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Glennkill

Ein Schafskrimi. Mit Daumenkino. Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Glauser-Preis 2006 für das beste Debut

buch
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Artikeldetails zu Glennkill

AutorLeonie Swann

Untertitel Ein Schafskrimi. Mit Daumenkino. Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Glauser-Preis 2006 für das beste Debut

Abbildungsvermerk Illustrationen 22 cm

  • ISBN-103-442-30129-7
  • ISBN-139783442301294
  • Verlag Goldmann
  • Einbandartgebunden
  • Seiten375
  • Veröffentlicht03.08.2005
  • GenreRoman
  • Gewicht616g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelGlennkill

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Leseprobe aus Glennkill

Gestern war er noch gesund«, sagte Maude. Ihre Ohren zuckten nervös.
»Das sagt gar nichts«, entgegnete Sir Ritchfield, der älteste Widder der Herde, »er ist ja nicht an einer Krankheit gestorben. Spaten sind keine Krankheit.«
Der Schäfer lag neben dem Heuschuppen unweit des Feldweges im grünen irischen Gras und rührte sich nicht. Eine einzelne Krähe hatte sich auf seinem wollenen Norwegerpullover niedergelassen und äugte mit professionellem Interesse in sein Innenleben. Neben ihm saß ein sehr zufriedenes Kaninchen.
Etwas entfernter, nahe der Steilküste, tagte die Konferenz der Schafe.
Sie hatten Ruhe bewahrt, als sie ihren Schäfer an diesem Morgen so ungewohnt kalt und leblos vorgefunden hatten, und sie waren sehr stolz darauf. Natürlich hatte es im ersten Schrecken ein paar unüberlegte Rufe gegeben: »Wer bringt uns jetzt Heu?« etwa, oder »Ein Wolf! Ein Wolf!«
Aber Miss Maple hatte schnell dafür gesorgt, dass keine Panik ausbrach. Sie erklärte, dass mitten im Sommer auf der grünsten und fettesten Weide Irlands sowieso nur Dummköpfe Heu fressen würden und dass selbst die raffiniertesten Wölfe ihren Opfern keinen Spaten durch den Leib jagten. Und ein solches Gerät ragte ganz zweifellos aus den morgenfeuchten Innereien des Schäfers.
Miss Maple war das klügste Schaf von ganz Glennkill. Manche behaupteten sogar, sie sei das klügste Schaf der Welt. Doch niemand konnte das nachweisen. Es gab zwar einen jährlichen Smartest-Sheep-of-Glennkill-Contest, doch Maples außerordentliche Intelligenz erwies sich gerade darin, dass sie an solchen Wettbewerben nicht teilnahm.
Der Gewinner verbrachte nach seiner Krönung mit einem Kranz aus Klee (den er anschließend fressen durfte) mehrere Tage auf einer Tournee durch die Pubs der angrenzenden Orte. Dort musste er immer wieder das Kunststück aufführen, das ihm irrtümlich seinen Titel eingebracht hatte, blinzelte in den Tabaksqualm, bis ihm die Augen tränten, und wurde von den Menschen so lange mit Guinness abgefüllt, bis er nicht mehr richtig stehen konnte. Außerdem machte ihn von da an sein Schäfer für jeden Schabernack verantwortlich, der auf der Weide geschah: Der Schlauste war immer der Hauptverdächtige.
George Glenn würde nie wieder ein Schaf für etwas verantwortlich machen. Er lag aufgepfählt nahe des Feldwegs, und seine Schafe beratschlagten, was nun zu tun sei. Sie standen zwischen dem wasserblauen Himmel und dem himmelblauen Meer an der Steilküste, wo man das Blut nicht riechen konnte, und fühlten sich verantwortlich.
»Er war kein besonders guter Schäfer«, sagte Heide, die noch fast ein Lamm war und die nicht vergessen konnte, dass George nach dem Winter ihren stattlichen Lämmerschwanz kupiert hatte.
»Genau!« Das war Cloud, das wolligste und prächtigste Schaf, das man sich vorstellen konnte.
»Er hat unsere Arbeit nicht geschätzt. Die norwegischen Schafe machen es besser! Die norwegischen Schafe haben mehr Wolle! Er hat sich Pullover von fremden Schafen aus Norwegen schicken lassen – eine Schande, welcher andere Schäfer hätte seine Herde so gekränkt!«
Es entspann sich eine längere Diskussion zwischen Heide, Cloud und Mopple the Whale. Mopple the Whale bestand darauf, dass die Güte eines Schäfers sich schließlich an Futtermenge und -qualität erweisen würde und dass es hier nichts, aber auch gar nichts gegen George Glenn zu sagen gäbe. Schließlich einigte man sich darauf, dass der ein guter Schäfer sei, der niemals den Lämmern die Schwänze kupiert, keinen Schäferhund einstellt, Futter in Hülle und Fülle verabreicht, vor allem Brot und Zucker, aber auch gesunde Sachen wie Kräuter, Kraftfutter und Rüben (ja, sie waren alle sehr vernünftig) und sich ganz und gar in die Produkte seiner eigenen Herde kleidet, etwa mit einem Ganzkörperfell aus gesponnener Schafswolle.
Das würde dann sehr schön aussehen, beinahe so, als sei er auch ein Schaf. Natürlich war allen klar, dass ein solch vollkommenes Wesen auf der ganzen Welt nicht zu finden war. Aber ein schöner Gedanke war es trotzdem. Man seufzte ein bisschen und wollte dann wieder auseinander gehen, hochzufrieden damit, alle offenen Fragen geklärt zu haben.
Doch bisher hatte sich Miss Maple noch nicht an der Diskussion beteiligt. Jetzt sagte sie: »Wollt ihr denn gar nicht wissen, woran er gestorben ist?«
Sir Ritchfield sah sie erstaunt an.
»Er ist an dem Spaten gestorben. Du hättest das auch nicht überlebt, so ein schweres Eisending mitten durch den Leib. Kein Wunder, dass er tot ist.« Ritchfield schauderte ein bisschen.
»Und woher der Spaten?«
»Jemand hat ihn hineingesteckt.«
Für Sir Ritchfield war die Sache damit erledigt, aber Othello, das einzige schwarze Schaf der Herde, begann auf einmal, sich für das Problem zu interessieren.
»Nur ein Mensch kommt in Frage – oder ein sehr großer Affe.«
Othello hatte eine bewegte Jugend im Zoo von Dublin verbracht und versäumte es nie, bei Gelegenheit darauf anzuspielen.
»Ein Mensch.«
Maple nickte zufrieden. Die Zahl der Verdächtigen ging rapide zurück.
»Ich denke, wir sollten herausfinden, was das für ein Mensch war. Das sind wir dem alten George schuldig. Wenn ein wilder Hund eines unserer Lämmer gerissen hatte, versuchte er auch immer, den Schuldigen zu finden. Außerdem gehörte er uns. Er war unser Schäfer. Keiner hatte das Recht, einen Spaten in ihn zu stecken. Das ist Wolferei, das ist Mord!«
Jetzt waren die Schafe doch erschrocken. Auch der Wind hatte gedreht, und der frische Blutgeruch zog in feinen, aber deutlich wahrnehmbaren Witterungsfäden Richtung Meer.
»Und wenn wir den Spatenstecker gefunden haben?«, fragte Heide nervös. »Was dann?«
»Gerechtigkeit!«, blökte Othello.
»Gerechtigkeit!«,blökten die anderen Schafe. Damit war es beschlossene Sache, dass die Schafe von George Glenn den gemeinen Mord an ihrem einzigen Schäfer aufklären würden.
Zuerst ging Miss Maple die Leiche besichtigen. Gerne tat sie es nicht. In der irischen Sommersonne hatte George schon begonnen, einen Verwesungsgeruch auszuströmen, der ausreichte, um jedem Schaf einen Schauer über den Rücken zu jagen.
Anfangs umkreiste sie den Schäfer in respektvollem Abstand.
Die Krähe krächzte missbilligend und flatterte auf schwarzen Flügeln davon. Maple wagte sich näher heran, betrachtete den Spaten, schnupperte an Kleidern und Gesicht.
Schließlich – die in sicherer Entfernung zusammengeballte Herde hielt den Atem an – steckte sie sogar ihre Schnauze in die Wunde und wühlte darin herum. Zumindest sah es von weitem danach aus. Mit blutiger Nase kehrte sie zu den anderen zurück.
»Und?«, fragte Mopple, der die Spannung nicht mehr aushielt. Mopple hielt Spannung nie besonders lange aus.
»Er ist tot«,antwortete Miss Maple. Mehr schien sie im Augenblick nicht sagen zu wollen. Dann blickte sie in Richtung Feldweg.
»Wir müssen bereit sein. Früher oder später werden Menschen hierher kommen. Wir müssen beobachten, was sie tun, aufpassen, was sie erzählen. Und wir sollten nicht so verdächtig herumstehen, alle auf einem Haufen. Wir sollten uns natürlich benehmen.«
»Aber wir benehmen uns doch natürlich«, wandte Maude ein.
»George ist tot und ermordet. Sollen wir etwa in seiner Nähe weiden, dort, wo das Gras noch mit Blut bespritzt ist?«
»Ja. Genau das sollten wir tun.«
Othello trat schwarz und entschlossen zwischen ihnen hervor. Er verengte die Nüstern, als er die entsetzten Gesichter der anderen sah.
»Keine Angst, ich werde es tun. Ich habe meine Jugend neben dem Raubtiergehege verbracht, ein bisschen mehr Blut wird mich nicht umbringen.«
In diesem Augenblick dachte Heide, dass Othello ein ganz besonders verwegener Widder sei, und beschloss, zukünftig häufiger in seiner Nähe zu grasen – selbstverständlich erst, wenn George verschwunden war und ein frischer Sommerregen die Wiese reingewaschen hatte. Miss Maple verteilte die Wachen. Sir Ritchfield, der trotz seines Alters noch gute Augen hatte, postierte sie auf dem Hügel. Von dort konnte man über die Hecken hinweg bis zur Asphaltstraße sehen. Mopple the Whale hatte schlechte Augen, aber ein gutes Gedächtnis. Er stand neben Ritchfield und sollte sich alles merken, was dieser beobachtete. Heide und Cloud überwachten den Fußpfad, der quer über ihre Wiese führte: Heide bezog Posten am Tor Richtung Dorf, Cloud dort, wo der Weg in einer Senke verschwand. Zora, ein schwarzköpfiges Schaf ohne Höhenangst, stellte sich auf einen schmalen Felsvorsprung an den Steilklippen und beobachtete von dort aus den Strand. Zora behauptete, dass es unter ihren Vorfahren ein wildes Bergschaf gegeben hatte, und wenn man sah, wie sorglos sie sich über dem Abgrund bewegte, konnte man es beinahe glauben.
Othello verschwand im Schatten des Dolmengrabes unweit der Stelle, wo der Spaten George auf den Boden pinnte. Von dort konnte er bei Bedarf jederzeit unauffällig hervorweiden. Miss Maple nahm nicht an der Beobachtung teil. Sie blieb am Wassertrog stehen und versuchte, sich die Blutspuren von der Nase zu waschen.
Der Rest verhielt sich natürlich.
Wenig später kam Tom O’Malley, nicht mehr ganz nüchtern, den Fußweg von Golagh nach Glennkill entlang, um auch dem hiesigen Pub einen Besuch abzustatten. Die frische Luft tat ihm gut, das Grün, das Blau. Möwen jagten sich kreischend ihre Beute ab, so schnell, dass ihm davon schwindlig wurde. Georges Schafe grasten friedlich vor der herrlichen Aussicht. Malerisch. Wie aus einem Prospekt. Ein Schaf hatte sich besonders weit vorgewagt und thronte wie ein kleiner weißer Löwe direkt am Abhang. Wie war es da wohl hingekommen?
»He, Schäfchen«, sagte Tom, »fall da bloß nicht runter. Wäre doch schade, wenn so ein Hübsches wie du abstürzen würde.«
Das Schaf sah ihn verächtlich an, und auf einmal kam er sich blöd vor. Blöd und besoffen. Aber damit war jetzt Schluss. Er würde es zu etwas bringen. In der Tourismusbranche. Im Tourismus lag die Zukunft von Glennkill. Er musste das gleich mit den Jungs im Pub besprechen. Vorher wollte er sich nur noch schnell den prächtigen schwarzen Widder näher ansehen. Vier Hörner. Wirklich ungewöhnlich. Georges Schafe waren schon etwas Besonderes.
Der Schwarze ließ ihn aber nicht nahe genug herankommen, sondern wich mühelos seiner Hand aus, ohne sich dabei viel zu bewegen.
Dann sah Tom den Spaten. Ein guter Spaten. So einen hätte er auch gebrauchen können. Und niemand da, dem er zu gehören schien. Er beschloss, ihn zukünftig als seinen Spaten zu betrachten. Jetzt wollte er ihn unter dem Dolm verstecken, und nachts würde er wiederkommen und ihn holen. Der Gedanke, nachts an den Dolm zu gehen, gefiel ihm nicht besonders. Man erzählte sich Geschichten. Aber er war ein moderner Mensch, und das war ein ausgezeichneter Spaten. Als er seine Hand um den Griff legte, stieß sein Fuß gegen etwas Weiches.
An diesem Nachmittag hörte man Tom O’Malley im Mad Boar zum ersten Mal seit langer Zeit wieder aufmerksam zu.
Bald darauf sah Heide ein kleines Grüppchen Menschen im Laufschritt den Weg aus dem Dorf heraufkommen. Sie blökte kurz, lang, nochmals kurz, und Othello tauchte etwas unwillig unter dem Dolmengrab auf. Voran ging ein spinnendünner Mann, den die Schafe nicht kannten. Sie betrachteten ihn aufmerksam. Der Anführer ist immer wichtig.
Hinter ihm kam der Metzger. Die Schafe hielten den Atem an. Der Metzger war fürchterlich. Allein sein Geruch reichte aus, um jedem Schaf die Knie zittrig zu machen. Der Metzger roch nach qualvollem Tod. Nach Schreien, Schmerz und Blut. Sogar die Hunde hatten Angst vor ihm.
Die Schafe hassten den Metzger. Und sie liebten Gabriel, der dicht hinter ihm ging, ein kleiner Mann mit struppigem Bart und Schlapphut, der seine Schritte schnell setzte, um von dem Fleischberg vor ihm nicht abgehängt zu werden. Sie wussten, warum sie den Metzger hassten. Warum sie Gabriel liebten, wussten sie nicht. Er war einfach unwiderstehlich. Seine Hunde führten die phantastischsten Kunststücke auf. Jedes Jahr gewann er den großen Hütewettbewerb in Gorey. Die Menschen hatten großen Respekt vor ihm. Es hieß, er könne mit den Tieren sprechen, doch das stimmte nicht. Die Schafe zumindest verstanden nichts von Gabriels gälischem Gemurmel. Aber sie fühlten sich berührt, geschmeichelt und zuletzt verführt und trabten vertrauensvoll in seine Nähe, wenn er auf dem Feldweg an ihrer Weide vorbeilief.
Jetzt hatten die Menschen die Leiche fast erreicht. Die mutigeren unter den Schafen vergaßen für einen Augenblick, natürlich auszusehen, und reckten gespannt die Hälse. Einige Lämmersprünge vor George blieb der dünne Anführer wie angewurzelt stehen. Seine lange Gestalt schwankte einen Moment wie ein Zweig im Wind, doch seine Augen waren starr wie Nadeln auf den Punkt geheftet, an dem der Spaten Georges Eingeweide verließ.
Auch Gabriel und der Metzger blieben in einiger Entfernung von der Leiche stehen. Der Metzger blickte einen Moment lang zu Boden. Gabriel nahm die Hände aus den Hosentaschen. Nun riss der Dürre seine Augen von George los und fischte sich mit einer halbherzigen Geste die Mütze vom Kopf. Der Metzger sagte etwas. Seine fleischigen Hände waren zu Fäusten geballt.
Othello weidete kühn vorbei.
Dann hatte es, schnaufend und prustend, mit knallrotem Gesicht und wirren roten Haaren, auch Lilly den Fußpfad hinauf geschafft, und mit ihr eine Wolke von künstlichem Fliederduft. Als sie George sah, stieß sie einen kleinen, spitzen Schrei aus. Die Schafe sahen ihr gelassen zu. Lilly kam manchmal in den Dämmerungsstunden auf die Weide und stieß bei jeder Gelegenheit ihre kleinen, spitzen Schreie aus. Wenn sie in ein Häufchen Schafsköttel getreten war. Wenn ihr Rock an einer Hecke hängenblieb. Wenn George etwas sagte, was ihr nicht gefiel. Die Schafe hatten sich daran gewöhnt. Sobald George und Lilly dann für kurze Zeit im Schäferwagen verschwanden, kehrte wieder Ruhe ein. Lillys seltsame Schreie machten ihnen keine Angst mehr.
Doch dann wehte der Wind plötzlich einen jämmerlichen, lang gezogenen Laut über die Weide. Mopple und Cloud verloren die Nerven und galoppierten auf den Hügel, wo sie sich verschämt darum bemühten, wieder natürlich auszusehen.
Lilly war direkt neben der Leiche auf die Knie gefallen, ohne sich um das nachtregenfeuchte Gras zu kümmern, und stieß diese schrecklichen Töne aus. Ihre Hände wanderten wie zwei verwirrte Insekten über den Norwegerpulli und Georges Jacke und zerrten an seinem Kragen.
Dann war auf einmal der Metzger bei ihr und riss sie grob am Arm zurück. Die Schafe hielten den Atem an. Der Metzger hatte sich schnell wie eine Katze bewegt. Jetzt sagte er etwas. Lilly sah ihn an, als sei sie gerade aus einem tiefen Schlaf gerüttelt worden. In ihren Augen schwammen Tränen. Sie bewegte die Lippen, aber kein Laut wehte über die Weide. Der Metzger antwortete etwas. Dann packte er Lilly am Ärmel und zog sie auf die Seite, ein gutes Stück von den beiden anderen Männern weg. Der Dürre begann sofort, auf Gabriel einzureden.
Othello blickte sich Hilfe suchend um: Wenn der Widder bei Gabriel blieb, verpasste er das, was sich zwischen dem Metzger und Lilly abspielte – und umgekehrt. Die meisten Schafe erkannten das Problem, aber keiner hatte Lust, sich der Leiche oder dem Metzger zu nähern, die beide nach Tod rochen. Sie konzentrierten sich lieber auf ihre Aufgabe, natürlich auszusehen.
Da kam Miss Maple vom Wassertrog getrabt und übernahm die Beobachtung des Metzgers. Auf ihrer Nase saß noch immer ein verdächtiger rötlicher Fleck, aber sie hatte sich im Schlamm gewälzt und sah jetzt einfach nur wie ein sehr schmutziges Schaf aus.
»…widerlich«, sagte der Metzger gerade zu Lilly. »Dein Theater kannst du dir jedenfalls sparen. Glaub mir, du hast jetzt ganz andere Sorgen, Schätzchen.«
Er hatte sie mit seinen wurstigen Fingern am Kinn gefasst und hob ihren Kopf ein wenig an, so dass sie ihm direkt in die Augen blicken musste. Lilly lächelte besänftigend.
»Warum sollte mich jemand verdächtigen?«,fragte sie und versuchte, den Kopf freizubekommen. »George und ich sind doch immer gut miteinander ausgekommen.«
Der Metzger hielt sie unbeirrt am Kinn fest. »Gut miteinander ausgekommen. Genau. Das genügt denen schon. Wer ist denn sonst gut mit George ausgekommen? Warte nur auf das Testament, dann wird man sehen, wie gut ihr miteinander ausgekommen seid. Du hast nicht besonders viel Geld, was? Der Kosmetikkram wirft nicht gerade ein Vermögen ab, und mit dem Gehure kommt man in unserem Nest auch nicht weit. Aber komm nur zu Ham, dann brauchst du dir um diese Schweinerei hier keine Sorgen mehr zu machen.«
Gabriel rief etwas. Ham drehte sich abrupt um und stapfte zurück zu den anderen. Lilly ließ er stehen. Das Lächeln fiel von ihrem Gesicht. Sie zog ihren Schal enger um die Schultern und schüttelte sich. Einen Augenblick sah es aus, als würde sie weinen. Maple konnte sie gut verstehen. Vom Metzger angefasst zu werden – das musste sein, als hätte einen der Tod am Ohr gezupft.
Wieder flogen Worte zwischen den vier Menschen hin und her, doch die Schafe waren zu weit entfernt, um etwas davon zu verstehen. Dann folgte ein lautes, verlegenes Schweigen. Gabriel drehte sich um und schlenderte zurück Richtung Dorf, den Dünnen dicht auf den Fersen. Lilly schien einen Augenblick zu überlegen, dann hastete sie hinter den beiden Männern her.

Kurzbeschreibung zu Glennkill

Schafe, und wie sie die Welt sehen: »Glennkill« ist warmherzig und witzig, spannend und ironisch, tiefsinnig und voller Überraschungen! Eines Morgens liegt der Schäfer George Glenn leblos im irischen Gras, ein Spaten ragt aus seiner Brust. Die Schafevon George sind entsetzt: Wer kann den alten Schäfer umgebracht haben? Und warum? Miss Maple, das klügste Schaf der Herde, beginnt sich für den Fall zu interessieren. Glücklicherweise hat George den Schafen vorgelesen, und so trifft sie das kriminalistische Problem nicht ganz unvorbereitet. Trotz vieler Missverständnisse kommen sie der Menschenwelt mit ihrer Schafslogik nach und nach auf die Schliche und verfolgen unerbittlich die Spur des Täters. Zwischen Weide und Dorfkirche, Steilklippen und Schäferwagen warten ungeahnte Abenteuer auf Miss Maple und ihre Herde, bis es ihnen tatsächlich gelingt, Licht ins Dunkel zu bringen und den rätselhaften Tod ihres Schäfers aufzuklären ... Das Aufsehen erregende Debüt einer jungen deutschen Autorin, eineder zauberhaftesten und ungewöhnlichsten Entdeckungen der letzten Jahre.

Autorenportrait zu Glennkill

Leonie Swann wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München und Berlin. Die Idee zu ihrem ersten Roman "Glennkill" entstand in Paris, wo sie sich manchmal nach dem Landlebe

Portrait

Leonie Swann:
Leonie Swann wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München und Berlin. Die Idee zu ihrem Buch entstand während eines Aufenthaltes in Paris, als sie plötzlich eine große Sehnsucht nach dem Landleben überkam - und nach Schafen, mit denen sie auf einer Irlandreise Bekanntschaft geschlossen hatte. Ihr Debüt-Roman sorgte auf Anhieb auch international für Furore.

Autorenportrait

Leonie Swann wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München und Berlin. Die Idee zu ihrem ersten Roman "Glennkill" entstand in Paris, wo sie sich manchmal nach dem Landlebe

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12

50

27.01.2012

„Top Titel!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wer der Herde Schäfer meuchelt braucht für das Blöken nicht zu sorgen. Nachdem also der Schäfer ermordet wurden, versuchen die Schafe in Glenkill den Mörder zu finden. Alles natürlich kompliziert, weil wer versteht schon Geschöpfe die kein Gras fressen. Lange nicht mehr ein so schönes Buch in der Hand gehabt. Die Charaktere der Schafe sind fein ausgearbeitet, die verschiedenen Charakterzüge der Schafe sind genial. Schön sind auch die kleinen Spiegel die einem selbst vorgehalten werden. Für mich eins der Tipps 2011/12!

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Garou. Goldmanns Taschenbücher, Band 47359 (9783442473595)

40

21.01.2011

„Ein Krimi für zarte Gemüter!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der Schäfer liegt ermordet auf der Weide, seine Schafe wissen, etwas Schreckliches muss passiert sein. Um ihren Schäfer die letzte Ehre zu erweisen, nehmen sich Miss Maple, Othello und Co. vor, den Mord an George Glenn aufzuklären. Die Schafe aus Glennkill sind keine gewöhnlichen Schafe, sie sind schlau, gerissen und auf ihre eigene Art wirklich witzig. Die schönste Szene in dem Buch ist diejenige, in der die Schafe denken, wenn sie ein braves Leben führen, kommen sie in den Himmel und werden Wolkenschafe.
Ein schöner Krimi für zarte Gemüter, schön zu lesen und etwas zum Schmunzeln.


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30

16.04.2010

„lesenswert, aber kein Muss”

von Ani
Die Idee einen Krimi aus der Sicht von wirklich speziellen Schafen zu schreiben, finde ich toll.
Die Charaktere der Schafe sind liebenswert und man lernt sie im Laufe der Story immer besser kennen.

Die Geschichte selber war nicht schlecht, doch teilweise etwas in die Länge gezogen.

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50

11.04.2010

„Ein außergewöhnliche Buch”

von einer Kundin oder einem Kunden
Schon die Rücksite des Buches versprach ein außergewöhnliches Lesereignis, die das Buch dann auch sehr zufriedenstellend erfüllte. Die Idee einen Mordfall von Schafen aufklären zu lassen ist schon genial, die Umsetzung war es auch.
Die Schafe hatten einen völlig anderen Blickwinkel auf die Welt, der teilweise sehr erheiternd war. Trotzdem ist Buch nicht nur lustig, im gegnteil, das Ende ist sogar etwas melancholisch.

Absolut lesenwert!

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50

17.08.2009

„reizend”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wer ist Gott? Und warum hat er George zu sich geholt, indem er ihm einen Spaten in den Körper gesteckt hat?
War der böse Wolfsgeist an dem Mord beteiligt, oder ergeben die Ermittlungen etwas anderes?
Viele Fragen tun sich auf, nachdem George Glenn, der Schäfer eines Morgens tot von seinen Schafen aufgefunden wird. Maple, das klügste Schaf der Herde macht sich auf, um das Geheimnis zu lüften. Doch nicht allein, denn kein Schaf darf die Herde verlassen (außer es kommt zurück). Gedächtnisschaf Mopple, Othello aus dem Zirkus und viele andere Wollbatzen stehen ihr mit ihren nützlichen Eigenschaften zur Seite und sind einem großen Geheimnis auf der Spur, denn als der Zwilling des Leitwidders plötzlich wieder auftaucht, tun ich schafische Abgründe auf. Liebenswert und komisch wird das Schafsein dem Leser ans Herz gelegt. Eine wunderbare Geschichte!

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10

13.04.2009

„langweilig”

von Blacky (blacky-book@live.de) Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Kurzbeschreibung
Leblos liegt der Schäfer George Glenn im irischen Gras, ein Spaten ragt aus seiner Brust. Seine Schafe sind entsetzt: Wer kann den alten Schäfer umgebracht haben? Und warum? Miss Maple, das klügste Schaf der Herde, beginnt sich für den Fall zu interessieren. Glücklicherweise hat George seinen Schafen vorgelesen, und so trifft sie das kriminalistische Problem nicht ganz unvorbereitet. Unerbittlich folgen sie der Spur des Täters und kommen den Geheimnissen der Menschenwelt dabei nach und nach auf die Schliche - bis es ihnen schließlich gelingt, Licht ins Dunkel zu bringen und den rätselhaften Tod ihres Schäfers aufzuklären

Wieder ein Beispiel für Bücher mit "Auszeichnung".
Die Kritiken zu diesem Buch waren hervorragend, die Rückseite versprach Spannung und beim lesen war mir langweilig.
Ich finde es viel zu langatmig.
Die Idee einen Mordfall aus der Sicht von Schafen zu betrachten und aufzuklären ist genial, aber miserabel umgesetzt

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40

29.06.2007

„Ein sehr unterhaltsamer Roman für einen vergnüglichen Nachmittag!”

von Jann aus Marburg
Einer Herde Schafe ist der Schäfer abhanden gekommen: Er wurde ermordet! Mit einem Spaten! Da George aus Schaf-Sicht ein guter Schäfer war und Schafe wissen was Ehre ist, können sie die Situation nicht auf sich beruhen lassen und beginnen, Nachforschungen über den Mord an George anzustellen. Dieser Roman ist großartig geeignet um sich einen vergnüglichen Tag zu bereiten!

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40

23.04.2007

„Wenn Schafe Morde aufklären”

von reini68.blogspot.at aus Kottingbrunn, Niederösterreich (reinhold.stansich@gmx.at) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
George der Schäfer wurde ermordet! Seine Schafherde, allen voran Miss Maple - das vielleicht klügste Schaf der Welt - versucht nun den Fall aufzuklären. Zunächst herrscht noch Verwirrung aber schon bald beginnen die Schafe sich ihren Reim auf alles zu machen und auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Dabei ist es erheiternd, sie dabei zu beobachten, wie sie immer mehr Worte der Menschen verstehen oder missverstehen und welche Bedeutung sie den Handlungen der Menschen zurechnen

Die Sprache ist (vor allem im ersten Drittel) herausragend, denn hier versteht Swann es mit Worten zu malen und bringt viele neue wunderbare (und gerade im Bezug auf den Erfahrungsschatz der Schafe passende) Metaphern, eine Stärke die später im Roman dann leider etwas nachlässt.

Die Art und Weise wie Swann die Welt aus der Sicht der Schafe erzählt ist großartig. Man kann sich wirklich jedes der Tiere wunderbar vorstellen und Swann muss Stunden damit zugebracht haben, Schafe einfach zu beobachten um die unterschiedlichen Charaktere realitätsnah zu entwerfen. Wenn der Roman Schwächen hat, dann am ehesten in den stilistischen Bereichen. So sind die Szenenwechsel nicht immer ganz schlüssig - Traumwelt und Realität scheinen manchmal zu verschwimmen -, und Swann gelingt es nicht Spannung aufzubauen, dennoch hält sie den Leser aber immer interessiert - der humoristische Anteil ist einfach zu groß.

Insgesamt konnte mich das Buch überzeugen. Es ist eine völlig andere Weltsicht, sehr humorvoll erzählt, mit einigen Seitenhieben auf die Seltsamkeiten der menschlichen Zivilisation.

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50

18.03.2007

„Sehen sie Schafe mit ganz anderen Augen...”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich liebe Krimis und ich liebe lustige Bücher. Also ist es kein Wunder, dass mir “Glennkill sehr gut gefallen hat. Die Idee, einen Krimi aus Schafsperspektive zu erzählen ist originell und Swann hat mit ihrem Stil viel daraus gemacht. Zu sagen, dass man sich in die Schafe hineinversetzen kann, wäre übertrieben, aber sie werden einem mit der Zeit sympathisch, da diese alle unterschiedliche Charaktere haben. Jedes Schaf kommt mal zu Wort und manche haben eine durchaus interessante Lebensgeschichte. Die Schafe sind schon an sich unterhaltsam genug. Der Krimifall ist spannend, aber ohne Schafe wäre das Buch nicht so mitreißend. Das Ende ist genau so lustig wie das restliche Buch. Das Buch ist leicht zu lesen; man darf vor lauter Schafen nicht den roten Faden (den Mordfall) verlieren.
Ich kann „Glennkill“ wärmstens empfehlen und ich hoffe dass wir bald mehr von Frau Swann hören.

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40

17.01.2007

„Lustig und interessant”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich habe Glennkill in den letzten Tagen gelesen, und das Buch hat mir sehr gut gefallen. Menschen aus der Sicht von Schafen - das ein oder andere ging einem da schon auf..! Die Geschichte von Othello, Melmoth, Miss Maple, Mopple und den anderen ist etwas zum Entspannen und zum Schmunzeln, mitunter zum Laut lachen. Dass es kein Mankell oder Nesser ist, was jetzt die Krimihandlung angeht, sollte einem erfahrenen Leser von vornherein klar sein. Deshalb rate ich all denen, die hier genau diesen Punkt so sehr bemängelt haben: Wenn Ihr in erster Linie einen Krimi wollte, ist das Buch nichts für Euch. Wenn Ihr aber mal was Schönes lesen wollt, ist das genau richtig.

3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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0

24.11.2006

„Wirklich kein Must”

von einer Kundin oder einem Kunden
Aus der äußerst viel versprechenden Grundidee des Buchs hat die Autorin leider nichts gemacht. Vielleicht ist es ja auch das Phänomen der zu großen Erwartungshaltung.
Als Irlandfreund habe ich auch etwas zu wenig irischen Charakter zwischen den Zeilen gelesen.
Preisverdächtig sind jedenfalls der Friseur der Autorin und ihr Fotograf (siehe Einbandfoto).
Fazit: viel zu teures, vermeidbares Buch.

0 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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30

19.10.2006

„ganz nett, aber leider kein krimi”

von einer Kundin oder einem Kunden
Doch, ein nettes Buch - vorrausgesetzt, man hat keinen Krimi erwartet und suchte eher nach seichter Unterhaltung für einen kuscheligen Leseabend. Es liest sich gut weg, der echte "Krimi" der Geschichte erscheint allerdings nur am Rande und wird auch nicht aufgeklärt. Ich werde das Buch zum "einmallesen" weiter verschenken - schade, daß ich soviel Geld dafür bezahlt habe!

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40

19.10.2006

„Ein Kriminalroman der anderen Art ....”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Koblenz
Ich finde es erstaunlich, wie es Leonie Swann mit Sarkasmus und einer ungewöhnlichen Story geschafft hat einen Roman zu schreiben, den man nicht mehr aus der Hand legen mag.
Ich habe mir dieses Buch aufgrund der positiven Kritiken gekauft, die durchaus berechtigt sind. Mit den personifizierten Schafen hat die Autorin humorvolle, interessante und stimmige Charaktere geschaffen, welche die Grundlage für einen Kriminalroman der anderen Art bilden. Lesenswert!
(Ärgerlich finde ich jedoch die vielen vermeidbaren grammatikalischen Fehler!)

3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

01.10.2006

„Lesen, Entspannen, Irlands Landschaft und Schafe ganz lebendig...”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin
Glennkill ist ein Buch bei dem der Leser den Alltag vergisst. Und dafür in die Landschaften, Gerüche und Lebensarten Irlands, aus der Sicht der Schafe erzählt, eintaucht. Ein wirklich sehr schön geschriebenes Buch. Tiefsinnig, intelligent und auch zum Schmunzeln. Hinterher ist man glücklicher...

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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20

01.10.2006

„Langweilig und langatmig!”

von Astrid
Für einen Krimi (ob mit oder ohne Schafen als Hauptdarsteller) ist Glenkill einfach zu langatmig und es fehlt die Spannung. Ich habe das Buch wegen seiner guten Kritiken gekauft, glaube aber, dass die Kritiken den Kauf ankurbeln sollten, deswegen auch meine enttäuschende Bewertung. Schade um das Geld!

0 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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10

27.09.2006

„Nicht das was ich erwartet hab”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Hamburg
Für einen Krimi fehlten die Spannungselemente. Humor und Ironie war selten vorhanden. Etwas undurchsichtig ist die Schafsherde. Welches Schaf hatte nochmal welchen Charakter und hat was gesagt, leider war da das eine oder andere mal blättern angesagt.

0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

20.07.2006

„Ein Krimi zum Entspannen”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Bocholt
Glennkill war meine Urlaubslektüre auf der Insel Nordstrand. Ein wunderschöner Roman, den ich übrigens in Gesellschaft der dortigen Deichschafe gelesen habe. Einfach toll.

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40

29.06.2006

„Interessante Einblicke in eine andere Welt”

von R.-P. Mundani aus München
Glennkill ist die gelungene Umsetzung einer interessanten Idee, einen Kriminalroman aus Sicht von Schafen zu erzählen. Leonie Swann lässt ihre Protagonisten sukzessive Stücke eines Puzzles zusammentragen, die nicht nur eigenwillig und komisch dargestellt werden, sondern den Leser auch nachdenklich stimmen. Intelligenz ist vielerorts anzutreffen, warum also nicht auch in Schafen, die den Mord an ihrem Schäfer aufklären möchten? Glennkill fesselt den Leser dabei auf knapp 400 Seiten mit einer spannenden Geschichte und tröstet ob der witzigen Darstellung auch über manche langatmige Stellen hinweg. Einzig der Schluss ist meines Erachtens kein besonders fulminantes Ende einer ansonsten klugen und kurzweiligen Erzählung.

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50

30.05.2006

„Lusti, lustig”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Großhabersdorf
Was Schafe so denken!

Sehr amüsant!

Stichwort: Mopple the whale

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40

12.05.2006

von B. Görlich
Wer hier einen Krimi erwartet, bei dem es einem kalt den Rücken herunterläuft, wird von Glennkill enttäuscht sein. Doch es ist wirklich außerordentlich interessant, wie man von Leonie Swann in die Gedankenwelt von Schafen entführt wird.

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