Aktion: Kaufen Sie 1 OYO II oder TouchMe eReader und das von Ihnen gekaufte, günstigste eBook erhalten Sie kostenlos! Max. eBook Wert: 35.-

Neukunde?

Hier starten

Erweiterte Suche
Jedermann

Jedermann

Roman. Ausgezeichnet mit dem PEN/Faulkner Award 2006

buch
CHF 16.80
auf Merkliste

versandkostenfrei

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Artikeldetails zu Jedermann

AutorPhilip Roth

Untertitel Roman. Ausgezeichnet mit dem PEN/Faulkner Award 2006

Abbildungsvermerk 19 cm

  • ISBN-103-499-24594-9
  • ISBN-139783499245947
  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • Reiherororo Taschenbücher
  • ÜbersetzerWerner Schmitz
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten157
  • Veröffentlicht01.03.2008
  • Gewicht146g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelEveryman

Mehr Artikel von

Weitere Artikel zum Thema

Verwandte Kategorien

Rezensionen der Redaktion zu Jedermann

«Tatsächlich hat sich Philip Roth jetzt, im Alter, selbst übertroffen.» (Der Spiegel)

Kurzbeschreibung zu Jedermann

Philip Roth neuer Roman ist eine intime und doch universale Geschichte von Verlust, Reue und stoischem Gleichmut. Roth zeichnet das Schicksal seines Jedermann nach, von der ersten schockierenden Konfrontation mit dem Tod an dem idyllischen Strand seiner Kindheitssommer bis hin zu der Zeit, als ihm die Hinfälligkeit seiner Altersgenossen und die eigene Gebrechlichkeit zusetzen. Sein Thema ist das, was wir alle erleben und was uns doch so erschreckt.

Beschreibung der Redaktion zu Jedermann

„Tatsächlich hat sich Roth jetzt, im Alter, selbst übertroffen“ (Der Spiegel)



Philip Roth’ neuer Roman ist eine intime und doch universale Geschichte von Verlust, Reue und stoischem Gleichmut. Der Bestsellerautor des Romans „Verschwörung gegen Amerika“ verlagert seine Aufmerksamkeit nun von „der erschütternden Begegnung einer Familie mit der Geschichte“ (The New York Times) zum Kampf eines Mannes gegen die Sterblichkeit.

Roth zeichnet das Schicksal seines Jedermann nach, von der ersten schockierenden Konfrontation mit dem Tod an dem idyllischen Strand seiner Kindheitssommer über die familiären Wirren und die beruflichen Erfolge in seinem Erwachsenenleben bis hin zu der Zeit, als ihm die Hinfälligkeit seiner Altersgenossen und die eigene Gebrechlichkeit zusetzen.

Das Terrain dieses gewaltigen Romans ist der menschliche Körper. Sein Thema ist das, was wir alle erleben und was uns doch so erschreckt.

Portrait

Philip Roth:
Philip Roth wurde 1933 in Newark, New Jersey, geboren. Für sein Werk wurde mit allen bedeutenden amerikanischen Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter dem Pulitzer-Preis für "Amerikanisches Idyll". Für "Der menschliche Makel" erhielt er seinen zweiten PEN / Faulkner Award sowie den britischen W. H. Smith Award als "bestes Buch des Jahres" und den französischen Prix Medici als "bestes ausländisches Buch des Jahres". Im Jahre 2001 wurde er mit der höchsten Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters bedacht, der Goldmedaille für Belletristik, die alle sechs Jahre für das Gesamtwerk eines Autors verliehen wird. 2006 wird Philiph Roth mit dem Pen/Nabokov-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre an lebende Autoren verliehen und ist mit zwanzigtausend Dollar dotiert.
Werner Schmitz:
Werner Schmitz wurde 2011 mit dem "Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis" ausgezeichnet. Er wurde für seine Übersetzungen zeitgenössischer amerikanischer Literatur, insbesondere für seine Übertragung der Romane Paul Austers geehrt.

Bewertung unserer Kunden zu Jedermann

Wie ist Ihre Meinung zu „Jedermann”?

Geben Sie Ihre Bewertung ab. Jetzt rezensieren und 2 CHF kassieren.

50

28.07.2011

„Ein Buch über die Vergänglichkeit, das zum Nachdenken anregt.”

von einer Kundin oder einem Kunden
Philip Roth schreibt in seinem kurzen Roman über das Schicksal eines „Jedermann“. Ausgehend vom Begräbnis des „Jedermann“ liefert uns Roth Ausschnitte aus dessen Leben in Form von episodenhaften Rückblicken. Der Leser kann die Höhen und Tiefen seines Lebens mitverfolgen – Familie und Kindheit, Karriere, die drei gescheiterten Ehen, sowie das daraus resultierende fehlende Verhältnis zu seinen Söhnen, Tochter und Enkelkinder. Vor allem liest man über seine Krankheitsgeschichte, denn der Tod zieht sich als universelles Thema durch den gesamten Roman. Es geht um Verlust, Reue und vor allem um die Angst vor dem Altern und Sterben. Irgendwann wird sich allerdings „Jedermann“ seiner eigenen Sterblichkeit bewusst.
Man kann es kaum glauben, aber Philip Roth schafft es in einem so kurzen Roman alles über das Leben eines „Jedermann“ zu schreiben, was einem wichtig erscheint. Die ineinander übergehenden, nicht chronologischen Episoden sind stimmig und durchdacht. Mit jedem Roman überzeugt mich Philip Roth mehr von seinem unglaublichen Talent.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

25.05.2011

„Beeindruckend, nachdenklich machend.”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Gütersloh
Das Buch hat gerade mal 172 Seiten und der Rückseitentext verspricht, das das ganze Leben eines Mannes darin dargestellt wird.
Auf 172 Seiten?!
Ja, es ist Philip Roth gelungen, sogar sehr gut gelungen. Obwohl ich es vor ca. 1 Jahr gelesen habe, wirkt es bei mir immer noch nach.

Das Buch macht nachdenklich, ist wehmütig. Und obwohl es darin um Tod und Siechtum geht, so hat man doch nach dem Lesen ein eher lebensbejahendes Gefühl. Genieße das Hier und Jetzt, weil es im Alter möglicherweise nicht mehr möglich ist. Hört sich vielleicht etwas komisch an, besser kann ich es aber nicht ausdrücken.

Wie gesagt für mich ein absolut lesenswertes Buch!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

01.10.2009

„Es trifft jeden!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Mensch stirbt. Und was bleibt? Eine Lebensgeschichte, die uns alle trifft, denn sie beschreibt ein zu normales Leben. Dabei Höhen und Tiefen, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen. Dieser Jedermann hat die erste Begegnung mit dem Tod in den Jugendjahren. So zieht sich eine Krankheit nach der anderen durch sein Leben, windet sich in seinem Körper, beschert ihm immer wieder schwere Operationen. Doch was ihn mehr noch leiden lässt, sind seine Gedanken: ein wenig bedeutungsvolles Leben, drei gescheiterte Ehen mit Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sinnlose Tätigkeiten im Alter und letztendlich die Angst vor dem Nichts.Was den Menschen ein Leben lang bewegt ist hier in Kürze beschrieben. Der beklemmende Weg ins Nichts zerrt an des Lesers nerven, kann man sich doch allzu gut damit identifizieren - schließlich wird hier gezeigt, was wir alle sind: vergänglich. Treffende Sprache, ein Thema, dass uns alle betrifft. Und was bleibt letztendlich? Lesen!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

12.10.2008

„Jedermann und die Vergänglichkeit”

von R. Funk
Jedermann, ein Durchschnittsbürger der gehobenen Mittelschicht, wird nach drei gescheiterten Ehen, einer längeren Krankheitsgeschichte mit implantierten Bypässen und Stents und einsamen Jahren in einem Rentnerghetto mit Anfang siebzig beerdigt.

Sein Name bleibt dem Leser unbekannt. Die Rückblende auf sein Leben beginnt mit seiner Kindheit, in der er als Neunjähriger erstmals mit dem Tod konfrontiert wird: im Krankenhaus, in dem sein Bettnachbar, ebenfalls ein Junge, nach einer Magenoperation stirbt. Aus dem zuverlässigen Knaben, der für seinen Vater, der einen Juwelierladen besitzt, Diamanten im Umschag per Bus zum Goldschmied bringt, wird ein erfolgreicher Art Director in einer New Yorker Werbeagentur, zu dessen Welt Shootings, Reisen, Models und Sex gehören.

Als Jedermann kurz vor dem Ende seines Lebens steht, muss er sich eingestehen, dass er seine Familien zerstört, drei Kinder einer intakten Kindheit beraubt und sich schließlich von seinem älteren, immer hilfsbereiten Bruder entfremdet hat, auf den er neidisch wurde. Neidisch auf dessen Erfolge als Investmentbanker, dessen intakte, langjährige Ehe, die vier prächtige Söhne hervorbrachte, dessen Sportlichkeit und unverwüstliche Gesundheit. Nur zu Nancy, seiner geschiedenen Tochter aus zweiter Ehe, hat er eine starke Bindung. Seine gerade gereiften Pläne, mit ihr und ihren Kindern zusammenzuziehen, zerschlagen sich, da ihre Mutter einen Schlaganfall erlitten hat und nun ihrerseits mit Nancy zusammen wohnen soll.

Kurz vor seinem letzten OP-Termin, den er nicht überleben sollte, begibt er sich zum Friedhof, auf dem seine Eltern begraben liegen, in der Vorahnung, dass er selbst bald hier beerdigt wird. Roth schildert meisterhaft die Begegnung mit dem Totengräber, der Jedermann genau sein makaberes Handwerk erklärt. Die 100 Dollar Trinkgeld sind zwar für den letzten Dienst dieses Mannes an seinen Eltern, aber wohl auch im Hinblick auf die bevorstehende eigene Beerdigung gedacht.

Der Roman erzählt von Scheitern und Reue, vom Altwerden, vom Verlust der Gesundheit und vom Nicht-akzeptieren-Wollen des eigenen Todes. Das erstaunliche ist, dass es der Autor geschafft hat, ein solches Jedermann-Leben auf nur 170 Buchseiten umfassend zu beschreiben.

Philip Roth ist einer der ganz Großen der Weltliteratur. Dass der vielfach ausgezeichnete Autor den Literaturnobelpreis nicht bekommen hat, ehrt ihn, wenn man sich so manchen bizarren Missgriff des Nobelpreiskomitees in den letzten Jahren vor Augen führt. Ein solch bedeutender Schriftsteller soll sich nicht in eine Reihe mit Jelinek, Pinter oder LeClezio stellen dürfen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

25.05.2008

„"Verlassen!"”

von Zitronenblau Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Verlassen-sein ist die große Erkenntnis des Protagonisten, der ein Jedermann ist. Vom Friedhof zum Friedhof schließt sich der Kreis des Lebens, aus dem Nichts geboren, in das Nichts gestorben. Ein Roman, mit viel Tragik und Wahrheit. Leider, wie ich finde, kommt es aber nicht an "Der menschliche Makel" heran. Lesenswert ist das Buch alle Male. Es hat nur sehr viele unangenehme Begebenheiten in sich, die zu Tränen rühren können. Bitte bei der Anschaffungsentscheidung bedenken: dies ist kein Buch der Freude!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

BonusprogrammHilfe

Miles & More

16 Meilen sammeln

4116 Meilen einlösen

--> --> -->