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Kein schöner Land

Roman. Ausgezeichnet mit dem 3sat-Preis in Klagenfurt 2008

buch
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Artikeldetails zu Kein schöner Land

AutorPatrick Findeis

Untertitel Roman. Ausgezeichnet mit dem 3sat-Preis in Klagenfurt 2008

Abbildungsvermerk 20,5 cm

  • ISBN-103-421-04417-1
  • ISBN-139783421044174
  • Verlag DVA
  • Einbandartgebunden
  • Seiten201
  • Veröffentlicht15.06.2009
  • GenreRoman
  • Gewicht323g
  • SpracheDeutsch

Rezensionen der Redaktion zu Kein schöner Land

"Der Text findet eine Sprache, in der alles aufgeht: die Gegend, der Akzent, die Verwerfung der Generationen. Und in diesem elegischen Ton habe ich manchmal gehört, wie das Versmaß im Hintergrund mitschwang, und das, ohne im Geringsten manieristisch zu sein. In diesem Ton ist alles, alle Figuren, alles Denken, die ganze Katastrophe und Tragödie aufgehoben. Und das ist, nach meinem Dafürhalten, eine ganz große literarische Leistung." (Burkhard Spinnen bei den 32. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt 2008)

Kurzbeschreibung zu Kein schöner Land

Der Geruch von kaltem Rauch und Bier - die Wahrheit über die deutsche Provinz


Ein idyllisches Dorf ist dieses Rottensol, in dem sonntags die Kirchenglocken läuten, aber in den Ställen stehen schon lange keine Kühe mehr. Den Alten mangelt es an Kraft, und die Jungen haben eigene Vorstellungen. Auch Uwe will weg, nach Afrika, doch dann erkrankt sein Vater. Zurück in der Heimat, geht er einen Weg zu Ende, von dem er hoffte, abgekommen zu sein. In einem schwebenden Ton voller Musikalität entlarvt Patrick Findeis in "Kein schöner Land" die Hölle der Provinz, voll beklemmender Eindringlichkeit.


Rottensol ist ausgeblutet: Neben zwei Bauernhöfen gibt es nur den Schützenverein und die spärlich besuchte Wirtschaft »Gambrinus«, die von Angelika und Alfons, dem Flüchtling, geführt wird. Ihr Sohn Uwe träumt davon, dies alles hinter sich zu lassen; er ist Zimmerergeselle und geht auf die Walz, möchte bis nach Afrika. Aber ein vorgetäuschter Hilferuf der Mutter holt ihn frühzeitig zurück nach Rottensol, das nun noch unerträglicher ist: Olaf, der einzige Freund von früher, ist verschwunden, seit die Schlosserei seines Vaters in Flammen aufgegangen ist, und Uwes Jugendliebe Nicki lebt mit dem drogenabhängigen Mirko zusammen. Uwe verbringt nun seine Tage und Nächte mit Mirko in dessen baufälligem Haus - und flüchtet in eine Welt, in die ihm niemand folgen kann.


Unverhohlen führt uns der preisgekrönte Autor Patrick Findeis das Leben in der Provinz vor, den Wandel der Zeiten, den Konflikt zwischen den Generationen. In dem klaren, poetischen Ton, den er für seine Geschichte findet, »ist alles, alle Figuren, alles Denken, die ganze Tragödie, aufgehoben. Das ist eine ganz große literarische Leistung« (Burkhard Spinnen).


Für sein fulminantes Debüt hat Patrick Findeis in Klagenfurt den 3sat- Literaturpreis gewonnen.


Autorenportrait zu Kein schöner Land

Patrick Findeis, geboren 1975 in Heidenheim an der Brenz, lebt als freier Autor in Berlin. Nach Handwerkslehre und Abitur auf dem zweiten Bildungsweg studierte er Komparatistik, Psychologie und Kommunikationsforschung. Findeis ist Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig und erhielt für sein literarisches Werk schon vielfach Auszeichnungen, zuletzt 2011 ein Aufenthaltsstipendium der Villa-Aurora-Stiftung in Los Angeles. Für seinen Debütroman „Kein schöner Land“ wurde er u.a. 2008 mit dem 3sat-Literaturpreis in Klagenfurt bedacht. "Wo wir uns finden" ist sein zweiter Roman.

Portrait

Patrick Findeis:
Patrick Findeis, 1975 geboren, lebt in Berlin. Nach Handwerkslehre und Abitur auf dem zweiten Bildungsweg studierte er Komparatistik, Psychologie und Kommunikationsforschung. Findeis ist Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig.

Autorenportrait

Patrick Findeis, geboren 1975 in Heidenheim an der Brenz, lebt als freier Autor in Berlin. Nach Handwerkslehre und Abitur auf dem zweiten Bildungsweg studierte er Komparatistik, Psychologie und Kommunikationsforschung. Findeis ist Absolvent des Deutschen Literaturinstituts Leipzig und erhielt für sein literarisches Werk schon vielfach Auszeichnungen, zuletzt 2011 ein Aufenthaltsstipendium der Villa-Aurora-Stiftung in Los Angeles. Für seinen Debütroman „Kein schöner Land“ wurde er u.a. 2008 mit dem 3sat-Literaturpreis in Klagenfurt bedacht. "Wo wir uns finden" ist sein zweiter Roman.

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