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Die Vermessung der Welt. Großdruck. rororo Taschenbücher,  Band 33270

Die Vermessung der Welt. Großdruck. rororo Taschenbücher, Band 33270

Roman

buch
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Artikeldetails zu Die Vermessung der Welt. Großdruck. rororo...

AutorDaniel Kehlmann

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 19 cm

  • ISBN-103-499-33270-1
  • ISBN-139783499332708
  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • Reiherororo Taschenbücher
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten396
  • Veröffentlicht02.05.2009
  • Gewicht385g
  • SpracheDeutsch

Rezensionen der Redaktion zu Die Vermessung der Welt. Großdruck. rororo...

"Eine literarische Sensation." (Guardian)

"Eine Satire auf die deutsche Klassik, ein Abenteuerroman, ein Abbild des Bürgertums im beginnenden 19. Jahrhundert, eine Studie über Opfer und Moral der Wissenschaft, das Portrait zweier alternder Männer, jeder auf seine Weise einsam; und ein wunderbar lesbarer Text voller gebildeter Anspielungen und Zitate und versteckter Kleinode." (Die Zeit)

"Mit hintergründigem Humor schildert Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies: Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Er beschreibt ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gratwanderung zwischen Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. Ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Phantasie, Kraft und Brillanz. Ein großes Buch, ein genialer Streich." (Frankfurter Rundschau)

Kurzbeschreibung zu Die Vermessung der Welt. Großdruck. rororo...

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren - er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin. Doch kaum steigt Gauß aus seiner Kutsche, verstricken sie sich in die politischen Wirren Deutschlands nach dem Sturz Napoleons. Mit Fantasie und viel Humor beschreibt Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies, ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gradwanderung zwischen Einsamkeit und Liebe, Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg - ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Kraft und Brillanz.

Portrait

Daniel Kehlmann:
Am 13.Januar 1975 in München geboren, wuchs Daniel Kehlmann in einer Familie mit literarischen Wurzeln auf. Sein Vater Michael Kehlmann, selbst Regisseur und Sohn des expressionistischen Schriftstellers Eduard Kehlmann, und seine Mutter Schauspielerin Dagmar Mettler zogen mit ihm 1981 nach Wien. Dort besuchte er das Kollegium Kalksburg und studierte danach Philosophie und Germanistik an der Universität Wien. 1997 debütierte er mit seinem Roman "Beerholms Vorstellung" und ergatterte dafür den Förderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Seit 2001 bekam er mehrere Gastdozenturen für Poetik an den Universitäten Mainz, Wiesbaden und Göttingen. Seine Rezensionen und Essays werden in zahlreichen Magazinen und Zeitungen veröffentlicht, unter anderem sind "Der Spiegel", "Guardian", "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Volltext" darunter. Den Durchbruch schaffte Daniel Kehlmann 2003 mit seinem fünften Buch "Ich und Kaminski", weitaus erfolgreicher war allerdings "Die Vermessung der Welt", der in über 40 Sprachen übersetzt wurde und der erfolgreichste deutsche Roman der Nachkriegszeit war. Das bestätigt auch die Bestsellerliste der bestverkauften Bücher des Jahres 2006, herausgegeben von der New York Times, auf der "Die Vermessung der Welt" auf Platz 2 stieg. Sein im Jahre 2009 erschienene Roman "Ruhm-Ein Roman neun Geschichten" stieß somit schon auf ein Medienecho noch bevor es erschien. Auch damit schaffte es der junge Autor auf die Bestsellerlisten des Spiegels und Focus. Damit einhergehend ist die Liste der Preise und Auszeichnungen lang. Den Candide-Preis 2005 und im Folgejahr gleich mehrere Titel wie dem Konrad Adenauer-Preis, Doderer-Preis und dem Kleist-Preis. Ebenso ist er neben vielen weiteren auch Träger eines WELT-Literaturpreises und dem Thomas-Mann-Preises. Daniel Kehlmann lebt heute als freier Schriftsteller in Berlin und Wien.

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40

22.08.2009

„Aufeinandertreffen zweier Genies”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Im 18. Jahrhundert machten sich eine Menge Wissenschaftler auf, die Welt zu vermessen. In Deutschland war es Alexander von Humboldt, der in den Amazonas reiste und mit Kompass und Sextant dem Weltumfang zu Leibe rückte. Und dann war da Carl Friedrich Gauß, der wie Humboldt die Grösse der Welt herausbekommen wollte, aber dies mit mathematischen Formeln in seinem Studierzimmer in Göttingen. Kehlmann zeigt uns diese nicht immer symphatischen Genies in ihrer Glanzzeit, aber noch viel wichtiger als gestandene, gefeierte und vereinnahmte Grössen: Was kommt dann? Humorvoll, philosophisch und erhellend!

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