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Hartland

Zu Fuß durch Amerika

buch
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Artikeldetails zu Hartland

AutorWolfgang Büscher

Untertitel Zu Fuß durch Amerika

Abbildungsvermerk 1 farbige Karte

  • bol.ch-Verkaufsrang12.886
  • ISBN-103-87134-685-3
  • ISBN-139783871346859
  • Verlag Rowohlt Berlin
  • Einbandartgebunden
  • Seiten300
  • Veröffentlicht02.05.2011
  • Gewicht397g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Hartland

Zu Fuß in das Herz Amerikas, drei Monate lang, 3500 Kilometer von Nord nach Süd: Wolfgang Büscher hat das Abenteuer gewagt. Er läßt sich durch die schneebedeckte Prärie Norddakotas treiben, entdeckt den verlassenen Ort Hartland, der einst Heartland hieß, und freundet sich in den Great Plains mit einem rätselhaften indianischen Cowboy an. Dann folgt er der Route 77 vom Missouri bis zum Rio Grande. Bob Dylan nannte diese historische Straße einmal das eigentliche Herz Amerikas, ihr entlang lasse sich der Geist des Landes einfangen. In Kansas muß Büscher mit gespreizten Armen und Beinen am Wagen des Sheriffs stehen, auf offener Landstraße, er schläft in gespenstischen Motels und viktorianischen Herrenhäusern und flieht aus einem Nachtasyl. Dann Texas. Ranches, groß wie kleine Staaten, die Hitze des Südens. Bei Waco, wo einst die bewaffnete Davidianer-Sekte wochenlang vom FBI belagert wurde, trifft er den heutigen Sektenchef ? der Wahn lebt. Büscher läßt sich weitertreiben, immer weiter nach Süden, durch die Desierto de los Muertos, bis er schließlich über den Rio Bravo nach Mexiko verschwindet ... Ein einzigartiges Reiseabenteuer ? geschrieben von einem Autor, dessen Bücher, so der «Spiegel», «zum Besten gehören, was in den letzten Jahren in deutscher Sprache erschienen ist».

Beschreibung der Redaktion zu Hartland

Zu Fuß in das Herz Amerikas, drei Monate lang, 3500 Kilometer von Nord nach Süd: Wolfgang Büscher hat das Abenteuer gewagt. Er lässt sich durch die schneebedeckte Prärie Nord-Dakotas treiben, entdeckt den verlassenen Ort Hartland, der einst Heartland hieß, und freundet sich in den Great Plains mit einem rätselhaften indianischen Cowboy an. Dann folgt er der Route 77 von Nebraska bis zum Rio Grande. Bob Dylan nannte diese historische Straße einmal das eigentliche Herz Amerikas, ihr entlang lasse sich der Geist des Landes einfangen. In Kansas muss Büscher mit gespreizten Armen am Wagen des Sheriffs stehen, auf offener Landstraße, er schläft in gespenstischen Motels und viktorianischen Herrenhäusern, flieht aus einem Nachtasyl, wird von Hunden gejagt. Dann Texas. Ranches, groß wie kleine Staaten, die Hitze des Südens. Bei Waco, wo einst die bewaffnete Davidianer-Sekte wochenlang vom FBI belagert wurde, trifft er den heutigen Sektenchef der Wahnsinn lebt. Büscher lässt sich weiter treiben, immer weiter nach Süden, bis er schließlich in der mexikanischen Wüste verschwindet. Ein einzigartiges Reiseabenteuer geschrieben von einem Autor, dessen Bücher, so der "Spiegel", "zum Besten gehören, was in den letzten Jahren in deutscher Sprache erschienen ist".

Portrait

Wolfgang Büscher:
Wolfgang Büscher, geboren 1951, hat für die "Süddeutsche Zeitung", "Geo" sowie die "Neue Zürcher Zeitung" geschrieben und das Ressort Reportage bei der "Welt" geleitet. Heute ist er Autor der "Zeit". Wolfgang Büscher erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik, den Wilhelm-Müller-Literaturpreis, den Theodor-Wolff-Preis sowie den Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis und 2006 den Ludwig-Börne-Preis.

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40

08.04.2012

„In das Herz Amerikas”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wolfgang Büscher ist 3500 Km
entlang der Route 77 durch das Herz Amerikas gegangen.
Er hat dabei von Schneebedeckten Landschaften bis hin zu Sonnenüberfluteten Landschaften im Süden der USA die unterschiedlichsten Landschaften erkundet.
Seine Reise endete in Mexiko.
Doch was das Buch so beeindruckend macht sind die Menschen,denen er auf seinem Weg begegnet.
Sie fragen ihn nicht,woher er kommt,sondern wohin er geht.
Typisch Amerikanisch:positiv und in die Zukunft gerichtet.
Auf der anderen Seite schildert er auch seine Begegnung mit einem Heimatschutzbeauftragten,der in ihm partout eine Gefahr für die Sicherheit der USA sehen will.
Als Folge von 9/11 zeigt Büscher ein zerrissenes Amerika zwischen den guten,alten Werten des American Dream und einer Stimmung,die an einen Totalitär regierten Staat erinnert.
Büscher reist mit allen Sinnen und durch seine präzise Sprache schafft er eindrucksvolle,atmosphärische Beschreibungen.
Ein grandioses,literarisches Reisebuch.

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40

02.02.2012

„Zu Fuß durch die USA”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Abenteuer und eine Erkenntnis. In diesem Land ist Raum für jeden - wie eng oder wie weit seine Ziele auch gesteckt sein mögen.
Wolfgang Büscher bleibt immer ein Beobachter - erhebt sich nie zum Richter!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

23.08.2011

„Das beste Buch seit Langem!”

von Volker M. Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Zu Fuss durch Amerika. Na ja. Wo sind die Leute in letzter Zeit nicht überall zu Fuss unterwegs gewesen, seitdem Hape Kerkeling ein Paar Schuhe auf dem Jakobsweg durchgelaufen hat. Zu Fuss durch Deutschland, durch die Sahara, durch Wanne-Eickel. Bei den meisten Autoren sind diese Reisen mehr oder weniger trivial, wenn man Glück hat, sind sie wenigstens unterhaltsam.
Wolfgang Büscher ist nicht das erste Mal zu Fuss unterwegs. Er hat schon Berlin-Moskau bewältigt (sowohl konditionell als auch literarisch) und eine Deutschlandreise ist ebenfalls als Buch erschienen. Die hatte ich bereits gelesen und fand sie schon herausragend wegen der präzisen Sprache und der atmosphärischen Beschreibungen, die niemals ins Triviale abgleiten, oder abgehoben und versponnen wirken. Büscher reist mit allen Sinnen, aufmerksam und aufgeschlossen und so gelingen ihm intensive Begegnungen auf Augenhöhe. Wegen dieser "Deutschlandreise" habe ich mir auch Hartland zugelegt und ich muss sagen, dass mich noch selten ein Buch so sprachlos zurückgelassen hat wie dieses. Wer glaubt, unsere moderne, durchgeplante, überraschungslose und gleichgeschaltete westliche Welt böte keine Abenteuer mehr, der wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Büscher beschreibt zwei Amerikas: Eines, das man aus alten Erzählungen kennt, einen Anachronismus in der modernen, heutigen USA, ein Amerika der weiten, menschenleeren Landstriche und der misstrauischen und allgewaltigen Dorfsherrifs. Und das andere, das brodelnde, multikulturelle und oft genug paranoide US-Amerika, in dem Büscher manchmal wie Strandgut angeschwemmt wirkt. Er wandert und trampt 3500 Kilometer durch ein Land, das zwischen Traum und Alptraum schwankt. Wenn er stundenlang von einem ignoranten Angestellten des Heimatschutzministeriums verhört wird, der in ihm partout eine Gefahr für die Sicherheit der Vereinigten Staaten erkennen will, dann spürt man, wie nah die USA am Rande zum Totalitarismus steht. Wenn er durch die Riesenfarmen des Mittleren Westens zieht, dann tun auch dem Leser die Füße weh und er sehnt sich nach einer Mitfahrgelegenheit. Wenn er in der Geisterstadt Hartland (das mal Heartland hieß) mitten in der Einöde auf ein lebendes Gespenst trifft, das mit einer Ration Medikamente und einer Flinte in der Hand auf den Tod wartet, dann zieht es einem das Herz zusammen.
Büscher hat eine Art, diese Begegnungen, diese Momente mit Sprache festzuhalten, die wohl einzigartig ist. Dieses Buch ist auf jeden Fall einzigartig und das beste, das ich seit Langem gelesen habe. Es ist nur schade, dass ich kein Schriftsteller bin und meine Begeisterung nicht genauso virtuos zu Papier bringen kann, wie Büscher. Das Buch hätte es verdient.

3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

05.08.2011

„We gamble and we just hope”

von einer Kundin oder einem Kunden
Laufen im Autoland Amerika, das ist schon ein Widerspruch in sich. Und so ist es nicht verwunderlich, dass der Autor Wolfgang Büscher auf seinem Weg von der Grenze Kanadas bis in den Süden der USA laufend Menschen trifft, die nur den Kopf schütteln.
Er muss auf Schnellstraßen gegen Wetterkapriolen ankämpfen und sucht vergeblich die Zentren der Städte und Dörfer, die doch nur aus Vororten bestehen. Dort findet er jedoch einfache und meist freundliche Leute, die ihm und uns ihre Geschichte erzählen: Geschichten von Einwanderen und Indianern; Menschen, die auf der Suche nach dem Glück ihre bescheidenen Antworten gefunden haben.
Dieses Buch erzählt wenig von dem Amerika, dass wir aus Hollywoodfilmem kennen. Es gibt uns einen spannenden Einblick in die ganz normale Welt außerhalb der bekannten Großstädte. Es ist das Herz Amerikas, der tägliche Kampf ums Überleben. Stilistisch ist es große Literatur.
"Hartland ist die gescheiteste, die schönste und anrührenste Reflexion über Amerika, die sich denken lässt." (Rolling Stone)

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50

24.06.2011

„Durchs Cowboyland”

von einer Kundin oder einem Kunden
Seine Reiseberichte sind immer ein Garant für anspruchsvolle Unterhaltung.
So auch Büschers neuestes Buch über die "Erwanderung" der USA.
Sein Weg führte von der Grenze Kanadas über die Great Plains bis nach Mexiko.
Ein abenteuerliches Unterfangen, das fast schon zu Anfang an einem übereifrigen Grenzbeamten gescheitert wäre.
Wolfgang Büscher ist ein begnadeter Erzähler, wo auch immer er unterwegs iat, verfolgen die Leser begeistert seine Reiseschilderungen, und es werden immer mehr.

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50

01.06.2011

„Wunderschön :)”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wolfgang Büscher wandert aus dem Norden von Kanada in den Süden bis zur Grenze von Texas und berichtet von Land und Leute denen er begegnet. Durch seinen ruhigen Erzählstil lässt sich das Buch leicht lesen. Man will immer weiter lesen, immer noch ein Kapitel mehr und ehe man sich versieht hat man dieses Buch verschlungen.

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50

27.05.2011

„Ein wahrer Entdecker ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieser Bericht aus dem Mitte Amerikas ist grandios! Der Autor macht das unamerikanischste, was in Reisender tun kann und geht zu Fuß. Er läuft mit offenen Augen und Ohren durch ein Land, von dem so viele Geschichten und Klischees existieren, wie von keinem anderen Land. Wolfgang Büscher hat trotzdem neue Geschichten gefunden und erzählt sie. Er tut mehr als das, er lässt diese Geschichten an sich heran und erzählt sie mit einer Mischung aus Respekt und Nüchternheit. Grossartig!

50

24.05.2011

„Das Amerika hinter Hollywoods Glanz”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eine außergewöhnliche Reise.
Wolfgang Büscher lief zu Fuß von Kanada in den Süden der Vereinigten Staaten. In seinem Buch stellt er dem Leser ein anderes Amerika vor. Es geht nicht um die großen Metropolen wie New York oder Los Angeles. Er bewegte sich im Landesinneren, das Land durch welches die Plains zogen. Die Prärie in der Indianer Büffelherden nachgezogen sind. Dieses Buch ist nicht nur ein Reisebericht. Es ist ein sensibles Porträt eines Landes und dessen Geschichte. Diese tritt dem Leser in Form von verlassenen Farmen und knorrigen Cowboys entgegen.
Büscher bedient sich einer mitreißenden Sprache. Sie reißt einen mit. Eine literarische Sintflut, die das Erlebte an den Leser heran spült. Spätestens nach der zwanzigsten Seite schwimmt man atemlos auf dem Wortstrom.

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