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Kinderkacke

Das ehrliche Elternbuch

buch
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Artikeldetails zu Kinderkacke

AutorThomas Lindemann, Julia Heilmann

Untertitel Das ehrliche Elternbuch

Abbildungsvermerk 2010. 20,5 cm

  • ISBN-103-455-50150-8
  • ISBN-139783455501506
  • Verlag Hoffmann und Campe
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten221
  • Auflage3. Auflage
  • Veröffentlicht19.03.2010
  • Gewicht267g
  • SpracheDeutsch

Kurzbeschreibung zu Kinderkacke

Die radikale Veränderung im Leben eines Menschen passiert mit dem Elternwerden. Plötzlich sind sie da, diese so sehr geliebten Egozentrikpakete. Nichts ist mehr wie zuvor, jede Planung wird über den Haufen geschmissen. Hier soll es um das richtige Leben gehen und nicht um den albernen Mythos, der um Vaterschaft und Mutterschaft gebaut wird. Kinder sind wunderbar, und sie sind das Größte, und sie sind nervig und anstrengend. Beides ist wahr und Letzteres ist das Problem. Kinderkriegen verändert Beziehungen gründlichst, zerstört sie oft, ruiniert Pläne und Träume der Eltern, stoppt Karrieren,
entzweit Freunde. Das meiste müsste nicht so sein. Warum es nur ehrlich und mit Humor geht, das zeigt dieses Buch.

Portrait

Thomas Lindemann:
Thomas Lindemann, Jahrgang 1972, arbeitete nach Abschluss seines Psychologiestudiums als freier Journalist und schrieb für verschiedene Zeitungen und Magazine, u. a. für Jetzt , Stern und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung . Seit 2006 ist er Feuilletonredakteur bei der Welt . Familie Heilmann-Lindemann lebt mit ihren zwei Söhnen in Berlin, drittes Kind nicht ausgeschlossen.
Julia Heilmann:
Julia Heilmann, geboren 1975, studierte Kunstgeschichte in Jena, Barcelona und Berlin und arbeitete zunächst in einem wissenschaftlichen Verlag. Bevor der Anarchismus in Form ihrer Kinder über sie hereinbrach, leitete sie eine Kunstbuchhandlung.

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50

13.01.2011

„Für alle nicht ganz so perfekten Eltern, wie wir sie doch alle sind....”

von einer Kundin oder einem Kunden
Danke! Danke! Danke! Vielen Dank für dieses Buch. Endlich sagt mal einer, wie es wirklich ist! Etwas zaghaft bin ich eine Weile um dieses Buch herumgeschlichen. Als ich es dann gelesen habe, war es wie ein Aufatmen! Es gibt sie doch noch, diese anderen Mütter, deren Leben nicht nur aus dem absoluten Aufgehen im Mutterdasein besteht. Es gibt sie noch, die Mütter, die auch zugeben können, dass die Beziehung mal unter den Kindern leidet, dass die Figur nicht mehr so ist, wie sie mal war, dass man manchmal am liebsten mit einer Flasche Rotwein in einem dunklen Loch verschwinden möchte... und dass Kinder deswegen trotzdem eine Bereicherung sind, ohne die man sich das Leben gar nicht mehr vorstellen kann und will. Aber man muss doch mal drüber reden dürden...

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

02.01.2011

„Das wahre Leben”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Herbolzheim
Das Buch spricht wirklich aus dem wahren Elter-Leben!
Teilweise lache ich mit, teilweise kommen mir die Tränen, weil es einfach stimmt!

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20

31.10.2010

„Autorenkacke”

von Buchwurm aus Ober-Ramstadt
Nun, vielleicht sollte ich erwähnen, warum ich dieses Buch gekauft habe. Ich bin 30 Jahre alt und lebe seit über 4 Jahren mit meinem Partner glücklich zusammen, auch wenn wir nicht verheiratet sind. Seit 1,5 Jahren tickt in mir plötzlich so eine biologische Uhr, die mir ganz vehement sagt:"Es ist höchste Eisenbahn..." und so haben mein Schatz und ich gemeinsam entschieden, dass ich im nächsten Monat die Pille absetzen werde. Soviel zu dem Thema. Auf der anderen Seite habe ich Freundinnen, die bereits Kinder haben und habe auch schon mitbekommen, dass Kinder kriegen in Deutschland so ein Thema für sich ist. Und daher interessierte mich mal ein ungeschönter Bericht von jungen Eltern.

In "Kinderkacke" beschreiben Julia Heilmann und Thomas Lindemann, beide Akademiker, ihren Alltag, die Entwicklung ihrer Beziehung usw. aus wechselnder Perspektive und vor allem offen und ungeschönt. Allerdings bekam ich bereits auf den ersten Seiten den Eindruck, dass sich diese beiden Menschen nicht wirklich überlegt haben, was es bedeutet, Kinder zu haben und ihr permanentes Gejammer und Gemecker ging mir ziemlich schnell gehörig auf den Keks. Dieses Buch ist nicht etwa witzig oder mit Galgenhumor gespickt. Nein, auf mich machte es einen richtig bösen Eindruck und ich hatte schnell das Gefühl, dass die beiden ihre Kinder regelrecht verteufeln, wenn nicht sogar hassen und sich ihr früheres, karriere- und partygeiles Leben mit allen Obeflächlichkeiten des "normalen" Vollzeitberufslebens zurück wünschen. Manchmal hatte ich echt das Gefühl, dass die beiden es auch nicht anders verdient haben. Ich kann mir leider nicht vorstellen, dass diese beiden ihre Kinder wirklich lieben und wollen.

Und so bleibt mir nur zu entscheiden, dass mein Schatz dieses Buch nicht zu Gesicht bekommt (will ja nicht, dass er denkt, Kinder zu bekommen, sei wie, Terroristen auszubilden) und zu hoffen, dass wir bessere Eltern werden.

0 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

08.10.2010

„Schonungslos offen”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich habe das Buch geschenkt bekommen von einer Freundin. Obwohl ich Ratgeber meistens nicht lese, habe ich mich dann doch dran gemacht und das Buch an 2 Abenden gelesen.
Sagen wir mal so: einiges trifft bestimmt zu. Der Schlafmangel, der sich daraus ergebene psychische Allgemeinzustand; die Übermütter die ihr Kind pushen und die Kinder damit sicherlich auch überfordern; das Ruhe und Ausruhen Wörter sind, die mit Kindern keine Gültigkeit mehr haben. All das und noch ein paar Fakten mehr sind wirklich wahr, und den Mut auch dasmal aufzuschreiben und nicht immer alles durch die rosa Brille zu sehen, respekt.
Dennoch denke ich, das generell jede Mutter und jeder Vater selber sehen muß was für ihn das beste ist; wenn die Mutter halbtags gerne arbeiten gehen möchte und das Kind bis 15 Uhr in der KITa ist, gut, für die eine toll, für die andere undenkbar.
Es ist einfach ein Gesellschaftsproblem, jeder will alles besser machen, Werte die früher da waren und gut waren, werden heute als mittelalterlich dagestellt. Ich bin z.B. gerne Hausfrau und ich werte mich und andere auch nicht ab, und sage pauschal, die sitzen sich den Hintern platt oder sitzten in Cafes. Nein, mein Tag hat viele Aufgaben und da bin ich stolz drauf diese zu bewältigen.
Ich rede hier auch nicht von finanzieller Not. Der eine muss, der andere kann!
Die Autoren schreiben immer mal wieder von einem Druck, dem man sich aussetzt wenn du Eltern bist, und da ist echt was dran. Irgendwie läuft man doch ständig mit einem schlechten Gewissen rum, aber ob es das Wert ist? Ist es wichtig, das andere Laternen basteln, wo ich eine kaufe, wo meine Kids Süßes dürfen und andere nur Rohkost; wo mein Sohn Nintendo spielt, aber andere mit Knete und Holz? Man sollte seine Kinder lieben, wie man ihnen das zeigt, das muß jeder für sich selber klar haben.

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50

08.07.2010

„Herrlich ehrlich!!!!!!”

von Christine Hoffmann
Genau so isses!
Unterhaltsam, schonungslos und das Bekenntnis zum Elterndasein trotz aller Widrigkeiten. Das Autorenpaar rechnet vor allem mit Übereltern, Leistungsdruck im Kleinkindalter und veralteten Rollenmustern ab. Jeder kriegt sein Fett weg und doch findet sich auch jedes halbwegs normale Elternpaar in diesen Seiten wieder.
Ein tolles und lang ersehntes Buch!

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40

22.05.2010

„Soooo schlimm isses nu auch wieder nicht!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ganz klar: Die Welt brauchte ein Buch, in dem mal darauf hingewiesen wird, dass das Leben mit Kindern nicht 24 Stunden am Tag knuffig tuffig rosarot ist. Dass es anstrengend ist. Aber sooo schlimm? Dass man sich nach dem Montag im Büro sehnt, um der sonntäglichen Langeweile mit den kleinen Monstern zu entkommen? Wenn das Autorenpaar das wirklich so empfindet, ist es zu bedauern!
Sozialkritische Themen wie die Unmöglichkeit für Frauen, Karriere mit Kind zu kombinieren, werden schonunglos und leider zutreffend dargestellt.
Die Beschreibung einer Bahnreise mit zwei Kindern gleicht der Beschreibung der Hölle und ist ebenfalls leider nicht aus der Luft gegriffen.
Der verzweifelte Schrei nach dem alten Leben, als man noch nach einer Sauftour verkatert im Bett bleiben durfte, erscheint mir allerdings zu negativ. Ich kenne keine Eltern, die zurück tauschen möchten, zumindest keine, die das zugeben.
Unterm Strich aber ein lesenswertes Buch, beide Autoren haben eine erfrischende Art zu schreiben und sind gnadenlos ehrlich zu sich, dem Partner und dem Rest der Welt. Mutig, mutig...

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