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Heribert C. Ottersbach

Heribert C. Ottersbach

Die Architekturbilder. Katalog zur Ausstellung in der Mathildenhöhe Darmstadt, 2008. Dtsch.-Engl.

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Artikeldetails zu Heribert C. Ottersbach

AutorFernando Pessoa, Heribert C. Ottersbach, Friedrich Nietzsche, Carola Kemme, Kai-Uwe Hemken, Michel Foucault, Ralf Beil

Untertitel Die Architekturbilder. Katalog zur Ausstellung in der Mathildenhöhe Darmstadt, 2008. Dtsch.-Engl.

Abbildungsvermerk 73 Farb- und 9 SW-Abbildungen 30,5 cm

  • ISBN-103-7757-2175-4
  • ISBN-139783775721752
  • Verlag Hatje Cantz Verlag...
  • Einbandartgebunden
  • Seiten175
  • Veröffentlicht15.05.2008
  • Gewicht1235g
  • SpracheEnglisch, Deutsch

Kurzbeschreibung zu Heribert C. Ottersbach

Nicht weniger als eine Neubewertung der Moderne versucht Heribert C. Ottersbach (*1960 in Köln) in seiner künstlerischen Arbeit. Aus vorgefundenen Materialien und eigenen zeichnerischen Entwürfen entwickelt der Maler seine Bildideen – darunter auch ein Vielzahl von architektonischen Sujets, für ihn »abstrakte, geometrische Figurationen einer durch die ›Erziehung‹ disziplinierten Gesellschaft«.
Ottersbachs Architekturdarstellungen tragen zum Teil ironisch-sarkastische Titel wie Die Wiederentdeckung des Bauhauses aus dem Geist der postmodernen Gartenlaube (2002) oder Die neue Schule von Athen (2002). Ein deutlicher Verweis auf seine kritische Grundhaltung gegenüber der Moderne und ihren Manifestationen, deren Utopiegehalt wie Sinnverlust der Künstler in seinen Arbeiten in distanziert prüfender Bildsprache auslotet.
Ausstellung: Mathildenhöhe Darmstadt 11.5.–7.9.2008

Exklusives Verkaufsrecht für: Gesamte Welt.
Kein Verkaufsrecht für: Deutschland.

Beschreibung der Redaktion zu Heribert C. Ottersbach

Nicht weniger als eine Neubewertung der Moderne versucht Heribert C. Ottersbach (*1960 in Köln) in seiner künstlerischen Arbeit. Aus vorgefundenen Materialien und eigenen zeichnerischen Entwürfen entwickelt der Maler seine Bildideen – darunter auch ein Vielzahl von architektonischen Sujets, für ihn »abstrakte, geometrische Figurationen einer durch die ›Erziehung‹ disziplinierten Gesellschaft«.
Ottersbachs Architekturdarstellungen tragen zum Teil ironisch-sarkastische Titel wie Die Wiederentdeckung des Bauhauses aus dem Geist der postmodernen Gartenlaube (2002) oder Die neue Schule von Athen (2002). Ein deutlicher Verweis auf seine kritische Grundhaltung gegenüber der Moderne und ihren Manifestationen, deren Utopiegehalt wie Sinnverlust der Künstler in seinen Arbeiten in distanziert prüfender Bildsprache auslotet.

Ausstellung: Mathildenhöhe Darmstadt 11.5.–7.9.2008

Portrait

Fernando Pessoa:
Fernando Pessoa (1888-1935), der wohl bedeutendste moderne Dichter Portugals, ist auch bei uns mit dem Buch der Unruhe plötzlich bekannt geworden. Er gehört zu den großen literarischen Erneuerern, ist nicht nur der Begründer der modernen Dichtung seines Landes, sondern eine der Schlüsselfiguren in der Entwicklung der zeitgenössischen Dichtung überhaupt. Er schuf nicht nur Gedichte und poetische Prosatexte verschiedenster, ja widersprüchlichster Art, sondern Verkörperungen der Gegenstände seines Denkens und Dichtens: seine Heteronyme. Er gab seinem vielfältig gespaltenen Ich die Namen Alberto Caeiro, Ricardo Reis, Álvaro de Campos und eben Pessoa, das im Portugiesischen so viel wie "Person, Maske, Fiktion, Niemand" bedeutet.
Friedrich Nietzsche:
Friedrich Nietzsche (1844-1900) stammte aus einer evangelischen Pfarrersfamilie, besuchte die renommierte Landesschule in Pforta bei Naumburg, studierte in Bonn und Leipzig und wurde mit 25 Jahren Professor der klassischen Philologie in Basel. Er war ein genialer Denker, Meister der Sprache und begabter Musiker und Komponist. Sein Leben war bestimmt von problematischen Beziehungen, etwa zu Richard Wagner oder Lou Andreas-Salomé, und endete in der bedrückenden Einsamkeit des Wahnsinns.
Michel Foucault:
Paul-Michel Foucault, geb. 15. Okt. 1926 in Poitiers, gest. am 25. Juni 1984 an den Folgen einer HIV-Infektion; studierte Philosophie und Psychologie in Paris. 1952 Assistent für Psychologie an der geisteswissenschaftlichen Fakultät in Lille; 1955 Lektor an der Universität Uppsala (Schweden). Nach Direktorenstellen an Instituten in Warschau und Hamburg kehrte er 1960 nach Frankreich zurück, wo er bis 1966 als Professor für Psychologie und Philosophie an der Universität Clermont-Ferrand arbeitete. 1965 und 1966 war er Mitglied der Fouchet-Kommission, die von der Regierung für die Reform des (Hoch-)Schulwesens eingesetzt wurde. Nach einer Gastprofessur in Tunis (1965-1968) war er an der Reform-Universität von Vincennes tätig (1968-1970). 1970 wurde er als Professor für Geschichte der Denksysteme an das renommierte Collège de France berufen. Gleichzeitig machte er durch sein politisches Engagement auf sich aufmerksam. 1975-1982 unternahm er Reisen nach Berkeley, Japan, Iran und Polen.
Ralf Beil:
Ralf Beil, * 1965 in Kobe/Japan, ist Direktor des Instituts Mathildenhöhe Darmstadt. Er arbeitete zuvor als Konservator und Kurator am Kunstmuseum Bern und am Musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne. Er zeichnet für zahlreiche Ausstellungen und Publikationen verantwortlich; bei DuMont erschien der Titel »Künstlerküche«.

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