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Die Verwandlung. Reclam Universal-Bibliothek,  Band 9900

Die Verwandlung. Reclam Universal-Bibliothek, Band 9900

Nachwort v. Egon Schwarz

buch
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Artikeldetails zu Die Verwandlung. Reclam Universal-Bibliothek,...

AutorFranz Kafka

Untertitel Nachwort v. Egon Schwarz

Abbildungsvermerk Nachwort von Egon Schwarz

  • bol.ch-Verkaufsrang22.233
  • ISBN-103-15-009900-5
  • ISBN-139783150099001
  • Verlag Philipp Reclam Jun.
  • ReiheReclam Universal-Bibliothek
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten80
  • Veröffentlicht1995
  • Gewicht43g
  • SpracheDeutsch

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Leseprobe aus Die Verwandlung. Reclam Universal-Bibliothek,...

Die Verwandlung des Gregor Samsa in ein Ungeziefer gehört zu den bekanntesten 'plots' der Weltliteratur.

Kurzbeschreibung zu Die Verwandlung. Reclam Universal-Bibliothek,...

Text in neuer Rechtschreibung

Portrait

Franz Kafka:
Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Prag geboren. Von 1901 bis 1906 studierte er zunächst kurze Zeit Germanistik, dann Jura und promovierte zum Dr. jur. Nach einer einjährigen »Rechtspraxis« ging er 1907 zu den »Assicurazioni Generali« und ein Jahr später als Jurist zur »Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt«, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1922 blieb. Ende 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz, es war der Beginn einer Tuberkulose, an der er am 3. Juni 1924, starb.

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40

30.09.2011

„Umstrittenes Werk”

von einer Kundin oder einem Kunden
Viele lieben ihn, doch auch viele finden ihn langweilig und zäh: Franz Kafka. Die Verwandlung ist das erste Buch von Kafka welches ich gelesen habe(bestimmt nicht mein Letztes) und dass auch nur weil es Pflichtlektüre ist.Ich konnte mich leicht in die Geschichte einlesen und fand dank diesem Werk sogar wieder etwas mehr Freude am Lesen.
Meiner Meinung nach eine tolle, traurige aber absolut lesenswerte Geschichte, welche weiterhin zur Schullektüre gehören sollte!

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30

13.02.2010

„Kafka-Versuch geglückt”

von Barbara Maria aus Wien
Als „neue“ Kafka-Leserin war es zu Beginn ziemlich schwierig, mich an den Stil der Erzählung zu gewöhnen. Da ich mich aber auf die Geschichte von Anfang an gut eingelassen habe, konnte ich dann die Vorzüge Kafkas genießen.
Die Isolierung und Ausgrenzung, die Gregor Samsa als Käfer in seiner eigenen Familie erlebt, hat in mir eine regelrechte Maschinerie an Deutungen in Gang gebracht, die sich durch das gesamte Werk gezogen hat.
Ich bin froh, dass ich meinen ersten Kafka-Versuch gewagt habe und werde bald weitere Werke von ihm lesen.

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30

18.04.2009

„gruselig”

von Blacky (blacky-book@live.de) Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Beschreibung
Eines Morgens erwacht Gregor Samsa und ist in einen riesigen Käfer verwandelt. Das revoltierende Unbehagen in ihm - gegen seinen Beruf, seine Familie - hat sich eine äußere Gestalt geschaffen. Die Eltern und die Schwester ekeln sich nun vor Gregor. Dabei sind sie an seiner Metamorphose nicht unschuldig.

Dieses Buch war für mich in der Schule Pflichtlektüre.
Ich fand es da schon gruselig.
Ist zwar spannend erzählt aber nichts für mich

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20

24.09.2008

„wie eine reale Familientrennung”

von Lukas Glaser aus Sandl (lukas_glaser2003@yahoo.de)
im grunde genommen wird hier eine familientrennung, wie es heute oft das synonym ist, reflektiert.
die familienangehörigen werden mit gregors behinderung einfach nicht fertig und schließen ihm aus dem kreise völlig aus.

die verwandlung ist im allgemeinen sehr zäh zu lesen.
dazu muss ich aber auch sagen, dass ich absolut kein kafka-fan bin.

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10

24.09.2008

„echt schlapp, ein Buch von gestern”

von Lukas Glaser aus Sandl (lukas_glaser2003@yahoo.de)
Die Verwandlung ist eine Erzählung von Franz Kafka, geschrieben 1912, die in seinem Gesamtwerk eine herausragende Stellung einnimmt.

Grundsätzlich ist die Erzählung nur ein Dialog. Also nicht sehr aufregend.

Es wiederspiegelt jedoch ein alltägliches und tragisches Synomym. Nämlich ein Ausschluss eines Familienmitgliedes. Die übrige Familie ist schließlich nicht in der Lage, Gregor den Käfer, trotz seiner Gestalt zu aktzeptieren.
In der Realität könnte man das vergleichen mit der Geburt eines Kindes das Down-Syndrom hat

Ich bewerte es nur mit einem Sterne, weil es schlapprig zum lesen ist. Zum hinsitzen und entspannen ist es wirklich das falsche Buch.
Auch der Stil empfiehlt sich nicht gerade.
Ich würde es von der Liste der Klassenlektüre streichen, und mit etwas zeitgemäßigteres ersetzen.

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40

17.05.2008

„Familie unter sich”

von Polar aus Aachen Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Die Verwandlung ist sicher Kafkas radikalste, direkteste Erzählung, verlangt geradezu nach Deutung, was sie zur idealen Schullektüre macht. Sie bietet nicht die Grundlage für Horrorphantasien, wie Therapeutenerkenntnisse, mit ihr spinnt der Autor sein Thema der Einsamkeit fort, die einen Menschen sich in sich verpuppen läßt. Die Psychologie besitzt dafür die passenden Begriffe. Kafkas Verdienst ist es, uns in Samsas Welt hineinzuziehen. Wie stehen ihm nicht gleichgültig gegenüber, auch wenn die Realität mehr und mehr verschwimmt, hinterläßt sie Ängste, Beklemmung, sucht man verzweifelt nach einem Ausgang, der sich nicht auftut. Was eine Familie sich selbst anzutun vermag, findet hier zwischen vier Wänden statt. Es muss nicht immer ein plötzlich über einen hereinbrechender Prozess sein, kein Schloss, dem man sich verzweifelt zu nähern versucht, es ist das so genannte eigene Fleisch und Blut, dass einen erschaudern läßt. Kafka besaß die Sprache, um die Erzählung nicht in eine banale Horrorgeschichte abgleiten zu lassen. Trotz einiger Schwächen in der Überzeichnung vergisst man Gregor Samsa so leicht nicht. Er könnte nebenan an wohnen. Oder noch näher.

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30

08.03.2008

„Interessant, aber nicht mitreißend!”

von Zitronenblau Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Trotz aller Mannigfaltigkeit potentieller Interpretationen, ob psychologisch, familiär-relational (nicht einmal unbedingt Vater-Sohn-Beziehung betreffend, als hier -meiner Meinung nach- die Schwester sich am stärksten verwandelt), religiös, soziologisch etc., mag ich nicht unbedingt die Verzahnung aus Realität und Surrealität (ähnlich wie bei Gogols "Die Nase"). Das Käfermotiv ist aber Basis des surrealen Plots und dadurch bleibt die Frage nach der Berührung durch das Werk offen, denn auch wenn am Ende der Käfer so lieblos, verraten und einsam stirbt, so ist seine Verwandlung für mich ein Aspekt mein Leiden mit ihm weniger teilen zu können. Das Verhalten der Familie finde ich grausam und perfide. Wäre Samsa (angeblich keine Konsonanz zu Kafka) nicht in einen Käfer verwandelt gewesen, sondern einfach nur kannk geworden, wäre die Dramaturgie mit eindeutigem Realismus wesentlich berührender gewesen. So verschließt sich mir die Tragik im Gedanken an den Tod eines Leibes mit Kiefern und kleinen Zappelbeinchen mit klebrigen Sekreten... Muss man jetzt nicht unbedingt gelesen haben, hier ist Kafka Geschmackssache!

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50

02.03.2008

„Ein Klassiker”

von Steppenwölfin
Die Größe Kafkas mit dem charakteristischen Schreibstil wird auch in der „Verwandlung“ sichtbar. Das Nachwort der Reclam-Ausgabe verdeutlicht diesen Umstand in besonderer Weise.
Das gesamte Werk lässt eine schier unmessbare Freiheit für Interpretation und Geist.
Interessante Charaktere, die persönliche Note Kafkas, die beklemmende Atmosphäre, die sich durch das Stück zieht und die ansprechende Idee dahinter, lassen die Verwandlung zu einem Klassiker der neueren Literatur werden, der unbedingt gelesen werden sollte.

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40

12.02.2007

„abstrakt metaphorisch...”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Jena
Durch eine Mutation von Mensch zu Käfer sieht sich der Protagonist Gregor Samsa an einem Wendepunkt in seinem Leben: unfähig, seine Arbeit fortzuführen und den Familienunterhalt zu sichern, ist es ihm ebenso unmöglich, der Familie beizuwohnen und sich ausdrücken zu können. Für ihn beginnt eine Zeit der Qualen, des seelischen und körperlichen Verfalls, eingesperrt in ein Zimmer, welches den Kontakt zur Umwelt nahazu völlig unterbricht. Eine anfänglich hoffnungsvolle Unterstützung durch die Schwester endet mit der Abkehr aller Familienmitglieder und gipfelt im einsamen und lieblosen Tod des Käfers.

Sprachlich einfühlsam und eindringlich findet sich hier eine der besten Erzählungen Kafkas, in deren Hintergrund sich natürlich das Vater-Sohn-Verhältnis widerspiegelt.

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30

08.02.2007

„Kafkas gelungenes Werk!”

von AgatheM
Wieso Kafka selbst unzufrieden mit diesem Werk war, verstehe ich nicht! Habe das Buch für eine Präsentation im Deutsch Unterricht gelesen und kam gut klar damit! Kann es weiterempfehlen!

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Die Verwandlung. Lektüreschlüssel für Schüler. Reclam Universal-Bibliothek, Band 15342 (3-15-015342-5)

30

13.12.2006

„Kafka liebt man, oder hasst man!”

von raubkatzal aus Wien
Kafka hat es mal wieder geschafft, seine "Tierlinie" durch ein Buch auszudrücken. Es ist sehr subtil und teilweise so erschreckend unrealistisch, das man sich fragt, was damals im jungen Kafka vorgegangen sein muss, soetwas niederzuschreiben.
Kafka liebt man oder hasst man, dazwischen gibts nix, das muss jeder für sich selbst entscheiden!

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40

08.08.2006

„Kafkas Hilfruf”

von David aus Wien
Franz Kafka hatte immer ein sehr schwieriges Verhältnis zu seiner Familie,insbesondere zu seinem Vater..
Diese Situation versucht er in "Der Verwandlung" darzustellen,indem er aus einem kleinen Verkäufer, der seine Familie ernährt, die ihm aber nicht respektiert oder ihm das Gefühl gibt willkommen zu sein,einen furchteinflössenden Käfer macht,welcher überdimensionale Größe annimmt..
Kafka schildert beeindruckend die Gedankenwelt von dem Sohn/Bruder der sich in einen Käfer verwandelte und sich dennoch um seine Familie sorgte..

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