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Geld die 20 teuersten Irrtümer. ARD Ratgeber Geld bei Haufe

Geld die 20 teuersten Irrtümer. ARD Ratgeber Geld bei Haufe

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Artikeldetails zu Geld die 20 teuersten Irrtümer. ARD Ratgeber...

AutorDetlef Pohl

Abbildungsvermerk 2010. 21 cm

  • ISBN-103-448-10160-5
  • ISBN-139783448101607
  • Verlag Haufe Lexware GmbH
  • ReiheARD Ratgeber...
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten192
  • Auflage1. Auflage 2010
  • Veröffentlicht24.02.2010
  • Gewicht382g
  • SpracheDeutsch

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Leseprobe aus Geld die 20 teuersten Irrtümer. ARD Ratgeber...

"Die Deutschen haben unvorstellbar viel Geld angelegt: Sage und schreibe 3.027.000.000.000 Euro haben Privathaushalte abzüglich der Schulden gebunkert. In der Finanzkrise lösten sich zwar geschätzte elf Milliarden Euro in Rauch auf, doch unterm Strich wurde zusätzlich Geld für schlechte Zeiten zurückgelegt, sodass immer noch reichliche drei Billionen Euro verfügbar sind. Dass es nicht weniger ist, überrascht angesichts der Fülle von Anlagebetrug, Falschberatung und zwiespältigen Werbeversprechen der Anbieter in der Finanzbranche.
EIN BESONDERS KRASSER FALL
Der Laie hat bis zum Herbst 2008, als die globale Finanzkrise sich nicht mehr verleugnen ließ, geglaubt, dass Banken nicht Pleite gehen können. Der Fachmann weiß längst: Das Gegenteil ist der Fall. Deswegen haben die Kreditinstitute nach der spektakulären Pleite der Kölner Herstatt-Bank 1974 auch einen Sicherungsschirm für die ganze Branche aufgespannt - den Einlagensicherungsfonds (siehe Irrtum Nr. 2 auf Seite 25 ff.). Dennoch rutschte in der Folge manche Bank in die Insolvenz.
2003 hatte es auch die BFI Bank getroffen, ein sehr kleines Kreditinstitut mit Sitz in Dresden und mit Niederlassungen in Würzburg sowie Luxemburg. Der Gründer Karl-Heinz Wehner wurde später wegen Anlagebetrugs zu über fünf Jahren Haft verurteilt. Er hatte Immobilien zu hoch bewertet, um die auf die Finanzierung von Wohnungsbauten spezialisierte BFI zu retten. Über 210 Millionen Euro Anlegergeld war in Gefahr. Die Bank gehörte jedoch lediglich der gesetzlichen Mindestdeckung des Rettungsschirms an. Folge: Jeder Anleger bekommt nur 90 Prozent eines Schadens ersetzt, seinerzeit begrenzt auf 20.000 Euro je Anleger. Damit waren zwei Frauen jedoch nicht einverstanden, hatten sie doch deutlich mehr als 20.000 Euro in Sparbriefen sowie als Festgeld angelegt. Sie zogen vor Gericht und verlangten vom Insolvenzverwalter ihr Geld zurück.
Erst im Sommer 2009 haben die geprellten Anlegerinnen in dritter Instanz massive Schützenhilfe vom Bundesgerichtshof (BHG) bekommen: Berater müssen nämlich Anleger auf Pleiterisiken ausdrücklich hinweisen, wenn ein Kunde sein Geld sicher anlegen will, entschied das oberste Zivilgericht in zwei Prozessen (Az.: XI ZR 152/08 und 153/08). Mit dieser Entscheidung hat der BGH weiteren rund 80 Geschädigten der BFI Bank Hoffnung gemacht, dass der Insolvenzverwalter ihnen ihr Geld zurückzahlt. Begründung der Richter: Wenn ein Kunde in einem Beratungsgespräch ein besonderes Interesse an der Nominalsicherheit einer Geldanlage offenbart" hat, darf ein Geldinstitut keine Einlage im eigenen Haus empfehlen, das nur über begrenzte Einlagensicherung verfügt.
Das Oberlandesgericht Dresden muss nun nachsitzen und prüfen, ob die beiden Sparerinnen tatsächlich eine besonders sichere Geldanlage verlangt hatten - und ob sie dies auch belegen können. Das könnte schwierig werden, denn verbindliche, schriftliche Beratungsprotokolle soll es von Banken erst ab 2010 geben.
Immerhin: Aufgrund einer EU-Richtlinie ist die gesetzlich verbriefte Garantiesumme zum 1. Juli 2009 auf 50.000 Euro gestiegen und klettert Anfang 2011 sogar auf 100.000 Euro. Auch einen Selbstbehalt des Kunden im Pleitefall gibt es nun nicht mehr (siehe Irrtum Nr. 2 auf Seite 25 ff.). Die meisten Banken gehören zusätzlich dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds von Privatbanken, Sparkassen oder Volksbanken an. Die tragen den restlichen Teil des Schadens, der von der vorgeschriebenen gesetzlichen Absicherung nicht gedeckt ist. ..."

Kurzbeschreibung zu Geld die 20 teuersten Irrtümer. ARD Ratgeber...

Wohneigentum schützt vor Altersarmut und Autofahren ist preiswert? In diesem Ratgeber wird mit den häufigsten Irrtümern rund um's Geld aufgeräumt. Wissenswertes zum Verbraucherschutz kompetent und unterhaltsam beschrieben. INHALTE:
- Warum billig nicht gleich preiswert ist: Die häufigsten Irrtümer über Billigurlaube und Schnäppchenjagd.
- Fehleinschätzungen und Fallen bei Geldanlagen, Versicherungen, Verträgen, Krediten und vielem mehr.
- In Zusammenarbeit mit ARD Ratgeber Geld.

Beschreibung der Redaktion zu Geld die 20 teuersten Irrtümer. ARD Ratgeber...

Wohneigentum schützt vor Altersarmut und Autofahren ist preiswert? In diesem Ratgeber wird mit den häufigsten Irrtümern rund um's Geld aufgeräumt. Wissenswertes zum Verbraucherschutz kompetent und unterhaltsam beschrieben. INHALTE:
- Irrtum Geldanlage: Welche Fallen es gibt, wie Sie sich bei Falschberatung wehren können und wie der Staat doppelt abkassiert.
- Irrtum Einkauf: Das sind die Fallen bei Schnäppchen aus zweiter Hand und im Online-Handel und wie Sie erfolgreich reklamieren.
- Irrtum Versicherungen: Warum Vermittler zuallererst Verkäufer sind und welche Versicherungen wirklich wichtig sind.
- Irrtum Wohneigentum: Warum Baufinanzierung häufig ungeeignet ist und wie viel Geld die eigenen vier Wände auch im Alter noch kosten.
- In Zusammenarbeit mit ARD Ratgeber Geld.

Inhaltsverzeichnis zu Geld die 20 teuersten Irrtümer. ARD Ratgeber...

Vorwort

Irrtum Nr. 1: Fallen bei der Geldanlage
Irrtum Nr. 2: Sicherheit bei Verlusten mit Geldanlagen
Irrtum Nr. 3: Vermeintliche Schnäppchen beim Einkauf
Irrtum Nr. 4: Auto fahren ist preiswert
Irrtum Nr. 5: Fallen bei Miete und Wohnen
Irrtum Nr. 6: Vermeintlich guter und sicherer Job
Irrtum Nr. 7: Billig Urlaub machen
Irrtum Nr. 8: Versicherungen helfen und sind preiswert
Irrtum Nr. 9: Kredite bergen keine Fallen
Irrtum Nr. 10: Handwerker helfen schnell und preiswert
Irrtum Nr. 11: Gesundheit ist preiswert
Irrtum Nr. 12: Der Fiskus zahlt Steuern zurück
Irrtum Nr. 13: Verträge bringen Sicherheit
Irrtum Nr. 14: Wohneigentum schützt vor Armut im Alter
Irrtum Nr. 15: Im Internet kostenlos informieren und billig einkaufen
Irrtum Nr. 16: Zuschüsse vom Staat sind sicher
Irrtum Nr. 17: Die Rente ist sicher und der Pflegefall abgesichert
Irrtum Nr. 18: Gut leben nach der Scheidung
Irrtum Nr. 19: Beim Erbe viel und steuerfrei kassieren
Irrtum Nr. 20: Preiswert Recht bekommen

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Stichwortverzeichnis

Portrait

Detlef Pohl:
Detlef Pohl ist freiberuflicher Journalist und Buchautor. Er ist spezialisiert auf Geldanlagen, Versicherungen und Immobilien sowie auf das Thema Altersvorsorge für unterschiedlichste Zielgruppen.

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