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Frevelopfer, Band 9

Island Krimi

buch
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Artikeldetails zu Frevelopfer, Band 9

AutorArnaldur Indridason

Untertitel Island Krimi

Abbildungsvermerk 2010. 21 cm

  • ISBN-103-7857-2393-8
  • ISBN-139783785723937
  • Verlag Lübbe
  • ÜbersetzerColetta Bürling
  • Einbandartgebunden
  • Seiten380
  • Auflage2. Auflage
  • Veröffentlicht08.04.2010
  • Gewicht500g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelMyrká

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Leseprobe aus Frevelopfer, Band 9

Beschreibung der Redaktion zu Frevelopfer, Band 9

"Es war ein Leichtes für ihn, in der Menge unterzutauchen. Die meisten anderen Gäste waren in seinem Alter und saßen oder standen mit Freunden oder Arbeitskollegen zusammen. Der Lärm war ohrenbetäubend. Er blickte sich in aller Ruhe um und sah einige Cliquen von Freundinnen, aber auch Frauen, die mit ihren Partnern da zu sein schienen, doch keine Frau ohne Begleitung. Er verließ die Kneipe, noch bevor er das Glas ausgetrunken hatte. Im dritten Lokal entdeckte er eine Frau, die er kannte. Seiner Schätzung nach war sie um die dreißig, und sie schien allein zu sein -" Im angesagtesten Viertel von Reykjavík wird kurz darauf ein junger Mann mit durchtrennter Kehle aufgefunden. Er trägt das T-Shirt einer Frau. In seiner Wohnung wird ein Narkotikum entdeckt - eine Vergewaltigungsdroge. Kommissarin Elínborg übernimmt die Ermittlung und ist mit einem Mordfall konfrontiert, dem Taten vorausgingen, die nie gesühnt wurden.

Portrait

Coletta Bürling:
Coletta Bürling ist die langjährige ehemalige Leiterin des Goethe-Instituts Reykjavik. Seit dessen Schließung übersetzte sie bereits zahlreiche Werke aus dem Isländischen.
Arnaldur Indridason:
Arnaldur Indriðason, Jahrgang 1961, graduierte 1996 in Geschichte an der University of Iceland und gehört seit einigen Jahren zu den erfolgreichsten isländischen Kriminalschriftstellern. Er war als Journalist und Filmkritiker bei Islands größter Tageszeitung Morgunbladid tätig. Arnaldur Indriðason lebt heute als freier Autor mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Reykjavik. Sein Roman Nordermoor wurde zum besten Kriminalroman Skandinaviens 2002 gewählt.

Bewertung unserer Kunden zu Frevelopfer, Band 9

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40

04.04.2011

„ABSOLUT LESENSWERT”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Pforzheim
spannend-spannend-spannend! Arnaldur Indridason befasst sich auch in diesem Buch mit einem Thema, das in unserer Gesellschaft lieber totgeschwiegen wird, jedoch nach wie vor aktuell ist. Wie immer sehr gelungener Spagat zwischen Ermittlung und Beleuchten des menschlich-sozialen Hintergrundes der Ermittler.

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40

19.08.2010

„neuer Fall für Islands Kommissarin Nr.1”

von einer Kundin oder einem Kunden
Bis zum Ende gibt dieser neue Krimi von Arnaldur Indridason Rätsel auf.
Menschliche Abgründe, Rache und Schweigen lassen das Ermittlerteam, welches dieses Mal ohne Kommissar Erlendur auskommen muß, im Dunkeln tappen.
Kommissarin Elinborg steht ihrem berühmten Kollegen jedoch in nichts nach und führt diesen Fall zu einem überraschenden Ende.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

14.06.2010

„Guter Krimi!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Erlendur ermittelt allein im Fall eines ermordeten jungen Mannes, ein nur scheinbar leicht zu lösender Fall. Erlendur ist als Ermittlerin erfrischend normal und gefällt mir sehr gut. Sie ist Mutter von drei Kindern und macht alle Höhen und Tiefen durch, die eine berufstätige Mutter mit pubertären Kindern durchzustehen hat.
Gut geschrieben und lesenswert.

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40

31.05.2010

„Elinborg ermittelt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Mord an einem netten, jungen Mann. Scheinbar. Denn warum trägt er ein Frauenshirt und hat eine Vergewaltigungsdroge in der Tasche? Elinborg ersetzt Erlendur, der in Urlaub ist. Und beweist wahrlich ihren guten Riecher. Die Spur führt in die Vergangenheit des Opfers.

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40

17.05.2010

„Frevelopfer”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein spannender Roman vom Krimipreisträger zu einem immer wieder aktuellen Thema- K.O. Tropfen.
Und eine sehr sympathische, bodenständige Ermittlerin.
Ein Muß für alle Arnaldur Indridason Fans.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

03.05.2010

„Statt Vulkanausbruch - Krimispannung pur!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein neuer Fall für Kommissar Erlendurs Team. Im Vordergrund der Ermittlungen steht aber diesmal seine Kollegin Elinborg. Ein Mann wird tot aufgefunden und bereits in diesem Moment beginnt eine Geschichte über Rache, Neid und Hass, deren Ende ich nicht verraten möchte! Unbedingt lesen!! Wer isländische Krimis liebt, wird dieses Buch einfach mögen.

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40

13.04.2010

„Der Duft von Tandoori und Schmieröl”

von einer Kundin oder einem Kunden
Im neuen Indridason ermittelt Elinborg, da Kommissar Erlendur sich eine Auszeit genommen hat und in die Ostfjorde gefahren ist.
Sie muss den Tod eines Telefontechnikers aufklären, dem in seiner Wohnung die Kehle durchschnitten wurde. Am Tatort findet die Kommissarin einen Kaschmirschal, dessen Geruch sie an indische Gewürze erinnert und im Mund und der Tasche des Opfers befand sich eine Vergewaltigungsdroge. Welches dunkle Geheimnis verbirgt dieser junge Mann, den alle Befragten als umgänglich und sympathisch beschreiben. Bei Recherchen in seinem Heimatdorf entsteht nach und nach ein ganz anderes Bild und Elinborg kommt einem alten Verbrechen auf die Spur.

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50

29.03.2010

„Hier ermittelt Kommissar Erlendurs Kollegin Elínborg”

von Silke Schröder aus Hannover (silke.schroeder@hallo-buch.de) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Nachdem sich Kommissar Erlendur Sveinsson, der eigentliche Held in Arnaldur Indriðasons Krimis, nach den Abenteuern in „Kältetod“ für einige Zeit in den Urlaub begeben hat, ermittelt hier nun seine Kollegin Elínborg. Und das macht sie mit großer Hartnäckigkeit, viel Intuition und einer eigenwilligen Kombinationsgabe, die vor allem auf den Ergebnissen einer besonderen Ermittlungsmethode beruht: auf dem Geruchsinn, dem wohl verkanntesten Sinnesorgan - ein Highlight für alle, die selbst gut riechen können und wissen, dass das nicht immer nur von Vorteil ist. Aber auch Elínborgs Familie spielt in „Frevelopfer“ eine Rolle, da es mit ihren Kindern nicht immer einfach ist. Und dennoch: Auch aus dem Familientrouble zieht die tapfere Kommissarin einige ermittlungsrelevante Impulse.
So sind Arnaldur Indriðasons Krimis immer etwas besonders, da er die unverwechselbare Atmosphäre und die Eigenheiten der Bevölkerung auf der großen Nordmeer-Insel authentisch rüberbringt. Und Staatspleite hin oder her: Immerhin ist Island der einzige Staat, der eine offizielle Elfenbeauftragte hat.

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40

28.03.2010

„Super!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wieder mal ein Fall für die isländischen Ermittler, diesmal ohne Kommissar Erlendur: Der Mord an einem jungen Mann muss aufgeklärt werden, wobei Kombinationsgabe und Geruchssinn von Kommissarin Elinborg eine entscheidende Rolle spielen.
Ein richtig guter ruhiger Krimi, überzeugend und spannend bis zum Schluss.

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30

14.03.2010

„Scharfe Gerichte, fade Geschichte”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Staufenberg
In "Frevelopfer" macht Erlendur Urlaub in den Ostfjorden und seine Kollegin Elinborg übernimmt das Ruder. Gemeinsam mit Sigurdur Oli muss sie die Hinrichtung eines jungen Mannes aufklären. Schnell stellt sie fest, das beinahe jeder der Mörder sein könnte und einmal mehr vieles in der dunklen Vergangenheit liegt.

Gegenüber den früheren Romanen fällt "Frevelopfer" - leider negativ - aus der Reihe. Zum einen fokussiert sich die Geschichte zu sehr auf Elinborg. Weiterhin fällt die Figur Elinborg sehr farblos aus. In der Geschichte gewinnt man den Eindruck, dass ihr Horizont sprichwörtlich am Tellerrand endet und sich lieber mit neuen Rezepten beschäftigt. Die Dialoge mit Opfern und potentiellen Tätern wirken steril und flach.

Mit zunehmender Seitenzahl vermisst man zunehmend den griesgrämigen und tiefsinnigen Erlendur. Im Gegensatz zu Elinborgs Gerichten fehlen ohne ihn und seine Tochter einfach die Gewürze. Fast so, als wäre Indridason aus der verrauchten Szenekneipe in ein steriles Schnellrestaurant umgezogen.

Vielleicht hat sich Erlendur über die Zeit ein wenig abgeschliffen, jedoch vermag ihn Elinborg nicht zu ersetzen. Aus meiner Sicht der langweiligste Krimi von Indridason - noch 3 Sterne.

3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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