Aktion: Kaufen Sie 1 OYO II oder TouchMe eReader und das von Ihnen gekaufte, günstigste eBook erhalten Sie kostenlos! Max. eBook Wert: 35.-

Neukunde?

Hier starten

Erweiterte Suche
Glückliche Ehe

Glückliche Ehe

Roman. Ausgezeichnet mit dem Los Angeles Times Book Prize, Fiction 2009

buch
CHF 39.50
auf Merkliste

versandkostenfrei

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Artikeldetails zu Glückliche Ehe

AutorRafael Yglesias

Untertitel Roman. Ausgezeichnet mit dem Los Angeles Times Book Prize, Fiction 2009

Abbildungsvermerk 2010. 21 cm

  • ISBN-103-608-93707-2
  • ISBN-139783608937077
  • Verlag Klett-Cotta Verlag
  • ÜbersetzerCornelia Holfeder-von...
  • Einbandartgebunden
  • Seiten426
  • Auflage3. Auflage
  • VeröffentlichtJuni 2010
  • GenreRoman
  • Gewicht520g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelA Happy Marriage

Mehr Artikel von

Verwandte Kategorien

Leseprobe aus Glückliche Ehe

"Er hatte sie sich bestellt. Während er darauf wartete, dass auf seinem neuen Trinitron (diese Farben, dieses klare Bild, welch Wunder der Technik!) Saturday Night Live anfing, erschien auf seine Bestellung die Traumfrau, von der er gar nicht gewusst hatte, dass er von ihr träumte, bis ihn ihre großen blauen Augen, von der Dezemberkälte tränend, erstaunt und amüsiert musterten. Der Lieferant war sein zuweilen nerviger Freund Bernard Weinstein, der, stoffelig wie immer, ihre Namen in Richtung Fußboden murmelte, 'Enrique, Margaret - Margaret, Enrique', und sich prompt vor ihr in das neue Studio-Apartment drängte. Neu für Enrique Sabas und überhaupt. Das fünfstöckige Haus ohne Fahrstuhl in der Eighth Street in Greenwich Village war praktisch entkernt worden und seit zwei Monaten frisch saniert, so dass die erhöhten Preisbindungsmieten jetzt das Marktniveau erreichten. Eine Woche nach dem Verfugen der letzten Badfliese war Enrique eingezogen. Also war in Enriques Leben alles nagelneu, von den Leitungen bis zum Fernseher, als jetzt auch noch diese neue Frau hereinspazierte, zum einzigen Luxus des Apartments, einem echten Kamin, ging. Ein Lavastrom von glänzend schwarzem Haar floss ihr die Schulter herab, als sie ihre rote Baskenmütze abnahm. Dann wandte sie der Komposition aus Bleichziegeln und hellem Marmor den Rücken zu und heftete ihre tränenden Suchscheinwerfer auf Enrique, während sie den Reißverschluss einer schwarzen Daunenjacke öffnete und ein feuerwehrroter Wollpullover zum Vorschein kam, der sich eng an ihren schlanken Oberkörper und ihre kleinen Brüste schmiegte. Beim Anblick dieses bourgeoisen Striptease durchzuckte Enrique ein Stromstoß, der sich so real anfühlte, als hätte er den Warnaufkleber ignoriert, die Rückwand seines neuen Trinitron geöffnet und den Finger irgendwohin gesteckt, wo er nichts zu suchen hatte.Ihre blauen Augen fixierten ihn immer noch, während sie sich in einen Regiestuhl am Kamin fallen ließ, die dünnen Arme aus den Daunen wand und mit einem zierlichen Heben und Rollen der schmalen Schultern die Jacke schließlich abschüttelte. Sie hatte das körperliche Selbst bewusstsein eines Jungsmädchens, hakte ein Bein über die Armlehne des Stuhls, als hätte sie vor, sich darauf zu setzen. Stattdessen blieb sie, wie sie war, die Beine gespreizt, das geschmeidige Becken in einer ausgebleichten Jeans. Lange konnte Enrique da nicht hinschauen. Er betrachtete dagegen ihren außerordentlich schmalen Fuß, so schmal, dass ihm nur, wie Enrique später erfuhr, Sondergrößen passten. Er wusste weder, dass so kleine Füße für eine Frau, die Schuhe liebte, ein immenses Problem waren, noch, dass der schwarze Wildlederstiefel, der hin und her wippte, ihr des Preises wegen Seelenqualen verursacht hatte. Für ihn, einen ignoranten einundzwanzigjährigen Mann, war dieser Fuß in seinem Stiefel eine Provokation, nicht weil er so klein war, sondern weil er unablässig in Enriques Richtung kickte, als sollte er ihn dazu bringen, irgendetwas zu tun, um sie zu beeindrucken : Zeig was! Zeig was! Zeig was! Er konnte sich schlecht über diese fordernde Präsenz beschweren, weil er sich die Frau ja selbst ins Haus bestellt hatte, so wie das chinesische Fastfood von Charlie Mom, dessen Reste jetzt in dem roten Mülleimer unter der blitzenden Edelstahlspüle steckten ..."

Rezensionen der Redaktion zu Glückliche Ehe

"Das ist wirkliche, tief empfundene Intimität." (New York Times)

Kurzbeschreibung zu Glückliche Ehe

Als der 21-jährige Enrique Sabas im wildromantischen Manhattan der Siebzigerjahre auf die drei Jahre ältere Margaret Cohen trifft, weiß er, dass sie die Liebe seines Lebens ist. Doch die familiären Gegensätze könnten größer nicht sein: Er ist ein literarisches Wunderkind, ein eigenbrötlerischer Schulabbrecher, der sich ganz dem Leben der Boheme hingibt, wohingegen die lebhafte, attraktive Margaret aus einem bürgerlichen Haushalt kommt und die kontrollierte Emotionalität ihrer Mutter geerbt hat. Die erotischen Abenteuer und Missgeschicke in den ersten Wochen ihres Kennenlernens sind verwoben mit Szenen ihrer Ehe ? die Erziehung der Kinder, der Verlust eines Elternteils, die Versuchungen eines allzu leichten Seitensprungs ?, bevor Margaret mit Mitte fünfzig ihrer Krebserkrankung erliegt. Eine wahrhaftige Geschichte über ein gemeinsames Leben ? und darüber, was eine glückliche Ehe ausmacht.

Beschreibung der Redaktion zu Glückliche Ehe

Als der 21-jährige Enrique Sabas im wildromantischen Manhattan der Siebzigerjahre auf die drei Jahre ältere Margaret Cohen trifft, weiss er, dass sie die Liebe seines Lebens ist. Doch die familiären Gegensätze könnten grösser nicht sein: Er ist ein literarisches Wunderkind, ein eigenbrötlerischer Schulabbrecher, der sich ganz dem Leben der Boheme hingibt, wohingegen die lebhafte, attraktive Margaret aus einem bürgerlichen Haushalt kommt und die kontrollierte Emotionalität ihrer Mutter geerbt hat.Die erotischen Abenteuer und Missgeschicke in den ersten Wochen ihres Kennenlernens sind verwoben mit Szenen ihrer Ehe - die Erziehung der Kinder, der Verlust eines Elternteils, die Versuchungen eines allzu leichten Seitensprungs -, bevor Margaret mit Mitte fünfzig ihrer Krebserkrankung erliegt. Eine wahrhaftige Geschichte über ein gemeinsames Leben - und darüber, was eine glückliche Ehe ausmacht.

Portrait

Rafael Yglesias:
Rafael Yglesias, geboren 1954 in New York City, ist der Sohn des Schriftstellerpaars Jose und Helen Yglesias. Mit 17 Jahren brach er die High School ab, um seinen ersten Roman zu veröffentlichen, weitere folgten. Von 1977 bis zu ihrem Tod 2004 war er mit Margaret Joskow verheiratet. Yglesias hat zwei erwachsene Söhne und lebt in New York.

Zitat

»Das ist wirkliche, tief empfundene Intimität.« New York Times
»Geschichten über die Ehe sind die ältesten der Welt, aber in Yglesias? zärtlicher, zugleich komischer und reumütiger Schilderung wird eine lebenslange Beziehung zur Geschichte des Lebens an sich.« Wall Street Journal

Bewertung unserer Kunden zu Glückliche Ehe

Wie ist Ihre Meinung zu „Glückliche Ehe”?

Geben Sie Ihre Bewertung ab. Jetzt rezensieren und 2 CHF kassieren.

12

50

14.11.2011

„wunderbar”

von einer Kundin oder einem Kunden
Auf ganz besondere kompositorische und literarische Weise, in sehr zarten Tönen wird über die Ehe von Margaret und Enrique, über die Liebe, über das Suchen und Finden des Anderen, über das Bleibenwollen und doch Gehenlassen müssen geschrieben.
Dies ist ein sehr berührendes, bleibendes Buch.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

19.08.2011

„Selten, aber doch, gibt es sie - die glückliche Ehe”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Es gibt Bücher, welche in die Kategorie "muss man lieb haben", oder "einfach schade, dass Bücher nicht gekuschelt werden können" fallen. Nicht weil alles Wonne und Waschtrog in diesem Buch wäre, nein, es ist die tiefe Menschlichkeit, die ohne jedwede Sentimentalität Leichtigkeit und Komik, Trauer und Ehrlichkeit in einem Licht erscheinen lässt, das der Leser geneigt ist. definitiv zu sagen: "ja, so könnte es gewesen sein, und gerne wäre ich dabei gewesen" Es ist auch mit einem Wort zu beschreiben, nämlich "großartig", und wenn Sie keinen Platz in Ihrer Bibliothek mehr haben, dann schaffen Sie halt einen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

01.08.2011

„Glück und Trauer ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Als der 21 jährige Enrique auf die drei Jahre ältere Margaret trifft, ist es Liebe auf den ersten Blick. Sie überwinden Unterschiede in ihren Herkunftsfamilien und ihren Persönlichkeitsstrukturen.
Als nach dreißigjähriger Ehe Margaret erfährt, dass sie Krebs im Endstadium hat, kämpft sie zuerst erbittert gegen die Krankheit,bevor sie sich ihrem Schicksal beugt. Enrique ist immer an Ihrer Seite und versucht gemeinsam mit ihren zwei Kindern Abschied zu nehmen. Gemeinsam nehmen sie die Erinnerungen auf. Die Zeit des Kennenlernens, die Zeit der Krisen, viele schöne aber auch schwere Erlebnisse und Erfahrungen. Enrique stellt einen Zeitplan auf, wie sich alle Freunde und Verwandte von der noch lebenden Margaret verabschieden können. Unaufhörlich kommen die Gedanken an den Tod und an ein Weiterleben nach dem Tod.
Eine Geschichte, die ehrlich und kritisch ist, liebevoll und bitter , mit Humor und sehr viel Trauer. Sehr lesenswert!












War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

09.05.2011

„Glückliche Ehe”

von einer Kundin oder einem Kunden
Enrique und Margaret treffen sich in den siebziger Jahren in Manhattan und verlieben sich sofort ineinander. Es dauert nicht lange und die beiden heiraten, obwohl sie im Grunde nicht so gut zusammenpassen, denn Enrique ist eher der literarische Schöngeist und Margaret die Künstlerische, die aber auf dem Boden geblieben ist. Nach zwei Söhnen und heftigen Problemen in ihrer Ehe, erkrankt Margaret gerade mal mit Mitte fünfzig unheilbar an Krebs. Für alle bricht eine Welt zusammen, aber Enrique versucht alles, um seiner Frau den Tod und die Schmerzen zu erleichert. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die am Ende zeigt, was wirklich eine glückliche Ehe ist.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

12.09.2010

„Glückliche Ehe”

von einer Kundin oder einem Kunden
Enrique lernt Margaret in den Siebziger Jahren durch einen Freund kennen, der selbst sehr stark an Margaret interessiert ist. Doch Enrique und Margaret sind füreinander geschaffen und es ist für beide die große Liebe.

Dreissig Jahre später, nach Geburt und Erziehung zweier Söhne, nach Fast-Trennung und wieder Versöhnung, wird bei Margaret Krebs festgestellt. Enrique opfert sich für die Pflege Margarets fast auf , damit sie nicht im Krankenhaus oder in einem Hospiz sterben muß, sondern zu Hause in ihrem Bett. Sie hat geplant, sich von jedem Familienmitglied und allen Freunden zu verabschieden, bevor ihre künstliche Ernährung eingestellt wird.

Es werden die Höhen und die Tiefen einer Ehe beschrieben, aber am Ende siegt doch die Liebe, die die ganze Zeit in dieser Ehe vorhanden war.

Eine wunderschöne, tragische Geschichte, die wohl auch einige Paralellen aus dem Lebens des Autors aufzeigt. Bitte Taschentücher nicht vergessen!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

06.06.2010

„In guten wie in schlechten Zeiten”

von sternthaler75 aus Hannover
Lassen Sie es auf sich wirken... denn das, was Sie gerade gelesen haben, kann man nicht einfach so hinter sich lassen. Vielleicht tut es weh, aber das ist in Ordnung. So ist nun mal das Leben, wird jetzt jemand denken. Ja, so ist es auch. Aber man darf es nicht verdrängen, das Sterben, denn auch das gehört zum Leben.

Im Wechsel beschreibt uns Rafael Yglesias das Leben und das Sterben von Margaret, Enriques Frau. Wir lernen die beiden kennen; Enrique, der Schulabbrecher und Romanschreiber; Margaret, die Frau mit den wundervollsten blauen Augen dieser Welt. Im Laufe ihres gemeinsamen Lebens kommen zwei Söhne hinzu. Und wir erfahren nicht nur die guten Zeiten. Nein, es gibt auch schlechte Zeiten, die es zu bewältigen gilt. Und dann erkrankt Margaret an Blasenkrebs.

Zuhause sterben, das ist der letzte Wunsch, den Margaret nun noch hat. Und Enrique erfüllt ihr diesen Wunsch. Es ist nicht einfach, doch er nimmt alle Hürden, organisiert letzte Besuche, kümmert sich um die Beerdigung. Er würde auch gern in Ruhe mit seiner Frau etwas Zeit verbringen, um sich zu verabschieden, doch dazu bleibt ihm leider keine Gelegenheit mehr, zumindest nicht so, wie er es sich gewünscht hätte.

Es machte mich traurig, nicht erst am Ende, manches entlockte mir die Tränen einfach so, mittendrin. Einiges ist so gefühlvoll beschrieben, dass mir auch hier die Augen überliefen. Voller Emotionen, mit Liebe zum Detail, realistisch und gut recherchiert, so gibt Yglesias seine eigenen Erfahrungen hier zu Papier. Und es ist ihm gelungen, dass ich dieses Buch mit gutem Gewissen weiter empfehlen kann.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

30.05.2010

„Wunderschön!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Yglesias wundervoller Roman ist wirklich autobiographisch. In abwechselnden Kapiteln beschreibt er wie der junge Enrique anfangs der 70er seine Frau Margaret kennen-und lieben lernt und sie "heute" bis zum bitteren Ende gegen den Krebs ankämpft. Hingebungsvoll kümmert Enrique sich um seine Frau, unfähig sich vorzustellen wie sein Leben ohne sie sein wird. Ein wunderschönes Buch über die Liebe und die Ehe in ihren verschiedenen Facetten.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

26.05.2010

„Liebe ohne Wenn und Aber”

von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald)
Das Buch hat mich zu tiefst bewegt. Rafael Yglesias beschreibt in sehr sensiblen und einfühlsamen Worten die Liebesgeschichte zwischen Enrique und Margaret. Von ihrem ersten Kennenlerne bis hin zu Margarets Krankheit und Tod.

Das Buch ist in zwei Sequenzen gegliedert. Vergangenheit und Gegenwart. In dem einen Teil beschreibt Yglesias, wie Margaret und Enrique sich kennenlernen und man bekommt einen Eindruck in ihre Gefühlswelt. Das Bangen, ob der andere einen mag, die innere Zerrissenheit, wenn man mal was "blödes" gesagt oder getan hat. Enrique hat die Schule abgebrochen und einen Roman geschrieben, der ihm das Leben ohne elterliche Unterstützung ermöglicht. Diese Unterstützung und den Halt hätte er sowieso nie von seinen Eltern erhalten und darunter leidet er. Schon früh mußte er lernen, dass nur er und sein Können zählen. Einerseits hat ihn das reifen lassen, aber tief in seinem Inneren ist er zu tiefst verunsichert und sucht Liebe, Halt und Geborgenheit. Genau dies findet er in Margaret. Ihre Eltern standen immer hinter ihr, auch finanziell. Sie nimmt Enriques Leben in die Hand. Sehr subtil und vorsichtig, was er genießt. Keine Entscheidung, die er nicht trifft, ohne mit ihr Rücksprache gehalten zu haben.

Dies ändert sich, als Margaret an Krebs erkrankt und Enrique ihrer beider Leben in die Hand nehmen muß. Sie glauben, den Krebs besiegt zu haben, bis er zurückkehrt. Bösartiger denn je. Als keinererlei Aussicht auf Heilung mehr besteht, beschließt Margaret, zu sterben. Ihr Mann unterstützt sie. Er holt sie nach Hause, pflegt sie und organisiert Treffen mit allen Freunden, damit sie sich verabschieden kann. Der Autor schildert die Krankheit und den Zustand zwar in allen grausamen Einzellheiten, aber so gefühlvoll, dass ich mitgelitten habe und zu Tränen gerührt war.

Ein wirklich lesenswertes Buch! Hier wird die Zweisamkeit und die totale Aufgabe für den geliebten Menschen groß geschrieben, ohne kitschig zu sein. Die beiden werden mich gedanklich noch lange begleiten.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

20.05.2010

„Zum Sterben schön”

von einer Kundin oder einem Kunden
Anfang der 70er Jahre treffen sich der damals 21-jährige Enrique und Margaret und es ist sofort Liebe auf den ersten Blick. Sie bleiben zusammen, heiraten und leben mit ihren beiden Söhnen in einer Wohnung in New York. Nach 30 Ehejahren erfährt Margaret, dass sie an unheilbarem Krebs erkrankt ist und nach vielen vergeblichen Therapien kommt sie zum Sterben nach Hause. Enrique, der früher manches Mal an ihrer Beziehung und Liebe zweifelte, ist die ganze Zeit an ihrer Seite und pflegt sie aufopferungsvoll. Ein wunderschönes Buch voller Liebe und Hingabe.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

19.05.2010

„Wahrhaftigkeit und Intimität”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Was für ein Buch, was für eine Ehe !
Eigentlich ein ganz normales Leben, was die beiden da führen, doch ist es niemals banal und oberflächlich...wir erleben die verschiedensten Stationen, den Funken zu Beginn, erotische Abenteuer bis hin zum Seitensprung...das Aufwachsen der Kinder, Verlust und Zusammensein und schließlich die Trennung durch den Tod. Kraft und Intensität ist für mich der stärkste Nachklang dieser Geschichte...

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

04.05.2010

„Das bisher beste Buch des Jahres !”

von einer Kundin oder einem Kunden
Was macht eine glückliche Ehe aus ?
Das schildert uns Rafael Yglesias in einem realistischen und zu Herzen gehenden Roman so eindringlich, dass man annehmen muss, es handele sich um seine eigene Geschichte.
Von Kapitel zu Kapitel abwechselnd werden wir Zeuge wie sich Enrique Sabas Liebe zu Margaret Cohen im Manhattan der siebziger Jahre entwickelt und welcher gewaltigen Prüfung sie unterzogen wird, als Margaret mit Mitte fünzig unheilbar an Krebs erkrankt. Dabei werden wundervolle erotische Passagen, die an John Updike erinnern gegen aufrüttelnde, traurige Kapitel geschnitten, die detailiert den schweren, aber liebevollen Umgang der beiden mit Margrets Krankheit zeigen.
Beim Lesen durchlebt man Höhen und Tiefen, Liebe und Schmerz, Himmel und Hölle.
Schlicht: das bisher beste Buch des Jahres !

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

26.04.2010

„Berührend”

von nischi
Dies ist eine sehr berührende Liebesgeschichte, obwohl - oder vielleicht auch weil - der Tod in diesem Buch ein wichtiges Thema ist. Der Autor beschreibt sehr nüchtern, ohne Beschönigung oder jeglichen Kitsch den langsamen Tod seiner Frau. Schlicht genial ist das ständige Hin- und Herspringen zwischen den verschiedenen Zeitebenen: Die Zeit des ersten Kennenlernens wechselt sich immer wieder ab mit den Tagen des Abschiednehmens vor Margrets Tod. Erstaunlicherweise stürzt dies die Leserschaft nicht in ein unzumutbares Wechselbad der Gefühle, sondern es entsteht gegen Ende des Buches der Eindruck, dass gerade durch die Gegenüberstellung von Anfang und Schluss dieser Beziehung sich ein Kreis schliesst.
Dieses Buch lässt einen erahnen, was es bedeutet, trotz Schweirigkeiten so lange zusammenzubleiben. Der im ersten Moment bieder wirkende Titel "Glückliche Ehe" wird dem gerecht.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

13.04.2010

„Glückliche Ehe”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Roman über den Anfang und das Ende einer "glücklichen Ehe".
Enrique, ein junger Schriftsteller verliebt sich in Margaret. "Sie ist wirklich total außergewöhnlich. Ich kann es nicht in banale Worte fassen, aber sie ist stark und gleichzeitig feminin, intelligent, ohne prätentiös zu sein..."
Am Ende muss Enrique stark sein. Für seine krebskranke Frau, seine Söhne und auch die Familien beider.
Eine zarte, wachsende Liebesgeschichte wechselt sich ab mit einer Geschichte über Abschiednehmen, Rückblicken auf die gemeinsamen Jahre, die Höhen und Tiefen darin.
Für mich, trotz seiner Traurigkeit, ein sehr lesenswerter Roman voll Gefühl!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

17.03.2010

„glücklich bis zum bitteren ende”

von planty
der anfang des buches war locker und leicht, erzählt er vom kennenlernen margaretes und enriques. dann wird es sehr emotional, es ist an manchen stellen schwer, weiterzulesen.

fast 30 jahre sind die beiden mittlerweile verheiratet, dann erkrankt margaret unheilbar an krebs. eine harte bewährungsprobe für alle. es ist nicht immer eine glückliche ehe, man erlebt die höhen und tiefen eines normalen ehepaares. die krankheit bringt beide wieder enger zusammen und der satz bis das der tod euch scheidet wird traurige wirklichkeit.

das buch ist keine leichte kost, es ist lesenswert wie die beiden und ihre familie mit der krankheit und den daraus entstehenden ängsten und hoffnungen umgeht. rafael yglesias schafft es durch seinen schreibstil, dass das buch nicht nur traurig und hoffnungslos sondern ein liebesroman der besonderen art.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

10.03.2010

„Glückliche Ehe”

von Juliana aus Hildesheim
Der Roman ,Glückliche Ehe' von Rafael Yglesias ist ein außergwöhnlich trauriges Buch. Der Titel sagt nicht über das tragische Ende der Liebe von Margaret und Enrique, er lässt eher vermuten, dass es sich um eine Liebesgeschichte mit Happy End handelt. Dem Leser wird aber schnell klar, dass es eine eher tragische Geschichte ist, die aber nicht nur diese Momente beleuchtet, sondern auch die glücklichen, die aber schon in der Vergangenheit liegen.

Enrique und Margaret sind ein Liebespaar - seit 29 Jahren. Ihre Liebe ist so stark, dass Enrique mit Margaret die schwierigste Zeit ihres Lebens durchsteht. Sie hat Krebs und wird sterben. Nicht jeder kann von sich behaupten, dass er so stark ist, seinen Partner durch eine solch krisenvolle Zeit zu begleiten.

Schön ist, dass der Autor, Yglesias, nicht nur diese Momente der Krankheit und Trauer zeigt, sondern immer wieder an die schönen Momente der Verliebtheit denken lässt. Der Autor ist mit einem solch empfindlichen Thema sehr gut umgegangen und hat dem Leser gezeigt, was eine glückliche Ehe ist. Es ist nämlich nicht nur eine schöne Zeit ohne Krisen, sondern auch eine Zeit der Streits. Damit eine glückliche ehe bestehen bleibt, sind beide dazu verpflichtet, zu versuchen, sich aus der krisenvollen Zeit zu führen.

Letztenlich kann gesagt werden, dass ,Glückliche Ehe' ein sehr schönes Buch ist, welches unterschiedliche Gefühle beim Leser wachrufen kann. Es ist aber kein Buch, welches mal ganz schnell Zwischendurch gelesen werden kann, weil der Leser dafür genug Zeit und Ruhe braucht, um die Themen des Buches nachvollziehen zu können.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

23.02.2010

„Glückliche Ehe”

von einer Kundin oder einem Kunden
Diese Neuerscheinung hat mich ein Wochenende lang gefesselt.

Unausweichlich geht die fünfzigjährige Margaret auf ihr Lebensende zu – begleitet von ihrem Ehemann Enrique.
Mit Respekt vor dem Tod, nahezu verstörend offen in den Details dieser schlimmsten Krankheit schreibt der Autor ein mutiges Buch!
Der Leser ahnt, dass vieles erlebt sein könnte.

Wir können ausruhen in den rückblickenden Kapiteln einer intensiv gelebten Ehe, dem lockeren Stil der Worte in der Phase des Kennenlernens, des wachsenden tiefen Vertrauens und der Gefühle.
Wir werden Zeugen eines bewussten Abschieds von Freunden und Familie, in denen Enrique glaubt, alles kontrollieren zu können und selbst das größte Wunder erlebt.

Eine glückliche, keinesfalls überirdische Ehe.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

21.02.2010

„Ein Buch vom Abschied nehmen”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Buch vom Abschied nehmen und Erinnerungen an glückliche Tag. Die Geschichte einer Ehe mit Höhen und Tiefen ist lebensnah und flüssig erzählt. Sie umfasst die Anfangsjahre der Beziehung ebenso wie die nachhaltige und schonungslose Beschreibung von Krankheit und Sterben der Ehefrau. Zugleich ist sie geprägt von Selbstzweifeln eines Mannes, der seiner Frau den letzten Wunsch erfüllt. So ist das Buch zwar sehr emotional, jedoch mehr als eine rührselige Krankengeschichte. In der Brutalität der Darstellung der Krankheit hat mich das Werk an ‚Kluun, Mitten ins Gesicht’ erinnert, in der der Ehemann eigene (andere) Wege findet, mit der Krebskrankheit seiner Frau umzugehen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

Diese Artikel haben mir auch gefallen: Mitten ins Gesicht (9783596169115)

50

21.02.2010

„Traurig und doch wunderschön”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Schenken Sie sich dieses Buch. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen, obwohl es ein trauriges Thema behandelt. Aber der Autor hat seine Geschichte so wunderschön geschrieben, dass es sich einfach lohnt, die Angst vor dem Thema des Krebstodes der einen Hauptperson zu überwinden. Dieses Buch ist traurig, warmherzig, liebevoll und beschreibt eine ganz normale Ehe mit allen Höhen und Tiefen. Es ist auf gar keinen Fall sentimental, rührselig oder kitschig. Mit Sicherheit konnte der Amerikaner Rafael Yglesias deshalb so gut über dieses Thema schreiben, weil seine eigene Ehefrau 2004 nach 27 Jahren Ehe verstorben ist. Wenn man die kurze Biografie des Autors in dem Schutzumschlag liest und dann das Buch gelesen hat, ergeben sich viele Parallelen, d.h. er hat ganz sicher viel seiner eigenen Geschichte in diesem Roman verarbeitet und aufgearbeitet. Geschickt baut er sein Buch auf. Es beginnt in den siebziger Jahren in New York, wo die Hauptperson Enrique Saba seine zukünftige Frau Margaret Cohen das erste Mal durch einen Freund kennenlernt. Diese Frau fasziniert ihn sofort und er möchte sie gerne näher kennenlernen, auch wenn sein Freund meint, dass sie in einer ganz anderen Liga spielt. Er stammt aus einer chaotischen Patchworkfamilie: seine Mutter ist Jüdin, sein Vater stammt aus Kuba, beide sind linksgerichtete Autoren und verdienen dementsprechend nicht das große Geld. Sie entstammt einer wohlhabenden jüdischen Familie, wo die Männer das Geld zu verdienen haben und die Frauen die Kinder aufziehen. Schon im zweiten Kapitel erfahren wir von Rafael Yglesias die bittere Wahrheit. Margaret hat Blasenkrebs im Endstadium und ihr Mann versucht ihr das Sterben so leicht wie möglich zu machen. Nun wechselt der Autor von Kapitel zu Kapitel zwischen Vergangenheit und der Gegenwart hin und her. Wir erfahren, wie die ersten Dates verlaufen sind, wie die Ehe sich entwickelt hat und welche Spannungen es gegeben hat, aber auch mit welcher Hingabe und Verzweiflung er seine Frau bis zum Ende hin pflegt. Es ist ein ausgesprochen einfühlsames Buch, was mich persönlich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Sehr interessant war für mich speziell die Frage, die der Autor am Ende des Buches aufgeworfen hat: Wie egoistisch darf man gegenüber einem sterbenden Menschen sein.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

16.02.2010

„Charakterisierung einer wahrhaftigen Ehe”

von einer Kundin oder einem Kunden
Beinahe 30 gemeinsame Jahre liegen hinter Margaret und Enrique, als Margaret an Krebs erkrankt. Dieses Buch schildert eindrücklich deren letzten Tage und Wochen, die Trauer, die schwindende Hoffnung und die Angst Enriques vor einem Leben ohne seine Frau an seiner Seite.

Episodenhaft werden die Eckpunkte der gemeinsamen Jahre des Paares eingeschoben - die erste Begegnung, das Erkennen ihrer gegenseitigen Liebe, aber auch die Zweifel und Verbitterung, die solch ein langes Zusammenleben zwangsläufig mit sich bringt. Diese Rückblicke lassen mitlachen und -schmunzeln, sie lassen den Leser kopfschüttelnd oder verblüfft zurück. Doch ihnen allen ist gemein, dass sie das drohende unausweichliche Ende immer wieder vergessen lassen, fast so, als wäre der Leser selbst an Enriques und Margarets Stelle und könne nicht voraussehen, wie deren gemeinsames Leben einmal enden wird.

Dies ist keine Geschichte von Mut und Kampf im sicheren Angesicht des nahenden Todes. Keine der Personen, weder die Eheleute selbst, noch deren Familie oder Freunde werden besser, stärker oder selbstloser dargestellt, als sie es tatsächlich sind. Fehler und Schwächen offenbaren sich ausschließlich als das, was sie letztendlich immer sind: oft ungeliebte, aber dennoch stets vorhandene Eigenschaften eines realen Menschen. In ihren letzten Tagen sind weder Margaret, noch ihr Mann Enrique strahlende Kämpfer, keine Jean D'Arc-gleichen Personen, die ihrem Schicksal mutig ins Antlitz blicken, mit sich, ihrem Leben und jeder von ihnen gefällten Entscheidung im Reinen. So schafft Enrique es bis zuletzt nicht, seiner sterbenden Frau von seiner lange zurückliegenden, einjährigen Affäre mit einer ihrer Freundinnen zu erzählen. Und Margaret erkennt auch als es zu Ende geht nicht, dass ihre Kontrollwut Enrique oft die Luft zum Atmen nahm.

Und eben dieses Anti-heroische ist es, was dieses Buch zu einer wahraften Charakterisierung eines Ehelebens macht. Und es macht die Geschichte so greifbar und schmerzhaft: Sie führt dem Leser in jeder Sekunde vor Augen, wie sehr ein Leben an das Schicksal gebunden ist. Es wird nichts beschönigt, nichts verhüllt. Aber dennoch - oder gerade deswegen - macht dieses Buch wie kaum ein anderes Mut, das Leben anzunehmen, den unzähligen Schwierigkeiten zu trotzen und so aller Vergänglichkeit das Beste abzugewinnen: das Leben an sich.

Die gewandte Sprache und treffsicheren Formulierungen geben dem Buch Tiefe, ohne jedoch zu tief in die Hauptpersonen zu dringen. Ein Buch, dass sowohl durch seine Handlung, als auch wegen seines wundervollen Schreibstils unter die Haut geht und viele begeisterte Leser verdient!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

16.02.2010

„"dieses ruhige Gehen an ihrer Seite"”

von einer Kundin oder einem Kunden
Auf ganz besondere kompositorische und literarische Weise, in sehr zarten Tönen wird über die Ehe von Margaret und Enrique, über die Liebe, über das Suchen und Finden des Anderen, über das Bleibenwollen und doch Gehenlassen müssen geschrieben.
Dies ist ein sehr berührendes, bleibendes Buch.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

12

BonusprogrammHilfe

Miles & More

39 Meilen sammeln

9678 Meilen einlösen

--> --> -->