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Engel aus Eis
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Engel aus Eis

Kriminalroman

buch
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Artikeldetails zu Engel aus Eis

AutorCamilla Läckberg

Untertitel Kriminalroman

  • ISBN-103-471-35015-2
  • ISBN-139783471350157
  • Verlag List
  • ÜbersetzerKatrin Frey
  • Einbandartgebunden
  • Seiten503
  • Veröffentlicht08.09.2010
  • GenreKrimi
  • Gewicht774g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelTyskungen

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Rezensionen der Redaktion zu Engel aus Eis

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 13.12.10
Erica Falck ermittelt wieder. Engel aus Eis ist ein Hochkaräter des Genres. Läckberg versteht es viel und intensiv zu erzählen, dabei aber kein Wort zu viel zu schreiben. Die schwedische Krimi-Queen hat wieder einen überragenden Krimi geschrieben.

Kurzbeschreibung zu Engel aus Eis

Das Dorf Fjällbacka ist alarmiert: Der pensionierte Geschichtslehrer Erik Frankel wurde ermordet. Der beliebte alte Mann war ein angesehener Spezialist für die NS-Zeit. Die Ermittlungen der schwedischen Polizei konzentrieren sich auf Neonazikreise. Doch Erica Falck vermutet das Motiv in Frankels Vergangenheit. Gemeinsam mit ihrer Mutter hatte er den Widerstand gegen die deutschen Besatzer unterstützt. Dunkle Jahre, über die Ericas Mutter nie gesprochen hat. Für Erica ist es an der Zeit, das große Geheimnis ihrer Mutter zu ergründen. Damit gerät sie ins Visier des Mörders.

Portrait

Camilla Läckberg:
Camilla Läckberg, geb. 1974 in Fjällbacka, ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Nach ihrem Marketingstudium arbeitete sie in der freien Wirtschaft. Heute lebt sie in Stockholm. 2006 war sie mit einer Million verkaufter Bücher Schwedens erfolgreichste Autorin. In Deutschland stand "Der Prediger von Fjällbacka" auf der KrimiWelt-Bestenliste.

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12

50

14.11.2011

„Engel aus Eis”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wuppertal
Ein pensionierter Geschichtslehrer, der im Ruhestand viel über die Zeit des Nationalsozialismus geforscht hat, wird von zwei Jungen ermordet in seinem Arbeitszimmer gefunden. Im Ort direkt schien er keine Feinde gehabt zu haben. Doch bei den Ermittlungen finden Beamten der Polizeidienststelle Tanum schnell heraus, dass er in seiner Jugend einer Clique um Ericas Mutter Elsy angehört hat - und kurz darauf verstirbt ein weiteres Mitglied der ehemaligen Clique auf nicht natürliche Weise...
Patrik Hedström ist diesmal ein wenig ausgeknockt, da er gerade in Erziehungsurlaub gegangen ist, damit Erica sich in Ruhe um ihr neues Buch kümmern kann. Doch das hält ihn nicht davon ab, mit Maja seiner Dienststelle den einen oder anderen Besuch abzustatten.

Ich fand es sehr interessant, wie hier auf der einen Seite die Problematik des seit einiger Zeit auch in Schweden stärker auftretenden Rechtsradikalismus aufgenommen wurde und gleichzeitig die Jahre des Zweiten Weltkriegs aus schwedischer Perspektive vorkamen. Mit letzterem hatte ich schon nach dem Klappentext gerechnet, mit ersterem eher weniger.

Da Camilla Läckberg es versteht, das Privatleben ihrer Charaktere einzubinden, hatte dieser Krimi alle Facetten des Lebens zu bieten: Tod, Trauer, Leid, Streit, aber auch einiges Schönes. Auf jeden Fall ein Buch, das mich sehr positiv überrascht hat, nachdem ich schon fast den Eindruck hatte, Frau Läckberg würde jetzt in eine Art Muster verfallen. Aber das tut sie anscheinend nur bei einer Arbeitsform bei den Ermittlungen ;-) (Wer das Buch kennt, ahnt vermutlich, was ich meine)

Fazit: Eine klare Empfehlung für Fans von skandinavischen Krimis!

Die Reihenfolge:
1. Die Eisprinzessin schläft
2. Der Prediger von Fjällbacka
3. Die Töchter der Kälte
4. Die Totgesagten
5. Engel aus Eis
6. Meerjungfrau
7. Fyrvaktaren
8. Änglarmakerskan

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Camilla Läckberg, Hakan Nesser

50

22.10.2011

„Achtung: Fjällbacka-Fieber geht um!”

von bookorpc aus Kumhausen
Der fünfte Band: Engel aus Eis von Camilla Läckberg, spielt erneut in Fjällbacka. Da die Bänder aufeinander aufbauen, sollte man für mehr Lesevergnügen besser von vorne anfangen.

Inhalt: Obwohl Patrik im Erziehungsurlaub ist und sich um Maja kümmert, kommt Erica mit ihrer neuen Buch nur langsam voran. Der Inhalt der Kiste aus dem Nachlass ihrer Mutter lässt ihr keine Ruhe. Auch Patrik kann sich nur schwer aufs Nichtermitteln konzentrieren, da zwei Morde seine Kollegen auf Trab halten.
Aber auch Erica stellt Nachforschungen an, da sie einen der Opfer den Orden aus der Kiste überlassen hatte und beide in den Tagebüchern ihrer Mutter eine Rolle spielen.

Meine Meinung: Spannend bis zum Schluss ist auch dieser Fall. Im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart erfährt man mehr über die Hintergründe zu dem Morden und dem Geheimnis von Ericas Mutter. Ich finde es immer wieder faszinierend wie es der Autorin gelingt, das Leben aller einzelnen Personen, die im Laufe der Bücher auftauchen immer wieder aufzunehmen, auszubauen und mit noch mehr Details anzureichern. Zwar stehen Patrik und Erica in allen Büchern im Vordergrund, aber auch Mellberg, Dan usw. kommen nicht zu kurz.
Camilla Läckberg schafft es perfekt, das Privatleben und die Ermittlungen miteinander zu verbinden bzw. zu verknüpfen. Dieses Ende fand ich sehr emotional und ich bin gespannt wie es weitergeht.

Fazit: Für alle Fans von Camilla Läckberg ein Muss, das natürlich am Schluss aufs nächste Band neugierig macht.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

21.09.2011

„Tyskungen”

von einer Kundin oder einem Kunden
"Engel aus Eis" war das zweite Buch, das ich aus der Serie von Camilla Läckberg gelesen habe, und ich fand es besser, nun die handelnden Personen bereits zu kennen bzw. auch die Hintergründe von Patrik und Erica ein bisschen besser zu verstehen.

Die Erzählung an sich - denn wieder ist nicht nur der Krimi und dessen Lösung im Vordergrund, sondern auch sehr viel "drumherum" - ist gut zu lesen, in vielen kleinen Häppchen, und diesmal mit Rücksprüngen ins Schweden der letzten Kriegsjahre. Erica taucht ab in die Vergangenheit ihrer Mutter, die mit unterschiedlichsten Verquickungen auch noch Einfluss nimmt auf das heutige Geschehen.

Interessant fand ich die Veränderungen, die manch eine Person im Buch durchmacht, und dass Gruppendynamik doch nicht nur eine leere Worthülse ist. Denn die Clique um Ericas Mutter Elsy hält zusammen wie Stein und Bein - bis ihnen die Launen der Natur entgegentreten. Elsy selbst ist schon vor einigen Jahren durch einen Autounfall gestorben, aber ihre Geschichte wird erst jetzt aufgedeckt. Ich bin gespannt, wie die Geheimnisse der Familie Falck sich nun in die weiteren Bücher von Camilla Läckberg auswirken!

Der schwedische Titel "Tyskungen" verrät schon mehr über das Buch oder wohin die Geschichte laufen könnte (und wer das wissen möchte, kann das ja einfach mal in den Google-Übersetzer eingeben...), aber auch mit dem mir nicht ganz verständlichen deutschen Titel ist das Buch eine solide und gute Unterhaltung.
Für mich war das Buch besser als Buch Nummer vier: Eine klare Struktur schwenkt zwischen dem erziehungsurlaubenden Patrik und seinen Polizeikollegen, der eigentlich wieder arbeitenden, aber hauptsächlich recherchierenden Erica und den Geschehnissen um 1944/45 hin und her. Man weiß jedoch stets, wo man sich gerade befindet. Im Buch habe ich keine Längen gefunden, klar hätte man kürzen können, aber: Unterhaltsam und spannend ist das Buch bis zuletzt.
Die Auflösung ist zwar kein Paukenschlag - aber wie nun genau alles zusammengehangen hat, ist doch nicht das, was man (in Erwartung einer Lösung) zwingend erwartet hat. Somit: Ein Krimi mit viel Drumrum, der gute Unterhaltung bietet und Lust auf das nächste Buch macht! (vor allem im Hinblick darauf, dass ja Christian - der Bibliothekar - im nächsten Buch eine tragende Rolle spielen wird...)

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50

07.08.2011

„Angenehmer Schwedenkrimi mit Tiefgang”

von allegra aus Stuttgart
Camilla Läckberg führt ihre Hauptfigur, die Schriftstellerin Erica Falck durch ein neues Kapitel ihres Lebens. Sie nimmt nach einer einjährigen Babypause ihre berufliche Tätigkeit wieder auf und setzt sich gleichzeitig mit dem Leben ihrer Mutter Elsy auseinander. Dabei wird die Zeit des 2.Weltkriegs beleuchtet und dessen Auswirkungen auf das ländliche Leben im schwedischen Fiällbacka.

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, wobei der Übergang anfangs nicht immer ganz klar ist. Man findet sich aber sehr schnell in die beiden Handlungsstränge ein, wobei die jeweils an spannenden Stellen stattfindenden Wechsel für Spannung sorgen. Während im ersten Teil des Romans die familiären Nebenschauplätze der „Jetztzeit“ im Umfeld von Erica Falck einen großen Raum einnehmen, legt der Roman im zweiten an Tempo zu und die losen Enden der erst zusammenhangslosen Protagonisten finden rund und einfühlsam zu einem Ganzen zusammen., ohne dass eine Hektik aufkommt, wie es leider recht häufig bei Kriminalromanen gegen Ende zu der Fall ist.

Im Überblick gesehen, ist der Roman sehr sorgfältig konzipiert und obwohl die Autorin noch recht jung ist, schafft sie es, die sehr unterschiedlichen Personentypen recht glaubwürdig darzustellen. Was mich etwas gestört hat, war die gebetsmühlenartige Wiederholung, dass Ericas Ehemann, der Polizist Patrik Hedstrom im Erziehungsurlaub ist und dass Erica nach einem Jahr Babypause infolge mangelnder geistiger Stimulation schon kurz vor dem intellektuellen Zerfall steht.

Die Entwicklung der einzelnen Figuren, von den Polizisten Mellberg und Gösta bis hin zu Ericas Schwester, Anna, lässt viel Spielraum offen für neue Folgen der Serie. Ich freue mich darauf, hoffe aber, dass die Babies recht schnell gedeihen, so dass mir mehrseitige Krabbelgruppenszenen in Zukunft erspart bleiben.

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30

11.05.2011

„Familie und Mord in Schweden”

von einer Kundin oder einem Kunden
"Engel aus Eis" von Camilla Läckberg ist der 5. Band aus einer Reihe über Erica Falck und Patrik Hedström. Trotzdem fällt es einem Nicht-Kenner der Vorgängerbücher leicht, in das Geschehen einzusteigen.
Die Handlung setzt sich aus mehreren Erzählsträngen zusammen, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie dem Privatleben der Protagonisten und dem Fortgang der Ermittlungen hin- und herspringen und konsequent zum Ende geführt werden, ohne dass der rote Faden verloren geht.
Die Lösung des Kriminalfalls liegt allem Anschein nach in der NS-Zeit. Camilla Läckberg schildert auf anschauliche und eindringliche Art und Weise die irrsinnige Ideologie des Nationalsozialismus und ihre Folgen, die schreckliche Zeit des Krieges und die Schicksale der Personen, die für die Erzählung bedeutend sind. In diesen Passagen ist sehr genau zu spüren, daß sie sich intensiv mit der Geschichte und der Thematik beschäftigt hat. Nach und nach werden die Puzzleteile miteinander in Verbindung gebracht, und der Leser ahnt, was damals wirklich geschah.
Leider nehmen im Roman die Sorgen und Nöte von Erica, ihrem Umfeld und den Polizeibeamten einen großen Raum ein. Die Autorin greift gesellschaftliche und soziale Probleme auf, die sicherlich nicht nur in Schweden aktuell sind. Sie widmet sich unter anderem den Anforderungen an Mütter und Väter im Erziehungsurlaub, den Schwierigkeiten in Patchworkfamilien, der Homosexualität und dem Fremdenhass.
Durch die ständigen Szenenwechsel kommt nach einem vielversprechendem Beginn die Aufklärung des eigentlichen Kriminalfalls nur langsam in Fahrt. Gerade dann, wenn es in der Polizeiarbeit neue Erkenntnisse und Fortschritte zu geben scheint, findet man sich plötzlich im Zuhause von Erica, bei ihrer Schwester oder bei Kommissar Mellberg wieder, für den sich offenbar ein neues Glück anbahnt.
Diesen sprunghaften Ablauf habe ich anfangs noch als abwechslungsreich und lebendig empfunden, später jedoch als langatmig und teilweise nervig.
Die Geschichte ist zwar spannend, dennoch hat sie mich nicht gefesselt, nicht weil auf blutrünstige Details verzichtet wird, sondern weil mich die ausführliche Beschreibung der privaten Erlebnisse und Probleme gestört und meinen Lesefluss gebremst hat. Die Idee, die Hintergründe und die schlüssige Durchführung bis zur Lösung sämtlicher Rätsel zum Mordfall hingegen haben mich überzeugt und mir gut gefallen.
Meiner Meinung nach ist die Übersetzung des Originaltitels, deren Bezug zum Inhalt mir schleierhaft ist, missglückt, denn sie lautet in etwa "Deutschenbalg/Deutschkind". Ebenso halte ich die Kurzbeschreibung des Verlages zum Buchinhalt für irreführend.

Fazit:
Camilla Läckberg's "Engel aus Eis" ist in meinen Augen solide Krimi-Unterhaltung zu einem interessanten Thema mit einem Ende, bei dem nur eine einzige Frage offen bleibt: Wie geht es weiter mit Erica und Patrik, Anna und Dan, Mellberg und Paula?

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50

23.02.2011

„Weiter geht´s in Fjällbacka”

von Teresa Kopp aus Pforzheim
Auch beim fünften Teil der Krimiserie mit Kommissar Patrick Hedström und Autorin Erica Falck geht es wieder hoch her: Geschichtslehrer a.D. Erich Frankel wird tot in seiner Wohnung aufgefunden und offensichtlich handelt es sich nicht um einen natürlichen Tod. Zur gleichen Zeit beginnt Erica Falck, sich mit den Jugendtagebüchern ihrer verstorbenen Mutter zu beschäftigen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Ericas Mutter und dem ermordeten Lehrer? - Camilla Läckberg beschäftigt sich in „Engel aus Eis“ mit dem Nationalsozialismus in Schweden während des Zweiten Weltkriegs und dem skandinavischen Widerstand; erneut ist ein spannender Krimi gelungen, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.

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40

20.02.2011

„Camilla Läckberg, Engel aus Eis”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich lese gerne Krimis und diesen möchte ich unbedingt weiterempfehlen.
Die Protagonistin Erika Falck lebt in Fjällbacka, Schweden. Sie ist Mutter, Ehefrau und Sachbuchautorin im Themenbereich Mordfälle. Soeben hat sie die Babypause beendet um ihr neues Werk in Angriff zu nehmen.. Ihr Mann Patrick ist Kriminalkommissar. Er tritt nun seinen Vaterschaftsurlaub an und übernimmt die Betreuung der einjährigen Maja.
Witzig und hintergründig wird dieser Rollentausch beleuchtet. Patrick kann sich nicht so richtig von seinem Arbeitsplatz, dem Kriminalkommissariat und seinen Fällen verabschieden. Erika schafft es nicht, sich auf ihr neues Projekt einzulassen. Stattdessen entdeckt sie eine Kiste mit Dingen ihrer toten Mutter. Darunter ist ein Orden aus dem 2. Weltkrieg.
Damit beginnt die atemlos spannende Geschichte, die uns mit aller Macht und viel Nervenkitzel in ihren Bann zieht. Dabei erfahren wir viel Interessantes über Schweden im zweiten Weltkrieg.
Das Buch konnte ich nicht mehr aus der Hand legen.
Super Spannung! Super Story! Und ein sympathisches Ermittlerpaar.

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40

06.02.2011

„Nichts ist so wie es scheint”

von einer Kundin oder einem Kunden
Es geht nach Fjällbacka, einem kleinen Dorf in Schweden. Dort ist der ehemalige Geschichtslehrer Erik Frankel ermordet worden. Er interessierte sich in seiner Freizeit sehr für den zweiten Weltkrieg.Deshalb fängt die Ermittlerteam um Patrik Hedström, welcher sich eigentlich im Erziehungsurlaub befindet, an in der aktuellen Neonaziszene nach dem Täter zu fahnden. Zeitgleich begibt sich Patriks Frau Erica auf eine Zeitreise in die Vergangenheit ihrer verstorbenen Mutter. Und genau da taucht auch der Name Erik Frankel wieder auf...Ein unblutiger Krimi mit sehr symphatischen Protagonisten, welcher trotzdem fesselt bis zur letzten Seite.

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50

04.02.2011

„Engel aus Eis”

von anyways aus Greifswald, Hansestadt
Der neueste Kriminalroman von Camilla Läckberg beginnt nahtlos dort, wo „ die Totgesagten“ aufhörten, mit dem Fund auf dem Dachboden von Schriftstellerin Erica und ihrem Mann Patrick Hedström.



In einer Kiste findet Erica einen Orden aus dem 2. Weltkrieg, ein Babyjäckchen mit eingetrockneten Blutflecken sowie 3 kleine Tagebücher ihrer Mutter. In den Tagebüchern findet sie nicht viele Erkenntnisse über das kühle Verhalten ihrer Mutter. Um Licht ins Dunkel zu bringen, übergibt Erica im Frühsommer den Orden an den ihr einzig bekannten Spezialisten Erik Frankel.Wochen später wird ebendieser Experte mit zertrümmertem Schädel in seinem Haus von zwei Jungen aufgefunden. Lange nachdem er schon so gewaltsam zu Tode kam.



Patricks Kollegen machen sich auf die Suche nach Täter und Motiv, ihm selbst sind die Hände gebunden, da er gerade seinen viermonatigen Erziehungsurlaub angetreten hat.



Auf Camilla Läckbergs Bücher freue ich mich immer ganz besonders. Sie hat so sympathische und authentische Personen skizziert, dass ich immer das Gefühl habe, alte Bekannten und Freunde wieder zu sehen. All dies verpackt sie noch geschickt in knifflige und intelligente Kriminalfälle.

Dieses Mal werden die beiden Schwestern Erica und Anna mit der Vergangenheit ihrer Mutter konfrontiert. Elsy Moström war keine sehr liebevolle und fürsorgliche Mutter, die Mädchen haben sie eher als kalte, fast herzlose Frau kennen gelernt. Am meisten litt Erica unter dieser Distanziertheit. Umso verblüffter ist sie, als sie in den alten Tagebüchern ein lieber, netter und lebenslustiger Backfisch gleichen Namens aus ihrem Leben im 2.Weltkrieg berichtet. Erika liest von Freunden, die Elsy während ihrer Kindheit und Jugend begleitet haben, eine Freundschaft die abrupt endete, denn der Tochter sind die Namen völlig unbekannt, bis auf einen…

Ein Geheimnis dem die junge Mutter auf den Grund gehen will, sie sucht nach den alten Verbindungen und Freunden, und stößt auf eine Mauer von Hass, Zorn und Fremdenfeindlichkeit. Auch sie muss zum Ende erkennen: „Im Krieg gibt es keine Sieger“!

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50

01.01.2011

„Dorfgeheimnisse”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Fjällbäcka ist ein Dorf wie tausend andere. Mit vielen Geheimnissen und Abgründen. Die Ermittlerin muss die Geschichte ihrer Mutter und eines angesehenen Wissenschaftlers mit Leben füllen. Zu lange wurde geschwiegen und vertuscht.Eine wunderbar zu lesender Krimi,der nicht in Blut badet,sondern auch etwas zum Nachdenken bietet.

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50

01.01.2011

„Sehr überzeugend”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der Krimi "Engel aus Eis" von Camilla Läckberg hat mich psychologisch und von der Logik des Geschehens her sehr überzeugt.
Eine geheimnisvolle und grausame Geschichte aus dem Skandinavien des Zweiten Weltkrieges hat ihre Auswirkungen bis ins 21. Jahrhundert und in die Lebenswelt eines Polizisten hinein. Dieser befindet sich zwar im Erziehungsurlaub, um seiner Frau die Arbeit an einem Buch zu ermöglichen, aber weder er noch sie finden Ruhe nachdem ein alter Mann tot aufgefunden wird. Der Polizist kann nicht von dem Fall lassen, und sie entdeckt, dass sie indirekt durch ihre verstorbene Mutter damit verbunden ist.
Dass neben all der Tragik auch noch Stellen feinsinnigen Humors auftauchen, gibt diesem Roman nochmal eine ganz persönliche Note. Sehr lesenswert!

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40

13.12.2010

„Entspannender, spannender Krimi”

von buchina aus Mainz
Der Krimi beginnt wie so oft mit dem Fund einer Leiche. Dabei ließ die Autorin auch kaum ein ekliges Detail aus. Der Rest des Romans werden diese Details aber eher ausgespart und der Ekelfaktor hat schon zu Beginn seinen Höhepunkt erreicht. Die Leiche stellt sich als Erik Frankel heraus, einen pensionierten Geschichtslehrer, der sehr viel zu der Geschichte der Nazis forschte. Die einzigen Verdächtigen sind die Mitglieder einer rechtsradikalen Organisation, die mit seiner Forschung nicht einverstanden waren.

Die Verbindung zu der Protagonistin Erica liegt in der Vergangenheit, denn Wochen vor dem Mord an Erik hatte sie ihm einen Naziorden zur Überprüfung gegeben, den sie in den Sachen ihrer Mutter fand. Besonders durch das distanzierte Verhältnis zu ihrer seit ein paar Jahren toten Mutter, ist Erica bemüht, mehr über ist zu erfahren. Bald wird klar, dass die Lösung des Mordes in der Vergangenheit liegt.

Durch die von der Autorin gut gewählten Zeitsprünge in die Vergangenheit, genauer in die Jahre des Zweiten Weltkriegs, erfährt man viel über das damalige Leben und inwieweit die Nazis auch in das Leben einer Kleinstadt in Schweden eingegriffen haben. Aber erst am Schluss kommt die ganze grausame Wahrheit heraus, die zu den Morden in der Zukunft führt. Neben der Aufklärung des Mordes, gibt es einige Nebenhandlungen, die Krimifans vielleicht ablenkend finden, ich aber sehr entspannend fand. Wie schwierig es für Männer ist, im Erziehungsurlaub wirklich 100prozentig die Verantwortung zu übernehmen oder wie der kauzige Bertil Mellberg plötzlich seine Liebe zu Salsa oder besser zur Salsalehrerin entdeckt, ist einfach süß. Durch diese Nebenhandlungen erhalten die Protagonisten mehr Tiefe und Menschlichkeit.

Insgesamt ist das ein sehr guter Krimi, mit sympathischen Protagonisten, einer spannenden Handlung, flüssigem Schreibstil und viel Aufschlussreiches über die schwedische Geschichte im Zweiten Weltkrieg. Empfehlenswert.

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40

19.11.2010

„Vergangenheit trifft Gegenwart”

von einer Kundin oder einem Kunden
Krimis aus dem Norden, so auch die Bücher von Camilla Läckberg, sind schon längst kein Geheimtipp mehr.
Diese Geschichte von Schuld und Sühne, mit ihrem abwechslungsreichen Hin und Her zwischen den historischen ( 2. Weltkrieg ) und den aktuell - politischen ( Neonazis in Schweden ) Geschehnissen einerseits, den Schilderungen dieser Familien und der geruhsamen Ermittlungsarbeit der Polizei andererseits ist spannend und kurzweilig erzählt. Da man wissen möchte, wie der Alltag in Fjällbacka weitergeht, ist die Vorfreude auf den nächsten Fall schon groß.
( Christine Dankelmann )

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40

16.11.2010

„sehr spannend”

von einer Kundin oder einem Kunden
Erik Frankel wird ermordet in seinem Haus aufgefunden. Die Polizei ermittelt vorerst in Neonazikreisen. Doch die Spur führt in die Jugendzeit des Ermordeten, denn auch zwei weitere Jugendfreunde sterben auf seltsame Weise.

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40

28.10.2010

„fünfter Teil des Schwedenkrimis”

von coffee2go aus Österreich
Meine Meinung zum Buch:
Die Kapitel sind relativ kurz und es gibt einen häufigen Szenenwechsel zwischen der Gegenwart und einen Rückblick in die Nazi-Zeit. Dies lockert die Geschichte sehr auf und hat mich auch jeweils neugierig gemacht, möglichst rasch weiteres zu erfahren, sodass ich das Buch in zwei Tagen durchlesen musste.
Gut gefallen hat mir auch, dass Camilla Läckberg die Charaktere sehr detailliert beschrieben hat und dass das Privatleben der einzelnen Personen einen sehr großen Raum im Buch eingenommen hat, mindestens die Hälfte des Buches. Somit ist es für mich sehr realitätsnah geworden und die Charaktere erscheinen sympathisch und allesamt menschlich mit ihren Vorzügen und ihren Fehlern. Für mich war es von Vorteil, dass ich die vorigen vier Bücher der Serie vor „Engel aus Eis“ gelesen habe, somit war ich mit vielen Charakteren schon vertraut, zB mit Erica und Patrik, mit Patriks KollegInnen der Polizeidienststelle, mit Patriks Mutter, Ericas Schwester Anna und ihrem Freund (gleichzeitig Ericas Ex-Freund) Dan usw.; neu hinzugekommen sind Patriks Ex-Frau Karin, die neue Polizeikollegin Paula und die Clique aus der Jugendzeit von Ericas Mutter.
Es werden sowohl Themen aus der Vergangenheit (Kriegssituation, Verrat, Verbrechen) sowie auch aktuelle Themen wie Väterkarenz oder die Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften miteinander verwoben. Sehr dominant in diesem Buch scheint mir das Thema Kinder – von Schwangerschaft über Geburt bis zur Pubertät – zu sein.
Erica trägt mit ihren Recherchen auch in diesem Buch wieder sehr viel zum Lösen des Falles bei und ist auch aufgrund ihrer Familiengeschichte wieder persönlich involviert. Dies macht die Geschichte umso spannender, da die Lösung des Falles nicht nur aus polizeilicher Sicht, sondern auch aus Ericas Perspektive betrachtet wird.
Cover und Titel:
Das Cover sieht recht neutral aus, ist aber ansprechend, sodass es mir auch im Bücherregal aufgefallen wäre. Über den Zusammenhang des Titels „Engel aus Eis“ habe ich nachgegrübelt, bin mir aber nicht ganz schlüssig geworden, warum er für das Buch gewählt wurde. Eventuell aufgrund der inneren Kälte, die Ericas Mutter ihren Töchtern gegenüber ausgestrahlt hat?
Fazit:
Ich würde das Buch an LeserInnen weiterempfehlen, die nicht nur an einem brutalen und blutigen Krimi interessiert sind, sondern an einem Krimi mit vielen Alltagssituationen aus dem Familienleben und geschichtlichem Hintergrund. Auf alle Fälle ist das Buch durch die einfache und beschreibende Schreibweise der Autorin, trotz der knapp über 500 Seiten, sehr schnell zu lesen. Wenn man die vier Vorgänger-Krimis von Camilla Läckberg gelesen hat, kann man sich natürlich noch schneller und einfacher in das Geschehen hineinfinden, da man die Hauptcharaktere bereits kennt, allerdings werden sie gut eingeführt, sodass man auch gut mit dem fünften Teil der Serie starten kann, ohne dass die Zusammenhänge unklar wären.
Das Ende des Buches lässt darauf hoffen, dass es einen weiteren Teil geben wird. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

20.10.2010

„Geheimnisvolle Vergangenheit”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Camilla Läckberg hat einen sehr sympathischen Stil. Man muss ihre Charaktere einfach mögen, so wie sie sie uns präsentiert. Die Geschichte ist spannend, es gelingt ihr sehr gut, die Neugier des Lesers zu erwecken und immer so viel zu füttern, dass man immer weiter lesen will. Dieser Krimi ist nicht so düster wie die von sämtlichen anderen skandinavischen Autoren.
Nachdem sie die Tagebücher ihrer Mutter gelesen hat, stellt Erica Nachforschungen nach derer Vergangenheit an. Es stellt sich heraus, dass es da Verbindungen zu aktuellen Ermittlungen in einigen Mordfällen gibt, die in der Stadt passiert sind. Schritt für Schritt kommen Erica und die Ermittler der Wahrheit näher.

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50

13.10.2010

„Spannend bis zum Schluß”

von redfox_ms
Ein Mann wird ermordet – wenig später auch noch eine Jugendfreundin von ihm. Liegt die Ursache in der Vergangenheit viele Jahre zurück?
Ich war etwas skeptisch, als ich das Buch angefangen habe, aber Charaktere wie Mellberg und Erika haben mich sofort in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Besonders gefallen hat mir die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart. Meistens sind solche Storys sehr vorhersehbar – aber diese nicht. Bis zum Schluß erlebt man Überraschungen. Ich werde mir nun die ersten vier Teile über Erika, Patrick und Mellberg gönnen…

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50

11.10.2010

„Spätestens seit...”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berne
...dem "Prediger von Fjällbacka" gehört Camilla Läckberg zu meinen erklärten Lieblingsautorinnen und auch mit dem "Engel aus Eis" hat sie ihren Rang bestätigt. Man mag das Buch kaum aus der Hand legen und das, obwohl noch nicht einmal etwas ausserordentlich Mitreissendes passiert.
Der Mord an zwei älteren Menschen führt das Ermittlungsteam diesmal zeitlich weit zurück in die Geschehnisse zur Zeit des Zweiten Weltkrieges und dabei wird auch das Geheimnis um Erica Falck's Mutter Elsy endlich gelüftet. Es gelingt C. Läckberg dabei, die Zusammenhänge durchaus logisch und glaubwürdig herzustellen und auch, wenn man schon glaubte zu wissen, was damals passiert ist, war das Ende dann doch wieder anders.
Obwohl die Fälle bei C. Läckberg in sich abgeschlossen sind, würde ich jedem raten, die Reihe chronologisch zu lesen. Ihre Protagonisten sind so liebenswert und sympathisch, dass es immer wieder ein Vergnügen ist, zu erfahren, wie die Nebengeschichte sich weiterentwickelt. Ihre Schilderungen des alltäglichen Lebens sind einfach köstlich und man findet sich so manches Mal darin wieder. Seien es die normalen Familienkonflikte, die jeder kennt oder die neckischen Reibereien unter Arbeitskollegen – selbst die Schilderung, wie Patrik's Kollege Gösta einen Keks verzehrt, macht einfach Spass.
Herrlich auch der verschrobene und selbstgefällige Chef der Ermittlungstruppe, Bertil Mellberg. Konnte man sich noch bei seinen Erlebnissen in den „Totgesagten“ ein hämisches „Geschieht ihm recht!“ nicht verkneifen, so kommt er diesmal total liebenswürdig und sogar sympathisch rüber – was aber der Belustigung beim Lesen keinen Abruch tut – wird Hundepapa und darf sich sogar – ohne dabei zuviel verraten zu wollen – als Geburtshelfer betätigen! 5*****Sterne Empfehlung!

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50

11.10.2010

„Spätestens seit...”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berne
...dem "Prediger von Fjällbacka" gehört Camilla Läckberg zu meinen erklärten Lieblingsautorinnen und auch mit dem "Engel aus Eis" hat sie ihren Rang bestätigt. Man mag das Buch kaum aus der Hand legen und das, obwohl noch nicht einmal etwas ausserordentlich Mitreissendes passiert.
Der Mord an zwei älteren Menschen führt das Ermittlungsteam diesmal zeitlich weit zurück in die Geschehnisse zur Zeit des Zweiten Weltkrieges und dabei wird auch das Geheimnis um Erica Falck's Mutter Elsy endlich gelüftet. Es gelingt C. Läckberg dabei, die Zusammenhänge durchaus logisch und glaubwürdig herzustellen und auch, wenn man schon glaubte zu wissen, was damals passiert ist, war das Ende dann doch wieder anders.
Obwohl die Fälle bei C. Läckberg in sich abgeschlossen sind, würde ich jedem raten, die Reihe chronologisch zu lesen. Ihre Protagonisten sind so liebenswert und sympathisch, dass es immer wieder ein Vergnügen ist, zu erfahren, wie die Nebengeschichte sich weiterentwickelt. Ihre Schilderungen des alltäglichen Lebens sind einfach köstlich und man findet sich so manches Mal darin wieder. Seien es die normalen Familienkonflikte, die jeder kennt oder die neckischen Reibereien unter Arbeitskollegen – selbst die Schilderung, wie Patrik's Kollege Gösta einen Keks verzehrt, macht einfach Spass.
Herrlich auch der verschrobene und selbstgefällige Chef der Ermittlungstruppe, Bertil Mellberg. Konnte man sich noch bei seinen Erlebnissen in den „Totgesagten“ ein hämisches „Geschieht ihm recht!“ nicht verkneifen, so kommt er diesmal total liebenswürdig und sogar sympathisch rüber – was aber der Belustigung beim Lesen keinen Abruch tut – wird Hundepapa und darf sich sogar – ohne dabei zuviel verraten zu wollen – als Geburtshelfer betätigen! 5*****Sterne Empfehlung!

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50

11.10.2010

„Spätestens seit...”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berne
...dem "Prediger von Fjällbacka" gehört Camilla Läckberg zu meinen erklärten Lieblingsautorinnen und auch mit dem "Engel aus Eis" hat sie ihren Rang bestätigt. Man mag das Buch kaum aus der Hand legen und das, obwohl noch nicht einmal etwas ausserordentlich Mitreissendes passiert.
Der Mord an zwei älteren Menschen führt das Ermittlungsteam diesmal zeitlich weit zurück in die Geschehnisse zur Zeit des Zweiten Weltkrieges und dabei wird auch das Geheimnis um Erica Falck's Mutter Elsy endlich gelüftet. Es gelingt C. Läckberg dabei, die Zusammenhänge durchaus logisch und glaubwürdig herzustellen und auch, wenn man schon glaubte zu wissen, was damals passiert ist, war das Ende dann doch wieder anders.
Obwohl die Fälle bei C. Läckberg in sich abgeschlossen sind, würde ich jedem raten, die Reihe chronologisch zu lesen. Ihre Protagonisten sind so liebenswert und sympathisch, dass es immer wieder ein Vergnügen ist, zu erfahren, wie die Nebengeschichte sich weiterentwickelt. Ihre Schilderungen des alltäglichen Lebens sind einfach köstlich und man findet sich so manches Mal darin wieder. Seien es die normalen Familienkonflikte, die jeder kennt oder die neckischen Reibereien unter Arbeitskollegen – selbst die Schilderung, wie Patrik's Kollege Gösta einen Keks verzehrt, macht einfach Spass.
Herrlich auch der verschrobene und selbstgefällige Chef der Ermittlungstruppe, Bertil Mellberg. Konnte man sich noch bei seinen Erlebnissen in den „Totgesagten“ ein hämisches „Geschieht ihm recht!“ nicht verkneifen, so kommt er diesmal total liebenswürdig und sogar sympathisch rüber – was aber der Belustigung beim Lesen keinen Abruch tut – wird Hundepapa und darf sich sogar – ohne dabei zuviel verraten zu wollen – als Geburtshelfer betätigen! 5*****Sterne Empfehlung!

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