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Ein fast perfekter Plan. rororo Taschenbücher, Band 23339

Psychothriller. Originalausgabe

buch
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Artikeldetails zu Ein fast perfekter Plan. rororo Taschenbücher,...

AutorPetra Hammesfahr

Untertitel Psychothriller. Originalausgabe

  • ISBN-103-499-23339-8
  • ISBN-139783499233395
  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • Reiherororo Taschenbücher
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten428
  • Veröffentlicht02.11.2009
  • GenrePsycho-Thriller
  • Gewicht295g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Ein fast perfekter Plan. rororo Taschenbücher,...

Abgrundtief böse – Hammesfahr in Hochform.



Kerstin will hoch hinaus und schmiedet einen schrecklichen Plan: Ihr Freund Richard soll die reiche Regine Sartorius heiraten und dann durch einen «Unfall» sterben lassen. Zunächst läuft

alles glatt – die naive Regine sonnt sich in ihrem unverhofften Glück. Doch dann stellt Richard zu seinem Entsetzen fest, dass seine Frau eine Gabe hat. Eine Gabe, die Kerstin und ihm gefährlich werden könnte ...



Petra Hammesfahr ist die Meisterin der Kunst, das Grauen des ganz normalen Alltags darzustellen.

Beschreibung der Redaktion zu Ein fast perfekter Plan. rororo Taschenbücher,...

Abgrundtief böse



Kerstin will hoch hinaus und schmiedet einen schrecklichen Plan: Ihr Freund Richard soll die reiche Regine Sartorius heiraten und dann durch einen «Unfall» sterben lassen. Zunächst läuft alles glatt – die naive Regine sonnt sich in ihrem unverhofften Glück. Doch dann stellt Richard zu seinem Entsetzen fest, dass seine Frau eine Gabe hat. Eine Gabe, die Kerstin und ihm gefährlich werden könnte …



Petra Hammesfahr ist die Meisterin der Kunst, das Grauen des ganz normalen Alltags darzustellen

Portrait

Petra Hammesfahr:
Petra Hammesfahr, geboren 1952, lebt als Schriftstellerin und Drehbuchautorin in Kerpen bei Köln. Ihr Roman «Der stille Herr Genardy» wurde in mehrere Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt. Für den Roman «Der gläserne Himmel» erhielt sie den Rheinischen Literaturpreis der Stadt Siegburg und 2000 in Hessen den FrauenKrimiPreis der Landeshauptstadt Wiesbaden.

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30

19.12.2011

„Ein fast perfekter Plan”

von lilli15 aus HC
Das Jenseits lässt grüßen

Also ein Thriller war das für mich nicht, eher ein Beziehungsdrama mit Tendenz zum Übersinnlichen.

Das Buch:
Kerstin ist Friseuse und muss Tag für Tag ihre reichen Kundinnen bedienen und sich ihre „ Probleme“ anhören.
Sie hat es satt und möchte das große Geld. Sie schmiedet einem tödlichen Plan.
Ihr Freund Richard, 10 Jahre jünger als sie selbst, soll die Tochter einer ihrer reichen Kundinnen heiraten. Dann soll sie durch einen „Unfall „ sterben.
Am Anfang geht alles glatt, aber Richards Frau hat eine Gabe.
Durch diese könnte der ganze Plan zum Scheitern verurteilt sein.

Meine Meinung:
Ich habe prinzipiell nichts gegen Prologe. Nur sollten diese nicht schon den Namen des Mörders preisgeben. Das nimmt schon mal die ganze Spannung.
Bei wem es sich um die Leiche handelt wird dem Leser im Laufe des Buches schon vorzeitig klar.
Regine ist eine ganz sympatische, aber sehr naive junge Frau. Auch muss ich zugeben, das Richard mir nicht unsympatisch war. Er kommt nicht als typischer Bösewicht rüber und kann sich eben gegen seine Freundin Kerstin nicht behaupten.
Kerstin dagegen ist durch ihre Habsucht ein ziemlich unkontrollierbarer Faktor der ganzen Geschichte.
Die Übersinnlichen Aspekte konnten mich nicht überzeugen.
Mittendrin habe ich etwas quergelesen. Ab Kapitel 5 wurde es dann doch etwas spannend und das Ende war ganz akzeptabel.

Fazit:
Kann man lesen, muss man aber nicht. Ich denke, das Buch ist eher für den Freund des Übersinnlichen gedacht.



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30

07.03.2011

„Alles Mögliche - nur kein Psychothriller”

von Xirxe aus Hannover Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Psychothriller, abgrundtief böse - so Untertitel und Überschrift der Rückseite. Doch nach meinem Geschmack trifft weder das Eine noch das Andere so richtig zu.

Natürlich ist es ein böses Spiel, was Richard mit Regine, der vermeintlichen Millionenerbin da treibt. Angetrieben von seiner Freundin Kerstin, der Friseurin von Regines Mutter, macht er sich an sie heran in Erwartung ihres baldigen Reichtums, zu dem sie durch den scheinbar unmittelbar bevorstehenden Tod ihres Vaters gelangen soll. Ihr eigener Tod wäre dann nur noch eine Frage der Zeit. Richard gelingt es, ihr Vertrauen und ihre Liebe zu gewinnen und bereits nach kurzem geben sie sich das Ja-Wort. Doch Regine hat Visionen, die ihr ihren baldigen Tod und den Anderer prophezeien. Sie beginnt misstrauisch zu werden...

Es ist durchaus auch stellenweise spannend und unterhaltend zu lesen, wie Richard und seine Freundin trotz diverser Rückschläge systematisch auf ihr Ziel hinarbeiten. Aber ein Thriller? Denn Regines Naivität und die Leichtigkeit, mit der das Täuschungsmanöver durchgezogen wird, lassen nur mäßige Spannung entstehen. Zu unglaubwürdig wirkt das Ganze. Es ist kaum vorstellbar, dass eine 22jährige BWL-Studentin einen Mann heiratet, von dem sie so gut wie nichts weiß, egal wie groß ihr Zärtlichkeitsbedürfnis auch sein mag. Denn mit nur einigen wenigen Nachforschungen wäre das ganze perfide Spiel sofort aufgeflogen. So bleibt es bei einem ordentlichen Durchschnittskrimi mit kleinen Mystery-Anleihen, der trotz seines grausamen Prologs weitestgehend blutarm und gewaltfrei daherkommt.

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50

12.09.2010

„Ein fast perfekter Plan”

von einer Kundin oder einem Kunden
Kerstin, eine Friseurin mit eigenen Salon, aber hochgradig unzufrieden mit ihrem Leben und ihrem Verdienst, versucht ihren Freund Richard zu einem ganz fiesen Plan anzustiften.

Richard ist Kerstin völlig verfallen und liebt sie abgöttisch, so dass er diesem Plan zustimmt. Richard soll sich an die reiche Regine heranmachen, von der Kerstin durch eine Kundin erfahren hat, dass sie beim Tode ihres Vaters steinreich sein soll.

Kerstin hat den Plan, dass Richard Regine heiraten soll, dann Regine durch einen Unfall beseitigen und mit dem geerbten Geld wieder zu Kerstin zurückkehren soll. Doch es kommt ja immer anders als man denkt, denn Regine ist sehr glücklich mit Richard und Richard muß feststellen, dass Regine mehr weiß als sie wissen soll!

Ich bin ein großer Hammesfahr-Fan und habe alle ihre Bücher gelesen, auch "Ein fast perfekter Plan" ist wieder ein toll gelungener Krimi mit Tiefgang!

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40

19.08.2010

„Brüderchen und Schwesterchen”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Greifswald, Hansestadt
Regine Sartorius wächst, nachdem ihre Mutter und ihr Zwillingsbruder bei der Geburt verstarben, mit ihrer Stiefmutter Carla und ihrem gefühlskalten Vater Hartmut Sartorius auf.Carla wurde von "Väterchen Frost" nur geheiratet, damit sie sich um den weiblichen Säugling kümmern konnte. Bedingung für diese Heirat war das Carla sich sterilisieren ließ.

So suchte Regine immer Zuflucht in einer Traumwelt, in der ihr Bruder mit ihr sprach. Vielleicht ist sie deshalb auch nicht fähig ,mit gesundem Menschenverstand , eine Beziehung zu einem Mann einzugehen. Denn trotz ihrer "Seherischen Gaben" durchschaut sie Richard Malteis Absichten nicht.

Richard ist wiederum nur eine Marionette seiner ältlichen Geliebten Kerstin. Kerstin ist Friseurinhaberin mit kostspieligen Träumen, und als ihre reiche Kundin Carla Sartorius , Regines Stiefmutter, wiedermal ihre Lügenshow in Kerstins Laden abzieht, gibt es für Kerstin einen Weg raus aus der ärmlicheren Umgebung. Denn Kerstin durchschaut Carlas Lügengespinst nicht.

Angestachelt durch deren Erzählungen heckt sie einen Plan aus, der Richard dazu bringt, erst Regine zu ehelichen und nach einer gewissen Zeit zu ermorden.

Ein fast perfekter Plan, nur Regines "Bruder" hat da auch noch ein Wörtchen mitzureden.





Petra Hammesfahr zählt zu den bekanntesten und sehr beliebten Krimiautorinnen Deutschla

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30

11.08.2010

„Perfekt?”

von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald)
Eine brutal ermordete Frauenleiche wird gefunden. Die Ermittler sprechen von Hackfleisch... So beginnt die Geschichte. Im weiteren Verlauf erfährt der Leser quasi rückblickend, wie es zu dem Mord kommen konnte. Kerstin, angestachelt von Carlas schillernden Erzählungen schmiedet einen üblen Plan. Ihr Lebensgefährte Richard soll Regine, die Tochter Carlas heiraten, um so an das vermeintliche Familienerbe zu gelangen. Zu Beginn läuft alles wie geplant, doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Regine wird nämlich von dubiosen Todesvision geplagt, die sich alle nach und nach erfüllen, bis zu ihrem eigenen Ende?

So weit, so spannende. Leider schafft es die Autorin Petra Hammesfahr nicht, den gut durchdachten Thriller in die Tat umzusetzen. Sie zerschreibt das Buch förmlich zu einem abstrusen und eher ödem Roman. Die ganzen äußerst ausführlichen Hintergrundinformation über die handelnden Personen stören den Lesefluss und ich war geneigt, die ein oder andere Seite mal zu überspringen. Auch der Stil sagte mir nicht zu. Es liest sich eher wie eine Zeitungsanzeige, die wirklich spannend ist, aber über einige hundert Seiten den Pfiff verliert. Trotzdem habe ich mich tapfer durchgebissen und siehe da, zum Schluß hin bekam die Autorin die Kurve und die Geschichte bekam die nötige Spannung und Würze. Auch die anfangs eher wahnwitzigen Visionsanfälle von Regine bekamen Sinn und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Mein Fazit: Ein Buch für jemanden mit Durchhaltevermögen! Die anfänglichen wüsten Ideen sortieren sich zum Ende hin und es wird spannend!

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20

18.03.2010

„unglaubwürdige Figuren”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Köln
"Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr versucht vieles gleichzeitig zu sein und ist dabei nichts richtig. Einen Psychothriller stelle ich mir jedenfalls spannender und mit mehr "Psycho" vor.
Zudem fand ich die Geschichte und die Figuren sehr unglaubwürdig.
Besonders Regines Verhalten konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Am liebsten hätte ich sie die Hälfte des Buchs über geschüttelt und sie angeschrien, dass sie endlich mal die Augen auf machen soll, zumal ihre Reaktionen und ihre Unterwürfigkeit auch in keiner Weise erklärbar waren. Auch das Verhältnis zwischen Regine und Carla fand ich extrem inkonsequent. Mal hasst Regine ihre Stiefmutter, dann sind sie wieder ein Herz und eine Seele. Also so absolut aus dem Leben gegriffen.
Die Geschichte an sich und auch das Ende sind ziemlich vorhersehbar, lassen wenig Spielraum und wirken auf mich wie auf dem Reißbrett entworfen. Zwar ist es schon einige Jahre her, dass ich zuletzt ein Buch von Petra Hammesfahr gelesen haben, doch wirkte ihre Schreibe damals auf mich nicht so lieblos und zumindest die Figuren waren glaubwürdiger entworfen.
Auch das "mysteriöse" an der Geschichte ist nicht passend eingebunden. Mal wird der Leser über Seiten mit Seancen etc. gelangweilt und dann wieder wird eine wirkliche Eingebung in einem Nebensatz abgetan. So wirkte "Ein fast perfekter Plan" auf mich langweilig und wenig innovativ.

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40

13.03.2010

„Brüderchen und Schwesterchen”

von anyways aus Greifswald, Hansestadt
Regine Sartorius wächst, nachdem ihre Mutter und ihr Zwillingsbruder bei der Geburt verstarben, mit ihrer Stiefmutter Carla und ihrem gefühlskalten Vater Hartmut Sartorius auf.Carla wurde von "Väterchen Frost" nur geheiratet, damit sie sich um den weiblichen Säugling kümmern konnte. Bedingung für diese Heirat war das Carla sich sterilisieren ließ.

So suchte Regine immer Zuflucht in einer Traumwelt, in der ihr Bruder mit ihr sprach. Vielleicht ist sie deshalb auch nicht fähig ,mit gesundem Menschenverstand , eine Beziehung zu einem Mann einzugehen. Denn trotz ihrer "Seherischen Gaben" durchschaut sie Richard Malteis Absichten nicht.

Richard ist wiederum nur eine Marionette seiner ältlichen Geliebten Kerstin. Kerstin ist Friseurinhaberin mit kostspieligen Träumen, und als ihre reiche Kundin Carla Sartorius , Regines Stiefmutter, wiedermal ihre Lügenshow in Kerstins Laden abzieht, gibt es für Kerstin einen Weg raus aus der ärmlicheren Umgebung. Denn Kerstin durchschaut Carlas Lügengespinst nicht.

Angestachelt durch deren Erzählungen heckt sie einen Plan aus, der Richard dazu bringt, erst Regine zu ehelichen und nach einer gewissen Zeit zu ermorden.

Ein fast perfekter Plan, nur Regines "Bruder" hat da auch noch ein Wörtchen mitzureden.





Petra Hammesfahr zählt zu den bekanntesten und sehr beliebten Krimiautorinnen Deutschlands. Auf eher dokumentarische Art erzählt sie ihre Geschichten, und lässt den Leser dabei Gänsehaut verspüren.

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30

23.02.2010

„der Plan war auch nur fast perfekt”

von tweed aus Mainz
Ein fast perfekter Plan
Kerstin Riedke, 34, von Beruf selbständige Friseurin ist mit ihrem Leben nicht zufrieden. Trotz Friseursalon kann sie sich nur eine kleine Wohnung leisten und von Luxus wie teuren Autos und Reisen nur träumen. Ihr jüngerer Freund Richard Maltei hat ihr zuliebe seinen erlernten Beruf aufgegeben und jobbt seitdem nur in schlecht bezahlten Jobs. In Kerstins Salon kommt regelmäßig eine Kundin, Carla Sartorius, die reich geheiratet hat und Kerstin immer wieder von ihrem Luxusleben vorschwärmt. Als Richard durch seinen momentanen Job zufällig die Tochter von Kerstin kennenlernt, die allerdings noch fest liiert ist, reift in Kerstin ein böser Plan.

Ich fand das Buch ganz unterhaltsam, allerdings würde ich es nicht als Psychothriller bezeichnen. Denn wirklich spannend war es nicht. Es liest sich gut und flott, der Schreibstil von Frau Hammesfahr gefällt mir sehr gut. Wenn ich das Buch mit dem einzigen anderen Buch, das ich von ihr bisher gelesen habe (die Mutter), vergleiche, muss ich sagen, dass mir "die Mutter" wesentlich besser gefallen hat. Nichts desto trotz war es eine schöne Lektüre für zwischendurch, allerdings hätte ich mir nach dem Klappentext ein viel spannenderes Buch vorgestellt.

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20

22.02.2010

„Schade...”

von vöglein
hatte eigentlich mehr erwartet.

Unter einem Psychothriller verstehe ich etwas anderes......vor allem mehr Spannung, die hier leider zu kurz kam.

Wenn man das Ganze aber nicht so eng sieht und über einge Übertreibungen und Ungereimtheiten hinwegsieht, kann man das Buch als Wochenendlektüre in einem Rutsch durchlesen und sich dabei ganz nett unterhalten.

Ich würde sagen, wie solide Hausmannskost......schmeckt gut, macht satt, aber mehr nicht .

Petra Hammesfahr kanns besser.....bewiesen hat sie´s ja bereits.

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50

02.02.2010

„Böse Liebe”

von einer Kundin oder einem Kunden
Kerstin, eine Friseurin mit eigenem, kleinen Salon, ist mit ihrem Leben einfach nicht zufrieden und versucht alles, um hoch hinaus zu kommen: Ihr etwas jüngerer Lebensgefährte Richard soll sich die Tochter einer reichen Kundin angeln und diese dann durch einen "Unfall" sterben lassen. Somit wäre der Weg zum Erbe frei und Kerstin wäre am Ziel. Doch es kommt anders als man denkt. Petra Hammesfahr ist mal wieder ein mitreissender Psychothriller gelungen!

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30

10.01.2010

„Schuster, bleib bei Deinen Leisten”

von Rennie aus Ingolstadt
Kerstin, Inhaberin eines kleinen aber gut gehenden Friseurladens, ist eine von den Personen, die immer meinen, sie hätten in ihrem Leben etwas versäumt und könnten mit mehr Geld zu Anerkennung, Macht und Ruhm gelangen. Obwohl sie von ihrem Einkommen eigentlich gut leben könnte, strebt sie stets nach mehr.
Ganz besonders schlimm für Kerstin ist es, wenn sie ihre wohlhabende Stammkundin, Carla Sartorius, Woche für Woche bedient und sich dabei Erzählungen aus der schillernden Welt der Schönen und Reichen anhören muss.
Ihre Missgunst und ihre regelrechte Sucht, auch ein wenig an diesem pompösen Leben teilhaben zu wollen, lassen Kerstin Stück für Stück zu einem „Monster“ werden, das versucht ihren etwas naiven, ihr hörigen, Liebhaber zu manipulieren und über ihn – mittels eines professionell ausgeklügelten Plans – an das Luxusleben zu gelangen, das sie sich so sehnlich erhofft.
Doch Kerstin und ihr Liebesdiener Richard haben keine Ahnung auf welch gefährliches „Spiel“ sie sich dabei einlassen.

Dieser Roman ist mein erster von Petra Hammesfahr und wird mit Sicherheit nicht mein letzter gewesen sein.
Sie hat eine Art von Psychothriller geschrieben, der mich bereits mit den ersten Seiten so an die Story gebunden hat, dass es mir schwer fiel, diese auch nur für kurze Zeit zu unterbrechen.
Man darf hier keinen blutrünstigen, brutalen Thriller erwarten. Im Gegenteil: die Autorin versteht es auf grandiose Weise, den Leser eben ohne diese Attribute an ihre Erzählung zu fesseln, in dem sie Seite für Seite und Kapitel für Kapitel eine solch extreme Spannung aufbaut, die sich wie ein roter Faden durch den ganzen Roman zieht, bis sie am Ende schließlich in einem überraschenden Finale über dem Leser zu platzen scheint.

Mir hat diese Geschichte – die ich mir durchaus auch im realen Leben vorstellen könnte – sehr gut gefallen. Gerade für Leserinnen und Leser, die zu viel Blut und Brutalität abstößt, ist dies einmal ein Psychothriller in „light“, der trotzdem seine Leserschaft zu begeistern weiß.

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30

12.12.2009

„Schwere Nicht-Krimi-Kost”

von Toschi3 aus Königswinter
Die Friseurin Kerstin und ihr Freund hecken einen Plan aus, um an viel Geld zu kommen: Richard heiratet die Hoffentlich-Bald-Waise Regine, um an ihr Millionenerbe zu kommen. Dafür muss dann aber auch Regine aus dem Weg geräumt werden. Der Plan klingt perfekt, aber erstens kommt es anders...
Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte um Liebe und Lüge. Aber – zumindest geht es mir so – wer die Geschichten von Petra Hammesfahr kennt, weiß, dass man mit seinen Erwartungen vorsichtig sein muss.
Ihr Schreibstil ist recht angenehm zu lesen, die Zahl der handelnden Personen ist meist überschaubar und die Motive der Akteure sind nachvollziehbar. Aber... die Geschichten sind auch fast immer langatmig. Die ersten 2 Drittel des Buches möchte man die Autorin gerne bitten, doch etwas schneller zur Sache zu kommen. Kaugummi ist nicht so zäh wie die Entwicklung der Handlung. Erst im letzten Drittel kommt die Geschichte richtig in Fahrt und dann mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Und das Wissen über diesen Handlungsaufbau ist für mich der einzige Grund, das Buch nicht nach der Hälfte wegzulegen.
Fazit: durchschnittliche Kost, nicht wirklich ein Krimi, immer mit einem Hauch des Übersinnlichen. Ein typischer Hammesfahr.

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30

12.12.2009

„Schwere Nicht-Krimi-Kost”

von Toschi3 aus Königswinter
Die Friseurin Kerstin und ihr Freund hecken einen Plan aus, um an viel Geld zu kommen: Richard heiratet die Hoffentlich-Bald-Waise Regine, um an ihr Millionenerbe zu kommen. Dafür muss dann aber auch Regine aus dem Weg geräumt werden. Der Plan klingt perfekt, aber erstens kommt es anders...
Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte um Liebe und Lüge. Aber – zumindest geht es mir so – wer die Geschichten von Petra Hammesfahr kennt, weiß, dass man mit seinen Erwartungen vorsichtig sein muss.
Ihr Schreibstil ist recht angenehm zu lesen, die Zahl der handelnden Personen ist meist überschaubar und die Motive der Akteure sind nachvollziehbar. Aber... die Geschichten sind auch fast immer langatmig. Die ersten 2 Drittel des Buches möchte man die Autorin gerne bitten, doch etwas schneller zur Sache zu kommen. Kaugummi ist nicht so zäh wie die Entwicklung der Handlung. Erst im letzten Drittel kommt die Geschichte richtig in Fahrt und dann mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Und das Wissen über diesen Handlungsaufbau ist für mich der einzige Grund, das Buch nicht nach der Hälfte wegzulegen.
Fazit: durchschnittliche Kost, nicht wirklich ein Krimi, immer mit einem Hauch des Übersinnlichen. Ein typischer Hammesfahr.

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30

12.12.2009

„Schwere Nicht-Krimi-Kost”

von Toschi3 aus Königswinter
Die Friseurin Kerstin und ihr Freund hecken einen Plan aus, um an viel Geld zu kommen: Richard heiratet die Hoffentlich-Bald-Waise Regine, um an ihr Millionenerbe zu kommen. Dafür muss dann aber auch Regine aus dem Weg geräumt werden. Der Plan klingt perfekt, aber erstens kommt es anders...
Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte um Liebe und Lüge. Aber – zumindest geht es mir so – wer die Geschichten von Petra Hammesfahr kennt, weiß, dass man mit seinen Erwartungen vorsichtig sein muss.
Ihr Schreibstil ist recht angenehm zu lesen, die Zahl der handelnden Personen ist meist überschaubar und die Motive der Akteure sind nachvollziehbar. Aber... die Geschichten sind auch fast immer langatmig. Die ersten 2 Drittel des Buches möchte man die Autorin gerne bitten, doch etwas schneller zur Sache zu kommen. Kaugummi ist nicht so zäh wie die Entwicklung der Handlung. Erst im letzten Drittel kommt die Geschichte richtig in Fahrt und dann mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Und das Wissen über diesen Handlungsaufbau ist für mich der einzige Grund, das Buch nicht nach der Hälfte wegzulegen.
Fazit: durchschnittliche Kost, nicht wirklich ein Krimi, immer mit einem Hauch des Übersinnlichen. Ein typischer Hammesfahr.

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10

24.11.2009

„fast ist eben nicht perfekt”

von sternthaler75 aus Hannover
Kerstin und Richard sind zwar ein Paar, doch eine Mischung wie Salz und Pfeffer.

Sie ist eine geldgierige, bestimmende ewig meckernde Person, hat sich mit einem Friseursalon selbstständig gemacht. Er paßt eher in die Abteilung" Ich-mach-alles-was-du-willst". Und weil Kerstin nicht gefällt, dass Richard Verstorbene für ihren letzten Weg fertigmacht, gibt er seinen Job auf, und erledigt seitdem nur noch Hilfsarbeiten. Doch davon kann man nicht reich werden, zumindest nicht so schnell, wie Kerstin sich das vorstellt. Sie hätte gern eine schicke, große Wohnung, ein flottes Auto, möchte viele Reisen machen. Reisen wie die, von denen Carla berichtet. Carla ist eine ihrer Kundinnen, die sich all dies leisten kann. Und ihre Tochter Regine ist im heiratsfähigen Alter.

So entwickelt sich ein verhängnisvoller Plan, in dessen Verlauf Regine sterben soll... Aber erstmal wird geheiratet.

Leider hat mir das Buch nicht sehr zugesagt, da die ersten 300 Seiten doch sehr schleppend zu lesen waren. Langatmige Erklärungen, ohne jede Spannung, nach jedem Kapitel die Hoffnung, dass sich aber nun doch endlich mal etwas tun müsse. Die Geschichte an sich ist sehr interessant gestaltet, aber es hat nicht gekribbelt.


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20

23.11.2009

„Ein fast perfekter Plan- eher langweilig”

von einer Kundin oder einem Kunden
Als großer Fan und Sammlerin aller Petra Hammesfahr-Bücher habe ich mich total über das Leseexemplar gefreut und auch direkt angefangen zu lesen.

Und dann zog es sich, und zog es sich und zog es sich. Bin ich sonst von den Hammesfahr-Büchern fast durchweg begeistert (vor allem von den älteren), konnte dieses - trotz vielversprechender Leseprobe- nicht ganz mithalten.
Zum Inhalt:
Eine Frau wurde brutal ermordet. Noch ist nicht klar, wer das Opfer war- dies ist allerdings aus dem Klappentext erkennbar. Die Polizei hat den Verdächtigen auf frischer Tat ertappt- Richard Maltei. Daran gibt es keinen Zweifel. Im Anschluss wird das Leben von Richard Maltei beschrieben, wer er aufgewachsen ist und wie er seine Freundin Kerstin Riedke kennenlernt, die 10 Jahre älter ist als er und ihr Leben als Friseurin satt hat. Schnell wird klar, dass Richard von Kerstin völlig geblendet ist und alles für sie machen würde; dies aber nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Als dritte Komponente geht es um Carla Sartorius. Carla hat ihr Leben lang schwer im Familienbetrieb gearbeitet und wünscht sich nichts sehnlicher als diese Leben hinter sich zu lassen. Als sie sich als Dauer-Babysitterin bewirbt, schafft sie zwar den Absprung, kommt aber vom Regen in die Traufe. Sie heiratet ihren Arbeitgeber und sorgt für das kleine Baby Regine Sartorius. Die das Opfer von Richard Maltei werden soll.....
Es hört sich alles super an, jedoch ist der fast perfekte Plan viel zu konstruiert und unrealistisch. Mir hat es über das Buch verteilt an Spannung gefehlt und ich wurde einfach nicht ganz warm mit der Geschichte. Dies ist wohl auch der Grund, warum ich ewig gebraucht habe, das Buch zu Ende gelesen.Leider von meiner Seite aus nicht empfehlenswert.

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10

23.11.2009

„Ein nicht ganz ausgereifter Plan.”

von Meike aus Paderborn
Buchcover: Als ich das Cover des Buches zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich sofort: Habe ich das Buch nicht schon Zuhause? Ich habe nämlich von Petra Hammersfahr das Buch "Die Freundin" schon gelesen und Zuhause. Das für sie typische Erkennungsmerkmal: Ein Cover in braun mit den Umrissen einer flüchtenden Frau. Ein bischen langweilig und auch nicht wirklich zum Inhalt des Buches passend. Aber wenn man wert auf Wiedererkennung legt klappt es auf jeden Fall.

Inhalt: Kerstin Rietke, 34 Jahre alt, selbständige Friseurin ist unzufrieden mit ihrere finaziellen Lage, sie träumt von Geld und Luxus. Ihre gut betuchte Stammkundin Carla erzählt ihr von ihren Leben in Reichtum ihrem schwerkranken Mann und ihrer jungen Stieftochter Regine. Kerstin schmiedet einen Plan um ihre Träume war werden zu lassen. Ihr Partner Richard soll Regine heiraten und sie töten, so dass es wie ein Unfall aussieht. Doch leider ist der Plan von Kertin Riedke nun mal nur fast perfekt.

Eigene Meinung: Das Buch fängt so spannend an. Es wird von einem brutalen Mord gesprochen und einer Frauenleiche in einer Grube. Nach so einer Einleitung rechnet man nicht damit, dass das Buch so langweilig wird wie es mir dann letztendlich vorkam. Ich fand das Buch so richtig schlecht. Meiner Meinung nach gab es in diesem Buch absolut keinen Spannungsbogen. Schuld daran ist nicht in erster Lienie die Geschichte, die eigentlich gar nicht so schlecht ist, nein schlecht finde ich die Erzählweise von Petra Hammersfahr. Das ganze Buch ist geschrieben wie eine nacherzählte Tratschgeschichte. Wörtliche Rede, die ein Buch für mich lebendig macht wird ausgespart und durch Nacherzählungen ersetzt. Für mich war das Lesen des Buches wie ein Warten auf das unvermeidliche: Wann bringt er sie endlich um??? Von mir gibt es nur einen Stern, ich kann das Buch nicht weierenpfehlen.

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40

08.11.2009

„Ein verhängnisvoller Plan ”

von hrafnaklukka aus Rüthen
Der Psychothriller „Ein fast perfekter Plan“ von Petra Hammesfahr ist trotz gewohnter Manier der Autorin eine ganz neue Erfahrung – in diesem Buch werden Psychoelemente, Kriminalroman und Mystik-Fantasy zu einer spannenden Geschichte um eine unheilvolle Dreiecksbeziehung vereint.

Leicht hat es der junge Richard Maltei mit seiner 10 Jahre älteren Lebensgefährtin Kerstin Riedke nicht: sie ist zwar Besitzerin eines gut laufenden Friseursalons, doch das reicht ihr nicht – Kerstin hat sich höhere Ziele gesteckt. Neidisch beäugt sie ihre vornehmen Kundinnen. Besonders die reiche, aber in einer unglücklichen Ehe gefangene Carla Sartorius hat es ihr dabei angetan. Als Richard durch Zufall Carlas Stieftochter Regine kennen lernt, schmiedet sie einen teuflischen Plan: Richard soll die etwas naive junge Frau heiraten um dann früh Witwer und vor allem Alleinerbe zu werden. Zuerst läuft alles perfekt nach Plan, doch schon bald beginnen die Dinge sich zu verselbstständigen …......

Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, der neue Thriller von Petra Hammesfahr hat mir einige spannende Lesestunden beschert – so, wie man es von der Autorin gewohnt ist und doch diesmal erfrischend anders. Das Buch lässt sich weitgehend flüssig lesen, der Schreibstil ist typisch für die Autorin, allerdings ist es anfangs manchmal etwas langatmig. Es dauert schon einige Seiten, bis die Handlung endlich mal in die Gänge kommt. Entschädigt wird der Leser dafür aber mit einer gut durchdachten Geschichte, einem wirklich guten Plot und einem überraschendem Ende. Die Bühne der Handlung wirkt etwas altbacken, doch auch dies spiegelt den üblichen Schreibstil der Autorin wieder. Bei ihren Thrillern hat man nicht das abstrakte Lesegefühl eines US-Thrillers, sondern dieses Buch kommt ganz ohne schaurig-blutige Horrorhandlung aus und fängt die Leser eher auf einer subtilen Spannungsebene. Und was dieses Buch, genau wie die anderen Bücher der Autorin, besonders reizvoll macht, ist die authentische Handlung: Man kann sich gut vorstellen, das sich diese Geschichte irgendwo in Deutschland genauso abgespielt hat. Das liegt – nicht nur – an den wirklich gut gezeichneten Charakteren, die direkt vor meinem geistigen Augen auferstanden sind. Die Autorin kann Stimmungen wunderbar einfangen und beschreiben, was gerade in diesem Buch eine nicht geringe Rolle gespielt hat. So ist die Wandlung von Richard und seiner Beziehung zu Kerstin und Regine absolut nach zu vollziehen, - ja, man könnte sogar fast sagen das die Handlungen der Protagonisten am Ende zu entschuldigen sind. Gut gefallen hat mir auch der mystische Touch, die Gradwanderung von Realitait und Fantasie und das die Autorin es dem Leser frei stellt, seine eigenen Schlüsse zu der bezüglich der Ereignisse zu ziehen. „Ein fast perfekter Plan“ ist ein Thriller, den man nicht nur den Freunden deutscher Krimiliteratur bedenkenlos weiter empfehlen kann.

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30

04.11.2009

„Mord nach Plan”

von einer Kundin oder einem Kunden
Kerstin Riedke möchte alles was die Schönen und Reichen haben, als Friseurin der schwerreichen Carla Sartorius efährt sie alles über das Leben der High Society, zu der sie doch so gerne dazu gehören möchte! Wie praktisch, dass sie noch einen einfach gestrickten, aber sehr attraktiven Mann an der Seite hat, den sie mit der Tochter Carlas verkuppeln kann. Langsam spinnt sie einen Plan ihr Richard soll die naive, liebeshungrige Regine Sartorius umgarnen und heiraten. Nach einem Jahr des Glücks soll er Regine umbringen und das Geld einstreichen, denn dann wäre auch Kerstin der Reichtum gesichert. Doch die beiden haben diese Rechnung ohne Regines zweites Gesicht gemacht und geraten in ein verwirrendes Spiel um Leben und Tod.

Der Roman beginnt sehr schnell, flacht dann aber merklich ab. Schon im Prolog erfährt man alles über das Ende des perfekten Plans, die Entwicklung der Geschehnisse ist am Anfang noch wirklich spannend. Im Laufe der Geschichte tauchen aber leider immer langatmigere Stellen auf, die nicht wirklich viel mit den Plänen Kerstins und Richards zu tun haben. Außerdem finde ich es sehr schade, dass man sich durch die distanzierte Schreibweise kaum in die einzelnen Protagonisten einfühlen , geschweige denn eine Verbindung zu ihnen aufbauen kann! Die meisten Personen sind auch wirklich nur realitätsfern. Kerstin denkt nicht lange genug über ihren Plan nach, sie scheint ihn einfach mit den fallenden Haaren zu schmieden. Regine ist einfach zu naiv und gutgläubig, wo sie doch als Kind so selbstsicher war und ihr Vater ist zu kalt. Richard macht sich zwar Gedanken, besitzt aber keinen freien Willen. Und Carla bringt schon fast wohlwissend ihren Spross in Gefahr! Und am Ende wird man doch leider zu sehr hängen gelassen, zu abrupt und nebulös endet die Geschichte. Obwohl die Geschichte mich durch ihren Verlauf und die Grundidee stark in ihren Bann zog, muss ich Sterne hierfür abziehen! Wenn man aber auf psychologische Thriller und unerwartete Wendungen hofft, ist man hier genau richtig! Denn es geht nicht um einen brutalen Serienkiller, sondern das Dunkle in uns und um uns!

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50

02.11.2009

„Ein fast perfekter Plan ist ein perfekter Psycho-Thriller”

von Silke Schröder aus Hannover (silke.schroeder@hallo-buch.de) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
In ihrem neuen Psycho-Thriller „Ein fast perfekter Plan“ weiß Petra Hammerfahr eine stets leise knisternde, unheimliche Atmosphäre aufzubauen. Obwohl sie schon zu Beginn den Epilog vorwegnimmt, schafft sie es spielend, die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Auch die Charaktere ihres dicht erzählten und manchmal etwas mystisch angehauchten Thrillers überzeugen durch ihre herrliche Skurrilität.

Und selbst wenn sich die Autorin vor dem Finale noch einmal ordentlich Zeit nimmt, ist „Ein fast perfekter Plan“ ein perfekter Psycho-Thriller, dessen Intensität bis zur letzten Seite anhält.

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