterhaltsame Familiengeschichte”

von einer Kundin oder einem Kunden
Genau das Richtige für zwischendurch.Humorvoll erzählte Familiengeschichte um einen 84-jährigen, der sich in eine junge,vollbusige Blondine aus der Ukraine verliebt und diese gegen den Willen seiner beiden Töchter heiraten möchte.
Durch diese Situation finden die Töchter, die seit Jahren nicht mehr miteinander reden,wieder zueinander und gemeinsam setzen sie alles daran,ihren alten Vater vor dieser Frau zu schützen.Man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen und je nach Situation empfindet man Verständnis oder Mitleid mit den beteiligten Personen.

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30

18.01.2009

„Skurril-tragikomische Familiengeschichte”

von Uli Geißler aus Fürth Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Na gut, dass bisweilen in Familien eine Krise ausbricht, wenn die älter gewordenen Eltern „anders“ werden, kann man sich schon vorstellen. Wenn es allerdings so verrückt und auch schwierig wird, wie bei dem alternden ins englische Sheffield immigrierten 84jährigen ukrainischen Ingenieur, erfordert schon ein gerüttelt Maß an Toleranz, Durchhaltevermögen und starker Hoffnung auf positive Veränderung.

Irgendwie ist es ja tragisch, dass die neu entflammte Zuneigung des nicht mehr taufrischen und seit zwei Jahren Verwitweten in eine ukrainische Ehebrecherin mit atemraubender Oberweite eine so drastische Entwicklung nimmt, wie die Autorin mit ukrainischem familiären Migrationshintergrund erzählt.

Das gewissermaßen einerseits eine Solidarität der Töchter des Alten Herrn erzeugende und eine Familienkrise anderseits auslösende zielgerichtete und geradezu kriminell touphe Vorgehen der offensichtlich nur zum Erhalt der Aufenthaltserlaubnis sowie nicht unwesentlichen Geldeinkünfte aus dem doch geringen finanziellen Bestand des in kritikloser Liebe alle Forderungen der Großbusigen erfüllenden Greises bedient gern zitierte Klischees in einer sich globalisierenden Welt. Irgendwie ist es eine Wirtschaftsflucht und Einwanderungs- denn eine Liebes- oder Familiengeschichte.

Die eingeflochtene, Titel gebende Beschreibung des fiktiven Autors über die die technische Revolution in der Landwirtschaft durch die Erfindung und Einführung des Traktors sowie die Folgen von Industrialisierung und Krieg sind letztlich nur ablenkendes, wenngleich niveauvoll gelungen informierendes Beiwerk zur reellen Historie ukrainischer, ja europäischer Wirklichkeit.

Die so treffend beschriebenen Empfindungen der Protagonistinnen und Protagonisten sowie die vielen versteckten witzigen Dialoge und Situationen tragen zum leichten und vergnüglichen Lesegenuss bei.

© 01/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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40

27.12.2008

„Auf den zweiten Blick”

von Xirxe aus Hannover Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Den ersten Teil des Buches habe ich vermutlich wie viele andere Leserinnen und Leser auch mit wachsender Entrüstung gelesen: Gierige, materialistisch eingestellte Osteuropäerin nimmt armen alten Mann aus. Stellenweise recht komisch, manchmal auch beklemmend.
Doch dann mischen sich neue Töne ein: Ganz so einfach sind die Schuldzuweisungen doch nicht zu verteilen. Der Vater der Erzählerin ist schwierig, er braucht Hilfe beim Baden, es gibt Probleme mit Pipi, er hat sexuelle Wünsche an seine Ehefrau, hat ihr deshalb auch eine Brustvergrößerung gezahlt, ist zänkisch - Dinge, die die (erzählende) Tochter Nadja am liebsten verdrängen würde. Dagegen stehen die eigentlichen Gründe der neuen Stiefmutter Valentina für diese Heirat: Ihrem Sohn die Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen, selbst auch jetzt schon ein besseres Leben als in der Ukraine zu führen (Wer die Verhältnisse in manchen der ehemaligen Teile der früheren UdSSR kennt, kann dies verstehen) - Nadja fängt an sich zu fragen, was sie denn an Valentinas Stelle getan hätte.
Und so, wie sich in der zweiten Ehe ihres Vaters nicht alles als so eindeutig und klar darstellt wie man beim ersten Blick vielleicht denken würde, so entwickelt sich auch das Verhältnis der beiden Töchter. Es zeigt sich, dass die große Schwester nicht einfach nur ein eiskalter materialistischer Charakter ist, sondern das es auch hier noch eine andere, weitere Wahrheit gibt, die erst nach und nach zu Tage tritt.
Es ist ein guter Unterhaltungsroman, der einem an einem aktuellen Thema zudem klar vor Augen führt, dass nichts so einfach zu sein scheint, wie man beim ersten Lesen meint. Hinter der scheinbar klaren Schwarz-Weiß-Realität (da gut und da böse) stecken unzählige Grautöne. Mich hat dies Buch ziemlich nachdenklich gestimmt...

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50

29.09.2008

„Unterhaltsamer, humorvoller, Beziehungsroman”

von Segler und Bücherfan Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Der rote Faden des Romans ist die Geschichte über die Bedeutung der Traktoren mit dem Beginn der Industrialisierung (hier hauptsächlich in der Ukraine) im zivilen und militärischen Gebrauch. Diese Geschichte wird von der Hauptfigur Nikolai, dem Vater von Vera und Nadeschda, geschrieben. Nikolai ist vierundachtzig und hat sich unsterblich in die sechsunddreißigjährige vollbusige (Botticelli-Busen) Valentina verliebt. Hiermit beginnt der in meinen Augen witzige "Zickenkrieg" und die Geschichte eines alten Mannes, der die Zeit zurückdrehen möchte. Außerdem wird die Problematik und Seelenlage einer verzweifelten Frau dargelegt, die mit allen Mitteln mit ihrem Sohn aus der Ukraine nach England immigrieren möchte. Die Situation von Gefangenen in deutschen Lagern und Familiendramen während des 2. Weltkriegs wird in Rückblicken angerissen. Marina Lewycka hat einen in meinen Augen sehr unterhaltsamer, geschichtsträchtiger Beziehungsroman geschrieben. Dazu wählt sie eine sehr lebendige, milieugetreue Sprache mit der die Story wunderbar dem Leser zu Miterleben nahe gebracht wird. Ich kann den Roman sehr empfehlen.

10 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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