Aktion: Kaufen Sie 1 OYO II oder TouchMe eReader und das von Ihnen gekaufte, günstigste eBook erhalten Sie kostenlos! Max. eBook Wert: 35.-

Neukunde?

Hier starten

Erweiterte Suche

Ein Tag im Alten Rom

Alltägliche, geheimnisvolle und verblüffende Tatsachen

buch
CHF 37.90
auf Merkliste

versandkostenfrei

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Kunden, die Ein Tag im Alten Rom gekauft haben, kauften auch:

Artikeldetails zu Ein Tag im Alten Rom

AutorAlberto Angela

Untertitel Alltägliche, geheimnisvolle und verblüffende Tatsachen

Abbildungsvermerk 20 schwarz-weiße und 8 farbige Abbildungen

  • ISBN-103-570-50105-1
  • ISBN-139783570501054
  • Verlag Riemann
  • ÜbersetzerJulia Eisele
  • Einbandartgebunden
  • Seiten413
  • Veröffentlicht16.02.2009
  • Gewicht696g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelUna giornata nell'antica Roma

Mehr Artikel von

Verwandte Kategorien

Leseprobe aus Ein Tag im Alten Rom

Wie lebten die alten Römer? Was geschah tagtäglich in den Straßen Roms? Wir alle haben uns schon Ähnliches gefragt. Diese Neugier ist es, die Sie dazu bewogen hat, dieses Buch aufzuschlagen.
Tatsächlich übt Rom eine unbeschreibliche Faszination aus. Sie ist jedes Mal spürbar, wenn man eine Ausgrabungsstätte aus römischer Zeit besichtigt. Leider jedoch geben die Beschilderungen und Reiseführer meist nur allgemeine Hinweise zum täglichen Leben in der Gegend, die Sie gerade erkunden, und konzentrieren sich auf architektonische und historische Daten.
Es gibt aber einen "Trick", um sich das Alltagsleben an diesen Stätten wirklich vorstellen zu können. Er besteht darin, sein Augenmerk vor allem auf die Details zu richten: die Abnutzung der Treppenstufen, die Inschriften im Mauerputz (in Pompeji gibt es unzählige davon), die Furchen, die die Wagen in den Straßen hinterlassen haben, oder die von der ständigen Benutzung einer (mittlerweile verschwundenen) Tür hervorgerufenen Kratzer im Marmorboden einer Wohnstätte.
Wenn Sie sich in diese Einzelheiten vertiefen, erwacht jede Ruine schlagartig zu neuem Leben, und Sie "sehen" die Menschen von damals vor sich. Genau das ist der Ansatz dieses Buches: die große Geschichte anhand von vielen kleinen zu erzählen.
Während der vielen Jahre meiner Fernseharbeit bin ich auf außergewöhnlich viele Geschichten und Details aus dem Leben der Menschen zur Zeit der römischen Kaiser gestoßen, die jahrhundertelang vergessen waren und erst von den Archäologen wiederentdeckt wurden. Es sind Anekdoten, Dokumente, Kuriositäten das tägliche Leben oder die gesellschaftlichen Regeln betreffend wieder aufgetaucht, die einer verschwundenen Welt angehören. Als ich mit Archäologen über ihre Ausgrabungen sprach, ihre Publikationen las oder ihre Schriften konsultierte, passierte dasselbe.
Mir wurde bewusst, dass diese wertvollen Informationen über die Welt der alten Römer so gut wie nie bei den Menschen draußen ankommen und häufig in Fachpublikationen oder an Ausgrabungsstätten ein verstecktes Dasein fristen. Also habe ich versucht, sie zu erzählen.
Dieses Buch hat zum Ziel, das Alte Rom anhand von Schilderungen über das Alltagsleben wiederauferstehen zu lassen, indem es sehr einfachen Fragen nachgeht: Wie war es, durch die Straßen zu gehen? Wie sahen die Gesichter der Menschen aus, die man dort traf? Was konnte man von den Balkonen aus sehen? Wie schmeckte das Essen? Welche Art Latein wurde auf den Straßen gesprochen? Wie sahen die Tempel auf dem Kapitolshügel aus, wenn die ersten Sonnenstrahlen sie trafen?
In gewisser Weise wollte ich die Orte wie mit einer Fernsehkamera erkunden, so wie sie vor 2000 Jahren gewesen sein mussten, und dem Leser damit ein Gefühl vermitteln, als befände er sich in den Straßen des Alten Roms, als atmete er seine Gerüche und Düfte, träfe die Blicke der Menschen, träte in die Geschäfte ein, in die Häuser oder ins Kolosseum. Nur so kann man wirklich verstehen, wie es sich angefühlt hat, in der Hauptstadt des Römischen Reichs zu leben.
Da ich selbst in Rom wohne, war es ein Leichtes für mich, zu beschreiben, wie das Sonnenlicht im Laufe eines Tages Straßen und Monumente erhellt, oder mich an Ort und Stelle zu begeben und von den vielen kleinen Details Notiz zu nehmen, die im Buch beschrieben werden - zusätzlich zu denen, die ich in Jahren der Fernseharbeit und Ortsbesichtigungen sowieso schon gesammelt habe.
Natürlich sind die Szenen, die sich während unseres Besuchs im Alten Rom vor Ihren Augen abspielen werden, nicht einfach erfunden, sondern Forschungsergebnissen, archäologischen Entdeckungen, historischen Quellentexten und Laboranalysen von Fundstücken oder Skeletten entnommen.
Die beste Methode, diese Fülle an Informationen zu ordnen, schien mir darin zu bestehen, einem normalen Tagesablauf zu folgen. Jeder Stunde des Tages korrespondieren ein Ort und ein Gesicht der Ewigen Stadt mit ihren jeweiligen Aktivitäten. Und so entfaltet sich Augenblick für Augenblick das tägliche Leben im Alten Rom.
Es bleibt noch eine letzte Frage: Warum überhaupt ein Buch über das antike Rom? Weil unsere heutige Welt sich aus der altrömischen herleitet. Wir wären nicht dieselben, hätte es das Römische Reich nicht gegeben. Bedenken Sie: Üblicherweise definiert man die römische Zivilisation über ihre Herrscher, ihre marschierenden Legionen und die hohen Säulengänge ihrer Tempel. Aber ihre wahre Kraft lag in etwas anderem. In etwas, das es ihr erlaubte, eine unvorstellbar lange Zeit zu überleben: das Weströmische Reich über tausend Jahre und das Oströmische, das seine eigene Fortentwicklung von Konstantinopel bis Byzanz durchmachte, sogar noch länger, über 2000 Jahre, fast bis zur Renaissance. Keine Legion, kein politisches oder ideologisches System könnte je eine solche Langlebigkeit garantieren. Das Geheimnis Roms war sein täglicher Modus Vivendi: seine Art, Häuser zu bauen, sich zu kleiden, zu essen, mit den anderen umzugehen, innerhalb und außerhalb der Familie, und das Ganze in einem festen Rahmen von Gesetzen und sozialen Regeln. Dieser Modus Vivendi ist im Wesentlichen über Jahrhunderte unverändert geblieben, hat sich höchstens graduell weiterentwickelt und es der römischen Zivilisation erlaubt, so lange zu überleben.
Können wir demnach überhaupt sicher sein, dass jene Epoche wirklich erloschen ist? Das Römische Reich hat uns nämlich nicht nur Statuen und außerordentliche Bauwerke hinterlassen. Es hat uns auch eine Software hinterlassen, die unser ganzes tägliches Leben bestimmt. Das Alphabet, das wir benutzen, auch im Internet, ist das römische. Die italienische Sprache entspringt dem Lateinischen, ebenso wie weite Teile des Spanischen, Portugiesischen, Französischen und Rumänischen (und sogar unzählige Wörter im Englischen, Deutschen usw.). Ganz zu schweigen von unserem Justizsystem, unseren Hauptverkehrsadern, der Architektur, der Malerei, der Bildhauerei, die ohne die Römer ganz anders aussähen.
Wenn man es genau betrachtet, ist ein Gutteil unserer westlichen Lebensart im Grunde nichts anderes als die moderne Weiterentwicklung der römischen. Also genau dessen, was sich tagtäglich auf den Straßen und in den Häusern des Alten Roms abspielte.


Ich habe versucht, das Buch zu schreiben, das ich in den Buchhandlungen immer vergeblich gesucht habe, um damit meine Neugierde auf das antike Rom zu befriedigen. Ich hoffe, auch die Ihrige befriedigen zu können.
Alles beginnt in einer Gasse im Rom des Jahres 115 n. Chr., während der Herrschaft Kaiser Trajans, zu einem Zeitpunkt, in dem Rom meines Erachtens den Höhepunkt seiner Macht und vielleicht auch seiner Schönheit erlebte. Es ist ein Tag wie jeder andere. Kurz vor Sonnenaufgang ...
Alberto Angela

Kurzbeschreibung zu Ein Tag im Alten Rom

Ein Tag im Jahre 115 n. Chr.: die faszinierende Zeitreise in das Machtzentrum der antiken Welt


Rom im Jahre 115 n. Chr.: das Imperium Romanum unter Kaiser Trajan erfährt gerade seine größte Ausdehnung und Blütezeit. Ein tobendes Publikum feuert im Kolosseum die Gladiatoren an. Am Ufer des Tibers werden rauschende Feste gefeiert und in den Thermen warten wohltuende Ölmassagen auf die noble Klientel. Erstmals gelingt es einem Autor, so tief in das Lebensgefühl dieser faszinierenden antiken Metropole einzutauchen und die Alltagswelt der Römer lebendig werden zu lassen. Wie durch die Linse einer Kamera lässt uns Angela an seinem Tagesstreifzug durch Rom teilnehmen, beginnend um 6 Uhr morgens, wenn das Leben in den Straßen und auf den Plätzen erwacht, bis Mitternacht, wenn die letzten Betrunkenen aus den Tavernen expediert werden und sich einen Schlafplatz suchen. Mit allen Sinnen nimmt man die überfüllten, lauten Straßen des antiken Roms und die überwältigende Architektur wahr, findet sich in reichen Patrizierhäusern wieder, bewundert die geschmackvolle Einrichtung, verweilt in der Küche, wo Köstlichkeiten zubereitet werden und beobachtet die Dame des Hauses bei der Morgentoilette. Wir lauschen den Poeten auf dem Forum oder den trivialen Witzen, die man sich in den öffentlichen Latrinen erzählt. Umweltverschmutzung und Müllentsorgung kommen ebenso zur Sprache wie Glaubensfragen und Sexualität.


Zahlreiche Illustrationen helfen dabei, Angelas leichtfüßige Zeitreise zu einem rundum sinnlichen Erlebnis zu machen.


. Was ist ein Obolus? Wie bereitet man den besten Flamingo-Braten? Was bedeutet römisches Kamasutra?


. Für alle Rom-Reisenden; für junge und alte Lateinschüler, bei denen der Unterricht einige Fragen offen gelassen hat und für die vielen Liebhaber von Zeitreisen


. Eine fulminante Rekonstruktion des prallen Lebens im alten Rom, wie sie erst durch neueste wissenschaftliche Recherchen möglich wurde


Autorenportrait zu Ein Tag im Alten Rom

Alberto Angela wurde 1962 in Paris geboren. In Rom studierte er Naturwissenschaften. Als Paläontologe nahm er an zahlreichen Ausgrabungsprojekten in Afrika und Asien teil und ist heute ein populärer Fernsehmoderator für naturwissenschaftliche Sendungen Italien. Angela ist Mitglied des Istituto Italiano di Paleontologia in Rom sowie am Centro Studi e Ricerche Ligabue in Venedig. Gemeinsam mit seinem Vater Piero, einem bekannten Archäologen, Journalisten und Autor, hat er mehrere Bücher veröffentlicht.

Portrait

Alberto Angela:
Alberto Angela wurde 1962 in Paris geboren. In Rom studierte er Naturwissenschaften. Als Paläontologe nahm er an zahlreichen Ausgrabungsprojekten in Afrika und Asien teil. Als populärer Fernsehmoderator für naturwissenschaftliche Sendungen ist er in Italien bekannt. Er ist Mitglied des Istituto Italiano di Paleontologia in Rom sowie am Centro Studi e Ricerche Ligabue in Venedig.

Autorenportrait

Alberto Angela wurde 1962 in Paris geboren. In Rom studierte er Naturwissenschaften. Als Paläontologe nahm er an zahlreichen Ausgrabungsprojekten in Afrika und Asien teil und ist heute ein populärer Fernsehmoderator für naturwissenschaftliche Sendungen Italien. Angela ist Mitglied des Istituto Italiano di Paleontologia in Rom sowie am Centro Studi e Ricerche Ligabue in Venedig. Gemeinsam mit seinem Vater Piero, einem bekannten Archäologen, Journalisten und Autor, hat er mehrere Bücher veröffentlicht.

Bewertung unserer Kunden zu Ein Tag im Alten Rom

Wie ist Ihre Meinung zu „Ein Tag im Alten Rom”?

Geben Sie Ihre Bewertung ab. Jetzt rezensieren und 2 CHF kassieren.

40

24.08.2011

„Gute Idee, manchmal etwas oberflächlich umgesetzt”

von Volker M. Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Um es vorweg zu nehmen: Dieses Buch richtet sich nicht an den universitären Altphilologen oder Archäologen. Wer also bemängelt, dass ihm die "Quellen" für die Sitten und Gebräuche der Römer fehlen, der muss sich woanders bedienen (da gibt es genug Fachliteratur). "Ein Tag im Alten Rom" richtet sich an den interessierten Laien und die Idee, römische Sitten am Tagesablauf darzustellen, macht das Buch im Vergleich zu anderen sehr lebendig. Am Beispiel von Menschen verschiedener gesellschaftlicher Schichten spazieren wir durch die dunklen und stinkenden Gassen Roms, empfangen morgens unsere Klientel, nehmen nachmittags ein Bad in der Therme und gehen abends zum Gelage. Wir erfahren Einzelheiten zur Küche, den Wohnverhältnissen, der Kriminalität oder dem Leben der Sklaven. Der Schreibstil ist manchmal etwas umständlich, aber ich weiss nicht, ob das vielleicht an der Übersetzung liegt. Man sollte das Buch also nicht als Roman lesen. Es ist eher ein Sachbuch mit einem romanhaften Roten Faden.
Vielleicht liegt es daran, dass ich über die römische Sittengeschichte relativ viel weiss, aber an eingen Stellen fehlten mir einfach Fakten, die durchaus interessant gewesen wären, z.B. zur Adoption, den sich im Lauf der Jahrhunderte ändernden Gebräuchen oder der Baugeschichte Roms. Da steht dem Buch der eigene Ansatz etwas im Weg: Wenn man sich einmal für eine Zeit entschieden hat, in der man durch Rom gehen will, kann man natürlich nicht beliebig durch die Zeiten springen, ohne die geschaffene Atmosphäre zu zerstören.
Aber ich fand die Idee insgesamt sehr gut und die Umsetzung ist auch größtenteils gelungen. Wer dann Blut geleckt hat, der kann sich ja weiter in das Thema eingraben. Ein Tipp: Die besten Bücher dazu findet man nicht im Buchhandel, sondern in Antiquariaten (z. B. Blümner: Römische Privatalterthümer). Die sind vielleicht nicht in allen Details auf dem allerneuesten Stand, aber unglaublich gut recherchiert.

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

20.09.2010

„Erleben Sie selbst einen Tag im alten Rom - das Buch als Zeitmaschine”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eines der faszinierendsten Bücher zur römischen Geschichte hat im Jahr 2009 der Paläontologe und Journalist Alberto Angela vorgelegt: "Ein Tag im alten Rom. Alltägliche, geheimnisvolle und verblüffende Tatsachen". Beschrieben wird ein ganzer Tag (vom Sonnenauf- bis zum Sonnenuntergang) im Jahr 115 n. Chr. in der bevölkerungsreichsten Stadt der Antike (zum beschriebenen Zeitpunkt unter Kaiser Trajan lebten in Rom fast 1,5 Millionen Menschen). So, als ob man den Tag "live" erleben würde, geht man durch die Stadt, über die Märkte, blickt in die Zimmer, Wohnungen und Häuser der römischen Bevölkerung. Man erfährt viel Wissenswertes über das soziale Gefüge dieser Metropole, Gewohnheiten der Bevölkerung (Essen, Trinken, Tagesablauf, Wohnsituation) und besucht verschiedene Orte und Spektakel Roms (Sklavenmarkt, Geschäfte, das Kolosseum, dunkle Spelunken). Dieses Buch bekommt auch deshalb alle möglichen Sterne von mir, da es neben der wissenschaftlichen Grundierung (der Autor weiß, wovon er schreibt) ein spannendes Konzept verfolgt: komprimiert innerhalb eines Tages wird ein Querschnitt durch die römische Antike gegeben, zu einer Zeit, als sie in ihrer höchsten Blüte stand. Und ein toller Bonus ist noch zusätzlich, dass manches Detailwissen in übresichtlichen Tafeln in den Text eingebaut ist. Für interesserte Rom- und Antikeinteressierte ein unverzichtbares Buch!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

11.08.2010

„Lebendig wie ein Film”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Tag im alten Rom, lebendig wie ein Kinofilm.
Der Tag beginnt um 6 Uhr morgens und endet um 24 Uhr. Beschrieben werden alltägliche Situationen aus verschiedenen Lebensbereichen und Gesellschaftsschichten.
Man fühlt sich richtig in die damalige Zeit versetzt. Auch der Bezug zur heutigen Zeit wird hergestellt und anhand vieler Situationen erklärt, warum das ein oder andere inzwischen nicht mehr so ist.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

BonusprogrammHilfe

Miles & More

37 Meilen sammeln

9286 Meilen einlösen

--> --> -->